Ein neuer Stall für die Schafe

Eine zweckgebundene Spende hat es uns ermöglicht, den Schafen einen neuen Stall zu bauen. Der alte war schon zu marode, um repariert zu werden. Außerdem hatte Bock „Carsten“,  den unteren Teil einer Seitenwand herausgekloppt. Als dann auch noch der Unterstand beim Sturm zusammenbrach, musste etwas unternommen werden.

Da kam die Spende gerade recht.

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Holz für den Schafstall

Einen Tag nach Niellsons Einzug, fingen die Arbeiten an. Dafür musste erst einmal das Material, mit schwerem Gerät, über Niellsons Weide transportiert werden.

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Oh, oh, was das wohl wird, dachte ich, weil ich das Pferd ja noch nicht kannte. Doch der Wallach zeigte überhaupt keine Angst. Ihn interessierte die in der Luft schwebende Palette, voll mit Bauholz kaum. Obwohl das wirklich ein seltsamer Anblick war. Was für eine coole Socke!

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Die Pferde waren zu dieser Zeit noch durch einen Zaun getrennt. Miranda befand sich auf der hintern Weide. Sie blieb auch vollkommen entspannt, obwohl sie sich ganz gut aufregen kann. Doch die Stute hatte nur Augen für den hübschen Nielsson, denn in ihn war sie vom ersten Augenblick an verliebt.

Die Arbeiten am Stall wurden durch die extreme Dürre sehr stark erschwert. Nur mit Mühe, vielen Anläufen und verschiedenen Gerätschaften gelang es uns, die Eckpfeiler tief genug in den Boden zu bekommen. Denn der war durch die Trockenheit hart wie Beton!

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Die restlichen Arbeiten gingen dann schnell von der Hand.

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Jetzt haben wir einen wunderschönen Stall für unsere Schafe!

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Dem Spender danken wir von ganzen Herzen und unsere Minis schließen sich dem an!!!

Die Schäfchen freuen sich sehr über ihren schönen, neuen Stall!

Vielen Dank für diese tolle Hilfe!!!  

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Das Schafgehege hat vor dem extrem trockenen Jahr 2018, noch nie wie eine Wüste ausgesehen.

Hier seht ihr ein Foto aus dem Frühjahr 2016.

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Ein Mantel für die Oma!

Die liebe Anja hat unserer Chica einen tollen Mantel geschenkt!!!

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Das gute Stück kommt aus England, wo man viel von Windhunden und schlechtem Wetter versteht.

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Als der Mantel eintraf, waren gerade Chica und Giada im Wareneingang:

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Unser Eisbär wusste gar nicht, dass es Mäntel für Hunde gibt. Kein Wunder, bei einem so dichten, weißen Pelz – ihr wird es nie zu kalt. Chica hingegen wollte den wasser- und winddichten Mantel, mit dem kuscheligen Teddy-Innenfutter sofort anprobieren.

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Erst drehte sie vor lauter Freude ein paar wilde Runden, dann kam Baghira gucken… Der schwarze Streuner, den niemand haben will.

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Jetzt wurde auch Giada neugierig. Sie wollte ganz genau schauen, wie ein spanischer Podenco, im englischen Mantel aussieht.

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„Loden-Grün steht dir richtig gut“, sagte Giada, „Das hat so einen gewissen Jagdhund-Chic“.

Die schicke Chica konnte dem nichts hinzufügen.

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Außer vielleicht, dass der Mantel genau richtig vor dem Kälteeinbruch ankam! Unsere Oma freut sich so sehr, dass sie mit Mantel immer schön warm und trocken bleibt.

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Vielen lieben Dank Anja, für dieses tolle Geschenk!!! Du hast unsere Oma sehr, sehr glücklich gemacht!!! ❤

 

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Eine Patenschaft übernehmen

Nicole und Holger sind unserem Aufruf gefolgt und haben eine Patenschaft für die Miezekatze „Face“ übernommen!

Face bekommt monatlich 10.- Euro von den beiden lieben Paten! DANKE SCHÖN!!!

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Face hatte keinen guten Start ins Leben gehabt. Sie kam eines Tages, als viel zu junges Kätzchen, mehr tot als lebendig, auf den Hof gewankt. Zum Glück bemerkte ich das kleine Geschöpf und konnte es retten.

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Unser Eisbär „Giada“ half mir beim Aufpäppeln der kleinen Maus.

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Anfangs ging es Face gar nicht gut, sie wollte kein Katzenfutter fressen. Es war praktisch in letzter Minute, als sie endlich Futter zu sich nahm. Sie erholte sich langsam, wurde kräftiger und neugierig.

Mittlerweile ist Face zu einer zwar immer noch etwas kleinen, aber ziemlich hübschen Jungkatze, mit orangefarbenen Augen herangewachsen.

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Wir freuen uns sehr über die Unterstützung der beiden lieben Paten! So kann Face auf dem Hof bleiben. Eine Patenschaftsurkunde ist schon bei den Paten angekommen.

Herzlichen Dank sagt auch Euer Patenkind FACE!!! ❤

Falls auch du eine Patenschaft für einen unserer Schützlinge übernehmen möchtest, kannst du uns gern eine Mail schreiben. Wir suchen dann das passende Tier, gemeinsam mit dir aus.

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Was machen die Streuner?

Nielssons turbulenter Einzug wirbelte bei uns alles ganz schön durcheinander. Deshalb kam ich nicht dazu, weiter von den Streuner-Katzen zu berichtet. Wir haben an der Futterstelle 11 Katzen zu versorgen. Das sind Tiere, die sich nicht an ein Leben mit Menschen gewöhnen können.

Das ist meistens das Problem bei den verwilderten Hauskatzen. Sie gewöhnen sich vielleicht an die Person die sie füttert. Lassen sich eventuell sogar anfassen. Aber bei fremden Menschen sind sie sofort verschwunden. Solche Tiere sind unvermittelbar.

Unsere Kastration-Aktion ist noch lange nicht abgeschlossen. Ab Oktober bekam ich nur keinen Termin mehr bei unserem Tierarzt, weil er seine Praxis renovieren ließ. Kein Wunder, nach den vielen Kastrationen die wir vornehmen ließen, konnte er sich die Renovierung sicher leisten – ha, ha, ha.

Ne, das war nur ein kleiner Scherz – wir sind wirklich sehr zufrieden und die Preise sind vollkommen in Ordnung. Mit 80.- Euro für eine weibliche Katze und 40.- Euro für einen Kater, ist er sehr günstig.

Als nächstes kommt die dreifarbige Glückskatze, die ich „Goldie“ genannt habe dran.

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Noch einmal greift uns ein befreundeter Tierschutzverein unter die Arme. Wir haben 200.- Euro, für die nächsten noch anstehenden Kastrationen und eine Menge Katzenfutter, für die Miezen erhalten!!!

Face und Giada waren im Wareneingang, als das Futter ankam. Leider ist das Foto verwackelt.

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Ein großer Karton voll mit Katzenfutter! Ist das nicht toll?

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Noch einmal Face, im leeren Karton.

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Unser großer Dank geht an die befreundeten Tierschützer!!!  

Ihr seid echt super! Es ist so toll, wenn man sich im Tierschutz unterstützt. Wir kämpfen ja alle für dasselbe Ziel. Wir wollen das Katzenelend eindämmen.

DANKE FÜR EURE HILFE!

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Resümee

Der plötzliche Tod von Bachus, hat bei uns auf dem Hof alles verändert. Viele Sachen rückten für einige Zeit in den Hintergrund. Zuerst war ich wie wild damit beschäftigt, so schnell wie möglich, einen Weide-Kumpel für Miranda zu finden.

Mit tat es in der Seele leid, dass die Stute so einsam war. Leider blieben alle meine Bemühungen erfolglos. Bis schließlich Frank Weber half und Niellson bei uns einzog. Leider hatte der Wallach ziemliche Schwierigkeiten sich hier einzufinden.

Er war voller Wut und Jähzorn, futterneidisch und ungeduldig. Ich finde das noch seltsamer, nachdem ich am Samstag, die Sendung „Hund, Katze, Maus“ gesehen habe. In der Behinderteneinrichtung benahm Nielsson sich total lieb.

So hatte ich mir ein ehemaliges Therapiepferd vorgestellt, immer freundlich und ausgeglichen, zu Mensch und Tier. Aber hier flogen die Fetzen! Woran das nun wirklich lag, habe ich nicht herausfinden können.

Mir fiel nur gleich am Anfang auf, dass Nielsson beim Müsli-Fressen, seinen Kopf so seltsam hoch hält. So habe ich das noch bei keinem anderen Pferd gesehen.

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Auf alle Fälle hat Nielsson jetzt irgendwie die Kurve gekriegt. Ab und an knallt er Miranda noch mal eine, wenn sie nicht schnell genug ist. Aber er zeigt jetzt auch mal seine niedliche Seite. Schauen wir einfach wie es weitergeht.

Morgen fange ich an, euch von den ganzen anderen Ereignissen zu berichten. Denn es gibt eine Menge von den anderen Tieren zu erzählen… 🙂

Hier ist noch mal ein Foto von dem bekehrten Rabauken. Sollte er jetzt auf Kuschelkurs sein?

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Tierhilfe Miranda bei „Hund, Katze, Maus“

Heute wird um 18.00 Uhr, auf VOX, in der Sendung „Hund, Katze, Maus“, ein Beitrag  über unsere alte Stute Miranda und ihrem neuen Weide-Kumpel Nielsson ausgestrahlt.

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Frank Weber macht in der Sendung auf das Schicksal alter Zuchtstuten aufmerksam. Die sobald sie kein lebendes Fohlen mehr auf die Welt bekommen, zum Schlachter gehen. Es lohnt sich also reinzuschauen.

Frank Weber und die Stute Miranda

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Frank Weber und Susanne Rittscher

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Wir wünschen euch viel Spaß bei der Sendung!  

 

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Dreharbeiten mit Frank Weber, auf dem Gnadenhof

Der plötzliche Tod von Bachus traf uns alle aus heiterem Himmel. Besonders schlimm war es für Miranda, die ihren vertrauten Freund verlor, mit dem sie über 7 Jahre zusammen gestanden hatte.

Die Stute trauerte sehr um ihren geliebten Freund. Ich versuchte alles, um einen Weide-Kumpel für sie zu finden. Doch das gestaltete sich mehr als schwierig. Die Zeit verging und Miranda musste weiterhin allein bleiben. Mir brach es das Herz.

Als der Tierschutzexperte Frank Weber von der einsamen Stute Miranda hörte, kam er samt Kamera-Team zu uns, auf den Gnadenhof. Das war natürlich eine große Überraschung!

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Frank schaute sich Miranda an und ließ sich von mir, die ganze traurige Geschichte erzählen.

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Frank tat die einsame Miranda leid. Bevor er sich verabschiedete, versprach er deshalb uns zu helfen.

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Das tat er auch!

Als Frank das nächste Mal zu uns kam, hatte er nicht nur das Kamera-Team dabei. Er brachte uns Nielsson, der auch einsam irgendwo in Deutschland stand, weil seine Mutter gestorben war.

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Den ganzen Beitrag gibt es am Samstag den 17.11, um 18.00 Uhr, auf VOX, in der Sendung „Hund, Katze, Maus“ zu sehen.

Also, unbedingt einschalten! 

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Wir haben ihn zurechtgekloppt

Na ja, so ganz stimmt das nicht. Nielsson war ja der einzige der hier auf den Busch – äh auf das Pferd – haute. Miranda blieb trotzdem immer in seiner Nähe und himmelte ihn an. Ihr glaubt gar nicht, was für Bilder ich in den letzten Wochen zu sehen bekam.

Egal wo der Wallach ging, die Stute folgte ihm wie ein Schatten. Blieb er stehen, versuchte sie ganz vorsichtig ihre Nase zu ihm rüber zu schieben. Schnupperte ganz verzückt an seiner blonden Mähne. Bis es dem Rabauken zu viel wurde und er auf sie losging.

Doch Miranda hatte gelernt schneller auszuweichen und zu schreien, bevor er ihr eine knallen konnte. Ihr Quietschen war den ganzen Tag zu hören. Sie konnte ihn aber einfach nicht in Ruhe lassen, vollkommen vernarrt war die Dame in den Schläger.

Dann änderte Miranda ihre Taktik und ging nicht mehr hinter Nielsson her, sondern genau neben ihm. Und das auch noch im Gleichschritt! Man hätte eine Kutsche hinter die beiden Pferde hängen können, so exakt liefen sie nebeneinander.

Es ging im Gleichschritt einmal die gesamte Weide hoch und dann wieder runter. Ich hatte den Eindruck, Nielsson fand das eher lästig. Aber was sollte er machen? Die Stute klebte wie Pattex an ihm.

Schließlich wurde es ihm zu anstrengend Miranda anzugreifen. Er schnappte nur noch halbherzig nach ihr, deutete seine Tritte immer öfter nur an. Bis er es schließlich duldete, dass Miranda neben ihm stand.

Heute Morgen als ich aus dem Fenster schaute, lagen beide Pferde auf der  Weide und schliefen. Ab und an tritt Herr Nielsson noch mal nach der Stute. Aber es wird immer seltener.

Wenn genug Fressen da ist, knabbern die beiden sogar zusammen am Heu.

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Eine Spende für die Hufpflege

Schon wieder haben wir Hilfe erhalten. Das liebe Schlappohrrudel, hat 15.- Euro, zur Hufpflege der Pferde, dazu gegeben.

Vielen Dank Ihr Lieben, für Eure Hilfe!!! Wir freuen uns!!!

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Die Stute die niemals aufgibt… 🙂

Nielsson erträgt es jetzt, dass Miranda beim Dösen neben ihm steht.

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Regelmäßige Unterstützung

Eine tolle Neuigkeit habe ich heute für euch. Eva O. hat einen Dauerauftrag eingerichtet. Miranda und ihre Freunde erhalten jeden Monat 20.- Euro von unserer lieben Unterstützerin.

Darüber freuen wir uns ganz besonders. Denn für unseren kleinen Verein, ist eine regelmäßige Unterstützung besonders wertvoll. Unsere alten und unvermittelbaren Tiere, verursachen das ganze Jahr über hohe Kosten.

Alte Tiere haben nicht nur bezüglich des Futters besondere Ansprüche. Unsere Pferde leiden zum Beispiel an einer allergisch bedingten, chronischen Atemwegserkrankung. Das muss in der Haltung berücksichtigt werden, um den Tieren ein beschwerdefreies Leben zu gewährleisten.

Die Pferde brauchen vermehrt medizinische Unterstützung. Egal ob es sich um Naturheilmittel, Kräuter oder schulmedizinische Versorgung handelt, alles will bezahlt werden. Teure, staubarme Einstreu gehört auch dazu.

Zu den Kosten, die die Pferde verursachen, kommen die der Hunde und Katzen dazu. Chica ist leider leicht inkontinent geworden und kommt morgens schwer auf die Beine. Man merkt unserer Oma jetzt langsam ihr Alter an.

Da werden zusätzliche Kosten auf uns zukommen.

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Deshalb danken wir Eva O. von Herzen!!! Vielen Dank für Deine regelmäßige Hilfe, liebe Eva!!!

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Wenn auch du helfen möchtest:

Es ist möglich eine Patenschaft für eines unsere Schützlinge zu übernehmen. Schon mit 5.- Euro im Monat, kannst du einem unserer Tiere helfen. Das Geld kommt direkt deinem Paten-Tier zugute.

Selbstverständlich erhältst du eine Patenschaftsurkunde und wirst über dein Patenkind auf dem Laufenden gehalten. Schreib uns gern an, wir helfen dir herauszufinden, welches Tier du unterstützen möchtest. Die halbwilden Streunerkatzen würden sich auch sehr über Paten freuen.

NUR MIT EUCH IST UNSERE ARBEIT MÖGLICH! VIELEN DANK FÜR EURE HILFE!

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Für die Seele 200

Der Weg ist es, der uns glücklich machen sollte, nicht das Ziel. 

Autor unbekannt

Dieser Gedanke soll mich stets bei der Arbeit mit Nielsson begleiten. Auch wenn es manchmal schwierig ist, so hilft er mir doch zu lernen und an meiner Aufgabe zu wachsen.

Miranda tut das ihre dazu. Sie hat sich schon ein ganzes Stück an den Rocker herangearbeitet.

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Jeder Rückschritt deprimiert

Gestern ließ Nielsson wieder den Schläger raushängen. Nach etlichen guten Tagen, zeigte er bei der Morgenfütterung wieder Ungeduld und Futterneid. Der Wallach ist schlau, er weiß inzwischen wann Fütterungszeit ist und wo das Futter herkommt.

Als ich morgens mit den leeren Eimern auf dem Weg zur Futterkammer war, standen  beide Pferde auf dem Paddock und schauten mir zu. Plötzlich und ohne jede Vorwarnung, stellte sich Nielsson auf die Vorderhand und schlug gleich mehrmals, mit beiden Hinterbeinen nach Miranda!

Die Stute ist mittlerweile beim Ausweichen schneller geworden und so trat Nielsson ins Leere. Ich habe ihn aus Reflex angebrüllt: „Hey lass das! Bist du nicht ganz frisch oder was?“ Das zeigte Wirkung, er hörte auf auszuschlagen und schaute mich an.

Ich ging ins Haus um das Futter zuzubereiten. Das dauerte ein Weilchen und ich beobachte den Flegel dabei durchs Fenster. Nielsson blieb ruhig stehen und schaute auf die Tür, durch die ich verschwunden war.

Auch als ich mit den vollen Futtereimern zu den Pferden kam, benahm er sich weiterhin gut. Leider bleibt der Wallach unberechenbar. Er wird wohl immer mal wieder seine ungeduldige, explosive Seite zeigen.

Auf dem Foto ist leider nicht viel zu erkennen, weil es am Morgen so neblig war. Nielsson (vorn) setzt gerade an, um Miranda eine zu ballern. Die Stute (der Schatten hinter ihm) flüchtet.

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Der erste Hufpflege-Termin mit Herrn Nielsson

Ich war so gespannt, wie Nielsson sich beim Hufe ausschneiden benehmen würde. Leider überhaupt nicht gut. Er wollte nicht stillstehen, knabberte an mir herum, zog nach einer Weile ständig die Hufe weg, scharrte mit dem Vorderhuf und wollte schließlich Frau Schmied nicht mehr an sich heranlassen.

Seine Hufe waren sehr klein und ganz schön ausgebrochen. Mir war das auch schon aufgefallen. Frau Schmied meinte, in ein paar Monaten sollten sie wieder richtig gewachsen sein. Als er fertig war, löste ich den Führstrick und Nielsson galoppierte wie ein Verrückter aus dem Stall.

Dann kam Miranda dran und Nielsson folgte ihr in den Stall. Damit er sie nicht angreifen konnte während Frau Schmied die Hufe machte, spannte ich ein Flatterband vor die Stalltür und führte ihn raus. Als wir mit Miranda beschäftig waren, schlüpfte Nielsson unter dem Band hindurch und lief im Stall herum!

Miranda war sofort alarmiert und wollte ihm ausweichen. Frau Schmied führte Nielsson aus dem Stall und spannte das Band nun schräg in die Tür. Diesmal blieb der freche und schlaue Kerl draußen. Mit dem Bagaluten haben wir uns was eingehandelt, das kann ich euch sagen!

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Miranda fällt das Hufe geben immer schwerer. Man merkt jetzt deutlich, wie sie abgebaut hat. Leider war es schon zu dunkel zum Fotografieren. Ich werde in den nächsten Tagen Bilder von Hufen machen. Mirandas Hufriss ist leider immer noch nicht herausgewachsen.

 

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Es wird immer besser

Seit gestern konnte ich die Pferde endlich wieder im Stall füttern, ohne dass die Fetzen flogen.  Nielsson benahm auch heute Morgen friedlich Er blieb brav bei seinem Eimer stehen und ließ Miranda in Ruhe fressen, ohne auf sie loszugehen.

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Wer huscht denn da hinter mir her? Das ist Face, die überall ihre Nase reinstecken muss.

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Die kleine Mieze hat keine Angst vor großen Tieren. Auch nicht vor unartigen.  

Bis vor kurzem war es noch undenkbar, die Pferde im Stall zu füttern. Miranda traute sich gar nicht mehr in den Stall hinein, weil Nielsson sie darin ganz arg verprügelt hatte. Zweimal mussten wir den Stall bereits reparieren. Der Schläger trat sogar einige Bretter heraus.

Ich habe hier ein paar Nachtaufnamen für euch die dokumentieren, wie Miranda den Stall gemieden hat.

Nielsson geht in den Stall. Miranda folgt in einigem Abstand.

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Ein Blick von ihm lässt die Stute sofort anhalten…

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… und umdrehen.

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Nielsson verschwindet im Stall. Miranda würde gern reingehen.

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Ob sie es wagen sollte?

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Schauen kann sie ja mal…

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Sie steht im Eingang und zögert…

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Oh Mist, da kommt der Rüpel. Schnell weg!

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Ich bin wirklich froh, dass Miranda sich jetzt wieder in den Stall traut. Sonst hätten wir im Winter ein richtiges Problem gehabt.

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Zusammengerauft

In den letzten Wochen haben wir uns hier, im wahrsten Sinne des Wortes, zusammengerauft. Der rabiate Nielsson verprügelte Miranda, sobald sie in seine Nähe kam. Im Stall trieb er sie mit voller Absicht in eine Ecke, um dort auf sie loszugehen.

Obwohl unser Stall für zwei Pferde riesengroß ist und es genügend Platz zum Ausweichen gibt, ließ er ihr keine Chance. Es blieb mir nichts anderes übrig, als dazwischen zu gehen und Nielsson aus dem Stall zu treiben.

Danach konnten wir den schönen Stall reparieren, weil der Wallach einige Bretter losgetreten hatte und Miranda traute sich nicht mehr hinein. Trotz allem mochte sie den Schläger immer noch. Viel mehr noch, sie war geradezu fasziniert von dem blonden Kerl, mit der langen Walla-Walla-Mähne.

So sehr, dass sie rossig wurde und ihm nur noch hinterher lief – aber mit einem gehörigen Sicherheitsabstand. Denn Nielsson ballerte ihr sofort eine, wenn sie ihm zu nahe kam. Immer wieder wieherte sie ihn freundlich an und versuchte vorsichtig Kontakt aufzunehmen.

Doch der Wallach ignorierte sie, genauso wie mich. Er benahm sich rüpelhaft, flippte bei jeder Kleinigkeit aus, war futterneidisch, ungeduldig und jähzornig. Er zeigte ganz deutlich, dass er wunderbar ohne die Stute klar kam.

Es interessierte ihn nicht die Bohne, wo sich Miranda aufhielt. Am liebsten sah er sie in weiter Ferne und zog allein sein Ding durch. Wagte die Stute sich in seine Nähe, bekam sie sofort eine rein.

Jeden Tag musste ich neue Blessuren bei ihr entdecken: Bisswunden am Hals, Platzwunden und Prellungen an der Flanke oder den Beinen. Eines Morgens lahmte sie stark auf der linken Hinterhand. Es war fürchterlich…

Mit einer Futterumstellung, Bachblüten, Reiki und etwas Erziehungsarbeit, versuchte ich Nielssons Wutanfälle, Futterneid, Ungeduld und die nicht vorhandene Toleranzgrenze in den Griff zu bekommen.

Zu Miranda sagte ich: „Lass ihn in Ruhe und lauf ihm nicht ständig hinterher. Oder baller ihm doch auch mal eine.“ Dann hätte er sicher sofort mit dem Scheiß aufgehört. Aber Miranda wehrte sich nicht, lief ihm weiter nach und himmelte ihn an. Verlor sie ihn mal kurz aus den Augen, rief sie nach ihm. Er antwortete nie…

Miranda gab trotzdem nicht auf, sie lernte nur schneller auszuweichen und schrie nun schon, bevor er ihr eine knallen konnte. Nielsson begnügte sich daraufhin öfter mal mit nur Drohen.

Ich hörte die Stute den ganzen Tag quietschen, war aber froh, keine neuen Verletzungen zu entdecken. Auch wenn Nielsson sich wie ein Schläger verhielt, versuchte ich keine negativen Gedanken für ihn zu hegen. Sein Verhalten wurde langsam besser, auch bei der morgendlichen Fütterung.

Ich erklärte dem Rabauken, dass man die Hand die einen füttert nicht beißt. Dass man nicht im Galopp auf die Person mit dem Futtereimer losbrettert. Dass man bei der Fütterung nicht schubst, drängelt und das andere Pferd nicht mit Tritten wegjagt. Dass man das Futter nicht ohne kauen runterschlingt und sich anschließend die Portion des anderen Pferdes reinzieht. Dass man nach dem Fressen ruhig an seinem Platz stehen bleibt und nicht mit Tritten auf das andere Pferd losgeht. Schon gar nicht, wenn ein Mensch dazwischen steht. Dass man nach dem Fressen ohne Theater den Eimer wieder hergibt.

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Mittlerweile klappt das alles immer öfter. Auch wenn Nielsson immer mal wieder in sein altes Verhalten zurückfällt, sehen wir gute Fortschritte.

 

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WeCanHelp

Im Januar dieses Jahres, wurde aus boost – WeCanHelp. Viele von euch haben uns seitdem kostenlos mit ihren Online-Einkäufen unterstütz. Das geht ganz einfach, wenn ihr euren Einkauf über unseren WeCanHelp-Button (rechts auf dieser Seite) startet.

Vor ein paar Tagen haben wir unsere erste Gutschrift von WeCanHelp, über 219,83 Euro erhalten!

Das hat gut 10 Monate gedauert, weil WeCanHelp erst ab 200.- Euro Guthaben auszahlt. Bei boost war das anders. Da erhielten wir monatlich eine Gutschrift, der Betrag spielte dabei keine Rolle.

Für so kleine Vereine wie der unsere, ist es sehr schwierig, eine Summe von mehr als 200.- Euro zu erreichen. Wenn wir es endlich geschafft haben, ist die Freude natürlich doppelt so groß!!! Die leere Futterkasse kann das Geld gut gebrauchen!

Darum danken wir herzlich allen, die uns unterstütz haben! Ihr seid super!!!

Wir hoffen, dass ihr auch weiterhin beim Einkaufen an uns denkt. Habt ihr eigentlich schon den Shop-Alarm von WeCanHelp und die App fürs Handy heruntergeladen? Damit vergesst ihr garantiert nie mehr, mit eurem Einkauf kostenlos zu helfen.

Danke ihr Lieben! 

Dank-Pferd

 

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Sachspenden

Am Samstag kam ein riesengroßes Paket von Natascha an.

Campa und Giada nahmen es in Empfang

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Die liebe Natascha sammelt immer mal wieder in ihrem Reitstall, Sachspenden für uns. Das ist eine so liebe Idee, danke Natascha! Wir bedanken uns auch bei Deinen Reiter-Freunden!

So viele schöne Pferde-, Hunde- und Katzen-Sachen waren im Paket.

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Alles was wir nicht selbst für die Pferde gebrauchen können, versteigern wir. Für den Erlös wird Futter gekauft – das entlastet auch ein wenig die Futterkasse.

Falls ihr ebenfalls gut erhaltene Dinge zuhause liegen habt, die euch den Platz wegnehmen aber andere noch glücklich machen, könnt ihr sie uns gerne schicken.

Danke!

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Zusammenführung der Pferde

Das erste Treffen ohne Zaun verlief nicht so gut.

Miranda wollte ganz freundlich Kontakt zu dem hübschen Blonden mit der Walla-Walls-Mähne aufnehmen, denn er gefiel ihr auf Anhieb, das konnte man merken. Doch Nielsson sang: „Drum mach ich mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt. Trallali, trallhey, tralla hopsasa…“ und ballerte Miranda sofort eine rein.

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Die Stute hatte hiermit offensichtlich nicht gerechnet und brauchte ein paar Sekunden, bis sie sich wehrte.

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Doch da setzte Nielsson schon nach.

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Und landete den 2. Treffer.

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Jetzt schlug Miranda zurück.

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Doch auch Nielsson trat nach…

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Autsch – das tat weh…

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Die Stute trug einige Platzwunden und Prellungen davon.

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Liebe auf den ersten Blick sieht anders aus.

Hier könnt ihr ein Video von der ersten Begegnung sehen.

 

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Katzen- und Pferdefutter

Wieder sind zwei Spenden mit dringend benötigtem Futter eingetroffen.

Ein unbekannter Spender hat über unseren Amazon Wunschzettel, 12 Dosen Kitekat Katzenfutter bestellt. Vielen Dank, die Miezen freuen sich!!!

Campa im Wareneingang

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Das Schlappohrrudel hat bei Hippo Sport, 2 x 15 kg Horse Alpin Senior bestellt. Die beiden Säcke wurden sogar zusammen in einem Paket geliefert. Das hatten wir auch noch nicht.

Vielen Dank liebes Schlappohrrudel, darüber freuen sich die Pferde. Es sind jetzt ja wieder zwei! FREU!

Giada im Wareneingang

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Jede Futterspende hilft uns, unsere alten und unvermittelbaren Tiere zu versorgen! 

 

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Ein langer und heißer Sommer

Gestern hat es endlich geregnet. Seit Monaten leiden wir unter der extremen Trockenheit. So einen heißen und trockenen Sommer wie in diesem Jahr, habe ich noch nie erlebt. Die Probleme der Dürre werden wir noch weiter zu spüren bekommen.

Da ist zum Beispiel der extrem hohe Wasserverbrauch. Bei normaler Witterung braucht ein Pferd um die 80 Liter Wasser am Tag. Bei der Hitze im Sommer 2018, musste ich die Tränke mehrmals täglich füllen. Das wird eine ordentliche Nachzahlung geben, wenn wir die Wasserrechnung bekommen.

Dann haben die Baueren viel weniger Heu einbringen können. Der erste Schnitt war noch einigermaßen, der zweite war katastrophal. Die Heupreise werden steigen. Ich hoffe nur, dass wir überhaupt genug Heu für den Winter einkaufen können. Die Bauern müssen zusehen, wie sie ihr eigenes Vieh über den Winter bekommen.

Ich habe bereits den ganzen Sommer über zugefüttert, weil das Gras auf den Weiden nicht reichte. Besonders schlimm sah es bei den Schafen aus. Sie bekommen immer noch ihr Essen auf Rädern, weil auf der Schafweide kein grünes Hälmchen wachsen will.

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Die folgenden Fotos habe ich am 30. September  aufgenommen. Da könnt ihr gut sehen wie staubtrocken der Boden ist.

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Das ist vollkommen untypisch für unsere Gegend. Eigentlich haben wir eher mit Nässe zu kämpfen.

Jeden Tag bekommen die Schafe gesenstes Grünzeug, damit sie satt werden.

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„Hm.. lecker“, sagt Carsten.

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Tinki-Winki ist seiner Meinung.

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Genau wie Angelina.

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Sowie der Rest der Herde.

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Lasst es euch schmecken Jungs und Mädels. Vielleicht wächst jetzt nach dem Regen noch ein bisschen Gras auf eurer Weide.

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Herr Nielsson zieht auf den Gnadenhof

Herr Nielsson ist nicht der nette bärtige Mann, sondern der Haflinger links neben ihm.

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Jetzt ging doch alles ganz schnell, Miranda hat einen neuen Weide-Kumpel! Nielsson, ein 24-jähriger Haflinger, leidet unter derselben Atemwegserkrankung wie Miranda. Er ist ein Therapiepferd, dass jetzt in Rente geht.

Früher stand Nielsson mit seiner Mutter zusammen, die leider verstorben ist, wie unser Bachus. So standen zwei einsame Pferde an verschiedenen Orten, die wir zusammen geführt haben. Ein Blind Date sozusagen…

Über die genauen Umstände wie Nielsson zu uns fand, werde ich später berichten. Erst soll er einmal ganz ankommen, sich einleben und erholen. Nicht nur von dem Transport, denn als Nielsson auf dem Hof eintraf, war seine Atmung sehr schlecht.

Wir helfen ihm jetzt, damit er bald wieder besser Luft bekommt und der Husten verschwindet.

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Die Pferde werden noch einige Zeit durch einen Zaun getrennt sein. So können sie sich in Ruhe auf Abstand aneinander gewöhnen. Ob es die große Liebe wird, wie mit Bachus?

Miranda war auf alle Fälle sofort interessiert an dem Neuen, mit der blonden Walla-Walla-Mähne.

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Wir sind total glücklich für die beiden, weil sie nicht mehr allein sein müssen!

 

 

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Helfen ohne eigene Kosten

Liebe Tierfreunde denkt bitte bei euren Weihnachtseinkäufen an uns und startet euer Online-Shopping über unseren WeCanHelp – Button. Den findet ihr rechts auf dieser Seite.

Einmal einkaufen, doppelt schenken

weih-baum-geschenke

Über 1.700 Online-Shops und Dienstleister machen mit und spenden für euren Online-Einkauf. Ihr könnt uns mit euren Einkäufen ohne Mehrkosten und ohne Registrierung unterstützen, egal ob Mode, Technik, Büromaterial, Tierfutter, Einrichtung, Spielzeug oder Reisen.

Einfach den Einkauf zugunsten unseres Tierschutzprojekts hier starten:
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Oder Ihr geht über unseren WeCanHelp-Button auf der rechten Seite.

Es gibt auch einen Erinnerungshelfer:
Damit der Umweg über WeCanHelp.de nicht vergessen wird, gibt es z.B. die Browsererweiterung Shop-Alarm, eine App und vieles mehr.
Schaut mal hier: wecanhelp.de/421756001/idee

Das kann erreicht werden:
Bei regelmäßiger Nutzung erlöst ein durchschnittlicher Privathaushalt rund 100 bis 150 Euro pro Jahr.

Gewerbetreibende, die z.B. Büromaterial kaufen, Hotels, Flüge und Mietwagen buchen sowie Druckaufträge über unsere Projektseite abwickeln, können mehrere tausend Euro pro Jahr erlösen.

Vielen Dank sagen unsere alten und unvermittelbaren Tiere!!!

Nasen

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Futter und Einstreu

Unser liebes Schlappohrrudel hat zweimal Tierwohl Super Hobelspäne bestellt!

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Dann war die liebe Sandy zu Besuch auf dem Gnadenhof und hat Futter für die Hunde und Katzen vorbei gebracht! Das war eine tolle Überraschung.

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Vielen Dank Ihr Lieben, für die wertvollen Spenden!!!

Unsere alten und unvermittelbaren Tiere sind auf Eure Hilfe angewiesen. Wir freuen uns über jede Unterstützung! Jede Dose Futter und jeder Euro kommt bei den Tieren an und hilft.

 

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Für die Seele 199

RA(S)TLOS 

Rastlos ziehen deine Gedanken durch deinen Kopf –
kreuz und quer – hin und her.

Sie ziehen auf, wie ein schweres Gewitter –
das mit unglaublicher Kraft alles raus lässt.

Du versuchst dich abzulenken mit schönen Gedanken –
Erinnerungen, die wie Fotos in einer Schublade sehr
weit nach hinten gerutscht sind.

Und nicht immer hilft es,
denn auch die allerschönsten und liebsten Erinnerungen
können nicht immer trösten – machen nicht glücklich.

Nicht, weil sie es nicht waren, im Gegenteil-
vermutlich waren es die wundervollsten deines Lebens –
sondern, weil diese für immer verloren sind.

Du konntest die Zeit und das Geschehene nicht
aufhalten, obwohl du es mit aller Macht versucht hast.

So ist es eben im Leben – in deinem Leben –
der Regenbogen ist nicht immer bunt.
Manchmal ist er einfach nur schwarz-weiß.

Rastlos ziehen deine Gedanken –
und irgendwann könnten sie dich zerreißen,
wenn dein Regenbogen nicht wieder bunt wird.

Lass Licht in dein Herz – dann kommt die Farbe von allein.

Luise Schoolmann

Regenbogen-10.12.2014

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Unversorgte Hühner

Anfang August machten sich in unserem Dorf Tiermessis aus dem Staub. Zurück ließen sie einen Haufen Müll und unversorgte Hühner.

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Zum Fressen fanden die Tiere in der Natur gerade noch genügend, um am Leben zu bleiben. Aber bei der Dürre wären sie ohne Versorgung mit Wasser schnell verdurstet. Seit Wochen hatte es hier nicht geregnet und die Gräben waren vollkommen ausgetrocknet. Die Hühner hatten keine Chance, auch nur einen Tropfen Wasser zu finden.

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Eine Mitteilung an der Haustür sollte die Messies an ihre Verantwortung erinnern. Doch sie ließen sich nicht mehr blicken.  

 

Die Amtsveterinärin bat mich die Hühner mit Wasser und Futter zu versorgen und sie einzufangen. Es waren sogar vier Glucken dabei, die unterschiedlich alte Küken führten.  Eine Glucke hatte nur wenige Tage alte Küken bei sich. Gerade die Kleinen wären ohne Wasser zum Tode verurteilt gewesen.

Wie kann man nur so herzlos sein, diese armen Tiere einfach ihrem Schicksal zu überlassen?

 

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Eine der Glucken, mit etwas älteren Küken.

 

Als erstes stellte ich eine Hühnertränke auf, damit die Tiere mit Wasser versorgt waren. Das nahmen sie dankbar an. Dann begann ich die sehr scheuen Hühner anzufüttern, damit wir an sie herankamen. Sobald wir uns den Tieren näherten, flüchteten sie in das angrenzende Wäldchen. Dort hatten wir keine Chance an sie heranzukommen.

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Wasser für die Hühner.

Mit einem Helfer zusammen, baute ich einen Käfig am Futterplatz auf. Dorthinein lockten wir die Hühner mit Körnerfutter. Es dauerte ein paar Tage, doch dann schnappte unsere Falle zu.

Ich hatte in der Zwischenzeit einen schönen Platz für die Tiere gefunden. Es gab hier auch die Möglichkeit, die Tiere erst einmal in Quarantäne zu halten.

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Die Hühner erholten sich schnell. 

Mittlerweile leben sie in Freilandhaltung, bei guter Versorgung und in Gesellschaft anderer Hühnern. Hier werden sie natürlich auch nicht geschlachtet.

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Endlich beschützt und gut versorgt.

Leider gelang es uns nicht alle Hühner zu retten. Einige ausgewachsene Tiere und viele Küken, wurden ein Opfer der Raubtiere, die es hier zuhauf gibt. Habicht, Mader und Co. hatten schnell raus, dass hier der Tisch für sie gut gedeckt war.

Auch das nahmen die herzlosen Tiermessies einfach in Kauf genommen, als sie ihre Hühner unversorgt zurückließen. Jedes Tier hat ein Recht auf artgerechte Versorgung und Schutz seines Lebens – auch Hühner.

 

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Vielen Dank für eure Hilfe

Wir haben in den letzten Tagen einige Spenden erhalten.

Mathilda bestellte über unseren Amazon Wunschzettel Futter für die Katzen und Hunde, sowie Pferde-Leckerlis und einen Sack Horse Alpin Senior.

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Das Schlappohrrudel hat etwas für Mirandas Hufpflege dazu gegeben.

Eva O. und Marie haben etwas auf unser Tierschutzkonto überwiesen.

Vielen Dank Ihr Lieben, für Eure hilfreichen Spenden!!! Wir haben uns sehr gefreut!

 

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Die einsame Stute Miranda

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Bachus verstarb am 18. August, das war ein Samstag. Wir ließen seinen Körper bis Sonntagnachmittag im Stall liegen, damit Miranda sich in Ruhe von ihm verabschieden konnte. Ich hoffte, dass sie so verstehen würde was passiert war.

Miranda verhielt sich immer noch vollkommen ruhig, blieb die meiste Zeit im Stall, stand neben ihrem toten Kumpel. Manchmal ging sie kurz auf die Weide zum Grasen. Kam aber immer schnell wieder in den Stall zurück, um neben dem toten Körper zu stehen. Ihre Ruhe war beinahe unheimlich.

Am Sonntag fuhr ein befreundeter Landwirt mit seinem Trecker auf den Hof, um zu helfen Bachus Körper an die Straße zu bringen. Wenn ein Pferd stirbt, gehört das leider auch zu den Aufgaben des Pferdehalters dazu, denn der Abdecker darf nicht auf den Hof fahren.

Es ist nicht einfach ein totes Pferd wegzuschaffen. Wir hatten schon beim Umbau des Stalls einen solchen Fall mit eingeplant, denn unsere Pferde sind nun einmal alt. Darum konnten wir Bachus Körper würdevoll mit dem Frontlader an die Straße bringen. Er musste nicht mit Ketten gezogen werden und so blieb sein Körper heil.

Ich führte Miranda auf die Weide, als der Trecker in den Stall fuhr. Vielleicht hätte ich das früher machen sollen, damit die Stute den Trecker erst gar nicht gesehen hätte. Denn nun rastete sie unvermittelt aus. Wir waren alle erschrocken, als die bis dahin so ruhige Stute, vollkommen durchdrehte.

Miranda war immer die Chefin der Herde gewesen und somit für die Sicherheit zuständig. Als sie den Trecker in der Stalltür sah, wollte sie sofort ihren Bachus beschützen. Miranda schrie und wollte nur noch zu ihrem Freund. Jeder Muskel ihres Körpers war angespannt, die Nüstern weit geöffnet und man sah das Weiße in ihren Augen, So sehr regte sie sich auf.

Mirandas Kopf war hocherhoben, sie schnaufte und schrie. Ich fühlte mich total klein, als ich sie vom Stall wegführte. Zum Glück gehorcht mir die Stute, obwohl sie außer sich war. Ich führte das schreiende Pferd nach hinten auf die Weide, so dass das Haus zwischen uns und dem Stall lag.

Miranda schrie auch hier hinten weiter und wollte nur zurück zum Stall. Ich führte sie in Kreisen herum, um sie abzulenken. Doch sie wollte zu Bachus und schrie immer lauter nach ihrem Freund. Mir war ganz flau im Magen. Trotzdem versuchte ich so ruhig wie möglich zu wirken. Es war alles so schrecklich und da war auch meine Angst, dass sie sich losreißen könnte. Aber Miranda gehorchte mir.

Endlich rief einer der Helfer, dass sie fertig waren und ich zurückkommen konnte. Langsam ging ich mit der total aufgeregten Stute zum Stall zurück. Dabei legte ich immer wieder einige Kreise ein, damit Miranda mir nicht durchging.

Als wir im Stall ankamen und sie Bachus Körper nicht mehr sah, drehte Miranda vollkommen durch. Ich klickte den Führstrick aus, die Stute lief aufgeregt auf den Paddock und kam zurück in den Stall. Hier lief sie im Kreise herum und rannte wieder raus, schrie und kriegte sich nicht mehr ein.

Miranda verstand wohl erst jetzt was passiert war. Die Helfer blieben noch, während ich versuchte das Pferd zu beruhigen. Damit hatte niemand von uns gerechnet, aber Miranda war einfach nur außer sich! Solange Bachus Körper noch im Stall gelegen hatte, war alles in Ordnung. Doch nun bekam sie sich nicht mehr ein.

Nach einer Weile schaffte ich es sie so weit zu beruhigen, dass die Helfer gehen konnten. Miranda nahm ein Leckerli von mir an. Das zeigte mir, dass ich wieder an sie herankam. Doch sie rief noch stundenlang nach ihrem Freund. Irgendwann ging sie auf die Weide und fraß sogar ein bisschen. Suchte aber bald wieder den Stall auf und schrie und schrie. In der Nacht beruhigte sie sich etwas und graste.

Am nächsten Morgen drehte sie wieder total durch. Es war die Zeit der Morgenfütterung. Als ich mit nur einem Eimer in den Stall kam, lief Miranda suchend umher und schrie wieder nach Bachus. Ich konnte sie nicht dazu bewegen, ihr Müsli anzurühren.

Die nächsten Tage waren einfach nur schrecklich. Miranda rief Bachus und suchte verzweifelt ihren langjährigen Vertrauten. Ich hielt mich oft bei ihr auf der Weide auf. Tat so, als ob alles wie immer sei. Versuchte ihr mit meiner Ruhe zu vermitteln, dass ich an sie glaubte. „Du schaffst das“, sagte ich zu ihr und hoffte, dass sie wenigstens einige Zeit allein bleiben konnte. Ich versuchte ihr so gut es ging zu helfen, damit sie mit ihrer  Trauer klar kam.

Nach einer Woche gab Miranda dann ganz plötzlich auf und machte einfach weiter wie bisher. Sie fraß morgens ihr Horse Alpin Senior, graste anschließend und schlief viel im Stall. Ihr Tagesrhythmus war ganz genau derselbe, wie zu der Zeit, als Bachus noch lebte. Doch ich merkte, ihr fehlte die Lebensfreude.

Sie machte alles irgendwie mechanisch. Blubberte mich nicht mehr freundlich an, wenn ich mit dem Eimer auf die Weide kam, so wie sie es sonst immer getan hatte. Auch legte sie sich nicht mehr zum Schlafen hin. Denn nun war kein Bachus mehr da, der neben ihr stehen blieb. Sie beobachtete auch nicht mehr die Umgebung, passte nicht mehr auf. Es gab niemanden mehr, den sie beschützen musste. Miranda hatte keinen Aufgabe mehr, keinen Sinn im Leben, funktionierte einfach nur.

Die ersten Tage nach Bachus Tod hatte ich ihr geholfen, mit dem Unglück klar zu kommen.  Nun half sie mir, weil sie einfach weiter machte. Ich war auch traumatisiert, nahm mir aber ein Beispiel an der Stute und machte auch einfach weiter.

Schon einen Tag nachdem Bachus gestorben war, machte ich mich auf die Suche nach einem neuen Kumpel für Miranda. Das war aber alles andere als einfach. Alte, unreitbare Pferde bekommt man hinterher geschmissen. Aber die Leite wollen sie nur loswerden. Niemand ist bereit, sich weiterhin an den Kosten zu beteiligen.

Unser kleiner Verein ist aber nicht in der Lage dazu, die Kosten für ein zweites Pferd zu tragen. Wir müssen schon Mirandas Unterhalt voll über die Spenden finanzieren. Ein zweites Pferd können wir uns nicht leisten. Bachus hatte immerhin eine monatliche Patenschaft, die leider mit seinem Tod erloschen ist.

Ein neues Pferd muss auch zu Miranda passen. Es darf nicht ranghoch sein, muss sich ihr unterordnen. Am besten wäre ein rangniedriger Wallach, so wie Bachus war. Leider verliefen alle Anstrengungen, einen neuen Weidekumpel für die einsame Stute zu finden, ins Leere.

Wir sind sehr traurig und verzweifelt und wissen nicht wie es weiter gehen soll.

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Das Drama

Es fällt mir nicht leicht dies alles zu schreiben, aber ich muss euch auf dem Laufenden halten, wie es nach Bachus Tod hier weiter geht. Ich schreibe dies im nüchternen Erzählstil, weil ich immer noch schlecht damit klar komme.

Agathenburg-See

Am 18.08.2018 verstarb ganz plötzlich und unerwartet, unser 33 Jahre alter Wallach Bachus. Morgens war die Welt noch in bester Ordnung. Bachus ging es gut, so wie immer. Er war keinen Tag krank, seitdem er hier bei uns auf dem Hof war. Gegen Mittag legte er sich im Stall hin und kam nicht mehr auf die Beine.

Wir versuchten alles, um ihn wieder hoch zu bekommen. Die Nachbarschaftshilfe war unglaublich. Innerhalb kürzester Zeit fanden sich sechs starke Männer ein die bereit waren, einem Pferd auf die Beine zu helfen. Das ist keine leichte und vor allen Dingen keine ungefährliche Aufgabe. Deshalb möchte ich mich noch einmal bei allen Helfern bedanken.

Wir versuchten alles, um Bachus wieder auf die Beine zu bekommen. Ich hatte eine Tierärztin gerufen, die inzwischen ebenfalls vor Ort war. Miranda stand die ganze Zeit neben uns. Sie beobachtete was wir taten und verhielt sich vollkommen ruhig. Obwohl sechs fremde Männer, eine Tierärztin und ich, teilweise etwas hektisch darum bemüht waren, Bachus zum Mitmachen zu bewegen, blieb Miranda seltsam ruhig.

Die Tierärztin spritzte dem alten Wallach ein Schmerzmittel und etwas für den Kreislauf. Wir kämpften um sein Leben, aber Bachus kam nicht mehr auf die Beine. Seine Hinterbeine waren stocksteif und kalt. Er konnte sie nicht mehr einknicken. So hatten wir aber keine Chance ihn hoch zu bekommen. Erst versuchte ich seine Beine zu knicken, dann die Tierärztin, gemeinsam mit einem der starken Männer. Es war einfach unmöglich – die Beine ließen sich nicht biegen. Sie waren stocksteif und blieben gestreckt.

Die Tierärztin hörte erneut das Herz des Pferdes ab. Die Herzgeräusche waren jetzt nur noch verwaschen zu hören, sein Kreislauf drohte zu versagen. Da teilte sie uns mit, dass es an der Zeit war ihn gehen zu lassen. Schweren Herzens gab ich mein Einverständnis. Ich hatte so gehofft, dass wir Bachus wieder auf die Beine bekommen würden. Aber seine Zeit auf dieser Welt war leider zu Ende. Die Männer zogen sich zurück und ließen mich mit der Tierärztin allein. Sie erklärte mir ganz genau den Ablauf und was gleich passieren würde.

Ich bekam Zeit um mich von Bachus zu verabschieden. Als die Tierärztin wieder in den Stall kam, legte sie einen Venenkatheter. Ich bräuchte nicht dabei sein, sagte sie. Doch ich blieb, denn ich wollte Bachus nicht im Stich lassen. Sie spritze das Mittel „Release“, was ein Betäubungsmittel ist und als erstes das Bewusstsein ausschaltet. Ich hielt währenddessen Bachus Kopf und streichelte ihn. Der Wallach war augenblicklich eingeschlafen. Ganz sanft konnte er gehen. Sogar im Tod sah er noch aus, als ob er lächeln würde.

Die Tierärztin verließ den Stall, damit ich etwas mit ihm allein sein konnte. Dann kam sie noch einmal herein, hörte sein Herz ab um zu bestätigen, dass er wirklich tot war. Sie riet uns den Körper noch einige Zeit im Stall zu lassen, damit Miranda sich in aller Ruhe von ihm verabschieden konnte. Das taten wir auch.

Im nächsten Blogbericht erzähle ich euch wie es weiter ging.

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Geschenke für Chica

Unsere lieben Unterstützer Karin, Uwe und Kerstin, haben an Chicas Geburtstag gedacht und etwas auf unser Vereinskonto überwiesen. Dafür habe ich gleich Hundefutter und Kausachen für unser Rudel bestellt.

Chica teilt gern mit den anderen.

 

Chica-Blick

Denn in unserem Rudel geht es harmonisch zu, wie man sieht. Da gibt es keinen Futterneid, alles wird gerecht geteilt.

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Außerdem haben wir noch 3 x Cats Best Katzenstreu von Marion gespendet bekommen. Das ist super lieb, denn wir kümmern uns immer noch um die Streuner-Katzen. Momentan leben 11 Miezen bei uns, die nur schwer vermittelbar sind. Da freuen wir uns über jede Hilfe!

Helfen ist ganz einfach. Ihr könnt z.B. dringend benötigtes Futter, einfach über unseren Amazon-Wunschzettel – rechts auf dieser Seite – bestellen. Jede kleine Unterstützung hilft!

Unser großer Dank geht an die lieben Tierfreunde, für ihre hilfreichen Spenden!!! 

 

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Hufpflege

Gestern warteten Miranda und ich auf die Hufpflegerin.

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Die Stimmung auf dem Hof ist immer noch sehr gedrückt. Es tat weh, als ich Frau Schmied erklären musste, dass nur noch ein Pferd auf dem Hof ist. Miranda hatte das erste Mal richtige Probleme beim Hufe geben.

Durch die Trauer um ihren geliebten Freund Bachus, hat die Stute körperlich ganz schön abgebaut. Ich musste sie immer wieder eine Runde durch den Stall führen, damit sie ihre Beine entspannen und besser heben konnte. Wir waren alle froh, als endlich alles geschafft war.

So sehen ihre Hufe nach dem Ausschneiden aus.

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Und das ist der Huf mit dem Riss.

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Chica hat Geburtstag

Auch wenn uns nicht zum Feiern zumute ist, wollen wir nicht den Geburtstag unserer Podenco Hündin Chica vergessen. Sie wird heute 13 Jahre alt.

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Happy Birthday Chica!

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Eine traurige Nachricht

Gestern war der schwärzeste Tag auf dem Gnadenhof.

Bachus ist gestern gestorben.

Wenige Monate nach seinem 33. Geburtstag, war es Zeit für unseren alten Wallach, ins Licht zu gehen. Er war bis zum letzten Tag gesund und fröhlich. Am Morgen hat er noch sein Horse Alpin Senior gefressen und mich neckisch geschubst, so wie es seine Art war.

Gegen Mittag legte er sich hin und kam nicht mehr hoch. Wir versuchten alles um ihn wieder auf die Beine zu bekommen. Sechs starke Männer und ein Tierarzt waren dabei. Leider vergebens. Seinem alten Körper fehlte einfach die Kraft und Beweglichkeit, er konnte nicht mehr aufstehen.

Als sein Kreislauf zu versagen drohte, ließ ich ihn gehen. Er schlief ruhig und sanft ein. Die Tierärztin sagte, es war der richtige Zeitpunkt ihn gehen zu lassen. Miranda stand die ganze Zeit über bei uns und war vollkommen ruhig. Wir gaben ihr die Zeit, sich von ihrem geliebten Freund zu verabschieden.

Wir stehen alle noch sehr unter Schock.  Wie es ohne unseren Fels in der Brandung weiter gehen soll, weiß ich nicht. Momentan fällt es mir schwer einen klaren Gedanken zu fassen.

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Lieber Bachus, mein etwas zu groß geratenes Deutsches Reitpony, ich werde dich nie vergessen. Über 7 Jahre hast du mein Leben begleitet und ich habe jeden Tag Freude an dir gehabt. Ein Stück von mir ist mit dir gestorben. Ich dachte du würdest mindestens 40 Jahre alt werden. So fitt und so fröhlich wie du warst.

Jetzt bist du vor Miranda gegangen, obwohl du viel gesünder warst als deine Freundin. Sogar den letzten, wirklich schlimmen Winter hattest du einfach so weggesteckt, im Gegensatz zu Miranda. Ihr habt euch geliebt und immer vertragen, wart wie ein altes Ehepaar. Wie sollen wir nur ohne dich klar kommen?

Du bleibst immer in meinem Herzen. Ich behalte dich so in Erinnerung wie du warst. Immer freundlich, immer ehrlich, ruhig und ausgeglichen. Dazu hattest du den Schalk im Nacken. Dachtest dir kleine Kunststücke aus, wie das Spiel mit dem Eimer. Ich werde nie vergessen wie es sich anhörte, wenn du mich freundlich angeblubbert hast.

Mach es gut mein Dicker! Ich vermisse dich so sehr!

 

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Ein Maremmano, ein Ratonero und zwei Katzen

Freundschaft ohne Grenzen

Der italienische Herdenschutzhund, der spanische Rattenfänger und die beiden deutschen Katzen sind, wie man sieht, gute Freunde.

Alle Unterschiede spielen für sie keine Rolle. Toleranz, Respekt und Freundlichkeit bestimmen ihr Handeln.

 

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Abrakadabra

Dreimal schwarzer Kater

Ach Quatsch – das ist ja nur einer,  aber den will keiner haben.

Von den Babys sind noch zwei Katerchen übrig geblieben. Dieser hübsche schwarze Kater, der eine Nase wie der Panther „Baghira“ aus dem Dschungelbuch hat, findet kein Zuhause.

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Dabei ist er ein ganz lieber und verschmuster Kerl. Zutraulich und neugierig. Eine wahre Schönheit, mit lackschwarzen, glänzendem Fell und leuchtend, gelben Augen.

Das Katerchen ist von den Pfötchen bis zu den Öhrchen rabenschwarz, bis auf 3 weiße Barthaare auf der linken Seite. Die Natur hat manchmal Sinn für Humor.

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Leider haben schwarze Katzen bei der Vermittlung nichts zu lachen. Keiner will sie haben.

Genau wie dieses getigerte Katerchen. Er wurde bis jetzt immer übersehen, obwohl er vorwitzig und frech ist. Seine große Leidenschaft ist das Futter und für ein Leckerli, steht er sofort in der 1. Reihe. Trotzdem sieht ihn niemand.

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Ob die Magie noch wirkt und sich der richtige Mensch für diese Kätzchen findet?

Liebe ist Magie. Verliebt sich noch jemand?

Abrakadabra  – Dreimal schwarzer Kater 😀

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Regen

Endlich hat die Trockenheit ein Ende.

Am 10.08 fegte das Sturmtief „Oriana“ mit Gewitter und Starkregen über uns hinweg. Es blieb alles heil und wir freuten uns über den ergiebigen Regen. Danach regnete es die nächsten zwei Tage immer mal wieder.

Schon am Morgen nach dem Gewitter sah alles viel grüner aus.

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Das Gras ist schon zu sehen.

 

Zum Vergleich: So sah es vor dem Regen aus.

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Heiß und trocken.

 

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