Mirandas Tierarztrechnung

Die Tierarztrechnung für Miranda ist schon da. Sonst dauert es immer Monate, bis wir die Rechnung bekommen, diesmal ging es sehr schnell.

Wir müssen 348,31 Euro zahlen.

TA-Rechnung Miranda

Im Februar hat sich die Gebührenordung der Tierärzte geändert. Neu ist die Notdienstgebühr, die mit 50.- Euro fällig wird, sobald es sich um einen Notfall handelt.

Die Schlundverstopfung war ein Notfall, also müssen wir für den ersten Besuch die Notdienstgebühr in Höhe von 50.- Euro bezahlen.

Obwohl ich finde, dass die Rechnung für zwei Besuche und die ganzen erbrachten Leistungen, mehr als fair ausgefallen ist, bleibt 348,31 Euro, eine ganze Menge Holz für unseren kleinen Verein.

Alleine können wir das nicht stemmen. Wir würden uns deshalb sehr freuen, wenn ihr uns bei der Begleichung der Rechnung ein wenig helfen könntet. Es muss nicht viel sein. Wenn jeder ein paar Euro gibt, so wie er kann, würde uns das schon sehr helfen.

Wir bedanken uns von Herzen! 

Über Hilfe für Miranda

Wir helfen Miranda, einer ausrangierten Hannoveraner Zuchtstute. Wir sind eine kleine Gruppe Privatpersonen, die sich durch den Fall Miranda kennen lernten und eine Hilfsaktion daraus machten! Daraus ist 2015 der gemeinnützige Tierschutzverein "Tierhilfe Miranda e.V." geworden. Miranda bekam Freunde dazu und nun kümmern wir uns ausschließlich um alte und unvermittelbare Tiere. Mit unserem Blog wollen wir auch auf das Schicksal der Zuchtstuten aufmerksam machen. Denn sie landen fast alle beim Schlachter, sobald sie keinen Gewinn mehr bringen. Miranda steht stellvertretend für alle Zuchtstuten, denn auch ihr Weg war schon beschlossen. Mit 20 Jahren und nach zwei Totgeburten, sollte sie geschlachtet werden. Nur weil wir sie freikauften, einen Gnadenbrot-Platz für sie schafften, retteten wir ihr das Leben. Der Blog berichtet aktuell über Mirandas neues, artgerechtes Rentnerleben. Wir möchten niemanden anklagen oder verurteilen, wir möchten nachdenklich machen. Schön wäre ein Umdenken bei Züchtern und Reitern zu erreichen. Wir möchten auch Unterstützung finden. In Form von Mithilfe, Sachspenden und Spenden, damit wir Miranda ein wundervolles Leben ermöglichen können. Sie hat verdient, nach vielen Jahen als Gebärmaschine würdevoll und artgerecht behandelt zu werden. Wir möchten auch, dass jeder der nun weiß, was mit ausrangierten Zuchtstuten passiert, die Geschichte weiter erzählt. Dafür sagen wir DANKE!
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8 Antworten zu Mirandas Tierarztrechnung

  1. Rainbow schreibt:

    Was mir an der Rechnung auffällt, sie haben Dir keine Medikamente berechnet. Die Medikamente für die Sedierung sind deutlich teurer und werden normal extra aufgeführt, weil der Arzt ja hinterher auch belegen muss, wann er dieses Mittel wem gespritzt hat.

    Die 50 Euro Gebühren fallen, so wie ich es bei meiner Tierärztin verstanden habe, nur an, wenn die Ausführung der Behandlung außerhalb der Sprechstunden erbracht werden muss, weil es sich um einen Notfall handelt.

    Selbst wenn es ein Notfall ist, und dieser Notfall aber in ihrer Sprechstundenzeit liegt, darf sie diese Gebühr nicht abrechnen, da sie nur für Samstags (es sei denn eine Sprechstunde wird angeboten), Sonn- und Feiertage gilt. In diesem Fall darf auch die Behandlungsgebühr zu erhöhten Sätzen abgerechnet werden (ich glaube bis 3,4 Fach).

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    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Das ist nicht richtig was Du schreibst. Die Sedierung ist auf der Rechnung aufgeführt und die Notfallgebühr wurde korrekt berechnet. Der TA wurde nach Feierabend von mir gerufen und musste außerhalb seiner Praxiszeit herkommen. Wir vertrauen unserem Tierarzt voll und ganz, auch was seine Rechnungsstellung angeht. Er hat es nicht nötig, seine Kunden über den Tisch zu ziehen. Ich finde ihn sogar sehr günstig, im Vergleich mit anderen Tierärzten. Die Spülung mit der Nasenschlundsonde hat wirklich lange gedauert und war für ihn körperlich sehr anstrengend. Da war ich überrascht, dass er nicht mehr dafür berechnet hat.
      LG Susanne

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      • Rainbow schreibt:

        Dann habe ich da etwas falsch verstanden. Ich dachte, er sei in seiner Sprechstunde zu Euch gekommen. Dann zählt die Notfall-Gebühr nicht, auch wenn es ein Notfall ist.

        Meine bisherigen Tierärzte haben die verbrauchten Medikamente immer extra abgerechnet.

        Ich wollte damit nicht sagen, dass Euer Tierarzt euch über den Tisch zieht. Mit der Sedierung etc. ist es wirklich günstig, deshalb dachte ich, er hätte das Medikament vergessen abzurechnen…

        Liebe Grüße,
        Rain

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        • Hilfe für Miranda schreibt:

          Du kannst das auch nicht mit Deiner Katze vergleichen. Es gibt einen Unterschied zwischen dem Kleintierarzt und den für Großtiere. Die Rechnen völlig unterschiedlich ab. Auch wann bezahlt wird. Der Großtierarzt schickt seine Rechnung meistens erst am Monatsende oder noch später, in der Kleintierpraxis musst du sofort bezahlen. Dann wird das Pferd ganz anders sediert, als deine kleine Katze. Deine Katze bekommt eine Vollnarkose und schläft während des Eingriffs. Ein Pferd darf sich nicht hinlegen, es wird lediglich ruhiggestellt. Es steht während der gesamten Behandlung und ist die ganze Zeit wach. Es kann sich durch die Sedierung nicht gegen die Behandlung wehren, damit eine Gefahr für TA und Pferdehalter so weit wie möglich ausgeschlossen bleibt. Bei einer guten Dosierung ist das Pferd während des Eingriffs ruhiggestellt und zwei Stunden danach wieder fit.
          LG Susanne

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          • Rainbow schreibt:

            Ich habe selber drei Pferde… …und eine Sedierung ist ein Betäubungsmittel und muss dokumentiert werden. Das weiß ich von einer Tierärztin für Pferde (die auch zu meinen Pferden kommt). Kann natürlich von Bundesland zu Bundesland verschieden sein. Bei mir werden die Medikamente genau auf geschlüsselt und abgerechnet. Wenn es bei Deiner Tierärztin nicht so ist und bei ihr ein Eintrag in der Akte reicht, die nicht mit auf die Rechnung kommt ist es doch gut… 😉

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            • Hilfe für Miranda schreibt:

              Nichts für ungut, aber wenn Du selber Pferde hast, finde ich noch seltsamer, was Du geschrieben hast. Pferde werden mit keinem Opiat sediert. Opiate werden für eine Vollnarkose gebraucht. Unser Tierarzt belegt natürlich auch haargenau, welches Medikament er wann verwendet hat. Lediglich seine Abrechnung läuft über ein externes Verrechnungszentrum.. Das eine hat aber mit dem anderen absolut nichts zu tun. 🙂

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              • Rainbow schreibt:

                Wie schon geschrieben, meine jetzige Tierärztin und der Tierarzt davor schlüsseln gegebene Medikamente immer voll auf. Die Verabreichung und was von welcher Menge. Finde ich persönlich sehr praktisch, denn ich kann mir leider meist im Falle eines Notfalls nicht merken, was mein Pferd alles bekommen hat.

                Und bei einer Sedierung können durchaus Substanzen verabreicht werden die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, auch beim Pferd. Zum Beispiel Benzodiazepin-Derivates Midazolam oder das Injektionsnarkotikum Ketamin. Was nicht heißt, dass das sein muss!

                Ketamin kann man so fein dosieren, dass das Pferd nicht narkotisiert zu Boden geht, sondern nur ruhig steht.

                Ein bisserl Ahnung habe ich auch, auch wenn ich „nur“ aus der Humanmedizin komme… 😉

                Aber das wichtigste ist doch, schön dass es Miranda wieder gut geht und sie die Schlundverstopfung so gut überstanden hat. Weiterhin viel Freude an all Deinen Vierbeinern…

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                • Rainbow schreibt:

                  Ah und entschuldige bitte, ich habe mir die Rechnung noch einmal angeschaut, es sind einmal die Kosten für die i.V. Injektion und einmal für die Sedierung abgerechnet, nur halt ohne Medikament, das hat mich verwirrt… Mein Fehler…

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