Juli

Morgens um halb sieben auf der Weide.

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Alle Hunde fressen Gras

Das ist ein angeborener Instinkt. Manchmal fressen sie Gras, um es sofort wieder zu erbrechen. Manchmal wandert es durch den Magen- und Darmtrakt. Ab und zu wird der Hund es dabei schwer wieder los. Der Grashalm hängt halb aus dem Po, halb bleibt er im Darm stecken. Dann muss der Halter, mit einem Papiertaschentuch bewaffnet, helfen. Das hat sicher schon jeder Hundebesitzer einmal erlebt.

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Hunde haben eine Vorliebe für harte und lange Gräser. Die erkennen sie am Geruch. Sie schnuppern erst am Grashalm, bevor sie ihn fressen. Wenn der Hund sehr schnell, große Mengen Gras frisst, wird er es anschließend wieder auswürgen. Frisst er das Gras langsamer und in kleinen Mengen, kommt es hinten wieder raus.

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Unsere Hunde lernen schon als Welpe oder Junghund, welche Gräser sie aussuchen müssen. Giada konnte das nicht, denn sie wuchs in einem Zwinger auf. Sie kannte nur Beton und Lehmboden. Sie hatte in ihrem bisherigen Leben noch nie einen Grashalm gesehen.

Als sie zu uns kam, kaute sie alles Grünzeugs an, das ihr vor die Schnauze kam. Sie fraß wirklich jede Pflanze. Nichts war vor ihr sicher, nicht einmal meine Grünlilie im Haus. Sie zupfte Blätter von Birke und Schwarzerle. Fraß Narzissen und Christrosen an. Beide Pflanzen sind giftig.

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Ich musste ständig aufpassen, Blätter aus ihrem Maul heraus holen, sie aus dem Blumenbeet jagen. Giada kapierte es einfach nicht, dass sie nicht alles was Grün war anfressen konnte. Das war total anstrengend. Keine Minute konnte ich den Hund aus den Augen lassen.

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Da ich mir dachte, dass ihr sicher Mineralstoffe und Spurenelemente fehlen, fütterte ich diese zu. In der Wachstumsphase bekam sie kein Welpenfutter. Im Tierheim auf Sardinen gab es nur einfaches Trockenfutter. Der Maremmano ist aber ein großer Hund. Er braucht wie alle großen Hunderassen, hochwertiges Futter während der Aufzucht.

Die hochwertige, ausgewogene Fütterung bei uns zeigte Wirkung. Der Hund wuchs innerhalb nur eines Monats, 6 cm in der Höhe und wurde kräftiger. Ich musste schon dreimal ihr Geschirr weiter stellen. Nach einiger Zeit hörte Giada auch damit auf, alles Grünzeug in sich reinzustopfen. Heute frisst sie nur noch hin und wieder Gras, so wie es alle Hunde tun.

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Ungewöhnliche Bilder

Kuriose Bilder erreichten mich, die ich euch nicht vorenthalten will und darf. So etwas habt ihr bestimmt noch nie gesehen!

Bei Kerstin, Uwe und dem Schlappohrrudel wachsen Gurken im Apfelbaum.

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Foto Uwe

Bei Ulli fliegen Schwalben auf die Hand.

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Fotos Ulli

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Für die Seele 182

Eine Katze ist ein Löwe in einem
Dschungel aus Sträuchern.

Italienisches Sprichwort

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Papa ärgern

Da sagt der cleine Claus – äh Pardon – der kleine Claus zum Cashmere: “ Lass uns den Papa ärgern!“

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Cashmere war sofort dabei.

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„Ich schubs von vorn“, meinte der kleine Claus.

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„Und ich trete ein bisschen mit dem Bein“, sagte Cashmere.

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Carsten wollte eigentlich nur ein bisschen in Ruhe wiederkauen. Die Kleinen hörten aber nicht auf zu nerven. Doch Carsten ließ seine Kinder ungestraft albern sein.

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Auch wenn das alte Raubein manchmal griesgrimmig ist, bleibt er doch ein guter Vater.

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Zwei Spenden

Wir haben zwei Spenden erhalten!

Die liebe Almuth mit ihrem tollen Natur-Blog hat 10.- Euro gespendet.
Die liebe Gabriele hat 20.- Euro gespendet.

Vielen Dank an die beiden lieben Spender!!!

Gerade im Sommer haben Tierschutzvereine mit den Kosten zu kämpfen. Viele Menschen sind im Urlaub und die Spendenbereitschaft geht merklich zurück. Aber unsere Kosten für die alten und unvermittelbaren Tiere laufen weiter. Denn sie wollen das ganze Jahr über gut versorgt sein.

Darum schicken unsere Pferd, Schafe, Hunde und Katzen viele liebe Stubser an die beiden Spender. ❤

Nasen

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Der Brotbackautomat

Giada ist in einem Tierheim auf Sizilien aufgewachsen. Sie kannte von Welpe an, nur ihren kahlen Zwinger, ohne Körbchen, Decke, Spielzeug. Ein Haus hatte sie noch nie gesehen. Alles womit unsere deutschen Hunde von Geburt an vertraut werden, war für Giada neu. Das war ein richtiger Kulturschock, der auf sie zukam.

Der Hund war anfangs sehr unsicher. Alles war neu und machte ihr Angst. Sie kannte keine Haushaltsgeräte, keine Möbel, keine Fensterscheiben. Wenn sie abends ihr Spiegelbild in den Scheiben sah, drehte sie durch. Sie konnte das alles nicht verstehen.

Ganz schlimm wurde es, als ich gut eine Woche nach ihrem Einzug, den Brotbackautomaten startete. Der Maremmano flippte völlig aus! Sie bellte und machte Scheinangriffe. Sie ging nach vorn, aber auch wieder zurück. Es kollidierten zwei Triebe, der Schutztrieb und die Unsicherheit. Das war nicht gut.

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Der Hund war nicht zu beruhigen. Weder die sanfte Tour: „Der tut nichts, brauchst dich nicht aufregen“. Noch das energische Einschreiten: „Nun ist gut, ich regle das und du bist ruhig“, brachten etwas. Der Hund bellte und bellte. Ging nach vorn und hatte wieder Angst.

Ignorieren half nicht, schimpfen half nicht. Der Hund bellte und bellte und raubte mir den letzten Nerv! Wer schon mal Brot im Brotbackautomaten gebacken hat, weiß dass das eine längere Angelegenheit ist. Zuerst werden die Zutaten zu einem Teig verrührt. Das dauert und der Automat macht seltsame Geräusche dabei. Ich konnte verstehen, dass das Giada unheimlich vorkam.

Dann war das seltsame Ding plötzlich still, denn nun musste der Teig gehen. Giada beruhigte sich. Nach einer halben Stunde knetete der Automat den Teig noch einmal durch und der Hund war sofort wieder auf 180! Das wird ja toll werden, wenn ich einmal die Woche Brot backe, dachte ich.

Aber was soll ich euch sagen, schon beim nächsten Mal hatte sie es kapiert! Das Ding tut nix und ich man braucht sich nicht aufregen. Ich kann mein Brot wieder ohne Dauerbeschallung backen. Das ist auch der Unterschied zwischen einem Herdenschutzhund und anderen Hunden. Er muss sich selbst davon überzeugen, ob etwas eine Gefahr bedeuten kann.

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Nach gut zwei Wochen fing Giada an zu arbeiten. Da war sie zwar noch unsicher, aber ihr Schutztrieb ließ sie wachsam sein. Mir gefiel ihre Unsicherheit nicht, das konnte schnell gefährlich werden. Sie reagierte auf jedes kleinste Geräusch und musste nachschauen, was das war.

Einige Wochen später achtete sie schon mehr auf meine Reaktionen. Wenn sie etwas meldet gehe ich zu ihr. Sie schaut mir jetzt in die Augen und wartet auf meine Reaktion. Ich kann jetzt sagen: „Das ist ok, da brauchst du nicht aufpassen“, wenn z.B. ein Reh vorbeigeht. Sie hört dann auf zu bellen. Am Anfang war das nicht möglich.

Wir sind Stück für Stück weiter gekommen. Ich möchte es so sagen, jeden Tag ist ein Knoten geplatzt.

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Pflanzen der Wiesen

Unser Rasen ist eine naturbelassene Wiese. Es wachsen Wildkräuter und alle möglichen Gräser. Gestern entdeckte ich dieses lila blühende Kraut. Nachdem ich gegooglet hatte, fand ich auch den Namen.

Kleine Braunelle oder lateinisch Prunella Vulgaris

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Die Kleine Braunelle wächst auf naturbelassenen Wiesen. Sie blüht von Juni bis September und wird von Hummeln, Honig- und Wildbienen bestäubt. Ich finde die kleinen lila Blüten total niedlich.

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Bei uns blühen zur Zeit noch andere Wildblumen wie z.B.: Gemeine Zaunwinde, Echte Kamille, verschiedene Kleesorten, Taubnessel, Distel, Hahnenfuß, Schafgabe, Löwenzahn usw.

Das ist gut für die Artenvielfalt und hilft den Schmetterlingen, Bienen, Hummeln und anderen Insekten.

Wie sieht es in euren Gärten aus? Lasst ihr Wildkräuter stehen oder habt ihr einen top aufgeräumten und gepflegten Garten?

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Die Hundegruppe

Am 22.04.2017 verließ Giada Sizilien mit dem Flugzeug. In Düsseldorf ging es mit dem Auto weiter nach Bremen. In Bremen übernahmen Ulli und ich den Hund und brachten ihn zum Gnadenhof. Ich hatte Ulli gebeten mit mir zu fahren, da ich nicht wusste, wie Giada sich im Auto verhalten würde. Es war ja die erste Autofahrt in ihrem Leben.

Es ging aber sehr gut, nachdem ich den Hund in das Auto gehoben und geschoben hatte. Ich setzte mich mit dem Maremmano auf die Rückbank, Ulli fuhr den Wagen. Giada war zuerst etwas aufgeregt, legte sich aber nach ca. 10 Minuten hin. Sie packte ihren Kopf auf meine Beine und schlief während wir auf der Autobahn waren. Auf der Landstraße wurde sie wach und stand ab und an auf und schaute aus dem Fenster. Legte sich aber immer wieder auf meine Beine.

Ich hatte Ulli gebeten mir bei der Zusammenführung der Hunde zu helfen. Das erste Zusammentreffen von Giada mit unseren spanischen Tierschutzhunden verlief nicht so gut. Chica und Campa sind sehr soziale Hunde. Sie vertragen sich mit jeden anderen Hund. Auch mit Besucherhunden haben sie keine Probleme.

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Chica mit Besucherhund Charley

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Das liegt an der Rasse, denn beides sind Meutehunde. Der Podenco wie auch der Ratonero, werden in Spanien in großen Meuten gehalten. Sie gehen gemeinsam auf die Jagd. Jeder Hund entscheidet selbständig, was seine Aufgabe dabei ist. Sie verständigen sich untereinander mit Blicken, um erfolgreich zu jagen. Es gibt dabei keinen Streit, auch nicht, wenn schließlich einer die Beute erwischt hat.

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Einer hat die Beute – äh die Wurst – , der andere wartet.

Chica und Campa verhalten sich bei Hundebegegnungen sehr höflich. Sie bedrängen niemanden, sind nicht dominant, nähern sich langsam und vorsichtig. Trotzdem knurrte Giada die beiden sofort an. Giada war gerade erst 10 Monate alt, also noch ein Junghund. Chica und Campa sind alte und erfahrene Hündinnen. Eigentlich ordnet sich so ein 10 Monate junger Jungspund unter. Giada zeigte sich dominant und knurrte.

Ich hatte kein gutes Gefühl und wusste, es kommt jetzt auf ein gutes Timing an. Chica hatte sofort Angst vor dem großen, weißen Eisbären. Campa, der stolze spanische Terrier, ließ sich diese Unhöflichkeit nicht gefallen und knurrte zurück. Das war kein guter Start.

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Um die Situation aufzulockern, gingen wir mit den Hunden eine Runde spazieren. So konnten sie sich auf neutralen Boden kennen lernen. Ulli bekam Chicas Leine in die Hand gedrückt, denn die wollte nicht neben dem Maremmano gehen. Ich nahm Giada und Campa und dann ging es los.

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Chica sah zu, dass ihr Giada nicht zu nahe kam. War der Maremmano doch einmal neben ihr, lief sie gleich auf die andere Seite. Für Giada war es der erste Spaziergang ihres Lebens. Sie hatte genug damit zu tun, alles zu bestaunen. Gras, Erde, Sand, Büsche, Blätter, dies alles hatte sie noch nie gesehen. Dann diese Weite und keine Gitterstäbe.

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Sie lief ja auch das erste Mal an der Leine. Das war schon komisch genug für sie. Man merkte ihr an, dass sie das alles nicht verstehen konnte. Als wir wieder im Haus waren ging Ulli. Die Situation war angespannt und ich wollte mich auf die Hunde konzentrieren. Damit ich rechtzeitig einschreiten konnte, falls es kritisch werden sollte.

Chica und Campa trauten Giada nicht, weil die sich so anderes verhielt. Giada war damit beschäftigt jeden einzelnen Zentimeter ihres neuen Zuhauses anzuschauen, zu beschnuppern und in ihr Gehirn einzuscannen. Anders kann man das wirklich nicht nennen. Ich hatte so ein Verhalten noch nie gesehen.

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Chica und Campa fanden das auch sehr merkwürdig und schauten dem Eisbären zu. Chica traute sich die ersten Tage nicht in die Nähe von Giada. Sie blieb den ganzen Tag im Schlafzimmer. Das ist der hinterste und ruhigste Raum in unserer Wohnung. Campa war nicht eingeschüchtert, verhielt sich neutral und abwartend.

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Ich griff ein paar Mal regelnd ein, wenn die Hunde sich im Haus an einer engen Stelle nicht aus dem Weg gehen konnten. Es gab aber keine Aggressionen. Nach einer Weile hatten Chica, Campa, und auch ich, uns an Giadas Verhalten gewöhnt. Wir konnten den Herdenschutzhund jetzt besser lesen.

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Nun begann die Zeit des Spielens und der Annäherung der Hunde. Schnell vertrauten sie einander und wurden zu einem Rudel.

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Giada musste am meisten lernen, denn für sie war alles fremd. Aber sie passte sich so wunderbar an und lernte jeden Tag dazu. Schon bald war der neue Hund ein Bestandteil der Gruppe.

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Auf einmal war es so, als gehörte der Maremmano schon immer dazu.

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Geschenke

Unser Opa Bachus hat Geburtstagsgeschenke von den lieben Unterstützern
Uwe, Harry, Anja und Elisabeth bekommen.

HERZLICHEN DANK IHR LIEBEN!!!

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Von Uwe mit dem Schlappohrrudel gab es 10.- Euro!

Von Harry aus Österreich gab es 32.- Euro! Harry hat diesmal Uwes Idee – für jedes Lebensjahr ein Euro – aufgegriffen.

Von Anja gab es 50.- Euro! Kauft allen Tieren etwas Schönes davon, teilte uns Anja mit, die uns über Ebay kennen lernte. Sie hat auch zum 3. Mal ein riesiges Paket mit Flohmarktsachen geschickt!

Von Elisabeth gab es Futter und Einstreu für Bachus und Co:

2 x 15kg Horse Alpin Senior
1 x 24kg Tierwohl Super Hobelspäne
1 x 1kg Wiesenbussi
1 x Salzleckstein Himalaya

Die Sachen wurden mit DPD geliefert und kamen in einem desolaten Zustand an! Der Fahrer hatte die stark beschädigten Pakete einfach aus dem Wagen geschmissen. Er war schon wieder weg, bevor ich am Auto war. Zwei Tage vorher sind die Pakete mehrmals hin und her gegangen, weil der Fahrer keinen Bock hatte, unseren Hof anzufahren. Auf beiden Paketen war ein Vermerk: „Adresse nicht gefunden“. Dabei beliefert uns DPD erst seit 6 Jahren! Momentan ist DPD mit Abstand der schlechteste Paketdienst. Es gab mal eine feste Fahrerin für diese Tour. Seitdem die weg ist, haben wir nur Probleme mit dem Laden.

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So hätte ich die Pakete NIE angenommen!

Die Einstreu, die Wiesenbussi und der Leckstein kamen gar nicht an. Der Pferdefuttershop, wo Elisabeth bestellt hat, schickt die Einstreu noch einmal raus. Für die fehlenden Wiesenbussi und den Leckstein verlangen die allen ernstes, eine Eidesstattliche Erklärung, dass die aus dem Paket rausgefallen sind! Die müsste ich per Post schicken und dafür das Porto für den Brief bezahlen. Bei so einem geringen Warenwert ist das wirklich ein starkes Stück. Ich kenne etliche Firmen, die wesentlich kulanter mit Reklamationen umgehen.

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Keine Kirschen

Dieses Jahr gibt es keine Kirschen. Weil das Frühjahr so kalt war, konnten keine Insekten fliegen als unser Kirschbaum in voller Blüte stand. Keine Bestäubung – keine Kirschen.

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Nur wenige Blüten wurden doch bestäubt, aber die Früchte fallen unreif vom Baum.

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Und nun verliert der Kirschbaum auch noch seine Blätter. Die Schafe freut es, denn sie lieben die Blätter der Kirsche.

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Wenn ich sie morgens in den Garten lasse, laufen sie von einem Blatt zum nächsten.

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Wie Bonbons sammeln sie die wohlschmeckenden Blätter auf. Das geht über den Geruchssinn. Auch wenn es so aussieht, als ob sie die Blätter mit den Augen fixieren.

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Die feine Nase zeigt ihnen den Weg.

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Schafe erkennen über den Geruchssinn, wo sich leckeres Grünzeugs versteckt. Wir Menschen haben dagegen eine verkümmerte Nase. Oder kannst du ein Kirschblatt mit deiner Nase finden?

 

Der Duftjasmin steht gerade in voller Blüte. Den kann sogar ich mit meiner Menschen-Nase orten. Der süßlich-liebliche Duft ist so stark, dass es beinahe schon zuviel ist.

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Dieses Jahr blüht das Teil aber auch wie verrückt.

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Der letzte Sturm hat viele Blütenblätter abgerissen. Was wiederum die Schafe freut.

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Noch mehr Bonbons für die Schafe…

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6 Jahre Hilfe für Miranda!

Heute ist unser sechsjähriges Jubiläum.

Am 24.06.2011 kamen Miranda & Bachus auf unseren Hof. Seitdem kümmere ich mich um das Wohl der beiden Pferde-Rentner. Ihr habt mir sechs Jahre lang dabei geholfen. Sonst hätte ich die beiden nicht vor dem Schlachter retten können. Dank Eurer Hilfe, wurde aus meinem kleinen Tierschutzprojekt, ein kleiner Tierschutzverein.

Wir haben einiges erlebt in dieser Zeit und konnten viel für die geretteten Tiere tun.

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Miranda und ich, am 16.07.2011

DANKE IHR LIEBEN!

Wer wissen möchte wie alles anfing, kann hier lesen: Die wundersame Rettung oder wie alles begann. 

Gleichzeitig feiern wir Bachus 32. Geburtstag!!!

Unser Opa hat leider keine Papiere mehr. Die sind im Laufe seines turbulenten Lebens abhanden gekommen. Niemand weiß genau, wann er zur Welt kam. Wir wissen nur in etwa die Jahreszahl. Darum feiern wir seinen Geburtstag an dem Tag, als er zu uns auf den Gnadenhof kam. Denn damit fing Bachus neues Leben an und der Gang zum Schlachter blieb ihm erspart.

Wenn es euch interessiert könnt ihr Bachus Gechichte hier lesen: Unsere Pferde 

HAPPY BIRTHDAY BACHUS!!!

 

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Bachus Traum: 97 Hände mit Leckerlis! 

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Aus heiterem Himmel

zog heute Vormittag ein Unwetter auf. Wir sind ja hier einiges an Stürmen gewöhnt aber das war wirklich beängstigend. Zuerst wurde es ganz plötzlich stockdunkel. Die Solarlampen im Garten gingen sogar an. Der Himmel sah es aus, als würde die Welt untergehen. Plötzlich zogen schwarze böse Wolken auf. Dann ging auch schon ein heftiger Sturm los, wie ich ihn noch nie erlebt habe. Erst regnete es kurz und dann fielen Hagelkörner vom Himmel, die so groß wie Tischtennisbälle waren. So etwas hatte ich noch nicht gesehen.

Die Pferde waren auf der Weide. Ich sah vom Fenster aus, wie Miranda in den Stall lief. Bachus trabte aber in die andere Richtung, während die Hagelkörner auf ihn herab prasselten. Das musste sehr weh getan haben, denn er lief immer weiter und wieherte dabei.

Ich konnte nicht rausgehen, das war viel zu gefährlich. Ich hörte wie es knallte, wenn die Hagelkörner auf das Dach schlugen. Bachus galoppierte endlich zum Stall, drehte aber kurz davor um und lief wieder in die andere Richtung. Dann blieb er stehen und wieherte. Er sah völlig verwirrt aus. Endlich schien er zu begreifen, dass er im Stall sicher war. Ich sah erleichtert, wie er endlich im Stall verschwand.

Die Schafe hatten sich gleich in Sicherheit gebracht. Es dauerte keine 10 Minuten, dann war der Spuk vorbei. Kurz aber heftig traf es uns. Als das Sturmtief durch war, schien wieder die Sonne, so als ob nie etwas geschehen war. Ich ging erst einmal schauen, ob die Pferde etwas abbekommen hatten. Gott sei Dank waren die ok, grasten schon wieder und waren gut drauf.

Auch sonst ist alles heil geblieben. Ich bin froh, dass kein Baum umgekippt ist. So einen Sturm habe ich noch nie erlebt. Im Radio sprachen sie von einem Tornado.

Der Bauer hat gestern Heu gemacht. Hoffentlich ist das nicht verdorben.

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Hufpflege

Heute war Frau Schmied da und hat sich um die Hufe unserer Pferde gekümmert.

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Mirandas Hufriss sieht jetzt so aus.

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Vor der Hufpflege sah der Riss so aus.

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Ich hatte Frau Schmied von Elisabeths Vorschläge mit dem Metallplättchen und dem Kunststoff erzählt. Frau Schmied erklärte mir, dass das nur bei viel schlimmeren Rissen gemacht wird. Das Metallplättchen wird genagelt, wobei die Gefahr besteht, dass Nägel in den Knochen eindringen. Damit würde man die Sache nur schlimmer machen. So etwas kann nur einer machen, der sich sehr gut damit auskennt.

Zum Kunststoff sagte sie, der ist eine optische Verschönerung. Damit wird der Riss nur versteckt. Das macht man bei Brauereipferden, weil sie ja weiter arbeiten müssen. Auf den Umzügen sollen sie nicht mit schlechten Hufen zu sehen sein.

Unsere Rentner müssen zum Glück nicht mehr arbeiten. Darum hilft hier nur Geduld. Der Riss wird irgendwann rauswachsen. Trotzdem vielen Dank liebe Elisabeth, dass Du Dir Gedanken gemacht hast.

Miranda hat auch eine Idee: „Ich schau einfach nicht hin, schon ist der Riss weg!“

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Bachus sagt dazu: „Weiber!“

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Die beiden haben heute richtig gut mitgemacht und wurden ordentlich von Frau Schmied und mir gelobt. Anschließend gab es auch ein Leckerli.

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Der Fernseher

Giada wurde als kleiner Welpe mit ihren Geschwistern in Italien gefunden. Sie waren vermutlich ausgesetzt. Die kleinen Flauschbälle kamen in ein Tierheim und wurden dort aufgepäppelt. Ein Welpe starb, die anderen wurden immer größer und kräftiger.

Das Tierheim auf Sizilien ist riesig. Dort sitzen ständig bis zu 700 Hunde. Die Geschwister hatten im Tierheim eine gute Versorgung mit Futter und Wasser. Aber das war es auch schon. Niemand hatte Zeit sich mit den Welpen zu beschäftigen. Sie lebten in einem Zwinger in der Welpenabteilung, ohne Ansprache, Spielzeug oder Ablenkung.

Nachdem Giada mit ca. 6 Monaten kastriert wurde, kam sie in einen Zwinger, in dem die großen Hunde sitzen. In der Masse von 700 Tieren, geraten die Hunde dort schnell in Vergessenheit. Giada hatte Glück, sie durfte mit 10 Monaten ausreisen und kam zu uns auf den Gnadenhof.

Hier war alles neu für sie, denn im Tierheim hatte sie nichts kennen gelernt. Das verunsicherte den Hund anfangs sehr. Als sie ankam, wollte Giada das Haus nicht betreten. Sie hatte ja noch nie ein Haus gesehen. Ich musste den Hund reinziehen, denn freiwillig wollte sie keine Pfote über die Türschwelle setzen.

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Giada – Das erste Mal in einem Haus

 

Nachdem sie sich alles sehr genau angeschaut und beschnuppert hatte, konnte sie sich hinlegen und entspannen. Der nächste Schreck war der Fernseher. Den fand sie anfangs ganz fürchterlich. Wenn der am Abend lief, rannte der Hund ohne Pause hin und her. Sie ließ sich nicht beruhigen. Drehte total ob, steigerte sich da rein. Das Geflimmer raubte ihr den letzten Nerv.

Ich musste sie langsam an die Flimmerkiste gewöhnen. Für Giada war das die absolute Reizüberflutung. Sie konnte auch nicht verstehen, wo die Geräusche her kamen. Ich kannte das schon von den spanischen Straßenhunden. Die hatten Anfangs auch Angst vor dem Fernseher. Aber bei Giada war das anders und noch eine Stufe heftiger.

Das hatte etwas mit der Verhalten eines Herdenschutzhundes zu tun. Diese Hunde reagieren auf jedes kleinste Geräusch. Nicht ängstlich, sondern wachsam interessiert. Sie wollen ergründen, was da los ist. Denn ihr Job ist es, auf ihre Herde aufzupassen. Ein unbekanntes Geräusch könnte immer eine Gefahr sein. Also muss der Herdenschutzhund nachschauen und sich überzeugen, dass alles in Ordnung ist.

Da Giada einen starken Schutztrieb hat aber noch unsicher war, kollidierten zwei gegensätzliche Triebe. Das war nicht gut und machte den Hund hochgradig nervös.  Mir raubte sie damit auch den letzten Nerv. Abends wollte ich entspannen und der Hund drehte am Rad.

Also war erstmal kein Fernsehen mehr angesagt. Ich gewöhnte Giada nun sehr langsam an das Geflimmer. Am Tage ließ ich den Fernseher zuerst nur für ein paar Minuten laufen. Wenn sie ruhig blieb steigerte ich das. Ich übte extra am Tage mit dem Hund, denn In der Dämmerung wird ein Maremmano noch wachsamer.

Mit Geduld und in kleinen Schritten, zeigte sich der gewünschte Erfolg. Nach ein paar Wochen konnte ich meinen Feierabend wieder vor dem Fernseher verbringen.

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Flower Power

Ante, unsere alte Hippie-Braut, hat sich Holunderblüten ins Haar – äh pardon – in die Wolle gesteckt.

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So habe ich sie heute morgen angetroffen. Ich glaube die Schafe haben letzte Nacht eine wilde Party, mit 70er Jahre Mucke gefeiert.

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Hier schaut sie, als ob sie was geraucht hätte…

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Auch Carstens Blick ist etwas glasig.

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Nur der kleine Claus schaut nüchtern aus. Er ist ja auch noch zu klein und durfte wohl nicht mitfeiern.

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Unser Blumenkind möchte jetzt mit euch die ultimative Hippie Hymne „San Francisco“, von Scott McKenzie singen.

Be sure to wear some flowers in your hair…

In diesem Sinne: Love & Peace ❤

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Intelligent und eigenständig

Der Maremmano ist ein intelligenter und schnell lernender Hund. Er entscheidet selbständig und löst auch so Probleme. Giada zeigte mir das schon am zweiten Tag. Da ich nicht wusste wie futterneidisch sie ist, fütterte ich Giada in einem Raum neben der Küche. Chica und Campa kennen keinen Futterneid und fressen in der Küche.

Giada bekam noch ihr Trockenfutter das sie aus dem Tierheim gewohnt war. Bei Hunden muss das Futter langsam umgestellt werden, um Verdauungsprobleme zu vermeiden. Am zweiten Morgen bekam Giada ihr Futter wieder im Nebenraum. Ich schloss die Tür und ging zu Chica und Campa in die Küche. Giada hatte ihr Trockenfutter super schnell verschlungen. Geradezu eingeatmet, könnte man sagen. Die beiden Mädels in der Küche brauchten länger mit dem Fleisch und Flocken. Da stand plötzlich Giada in der Küche!

Ich sagte: „Was machst du denn hier?“ und dachte, ich hätte die Tür nicht richtig geschlossen. Brachte den Hund wieder in den Raum und schloss die Tür sorgfältig. Ich war gerade wieder bei Chica und Campa angekommen, da stand Giada wieder vor mir! Sie konnte offensichtlich die Tür auf machen. Ich brachte sie wieder zurück und sagte: „Du bleibst hier drin, bis ich dich raushole.“ Diesmal machte sie die Tür sofort auf und schaute mich an. Ihr Blick sagte: „Was soll ich hier drin, wenn ich schon längst aufgegessen habe?“

Wir einigten uns dann doch darauf, dass sie erst rauskommt, wenn ICH die Tür aufmache. Sie weiß wenn sie brav wartet, gibt es ein tolles Leckerli, sobald die Tür aufgeht. Das läuft jetzt ohne Probleme, obwohl sie selbst herausspazieren könnte. Man muss bei einem Herdenschutzhund oftmals umdenken. Er lässt sich gern auf Kompromisse ein, wenn ihm das sinnvoll erscheint.

Mich hat das Lernverhalten und die Beobachtungsgabe dieses Hundes sehr beeindruckt. Giada ist in einem Zwinger aufgewachsen, den sie nie verlassen hat. Sie kannte weder Haus noch eine Tür. Weil sie mich beobachtet hat, fand sie heraus, wie man eine Tür öffnet. Und das auch noch so schnell. Der Hund ist sicher noch für so manche Überraschung gut.

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Campa und Giada

 

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Für die Seele 181

Frauen und Katzen machen immer was sie wollen;
Männer und Hunde sollten sich entspannen
und sich an diesen Gedanken gewöhnen.

Robert A. Heinlein

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Aller Anfang ist schwer

Wenn man einen Hund aus dem Tierschutz nimmt, weiß man nicht was auf einen zu kommt. Das gilt besonders wenn es ein Hund ist, der in einem riesigen, italienischen Tierheim sitzt, so wie es bei Giada der Fall war. Sie wurde als nur wenige Wochen alter Welpe gefunden. War vermutlich mit ihren Geschwistern dem Muttertier weggenommen und ausgesetzt worden. Wenn man sie nicht gefunden hätte, wäre sie gestorben.

In Italien werden Straßenhunde nicht getötet, sie kommen in ein Tierheim und bleiben dort. Sie müssen ihr ganzes Leben auf wenigen Quadratmetern verbringen. In einem öden Zwinger, ohne Abwechselung. Es gibt kein Spielzeug für die Welpen, keine Kauknochen für die Zähnchen, keine Streicheleinheiten, keine Ansprache. Gerade in der so wichtigen Sozialisierungsphase der Welpen, die von der 8. bis 12. Woche statt findet, hat Giada nichts kennen gelernt. Dabei ist diese erste Lernphase so wichtig.

Giada kannte nichts, als sie zu uns kam. Gras, Bäume, überhaupt draußen sein kannte sie nicht. Ihr Leben fand in einem kleinen Gitterkäfig statt. Sie wusste nicht, dass die Welt viel größer war. Für sie endete sie an den Gitterstäben. An der Leine gehen war ihr eben so unbekannt, wie in ein Haus zu gehen. Als sie ankam, wollte sie das Haus nicht betreten. Ich musste sie reinziehen. Drinnen entspannte sie sich und lief durch sämtliche Zimmer.

Dabei schaute sie sich alles ganz genau an und schnupperte an allen Dingen. Selbst das Bücherregal wurde untersucht. Jedes einzelne Buch angeschaut und abgeschnuppert. Es sah so aus, als scannte sie alles ganz genau ein. So ein Verhalten hatte ich noch nie bei einem Hund gesehen. Die Spanier, auch die, die ich auf Pflegestelle hatte, benahmen sich ganz anders. Sie schauten sich auch um, blieben aber anfangs in einem Raum der Wohnung. Giada brauchte sehr lange um alles ganz genau zu untersuchen. Das muss an der Art und Weise liegen, wie Herdenschutzhunde sich verhalten. Jedes kleinste Detail ist für sie wichtig und Veränderungen bemerken sie sofort.

Das an der Leine gehen gefiel ihr zuerst gar nicht. Sie versuchte alles, um von dem blöden Ding loszukommen. Als sie merkte, dass hüpfen, buckeln und ziehen nichts nützt, lief sie eben an dem komischen Ding neben mir her. Aber ein Herdenschutzhund gibt nicht so schnell auf. Immer wieder drehte sie den Kopf und biss in die Leine. Ich machte ihr klar, dass ich das nicht durchgehen ließ. Am dritten Tag, wir waren gerade auf einem Feldweg unterwegs, probierte sie es wieder. Diesmal bekam sie den Karabiner zufassen, der am Sicherheitsgeschirr eingehakt war. Sie öffnete den Haken mit den Zähnen und ich hatte nur noch die Leine in der Hand!

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Der Hund gab sofort Gas und galoppierte in großen Sprüngen davon! Die Landschaft bei uns ist weit und übersichtlich. Alles ist schnurgerade auch der Feldweg. So konnte ich einen weißen Punkt immer kleiner werden sehen… Giada konnte das erste Mal in ihrem Leben laufen. Da waren keine Gitter, die sie aufhielten. Da war nur Weite und die Geschwindigkeit! So muss sich Freiheit anfühlen, dachte sicher der Eisbär, der immer schneller wurde. Rufen brachte keine Reaktion, sie lief einfach weiter. Ich ging erst einmal mit Chica und Campa hinterher. Wobei ich dachte, so ein Mist, den Hund kriegst du nie wieder eingefangen.

Giada war inzwischen doch stehen geblieben und schaute zu uns. Langsam ging ich mit den beiden Hunden in ihre Richtung. Wir waren schon etwas näher dran, da drehte sie sich um und lief weiter fort von uns . Mir war klar, so wird das nichts. Wir würden den Hund nur immer weiter vor uns her treiben. Also rief ich einmal ihren Namen, drehte mich um und ging schnellen und entschlossenen Schrittes, in die andere Richtung davon. Ich riss mich zusammen, um nicht nach hinten zu schauen, was sie machte. Ich musste das jetzt eiskalt durchziehen, das war meine einzige Chance. Da hörte ich schon, wie der Eisbär angerannt kam. Sie stürmte erst einmal im Galopp an uns vorbei, drehte um und kam auf uns zu. Ich begrüßte und lobte sie, freut mich wie wild und hakte schnell die Leine ein!

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Das Sicherheitsgeschirr hatte gut gehalten, da konnte sie nicht rausschlüpfen. Doch der schlaue Maremmano hakte ganz einfach die Leine aus! Das hatte bei mir noch kein anderer Hund geschafft. Heute geht sie ohne Protest an der Leine und das auch schon sehr gut und manierlich. Im Laufe der Zeit wird das sicher noch besser werden. Aber eigentlich bin ich sehr zufrieden mit ihr.  Sonst könnte ich auch nicht mit drei angeleinten Hunden auf einmal gehen. Dann hätte ich ein Problem, denn es ist gerade Brut und Setzzeit. Da dürfen in Niedersachsen Hunde nur an der Leine gehen.

 

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Wir haben eine Spende erhalten!

Der liebe Uwe, die liebe Kerstin und das Schlappohrrudel, haben 10.- Euro für die Hufpflege dazu gegeben!!!

Am 21. Juni kommt Frau Schmied und kümmert sich um die Hufe unserer beiden Rentner. Dann wird auch Mirandas Hufriss wieder kontrolliert und ausgeschnitten. Hoffentlich hat das bald ein Ende.

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Vielen Dank liebes Schlappohrrudel!!!

Es ist so lieb, dass Ihr uns helft. Unsere alten Pferde verursachen sehr hohe Kosten. Ohne Unterstützung könnte unser kleiner Verein das gar nicht schaffen. DANKE! ❤

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Video Herdenschutzhund

Auf besonderen Wunsch meiner beiden größten Fans Felli und Elisabeth, gibt es heute einen neuen Film. Wie immer habe ich das Thema künstlerisch umgesetzt. Die Wackler sowie wilden Kamera-Schwenks, sind wie immer Spezialeffekte, die, ohne mich selbst loben zu wollen, noch einmal in die Filmgeschichte eingehen werden. Es wird einmal als mein Markenzeichen weltbekannt sein. Ach wäre das schön, wenn ich das noch erleben dürfte.

Zum Inhalt: Die Bilder sind kurz nach dem Einzug des Maremmano entstanden. Giada war gerade erst 2 Wochen auf dem Hof. Auf Sardinen kannte sie nur ihren kleinen Zwinger. Für den Hund war alles neu und sie musste langsam damit klar kommen. Ich habe in diesem Video die Phase festgehalten, wie die Angst vor den Schafen, Pferden und Katzen langsam zurück geht. Noch ist sie vorsichtig, das Interesse ist aber bereits da. Man sieht auch, dass die Schafe dem großen weißen Wuschel auch noch nicht vertrauen.

 

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Schafe

Durch Giadas Einzug kam ich nicht dazu, euch die Neuigkeiten von den Schafen zu berichten. Wir haben jetzt drei zuckersüße Lämmchen. Lamm Nummer 1 kennt ihr bereits, das ist der kleine Claus. Das zweite Lamm kam am 26.04. zur Welt. Auch ein Böckchen, den ich auf den Namen Cashmere getauft habe. Am 01.05. kam ein süßes Auen-Lamm zur Welt, das Angora heißt.

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Die kleinen Lämmer sind kerngesund und wachsen schnell. Sie werden jeden Tag kräftiger und spielen wie junge Hunde.

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Sie finden alles interessant und machen zu dritt die Welt unsicher.

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Wenn man ihnen zuschaut, könnte man meinen, die ganze Welt sei ein großer Spielplatz!

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Die Schafe tragen schon länger ihr Sommerkleid. Dieses Jahr habe ich sie selbst geschoren. Damit habe ich den Damen und unseren Macho Carsten, eine Menge Stress erspart. Ich mache das sanfter und sie halten sogar still dabei. Die Schafscherer gehen viel forscher zur Sachen und das mögen die Schafe gar nicht gern.

Sobald sie mitbekommen, dass der Schafscherer da ist, verkrümeln sie sich. Man kommt dann nicht mehr an die Tiere heran. Ich muss sie darum vorher in ein kleines Gatter sperren. Da müssen sie warten, bis ich ein Tier nach dem anderen herausnehme. Der Scherer setzt das Schaf auf den Po und beginnt mit seiner Arbeit. Die Schäfchen wehren sich und beim letzten Mal, hat Carsten den Mann von seinen Beinen geholt.

Wir mussten den Bock gemeinsam einfangen, was gar nicht so leicht war! Der Schafscherer kämpfte weiter mit dem Bock, bis die Wolle endlich runter war. Am Ende habe ich ihm noch eine Flasche Sekt zu seinem Lohn dazu gegeben. Weil er es mit Carsten so schwer hatte. Bei mir hat Carsten still gehalten, denn ich hatte Ulli da, die mir geholfen hat. Sie hielt die Schäfchen fest und ich war der Friseur. Dafür möchte ich mich noch einmal bei Ulli bedanken. Das ging wirklich richtig toll!

Vor der Schur

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Nicht mehr puschelig.

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Sie sehen einige Wochen seltsam aus. Dann ist die Wolle soweit nachgewachsen, dass sie wieder mehr Form bekommen. 😀

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Schon wieder hübscher…

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Winterfell

Das letzte Winterfell ist jetzt erst runter. Das hat dieses Jahr extrem lange gedauert. Die Pferde sind endlich wieder glatt und schier.

Bachus

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Miranda, die dieses Jahr sehr grau wird.

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Für die Seele 180

Blauer Schmetterling

Flügelt ein kleiner blauer
Falter vom Wind geweht,
Ein perlmutterner Schauer,
Glitzert, flimmert, vergeht.
So mit Augenblicksblinken,
So im Vorüberwehn
Sah ich das Glück mir winken,
Glitzern, flimmern, vergehn.

Hermann Hesse

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Eimer-Klau auf dem Gnadenhof

Heute Morgen fütterte ich die Pferde und Miranda war als erste mit ihrer Portion fertig. Sie ging zu Bachus rüber und futterte bei ihm weiter.

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Unser Opa blieb stehen und wartete, bis Miranda den Kopf zum Kauen hob. Dann zog er den Eimer zu sich.

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Nun konnte er weiter fressen und Miranda gab auf.

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Bachus hat noch einen Trick auf Lager, falls sie es weiter versucht hätte. Er legt den Eimer kurz auf die Seite oder er hebt ihn einfach hoch.

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Damit ist die Stute überfordert.

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Auf dem Bild oben lässt Bachus den Eimer fallen.

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Er ist schon ein schlauer alter Herr! 😀

Leider konnte ich die Videofunktion an meiner Kamera nicht so schnell finden. Darum gibt es diese Schnappschüsse, von unserem etwas zu groß geratenen und sehr schlauen Deutschen Reitpony.

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Herdenschutzhund und andere Tiere

Bevor Giada zu uns kam, kannte sie nur ihren Zwinger im italienischen Tierheim. Am Anfang war sie völlig überfordert von allem. Sie hatte Angst vor den Schafen und vor den Pferden. Selbst wenn sie diese Tiere vom weiten sah, reagierte sie panisch.

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Geduldig konnte ich sie an die Weidetiere gewöhnen. Mit Zaun dazwischen funktioniert es schon sehr gut. Auch die Pferde bleiben ruhig, wenn ein Zaun dazwischen ist. Weder Hund noch Pferd zeigen Angst.

Anders sah es mit den Katzen aus. Giada wollte sie am Anfang jagen. Ich musste sehr aufpassen, bis es Mary zu viel wurde und sie dem Hund eine knallte. Da hatte Giada Respekt vor den Katzen.

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So nach und nach freundeten sich der Hund und die Katzen an. Auch wenn es anfangs wild aussah.

Böser Hund!

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Da geht die Luzy ab…

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Es sieht auf den Bildern wilder aus als es war, denn Luzy hatte das ganze schon als Spiel erkannt. Sie wusste, dass ihr der Eisbär nichts tut und zwischen den Regentonnen nicht durch passt. 😀

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Giada hat jetzt endgültig kapiert, dass sie die Katzen nicht jagen darf.

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Nun macht sie ihren Job und passt auf die Miezen auf.

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Luzy gefällt der große Beschützer an ihrer Seite.

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Eingewöhnung

Das erste Zusammentreffen von Giada, mit unseren spanischen Tierschutzhunden, verlief nicht so toll. Giada knurrte Chica und Campa beim ersten Kontakt gleich an. Campa ließ sich das nicht gefallen und knurrte zurück.

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Chica hatte Angst vor dem großen Eisbär.

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Auf den Spaziergängen wollte Chica nicht neben Giada gehen.

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Anfangs vertrauten die beiden Spanier dem Herdenschutzhund nicht. Er benahm sich seltsam für sie und auch für mich.

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Wir mussten erst lernen, diesen Hund zu lesen.

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Das ging dann aber ziemlich schnell und das Eis war gebrochen.

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Sobald Chica und Campa klar wurde wie Giada tickt, bildete sich schnell ein gut funktionierendes Rudel.

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Der Podenco und der Maremmano laufen gern um die Wette!

 

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Neuer Bewohner auf dem Gnadenhof

Einige Leser haben sich schon gewundert, weil es hier ungewöhnlich still geworden ist. Das hatte einen gewichtigen Grund. Wir haben einen neuen Mitbewohner auf dem Gnadenhof. Der musste erst einmal in das bestehende Rudel integriert werden.

Ich wurde auf das Schicksal der Herdenschutzhunde auf Sardinien aufmerksam gemacht. In einem Tierheim sitzen an die 700 Hunde, wovon haufenweise Maremmano-Mischlinge darunter sind. Diese Rasse ist sehr schwer zu vermitteln, weil sie besondere Bedingungen brauchen. Bei uns auf dem Gnadenhof, können wir einem Herdenschutzhund ein Leben bieten, wie er es braucht. Hier hat er ausreichend Platz und viele Freunde, die er beschützen kann. Somit wird die Haltung seiner Natur gerecht.

Auf Sardinen sitzen diese Hunde Haufenweise in kleinen Zwingern und kommen dort niemals wieder raus. Sie müssen ihr ganzen Leben in der Eintönigkeit des kargen Tierheimes verbringen. Ohne Ansprache, ohne Zuwendung, ohne jemals Gras unter den Pfoten gespürt zu haben. Die Welpen haben kein Spielzeug, keine Beschäftigung.

So erging es auch einer jungen Hündin und ihren sechs Geschwistern. Die sieben kleinen Welpen wurden ausgesetzt. Als man sie fand, waren sie erst wenige Wochen alt. Kleine Fellknäule, denen das Leben nicht gegönnt sein sollte. Ein Welpe starb tatsächlich, doch die anderen sechs Geschwister wuchsen und wurden immer größer und kräftiger.

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Giada2

Giada3

Sie wuchsen in einem kleinen Gehege, mit anderen Welpen zusammen auf. Dort war es recht dunkel und immer irgendwie nass. Wenn das Gehege morgens ausgespritzt wurde, trocknete der Boden nur schlecht ab. Daher waren die Welpen beim Schlafen, Rumtollen und Essen immer nass. Nachdem es zu einer Beißerei im Gehege kam und sich zwei anonyme Spender gefunden hatten die für Flugkosten, Schutzgebühr und Futterkosten aufkommen, habe ich einem Maremmano ein Zuhause auf unserem Hof gegeben.

Ich konnte einfach nicht umhin, diesen Hund aufzunehmen. Durch die beiden Paten, ist der Großteil der Kosten gesichert. Hier auf dem Hof ist mittlerweile wieder so etwas wir Normalität eingekehrt. Ich muss aber ehrlich sagen, der Anfang war nicht leicht. Darum hatte ich keine Zeit zum Bloggen. Das wird aber in nächster Zeit nachgeholt.

Das ist Giada, ein Maremmano-Mischling.

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Das ist das erste Foto von ihr. So kam sie zu uns, über 60 cm hoch, mit einem Gewicht von 27,7 kg. Also schon ein ganz schöner Brocken, aber noch im Wachstum. Am ersten Tag war sie natürlich völlig durch den Wind. Sie hatte ja in ihrem Leben nichts außer ihren Zwinger kennen gelernt.

Einige Tage später interessierte sie sich für ihre neue Welt. War aber noch sehr unsicher.

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Es gab hier so viele Tiere, die sie noch nie in ihrem Leben gesehen hatte. Schafe durch das Fenster anschauen war ihr lieber.

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Eine direkten Begegnung ließ sie in Panik ausbrechen.

Die neuen Hundekumpel wurden erst einmal auf Abstand gehalten. Dann siegte aber doch die Neugier.

Wer bist du denn?

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Bis sie merkte, mit denen kann man ja toll rennen.

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Sogar Campa spielte aus Höflichkeit ein wenig mit.

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Campa ist spielen sonst zu albern. Ein stolzer spanischer Terrier macht keine albernen Sachen. Für die lauffreudige Italienerin, machte Campa mal eine Ausnahme. Das nenne ich Völkerverständigung!

 

 

 

 

 

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Hufriss

Wir haben immer noch mit Mirandas Hufriss zu tun. Wie man auf dem Foto gut sehen kann, ist er wieder weiter hoch gegangen.

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Es war dieses Frühjahr so lange kalt, dass die Weide erst jetzt in Gang kommt. Noch ist nicht viel drauf, aber wir Hoffnung, dass jetzt mehr wächst. Leider ist es nach nur wenigen warmen Tagen, wieder kalt geworden.

Bachus hat noch nicht einmal sein Winterfell verloren. Ich putze immer noch täglich die Haare runter. Das Winterfell löst sich bei ihm etappenweise.

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Einige Bereiche an Kopf, Rücken und Hinterhand sind schon vom puscheligen Winterfell befreit. An den Flanken und Bauch sitzt es immer noch fest.

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Ich werde wohl auch noch im Juni das Vergnügen haben, bis das Winterfell komplett runter ist. Im Hintergrund sieht man den Fellwechselhelfer. Der leistet gute Dienste und ich bereue es nicht, ihn letztes Jahr gekauft zu haben.

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Für die Seele 179

Das Herz hat seine Gründe,
die der Verstand nicht kennt.

William Shakespeare

Herz-Delphin

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Vielen Dank für Eure Spenden!

Der liebe Patrick hat 25.- Euro für die Tiere gespendet!

Unser liebes Wölkchen hat ein Paket mit Knabberkram für die Hunde und Dosenfutter für die Katzen geschickt!

HundeKatzen

Vielen Dank Ihr Lieben für die tollen Spenden!!! 

Außerdem möchten wir uns bei allen herzlich bedanken, die bei Wolkes Gewinnspiel mitgemacht haben! ❤

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Gewinnspiel

Diese Galerie enthält 4 Fotos.

Ursprünglich veröffentlicht auf Wolkes Welt 3:
Auf geht es in ein neues Gewinnspiel für die Tierhilfe Miranda e.V. 🙂 Zuerst zeige ich Euch was Ihr gewinnen könnt: Der oder die glückliche Gewinner/-in bekommt das Buch „Sachkunde für Hundehalter“, einen Leckerli-Beutel…

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Spenden aus Österreich

Unsere lieben Österreicher Unterstützer haben gemeinsam gespendet! Das war ein Zufall, ein besonders erfreulicher! 😀

Harry aus Österreich hat 37.- Euro für die Pferde gespendet. Die wurden gleich in Pferdefutter umgewandelt!

Herzlichen Dank lieber Harry!!!

Verena aus Österreich hat von ihrem ersten eigenen Gehalt, 50.- Euro gespendet! Ich finde das ganz großartig von ihr!

Herzlichen Dank liebe Verena!!!

Könnt ihr Euch noch an Euer erstes Gehalt erinnern und wie stolz ihr damals wart? Das ist einfach ein großartiges Gefühl, wenn man das erste eigene Geld verdient hat. Und die liebe Verena tut gleich gutes damit und denkt an uns! ❤

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Liebe Stubser von den Pferden!

 

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Für die Seele 178

 
Mit einem kurzen Schweifwedeln
kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken
als mancher Mensch
mit stundenlangem Gerede.

Louis Armstrong

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Alle Vögel sind schon da

Buntspecht

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Fasan – Hahn im Hochzeitsanzug

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Gimpel

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Und dieser Vogel hier:

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Alle Fotos von unserer Naturfotografin Ulli

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