Etwas niedliches in komischen Zeiten

Durch Corona und die angeordnete Kontaktsperre, wurde unser aller Leben urplötzlich entschleunigt. Für viele ist diese Umstellung schwierig. Dazu kommt noch eine Portion Ungewissheit, wie alles nach Corona sein wird und die Angst vor der Krankheit.

Meldungen über das Virus bestimmen unseren ganzen Tag. Wir können uns dem kaum entziehen. Wir werden mit Meldungen geradezu bombardiert.

Um auf andere Gedanken zu kommen und den ganzen Mist mal für ein paar Minuten zu vergessen, habe ich einen kleinen, beruhigenden Film für euch gedreht. Er ist absolut entschleunigt und wirklich das Gegenteil von aufregend.

Zehn zufällig vorbeiziehende Rehe, haben mir dabei geholfen.

Ich wünsche euch viel Freude beim Schauen.

Über Hilfe für Miranda

Wir helfen Miranda, einer ausrangierten Hannoveraner Zuchtstute. Wir sind eine kleine Gruppe Privatpersonen, die sich durch den Fall Miranda kennen lernten und eine Hilfsaktion daraus machten! Daraus ist 2015 der gemeinnützige Tierschutzverein "Tierhilfe Miranda e.V." geworden. Miranda bekam Freunde dazu und nun kümmern wir uns ausschließlich um alte und unvermittelbare Tiere. Mit unserem Blog wollen wir auch auf das Schicksal der Zuchtstuten aufmerksam machen. Denn sie landen fast alle beim Schlachter, sobald sie keinen Gewinn mehr bringen. Miranda steht stellvertretend für alle Zuchtstuten, denn auch ihr Weg war schon beschlossen. Mit 20 Jahren und nach zwei Totgeburten, sollte sie geschlachtet werden. Nur weil wir sie freikauften, einen Gnadenbrot-Platz für sie schafften, retteten wir ihr das Leben. Der Blog berichtet aktuell über Mirandas neues, artgerechtes Rentnerleben. Wir möchten niemanden anklagen oder verurteilen, wir möchten nachdenklich machen. Schön wäre ein Umdenken bei Züchtern und Reitern zu erreichen. Wir möchten auch Unterstützung finden. In Form von Mithilfe, Sachspenden und Spenden, damit wir Miranda ein wundervolles Leben ermöglichen können. Sie hat verdient, nach vielen Jahen als Gebärmaschine würdevoll und artgerecht behandelt zu werden. Wir möchten auch, dass jeder der nun weiß, was mit ausrangierten Zuchtstuten passiert, die Geschichte weiter erzählt. Dafür sagen wir DANKE!
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12 Antworten zu Etwas niedliches in komischen Zeiten

  1. Stella, oh, Stella schreibt:

    Dankeschön für den Moment Normalität! 🙂

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  2. Harry aus N.Ö. schreibt:

    Hallo Susanne das ist ja eine Augenweide die Rehe, und die anderen deiner Tiere, und schönes Wetter, das muß man geniesen, wünsch dir weiterhin alles Gute und schönes Wetter Gruß Harry

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    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Lieber Harry,
      solche Momente muss man einfach genießen. Das Glück liegt in den kleinen Momenten. Man muss es nur erkennen. 😀
      Ich wünsche Dir auch alles Gute und bleib gesund! ❤
      Liebe Grüße nach Österreich
      Susanne & die Tiere

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  3. Hedwig Mundorf schreibt:

    Schön dieses friedvolle Miteinander. Ein Jäger erklärte mir einmal, dass jetzt die im Vorjahr geborenen Kitze, die ja inzwischen fast erwachsen sind, von ihren Müttern verstoßen werden, denn diese müssen sich jetzt ja um die weitere Fortpflanzung kümmern. Die Jährlinge schließen sich zu größeren Gruppen zusammen bis sie richtig erwachsen sind.

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    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Ja, hier läuft es immer sehr harmonisch und friedlich ab. ❤
      Die Aussage des Jägers kann ich nicht bestätigen. Ich konnte das immer so beobachten. Die Rehe-Mütter bilden mit ihren Töchtern aus dem Vorjahr eine kleine Gruppe. Sie bleiben als kleine Familienverband, zu dritt oder viert zusammen. Jede bekommt ein Kitz und die werden gemeinsam aufgezogen. Im Winter schließen sich die Rehe mit anderen Familien zusammen. Dann entstehen größere Rudel. Im Frühjahr teilen sie sich wieder auf. In den letzten Jahren wurde hier weniger gejagt. Ich denke mal, dass das der Grund ist, warum 10 Rehe gemeinsam anzutreffen warn.
      LG Susanne

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      • Hedwig Mundorf schreibt:

        Vielleicht hast Du ja Recht. In Deven konnte ich beobachten, dass eine Rieke in jedem Jahr auf das große verwilderte Nachbargrundstück zurück kehrte, dort ihre Jungen Aufzug und im Frühjahr wieder das eingezäunte Grundstück verließ. Keine Ahnung, vielleicht ist es mal so und mal so. Schön ist jedenfalls, dass sie friedlich äsen und Du Deine Freude daran hast und uns daran teilhaben lässt. Komm gut durch die unruhige Zeit. Liebe Grüße

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        • Hilfe für Miranda schreibt:

          Wenn die Kitze noch ganz klein sind, bleiben die Mütter allein. Das Kitz liegt irgendwo gut versteckt, die Mutter bleibt in der Nähe, geht ab und zu hin und säugt es. Erst wenn die Kleinen mitlaufen können, bilden sich kleinere Gruppe.
          Bleib Du auch gesund! ❤
          LG Susanne

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  4. tanjabrittonwriter schreibt:

    Wie in der Villa Kunterbunt! 😊

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    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Hi, hi, ja das könnte man so sagen. Einen Herrn Nielsson haben wir ja schon. Zwar ist er kein Affe, benimmt sich aber manchmal so. Ich werde gleich mal meine langen Strümpfe raussuchen und dann mach ich mir die Welt, wie sie mir gefällt. Trallala und Hopsasa! 😀
      LG Susanne

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  5. Eva O. schreibt:

    Richtig zum Träumen, vielen Dank 😊 Eva

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