Für die Seele 170


Ganze Weltalter voll Liebe werden notwendig sein,
um den Tieren ihre Dienste und Verdienste an uns zu vergelten.

Christian Morgenstern

Miranda-vorn.TH

Miranda im Mai 2011 kurz vor dem Schlachttermin.

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Über Hilfe für Miranda

Wir helfen Miranda, einer ausrangierten Hannoveraner Zuchtstute. Wir sind eine kleine Gruppe Privatpersonen, die sich durch den Fall Miranda kennen lernten und eine Hilfsaktion daraus machten! Mit unserem Blog wollen wir auf das Schicksal der Zuchtstuten aufmerksam machen. Denn sie landen fast alle beim Schlachter, sobald sie keinen Gewinn mehr bringen. Miranda steht stellvertretend für alle Zuchtstuten, denn auch ihr Weg war schon beschlossen. Mit 20 Jahren und nach zwei Totgeburten, sollte sie geschlachtet werden. Wir kauften sie frei, schafften einen Platz für sie und retteten ihr damit das Leben. Der Blog berichtet aktuell über das neue Rentnerleben von Miranda. Wir möchten niemanden anklagen oder verurteilen, wir möchten nachdenklich machen. Schön wäre ein Umdenken bei Züchtern und Reitern zu erreichen. Wir möchten auch Unterstützung finden. In Form von Mithilfe, Sachspenden und Spenden, damit wir Miranda ein wundervolles Leben ermöglichen können. Sie hat verdient, nach vielen Jahen als Gebärmaschine würdevoll und artgerecht behandelt zu werden. Wir möchten auch, dass jeder der nun weiß, was mit ausrangierten Zuchtstuten passiert, die Geschichte weiter erzählt. Dafür sagen wir DANKE!
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12 Antworten zu Für die Seele 170

  1. Isabella33 schreibt:

    oh jaaaa

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  2. Paula schreibt:

    So wahr !
    Und das Foto macht richtig Sehnsucht auf Frühling.
    LG Uwe

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  3. Elisabeth Berger schreibt:

    So ein schönes Zitat😍 Jedes Mal, wenn ich es lese, rührt es mich besonders an. Ich finde, wenn man einem geschundenen, mies behandeltem Tier in die Augen sieht, kann man diese Weltalter sehen.

    Eine Schweinerei, daß man so ein trauriges, ausgenutztes Lebewesen, das einem viel Kohle gebracht hat, zum Dank auch noch zum Schlachter bringt😡
    Dieses Bild kannte ich noch nicht von Miranda. Wenn man diese Augen sieht und sie mit jetzt vergleicht, dann ist sie durch deine Pflege ein ganz anderes und glückliches Pferd geworden😘 Der Züchter hat ihr ja nicht mal die Hufe machen lassen, hinten sind sie besonders lang! Dabei hat der Mann durch Miranda’s edle Stammbaum – Fohlen viel Geld verdient. Du läßt Frau Schmied alle paar Wochen für beide Pferde kommen, hast aber finanziell dafür zu kämpfen. Das Leben ist nicht fair!
    LG Elisabeth

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    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Liebe Elisabeth,
      das hast Du sehr richtig beobachtet. Mirandas Hufe waren viel zu lang. Der Züchter hatte ihre Hufe nicht mehr machen lassen, weil sie sowieso zum Schlachter sollte. Damals sah ich Miranda zum ersten Mal. Ich machte diese Fotos, weil ich jemanden finden wollte, der die schöne Stute nahm.
      Es hat sich kein Menschen gefunden, der ein Pferd nehmen wollte, das unreitbar war, nur Kosten verursachte und keinen Nutzen brachte.
      So kam es, dass ich die Stute aufnahm. Obwohl ich vorher nie ein Pferd hatte. Ich möchte mich hier nicht selbst loben. Ich möchte nur sagen, Leute wenn ihr helfen könnt und es auch schwierig erscheint, versucht es trotzdem! Und wenn ihr etwas tut, dann bleibt dran. Verliert nicht nach kurzer Zeit das Interesse. Oder gebt bei jeder kleinen Schwierigkeit auf. Nur mit Mut, Ausdauer und Zähigkeit können wir etwas erreichen!

      Und vor allen Dingen schaut nicht immer weg, wenn Hilfe gebraucht wird! Manchmal muss man selbst Unannehmlichkeiten auf sich nehmen. Aber ihr könnt etwas bewegen, wenn ihr handelt! Nur zu sagen „ach ist das schlimm“ – „ich kann das gar nicht ertragen“ hilft niemanden. Nur Taten bringen etwas. Auch ein Umdenken bei den Pferdeleuten, die ihre Lieblinge beim Schlachter entsorgen!

      Liebe Grüße
      Susanne

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      • Elisabeth Berger schreibt:

        Ja, wenn man einmal angefangen hat zu helfen, mag und kann man nicht mehr aufhören😊 Wenn man nur ein Tier sieht, dem man geholfen hat, ist man dabei😊
        LG Elisabeth

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        • Hilfe für Miranda schreibt:

          Ich habe schon immer geholfen, wenn ich dazu in der Lage war. Das hat auch Theater mit der Familie oder dem Partner gegeben. Aber ich konnte nicht anders. Das ist meine Natur. Andere gehen weiter und sagen „wie traurig, aber das ist eben so“. Ich helfe, wenn es in meiner Macht steht.

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          • Elisabeth Berger schreibt:

            …Nein, zugucken und nix machen, geht nicht! Auch wenn’s finanziell nicht möglich ist, kann man trotzdem andere Menschen auf’s Tierelend aufmerksam machen – da ist auch geholfen! Je mehr Menschen sich um den Tierschutz kümmern, desto besser!

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