Hund und Katze


Auch ältere Hunde und Katzen kann der Mensch zusammen bringen. Man braucht dafür nur Geduld und sollte vorsichtig vorgehen. Hunde und Katzen haben am Anfang Verständigungsschwierigkeiten. Ihre Körpersprache bedeutet genau das Gegenteil.

Wenn ein Hund mit dem Schwanz wedelt, heißt das: „Hallo, wer bist du denn? Ich freue mich und möchte dich kennen lernen.“
Wenn eine Katze mit dem Schwanz schlägt, bedeutet das: „Ich trau der Situation nicht, komm mir bloß nicht zu nahe, sonst funkt es.“

Wenn ein Hund die Pfote hebt, heißt das: „Ich mag dich.“
Wenn eine Katze die Pfote hebt, meint sie: „Verzieh dich oder ich knall dir eine.“

Wenn sich eine Katze schnurrend an den Hund drückt, glaubt dieser, sie knurrt. Dabei ist die Katze glücklich und will kuscheln.

All dies kann zu Missverständnissen führen. Sollten sich Hund und Katze in dieser Phase des Kennenlernens in die Wolle kriegen, ist meist der Ofen aus. Sie vertrauen einander nicht mehr und mit der Freundschaft hat es sich erledigt.

Als Mensch müssen wir zwischen den beiden Tierarten vermitteln. Am Anfang müssen wir immer darauf achten, dass nichts passiert. Gefährliche Situationen sofort entschärfen. Vor allem die Tiere nicht zu früh alleine lassen. Wenn am Anfang nichts schlimmes passiert, kann eine tiefe Freundschaft entstehen.

Die Katze wird dabei immer die Anführerin sein. Der Hund ordnet sich ihr gern unter. In vielen Fällen wird er sogar seine schnurrende Freundin verteidigen. Das klappt auch mit einem Terrier wie Campa, der fremde Katzen fressen will.

Bei Campa war ich besonders vorsichtig, als ich die Tiere aneinander gewöhnte. Ich machte ihr unmissverständlich klar, dass Mary jetzt UNSERE Katze ist.

Chica, Campa und Mary sind gute Freunde geworden, wie man hier sehen kann.

Advertisements

Über Hilfe für Miranda

Wir helfen Miranda, einer ausrangierten Hannoveraner Zuchtstute. Wir sind eine kleine Gruppe Privatpersonen, die sich durch den Fall Miranda kennen lernten und eine Hilfsaktion daraus machten! Mit unserem Blog wollen wir auf das Schicksal der Zuchtstuten aufmerksam machen. Denn sie landen fast alle beim Schlachter, sobald sie keinen Gewinn mehr bringen. Miranda steht stellvertretend für alle Zuchtstuten, denn auch ihr Weg war schon beschlossen. Mit 20 Jahren und nach zwei Totgeburten, sollte sie geschlachtet werden. Wir kauften sie frei, schafften einen Platz für sie und retteten ihr damit das Leben. Der Blog berichtet aktuell über das neue Rentnerleben von Miranda. Wir möchten niemanden anklagen oder verurteilen, wir möchten nachdenklich machen. Schön wäre ein Umdenken bei Züchtern und Reitern zu erreichen. Wir möchten auch Unterstützung finden. In Form von Mithilfe, Sachspenden und Spenden, damit wir Miranda ein wundervolles Leben ermöglichen können. Sie hat verdient, nach vielen Jahen als Gebärmaschine würdevoll und artgerecht behandelt zu werden. Wir möchten auch, dass jeder der nun weiß, was mit ausrangierten Zuchtstuten passiert, die Geschichte weiter erzählt. Dafür sagen wir DANKE!
Dieser Beitrag wurde unter Hunde, Katzen abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

19 Antworten zu Hund und Katze

  1. Elisabeth Berger schreibt:

    Liebe Susanne, Dankeschön für den interessanten und schönen Bericht😘

    Beste Frau September, es ist Ihnen wieder eine Meisterleistung gelungen! Eine Dreiecksbeziehung so klar, jedoch mit aller Romantik, aber auch Erotik, rüberzubringen, ist großartig! Realistisch, wie Frl. Mary mit wohligem Räkeln die Szenerie spannend erhält! Es erinnert an die Zeiten des französischen Film Noir! Spannend und lange nicht zu erkennen, welche Dramatik noch entstehen wird, wenn sich ein Vierter in diese Beziehung mischen würde……..
    Hach, Frau September, wie immer oskarreif……Applaus…..Applaus….
    Eine Verehrerin😍

    Wir erwarten gespannt, welch grandiose Kritik wie Honig aus dem Munde unserer geschätzten Frau Felli Fellini tröpfeln wird…….für ein paar Minuten, befreit aus der Strenge und Ernsthaftigkeit der WEZ, wird sie uns die Gnade schenken, ihre hehre Meinung kundzutun…….wir warten……ähäm……..waaaarten………….na?……….schwitz………es wird noch etwas dauern……..Frau Fellini, Sie müssen sich deshalb nicht umkleiden!………….und auch nicht die Haare toupieren……….keine Schminke!!…………stöööhn………..

    Gefällt mir

    • Fellmonsterchen schreibt:

      Awww… Verehrte Elisabeth, gerade brütete ich noch über den diversen Symbolen des Vorgängerwerkes, da erscheint schon der neueste Meilenstein! Aber das soll kein Klagen sein, denn dann würden mich sämtliche Filmfreunde der ganzen Welt teeren und federn.

      Sie haben schon gut vorgelegt mit Ihrer Analyse! Hätten Sie Interesse an der Chefredaktion meiner Filmzeitschrift „Film heute, morgen und vor 50 Jahren kritisch analysiert“?

      Zum Werk:
      Sind Ihnen auch die Risse im Boden aufgefallen? Boten künftiger dramatischer Ereignisse, möchte ich meinen.

      Wie vollendet die Darstellung des sehnsüchtigen Blickes durch den Zaun, doch dann erscheint die liebreizende Mary und verscheucht jegliche Gedanken an Flucht. Und doch lauern Gefahren, die das tapfere Trio bedrohen, der Film ist voller Zeichen, die darauf hinweisen. Vielleicht werden wir im nächsten Film die Renaissance des Abenteuerfilms erleben, oder doch eher Action in der Tradition von „Friss langsam“? ALLES ist möglich, wirklich ALLES, wenn sich Susa September auf dem Regiestuhl niederlässt.

      Ich stimme Ihnen auf jeden Fall zu, dass der Film Noir hier in seiner brillantesten Art und Weise wiederauferstanden ist. Und wie viel Mary Mauzroe mit einem einzigen „Schnurr“ ausdrückt, das sucht, findet aber nicht seinesgleichen! Die klassische Dreiecksgeschichte, ohne die kaum ein französischer Film auskommt, ist hier in seiner prägnantesten Form zu bestaunen. So leuchtend ward das noch nicht gesehen!

      Das erst mal als Kurzanalyse… Natürlich fehlen noch etliche Aspekte, aber ich brauche ja auch noch Material für meine Zeitschrift.

      PS: Vielen Dank übrigens für die tolle Überraschung, die gestern im Briefkasten der WEZ landete! Da habe ich ja nun was Schönes zum Kleben! Der Verein kommt ganz schön rum. 🙂

      Gefällt mir

      • Elisabeth Berger schreibt:

        Oh oh, Verehrte, neiiiin, das wäre zuviel der Güte, als Chefredakteurin für Ihre anbetungswürdige Zeitung zu arbeiten😚 Ich danke Ihnen für Ihr Angebot jedoch jeden Tag inniglich😍

        Ja! Ja! Gütige, die Risse im Boden waren sicher Hinweise auf den nächsten Monumentalfilm von Frau September „Das Jammern im Erdspalt“.

        Liebste, ihre beseelten Worte zu diesem Werk sind unvergleichlich! Sie erklären uns, welch leicht surreale Tatsachen uns der Film vermitteln will.
        Allein, wie Sie die große Mauzroe in ihrer Kunst beleuchten, sucht seinesgleichen! Trotz gigantischem Talent können die beiden Nebendarsteller nicht gegen MM’s Ausstrahlung anspielen. So wie wir das Megatalent Susa September kennen, wird sie jedoch ihr nächstes Kunstwerk wieder mit diesem herausragenden Ensemble bestücken! Lassen wir uns überraschen, oh Beste, welchen jungen Schauspielern sie erneut eine große Chance gibt!

        Herrliche, der Brief in Ihrem Postkasten soll Ihnen Dank sein für Ihre immerwährende Güte❤️
        Nächste Woche werden wieder solche Schreiben bei guten Menschen landen. Es dauert nur so lange, weil der Haus- und Hofschreiber überrannt wurde, von vielen nebensächlichen Beschäftigungen.

        Mit dröhnendem Applaus und Da-Capo-Rufen verbleibe ich Ihr größter Fan😘
        Elisabeth

        Gefällt 1 Person

        • Hilfe für Miranda schreibt:

          Wow, wow, wow! Mein größter Fan Elisabeth und Felli Fellini, ich danke Euch für Eure tolle Kritik! Wir Künstler leben ja von guten Kritiken. Abwohl wir das nie zugeben würden… 😉 Ich laufe jetzt sofort zum Kiosk, um mir die neuste Ausgabe Ihrer Fimzeitschrift zu besorgen. Bin dann mal wech… 😀
          Eilige Grüße
          Susa September

          Gefällt mir

        • Fellmonsterchen schreibt:

          Ja, es ist erstaunlich, wie es der September immer wieder gelingt, junge Schauspieltalente nicht nur zu entdecken, sondern ihre Darstellkunst in nie für möglich gehaltene Sphären zu führen.
          Mehr kann ich heute dazu nicht sagen, mein Hirn ist mit 2 Tagen Controllingseminar zugekleistert. Das muss erst mit einem limettenhaltigen Cocktail wieder in den Monstermodus zurückgesetzt werden…

          Gefällt mir

        • Elisabeth Berger schreibt:

          Nach zwei Tagen Controlling-Seminar würde ich jetzt schon noch einen zweiten Cocktail dem guten Körperchen zuführen, hihi☺️

          Gefällt mir

  2. Paula schreibt:

    Das Video zeigt ja wirklich die pure Harmonie zwischen den Dreien.Toll,wie Du das wieder hingekriegt hast.Besonders bei Campa war das bestimmt nicht einfach.Aber Mary ist ja auch eine besondere Katze.
    Paula möchte eigentlich am liebsten mit Katzen spielen und wenn die dann weglaufen,erwacht der Jagdhund in ihr und sie will hinterher rennen.
    Bernadett toleriert Katzen,wenn wir unterwegs welche treffen.Sie scheint Katzen von früher gewohnt zu sein.Aber sobald hier zu hause eine in ihrem Revier erscheint,wird die aggressiv vom Hof gejagt.
    Meine Eltern hatten früher einen Schäferhund.Als Welpe hat er mal versucht,drei sich am Straßenrand sonnende Katzen freundlich zu belecken.Das fanden die natürlich nicht toll und haben ihn ordentlich verprügelt.Von da an hasste er Katzen,hat sie gejagt und gefressen.Später schaffte sich meine Mutter einen Perserkater an.Man hat sich nie die Mühe gemacht,die beiden aneinander zu gewöhnen.Der Hund lebte draußen im Zwinger und der Kater im Haus und der Hund hatte eben zu akzeptieren,dass Frauchen jetzt zum Schmusen den Kater hatte.Und er hat sich dieser Situation bedingungslos untergeordnet.(Hunde sind eben doch die besseren Menschen…)
    Liebe Grüße Uwe

    Gefällt mir

    • Elisabeth Berger schreibt:

      Da hast du voll Recht, lieber Uwe☺️ Hunde sind echt die besseren Menschen, das denk‘ ich mir immer wieder❤️
      LG Elisabeth

      Gefällt mir

    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Lieber Uwe,
      bei Campa war das wirklich nicht ganz einfach. Ich gebe aber nicht so leicht auf. Hier auf dem Gnadenhof müssen sich die Tiere vertragen. Sonst ist ein stressfreies Leben nicht möglich. Ich kenne gruselige Beispiele bei anderen Tierschützern, wo es nicht funktioniert. Da müssen die Tiere immer von einander getrennt gehalten werden. Diese Tür muss zu bleiben, jenes Tor darf nicht offen bleiben. Alles was sich bewegt wird angekläfft. Die Menschen schaffen es nicht für Ruhe zu sorgen. Man kann sich kaum unterhalten, weil die Hunde ständig kläffen. Das ist der totale Stress! Meistens geht es nicht lange gut. Wenn ich bei denen zu Besuch war, habe ich mich nie wohl gefühlt. Hier läuft es harmonisch ab, wie Du im Film gesehen hast.
      Was mit dem Schäferhund Deiner Eltern passierte, ist leider auch ein ganz negativer Fall. So sollte man es nicht machen. Auch mit seiner einen schlechten Erfahrung mit den Straßenkatzen, hätte man ihn an die neue Katze gewöhnen können. Man braucht dazu nur ein bisschen Tierverstand und Einfühlungsvermögen. Hund & Katze sind nun mal total verschieden in ihrer Körpersprache und ihrem Verhalten. Aber sie sind in der Lage die Sprache des anderen zu lernen. Menschen sollten eigentlich in der Lage sein, auf Hunde und auf Katzen artgerecht einzugehen. Jede Tierart hat andere Bedürfnisse und wir Menschen können dies erkennen. Dazu gehört auch einen Hund nicht in einen Zwinger zu sperren. Ich will Deine Familie nicht angreifen. Aber das sind solche grundlegenden Fehler, die auch böse enden können.
      LG Susanne

      Gefällt mir

      • Paula schreibt:

        Liebe Susanne,
        aus heutiger Sicht sehe ich das genauso kritisch wie Du.Die Ereignisse sind fast 40 Jahre her.Ich hatte als Kind viele tolle Erlebnisse mit diesem Schäferhund und weiß heute,wie viel mit dem Hund falsch gemacht wurde.Mein Vater hat heute wieder einen Schäferhund,für den er jetzt als Rentner auch die nötige Zeit hat und der ein wirklich schönes Leben hat.
        LG Uwe

        Gefällt mir

  3. Chris schreibt:

    Herrlich, die drei so zu sehen. Wie Hund und Katz bekommt da doch eine ganz neue Bedeutung.

    Wuff-Wuff dein Chris

    Gefällt mir

  4. Isabella33 schreibt:

    Liebe Susanne,
    Elisabeth, Felli und Uwe haben ALLES geschrieben, da kann ich mich nur anschließen !!
    Wie einfach für mich 🙂
    Liebe Grüße Heidi mit Isi

    Gefällt mir

  5. wolke205 schreibt:

    Vielleicht könnten Chica und Campa mit den Zwergen mal ein Wörtchen darüber reden wie toll Katzen eigentlich sind?? 😀 Schön zu sehen, wie harmonisch alles abläuft 🙂

    Bei fremden Katzen ist es immer noch schlimm mit den Zwergen. Was für ein Krach. Dabei würde keiner von beiden beißen. Sie machen nur unfassbar Krach. Das probiert Diego ab und an auch noch am Hofkater bei Kiewald. Der kann Hunde aber sehr gut einschätzen und ignoriert ihn einfach. Das verwirrt Diego dann wiederum so sehr, dass er sich sogar beschmusen lässt und sich auch schon eine Kopfnuss gefangen hat 😀

    Nur eine kleine Anmerkung noch, Schwanzwedeln beim Hund heißt nicht immer ich freue mich. Das hat leider schon zu schweren Unfällen geführt weil niemand die Halter darauf aufmerksam gemacht hat. Wer seinen Hund kennt bzw. allgemein den Unterschied kennt merkt aber sofort, ob es freudig ist oder der Hund gerade in Jagdstimmung ist.

    Knuddel

    Gefällt mir

    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Manche Katzen lassen sich von Hunden nicht beeindrucken, wie der Hofkater Diego mit seinem Verhalten zeigt. Unsere Elsbeth war auch so eine. Vor der hatten unsere Hunde und sogar die Besucherhunde Respekt. Um Elsbeth haben alle Hunde einen respektvollen Bogen gemacht.
      Musst bei fremden Katzen immer wieder üben mit den Zwergen. Campa hat sich am Anfang auch wie blöd benommen. Sie wollte fremde Katzen fressen. Wir haben das alles ziemlich gut in den Griff bekommen. Es dauert nur seine Zeit. Aber wenn man immer dran bleibt, kann man viel erreichen. Auch bei Hunden die ihr halbes Leben selbständig auf der Straße gelebt haben.
      Das Wedeln bezog sich auf die Begrüßung eines Rudelmitglieds. Mit dem direkten Vergleich wollte ich die genau gegenteilige Bedeutung klar machen. Hund und Katze müssen das erst lernen. Wenn die Katze mit dem Schwanz schlägt denkt der Hund „Schick die freut sich“. Dabei ist die Katze höchst aufgeregt. Geht der Hund freudig auf die Katze zu, bekommt er eine geklebt. Schon ist die Freundschaft dahin.
      Knuddel

      Gefällt mir

      • wolke205 schreibt:

        Energie ist eine universelle Sprache und durch die Energie der Katze merken die Hunde sehr wohl, dass das Schwanzwedeln in dem Fall keine Freude ist. Auch bei anderen Hunden bekommen sie das sofort mit. Was sie aber nicht immer davon abhält es trotzdem zu versuchen 😉 Da ist dann wieder der Besitzer gefragt.

        Also Respekt hat irgendwie kein Hund vor dem Kater 😀 Besonders Welpen hüpfen auf ihm rum, kauen ihm die Ohren ab.. und er lässt es geduldig über sich ergehen. Denen hätte Elsbeth wohl schon Bescheid gegeben 😀 Aber er weiß gut einzuschätzen ob ein Hund es ernst meint oder nur blufft 😉

        Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s