Pferde sind Huftiere

Die Hufe der Pferde sind aus Horn. Ähnlich wie unsere Fingernägel.

Entgegen der starren Optik, sind Pferdehufe beweglich und elastisch. Sie reagieren auf Druck und Belastung, ebenso wie auf Umweltverhältnisse. Trockenheit, Nässe, Temperatur, alles wirkt auf die Hufe ein.

Auch wenn das Material bei der Bearbeitung übrig bleibt, also keinen Kontakt mehr zum Pferd hat, verändert sich das Hufhorn, z,B. durch schwankender Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

Das möchte ich euch an einem Rest Hufhorn zeigen, das ich beim letzten Hufpflegetermin, nach dem Ausschneiden aufgesammelt habe. Der Schmied hatte mit seiner Zangen, den gesamten Teil der entfernt werden musste, in eins abgeknipst.

Das sah dann so aus:

Nach einer Nacht mit hoher Luftfeuchtigkeit, hat das Teil dann diese Form angenommen.

Das Horn ist nach wie vor hart und lässt sich nicht in die Ausgangsform biegen.

Ich hätte es gern noch länger beobachtet, aber da schob sich plötzlich eine Eisbärnase ins Bild… und Schwups, weg war das Teil!

Giada meint, das war lecker!

Über Hilfe für Miranda

Wir helfen Miranda, einer ausrangierten Hannoveraner Zuchtstute. Wir sind eine kleine Gruppe Privatpersonen, die sich durch den Fall Miranda kennen lernten und eine Hilfsaktion daraus machten! Daraus ist 2015 der gemeinnützige Tierschutzverein "Tierhilfe Miranda e.V." geworden. Miranda bekam Freunde dazu und nun kümmern wir uns ausschließlich um alte und unvermittelbare Tiere. Mit unserem Blog wollen wir auch auf das Schicksal der Zuchtstuten aufmerksam machen. Denn sie landen fast alle beim Schlachter, sobald sie keinen Gewinn mehr bringen. Miranda steht stellvertretend für alle Zuchtstuten, denn auch ihr Weg war schon beschlossen. Mit 20 Jahren und nach zwei Totgeburten, sollte sie geschlachtet werden. Nur weil wir sie freikauften, einen Gnadenbrot-Platz für sie schafften, retteten wir ihr das Leben. Der Blog berichtet aktuell über Mirandas neues, artgerechtes Rentnerleben. Wir möchten niemanden anklagen oder verurteilen, wir möchten nachdenklich machen. Schön wäre ein Umdenken bei Züchtern und Reitern zu erreichen. Wir möchten auch Unterstützung finden. In Form von Mithilfe, Sachspenden und Spenden, damit wir Miranda ein wundervolles Leben ermöglichen können. Sie hat verdient, nach vielen Jahen als Gebärmaschine würdevoll und artgerecht behandelt zu werden. Wir möchten auch, dass jeder der nun weiß, was mit ausrangierten Zuchtstuten passiert, die Geschichte weiter erzählt. Dafür sagen wir DANKE!
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13 Antworten zu Pferde sind Huftiere

  1. Anna schreibt:

    Hufhornreste scheinen eine echte Delikatesse zu sein: wenn der Hufschmied bei uns am Stall ist, wird nachher auch von den Hofhunden geschlemmt.

    Gefällt 2 Personen

    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Und ich dachte nur Giada hätte so einen seltsamen Appetit. 😀 Sie ist richtig heiß auf die Hornreste. Sie findet die Teile mit ihrer Nase. Ich hatte mal ein Teil auf eine Holzlatte gelegt. Das war auf einmal verschwunden und der Hund war am kauen. 🙂
      Was habt ihr denn für Hofhunde am Stall?
      LG Susanne

      Gefällt 1 Person

  2. Stella, oh, Stella schreibt:

    Ich hab‘ dich zum Fressen gern … ich ess sogar deine Fussnägel …

    Gefällt 2 Personen

  3. Eva O. schreibt:

    Wer Knochen zerbeißen kann, kann auch Hufe genießen 😊
    Weiterhin guten Appetit wünscht Eva O.

    Gefällt 1 Person

  4. bernadett schreibt:

    Dass sich das Hufhorn so verändert,habe ich auch noch nie gesehen.Giada scheint die Form ja egal zu sein,Hauptsache lecker.
    Obwohl unsere Paula vor Pferden immer großen Respekt hatte,wollte sie doch immer die Hornspäne naschen.Auch beim Krallen schneiden hat sie versucht,ihre eigenen abgeknipsten Nägel zu fressen.
    LG Uwe

    Gefällt 1 Person

    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Ich wollte euch mal zeigen, wie sich das Hufhorn alleine durch die Luftfeuchtigkeit verändern kann. Man glaubt das gar nicht, wenn man es nicht gesehen hat.
      Dann mochte Paula auch Hornspäne. Seid ihr damals auf einem Reiterhof gewesen? Das mit den abgeknipsten Krallenenden kenne ich von Campa. Die hat die auch gern gefressen.
      LG Susanne

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