Katzenhalter brauchen starke Nerven

Luzy hat uns heute dieses entzückende Geschenk vor die Tür gelegt.

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Das ganze Teil war ungefähr 40 cm lang. Selbst noch genauem Hinschauen, bin ich mir nicht sicher, ob das mal eine Bisamratte war.

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Das arme Ding!

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Über Hilfe für Miranda

Wir helfen Miranda, einer ausrangierten Hannoveraner Zuchtstute. Wir sind eine kleine Gruppe Privatpersonen, die sich durch den Fall Miranda kennen lernten und eine Hilfsaktion daraus machten! Daraus ist 2015 der gemeinnützige Tierschutzverein "Tierhilfe Miranda e.V." geworden. Miranda bekam Freunde dazu und nun kümmern wir uns ausschließlich um alte und unvermittelbare Tiere. Mit unserem Blog wollen wir auch auf das Schicksal der Zuchtstuten aufmerksam machen. Denn sie landen fast alle beim Schlachter, sobald sie keinen Gewinn mehr bringen. Miranda steht stellvertretend für alle Zuchtstuten, denn auch ihr Weg war schon beschlossen. Mit 20 Jahren und nach zwei Totgeburten, sollte sie geschlachtet werden. Nur weil wir sie freikauften, einen Gnadenbrot-Platz für sie schafften, retteten wir ihr das Leben. Der Blog berichtet aktuell über Mirandas neues, artgerechtes Rentnerleben. Wir möchten niemanden anklagen oder verurteilen, wir möchten nachdenklich machen. Schön wäre ein Umdenken bei Züchtern und Reitern zu erreichen. Wir möchten auch Unterstützung finden. In Form von Mithilfe, Sachspenden und Spenden, damit wir Miranda ein wundervolles Leben ermöglichen können. Sie hat verdient, nach vielen Jahen als Gebärmaschine würdevoll und artgerecht behandelt zu werden. Wir möchten auch, dass jeder der nun weiß, was mit ausrangierten Zuchtstuten passiert, die Geschichte weiter erzählt. Dafür sagen wir DANKE!
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26 Antworten zu Katzenhalter brauchen starke Nerven

  1. Stella, oh, Stella schreibt:

    Katzen sind nun einmal Raubtiere …

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  2. creapea schreibt:

    …sieh es einfach so, eine Portion Katzenfutter eingespart
    ich würde mich bei diesem Anblick allerdings ekeln…
    musst du eigentlich die Miez loben für den Jagderfolg?..sie hat dir ihre Arbeit jedenfalls voller Stolz präsentiert…
    das ist Natur…fressen und gefressen werden…Katze ist nun mal ein Fleischfresser und Jäger
    LG Petra mit Fleischfresser Nelly, die nicht jagen muss/kann

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  3. karfunkelfee schreibt:

    Mein Adoptivkater für zwei Jahre pflegte erwartungsvoll zu harren ob ich sein Geschenk esse. Wenn ich ihn nicht lobte, war er beleidigt. Das nächste Mal hatte er die Feldmaus für mich schon mal häppchenweise zerlegt und ausgeweidet. Als ich es immer noch nicht aß, legte er die nächste Maus auf mein Kopfkissen und nicht auf den Boden. Da kaufte ich ihm ganz teures Katzenfutter. Er schaute mich an als ob ich total beknackt sei. Wie? DAS soll ich fressen? Dann marschierte er zur Tür hinaus und kam eine Woche nicht mehr wieder bis ich Hühnersuppe kochte. Er lauerte auf Beute und Kartoffeln mit Soße und Mohrrüben fraß er auch…
    Und Mäuse und Ratten.
    Ich hatte damals drei Vögel. Ich erklärte ihm, dass sie Familie sind. Er rührte sie nicht ein einziges Mal an. Einmal schaute er und dann schaute ich zurück und sehr ernst und das kapierte er. Er jagte keine Vögel.
    Aber…er war auch viel für eine Katze. Sehr viel sogar. Eine Maus brachte er nie wieder als er verstand, dass ich keine Gegenleistung erwartete. Katzen sind sehr sehr schlaue Tiere. Armes Bisam.

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    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Das war ja wirklich ein ganz besonderer Kater. Ich glaube der wollte Dir auch das Jagen beibringen. 😀 Ich hatte vor ewig langer Zeit zwei Wellensittiche. Unser Kater krümmte denen auch nie eine Feder. Dann kam ein zweiter Kater ins Haus und der hatte echte Mordabsichten. Er wartete nur auf einen unbeobachteten Moment, um sich einen Vogel zu schnappen. Die Vögel hatten ihr eigenes Zimmer als Voliere und da kam die Katze nicht rein. Er hing dann außen vor dem Fenster und lauerte. War für ihn so etwas wie Fernsehgucken. 😉
      LG Susanne

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      • karfunkelfee schreibt:

        Ich habe viel von Balthazar gelernt. Er hörte sogar auf den Namen. Er hat sich unsere Familie als Dauergast ausgesucht. Tiere sind unterschiedlich intelligent, genau wie Menschen – die verstehen, während andere nur dem Instinkt folgen. Eine Freundin hatte zwei Wellis und einen Hund. Der fing mal einen der Beiden in seinem Maul, der Vogel hatte sich zu sehr verausgabt und stürzte gerade ab. Meiner Freundin blieb vor Schreck die Luft weg, der Hund apportierte als sie ihn rief. Er legte den Federball sanft vor sie hin, überaus vorsichtig sogar und als er den Vogel ablegte, schüttelte der sich zweimal und flog unverletzt und wohlbehalten zu seinem Kumpel auf den Käfig. So ein kluger Hund…
        Funkelige Grüße ✨

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        • Hilfe für Miranda schreibt:

          Ach ist das lieb! 😀 Unsere Chica ist ein Podenco – ein spanischer Jagdhund. Podencos jagen auch „mit weichem Maul“, d.h. sie halten die Beute so sanft im Maul, dass sie sie nicht verletzten. Der Hund bringt das Wild lebend und vollkommen heil zu seinem Jäger.
          LG Susanne

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  4. Elisabeth Berger schreibt:

    Mir tun die kleinen Tierchen auch leid, wenn sie so grausam getötet werden. Aber es ist halt einfach das Wesen der Katze, das ihr die Natur gegeben hat. Sie ist ein Raubtier, wie ihre großen Verwandten, die Tiger und alle anderen Großkatzen🙂
    Mein Opa sagte immer: „D‘ Katz‘ mag d‘ Mäus‘, ich mag’s ned“😊 Deshalb gab‘ es auch immer mehrere Katzen bei den Großeltern auf dem Hof, wegen der vielen Mäuse im Getreidespeicher😋
    🐱🐭🐱🐭🐱🐭🐱🐭🐱🐭🐱🐭
    LG Elisabeth

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  5. Eva O. schreibt:

    Warum immer nur Spenden empfangen. Jeder gibt, was er kann, und Luzy hat etwas gegeben.
    LG Eva O.

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    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Liebe Eva,
      so hab ich das noch gar nicht gesehen. 😀 Aber ganz so selbstlos war Luzys Gabe auch nicht. Das Teil war schon ziemlich abgenagt… Nur einen halben Kopf, die Wirbelsäule und den Schwanz abzuliefern, ist nicht besonders großzügig. 😉
      LG Susanne

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  6. wolke205 schreibt:

    Mich hat es auch immer geekelt… Manchmal mochte ich nicht mehr morgens als erste die Küche betreten… Alles was durch die Katzenklappe passte wurde reingezerrt und drinnen zerlegt… Ein paar kleine Echsen und eine Maus konnten wir noch retten… Raben, Hasen, Maulwürfe – alles gab es… Würgs… Gelobt wurden die tollen Jäger natürlich. Und dann alles schnell gesäubert 😉

    Tja, aus dem kleinen Katzenmädchen ist eine ausgewachsene Jägerin geworden 😀

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    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Würg – das ist wirklich nicht besonders appetitlich. Wir hatten auch eine Katzenklappe und deswegen allerhand ekliges Zeugs in der Bude. Darum wurde die Katzentür geschlossen.
      LG Susanne

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      • wolke205 schreibt:

        Bei Garfield haben wir nachts auch dicht gemacht. Er sollte nur tagsüber raus. Aber bei Blacky? Keine Chance. Als er die Bindehautentzündung hatte (so doll dass er mehrere Tage praktisch nix gesehen hat), musste er ja drinnen bleiben. Als er gemerkt hat dass die Klappe dicht war ist er so ausgerastet, dass sich keiner mehr in seine Nähe getraut hat, während er die Tür zerlegt hat.. Bei jedem Versuch das gleiche… Wir haben dann was stabiles davor gebastelt dass er nicht ran konnte. Er hat auch immer nur nachts was reingeschleppt. Nie tagsüber..

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        • Hilfe für Miranda schreibt:

          Blacky war wohl ein Kampfkater. 😉

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          • wolke205 schreibt:

            Wie er im Buche steht 😀 Er hat auch immer aufgepasst dass ich sicher nach Hause komme. War ich unterwegs, hat er in der Nähe vom Haus gewartet und mich nach Hause geleitet. Ich durfte ihn dann natürlich anfassen und bekuscheln. Alle anderen nicht. Die ist er angefallen. Wie ein Kampfhund 😀 Hoch ans Bein, reinbeißen, festkrallen, schimpfen und weg 😀 Sobald alle auf dem Hof waren, wieder der liebste Kater der Welt 🙂 Nur einmal hat er mich attackiert und im Büro meiner Mutter gestellt… Wir kamen grad von meinem Bruder und ich hab mich erdreistet nach seinem Kater zu riechen… Musste dann allen ernstes drüben anrufen, dass meine Mutter kommt und mich vor meinem Kater rettet 😀 Sie konnt das gar nicht glauben. Aber sobald ich mich bewegt hab, hat er diese unfassbaren Laute von sich gegeben wie nur Katzen es können und mich zurück getrieben.. Bin dann schnell unter die Dusche, neue Sachen an – schmusig und lieb wie immer 😀

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            • Hilfe für Miranda schreibt:

              Ich sag ja: Kampfkater! Ist schon heftig, dass er auch auf Dich losgegangen ist. Als ich noch als Tiersitter arbeitete, hatte ich mal Kontakt zu einem Kampfkater. Der war hochgradig Verhaltensgestört. Er tyrannisierte seine ganze Familie und fiel Besucher an. Es wollte niemand mehr die Familie besuchen und schon gar nicht den Kater betreuen. Leider war die Familie nicht ehrlich zu mir. Sie heuerten mich für die Betreuung an und verschwiegen, wie gefährlich der Kater war. Das Vieh machte dann auch am ersten Tag Hackfleisch aus meinem Bein. Wenn sie ehrlich gewesen wären, wäre das nicht passiert, weil ich dann anderes an die Sache herangegangen wäre. Aber die hatten Angst, ich würde sonst den Auftrag nicht annehmen. Das war eine ganz mies Erfahrung.

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            • wolke205 schreibt:

              Oh je, das ist wirklich übel 😦 Das hätten sie definitiv vorher sagen müssen… So war Blacky ja nicht. Er hat sehr gut auf uns und mich aufgepasst, wie ein Wachhund 😀 Ich frag mich immer noch ob es wirklich nur der Geruch von dem anderen Kater war oder ob es einen anderen Grund hatte, dass er mich den Tag so angegangen ist 😀 Die alte Dame die ganz früher in dem Block mit uns gewohnt hat, hatte auch einen Kampfkater. Der war verhaltensgestört. Aber sie hat auch alle gewarnt und ihn notfalls kurz in die Küche gesperrt, wenn ihre Pflegerin kam. Die böse von ihm angefallen wurde.. Er hat sie verteidigt bis auf s Blut… Ich hab ihr immer die Zeitung gebracht. Dann lud sie mich einen Tag ins Wohnzimmer ein. Schoki, Limo. Ich mochte sie, sie hatte etliche Pflegekinder großgezogen. Der Kater war nicht zu sehen. Meine Hand hing neben dem Sessel. Mit einmal war er da, stuppste mich an und ich hab ihn gestreichelt. Hab das gar nicht so registriert bis sie ganz erschrocken guckte. Ich dann auch.. OH OH… Aber alles gut… Er hat sich das noch kurz gefallen lassen, ging dann und fauchte mich ein paar Meter weiter an wie ich es wagen konnte…! 😀 Er durfte sogar mit ins Altersheim ziehen. Leider verstarb sie nach kurzer Zeit und sie mussten ihn aus der Ferne auf ihrem Bett betäuben und dann einschläfern, weil er niemanden in ihre Nähe gelassen hat 😦

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  7. Paula schreibt:

    Sieht ganz so aus,als ob Luzy ,das Erbe von Mary angetreten hat…
    LG Uwe

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  8. Linsenfutter schreibt:

    Das ist Natur. Ich erinnere mich. Unser Hund war noch sehr klein und legte uns an einem Sonntagmittag, beim Auftragen des Essens, ein Geschenk unter den Eßtisch. Eine tote Maus.

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    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Mmmm, da bekommt man doch gleich richtig Appetit aufs Mittagessen. 😉 Wenn ich nicht aufpasse, füttert Katze Luzy, den Hund Giada, mit mitgebrachten Mäusen. Der Hund freut sich über so einen kleinen Zwischensnack. 😀
      LG Susanne

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