Postkarten

Auf Anregung eines einzelnen Herrn, habe ich unser Postkartensortiment um einige Motive erweitert. Smily-winkt

Ihr findet jetzt auch Karten von den Ouessantschafen (das war gar nicht so einfach gute Fotos zu finden) und von den Miezen. Wer schauen möchte klickt auf den lila Fotokalender-Button, rechts auf dieser Seite!

Hier ist eine Vorschau:

Tine und Lamm in der Schüssel

Thekla-i-d-Schüssel-06.05.2013-a

Das Ouessantschaf ist ein Bretonisches Zwergschaf und die kleinste Schafrasse der Welt. Es kommt von der Atlantik-Insel Ouessant, in Frankreich. Dort wurden die Tiere auf Kleinwüchsigkeit und nicht auf Wolle gezüchtet. Daher haben die Ouessantschafe sehr unterschiedliche Wolle. Wegen der schwankenden Qualität von Tier zu Tier, sind sie für die Wollproduktion uninteressant. Sie sind auch keine Fleischrasse, da die kleinen Tierchen nix auf die Waage bringen. Weil keine finanziellen Interessen dahinter stehen, ist diese Rasse sehr selten. Es ist nur den kleinen Hobbyzüchtern zu verdanken, dass sie überhaupt noch existiert.

Dies ergeht leider vielen alten Haustierrassen so. In der Landwirtschaft werden Hybriden eingesetzt, die nur auf eine Leistung gezüchtet werden, wie z.B. viel Milch bei Kühen, viele Ferkel und schnelles Wachstum bei Schweinen, große Brust bei Puten und Masthühner, Legeleistung bei Hennen. Die alten Haustierrassen haben immer mehrere positive Eigenschaften, je nach Region und Verwendung. Die Hennen legen dann vielleicht einige Eier weniger im Jahr, sind dafür aber wetterunempfindlich, suchen sich ein Großteil ihres Futters selbst und der Bauer hat am Ende noch einen guten Braten. Für die Geflügelindustrie sind diese Hühner uninteressant, weil sie z.B. in der Mauser eine Legepause einlegen. Hybridhühner sind genetisch zum Eierlegen verdammt und legen das ganze Jahr durch. Sie sind nach diesem einen Jahr fertig. Rassehühner legen viele Jahre Eier, zwar nicht so viele wie die Hybriden, aber auch je nach Rasse, 200 bis 300 Stück im Jahr.

Aber zurück zu den Schafen: Die Ouessantschafe sind sehr robust und kommen mit karger Nahrung zurecht. Auf der Atlantikinsel herrscht ein raues Klima und die Nahrung ist eher karg. Darum sind diese Schafe sehr robust, können das ganz Jahr über draußen gehalten werden. Sie brauchen nur einen an drei Seiten geschlossenen Unterstand. Werden Ouessantschafe mit zu viel Kraftfutter oder Leckereien gefüttert, werden sie krank. Ihr Verdauungstrakt ist auch heute noch auf Gräser und Heu ausgelegt.

Leider sind schon viele alte Haustierrassen völlig von unserer Erde verschwunden und täglich sterben weitere Rassen aus. Die Genvielfalt nimmt damit immer weiter ab. Ein Umdenken ist zwar seit einigen Jahen zu spüren, aber für einige alte Haustierrassen ist es zu spät. Sie sind unbemerkt ausgestorben.

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Über Hilfe für Miranda

Wir helfen Miranda, einer ausrangierten Hannoveraner Zuchtstute. Wir sind eine kleine Gruppe Privatpersonen, die sich durch den Fall Miranda kennen lernten und eine Hilfsaktion daraus machten! Daraus ist 2015 der gemeinnützige Tierschutzverein "Tierhilfe Miranda e.V." geworden. Miranda bekam Freunde dazu und nun kümmern wir uns ausschließlich um alte und unvermittelbare Tiere. Mit unserem Blog wollen wir auch auf das Schicksal der Zuchtstuten aufmerksam machen. Denn sie landen fast alle beim Schlachter, sobald sie keinen Gewinn mehr bringen. Miranda steht stellvertretend für alle Zuchtstuten, denn auch ihr Weg war schon beschlossen. Mit 20 Jahren und nach zwei Totgeburten, sollte sie geschlachtet werden. Nur weil wir sie freikauften, einen Gnadenbrot-Platz für sie schafften, retteten wir ihr das Leben. Der Blog berichtet aktuell über Mirandas neues, artgerechtes Rentnerleben. Wir möchten niemanden anklagen oder verurteilen, wir möchten nachdenklich machen. Schön wäre ein Umdenken bei Züchtern und Reitern zu erreichen. Wir möchten auch Unterstützung finden. In Form von Mithilfe, Sachspenden und Spenden, damit wir Miranda ein wundervolles Leben ermöglichen können. Sie hat verdient, nach vielen Jahen als Gebärmaschine würdevoll und artgerecht behandelt zu werden. Wir möchten auch, dass jeder der nun weiß, was mit ausrangierten Zuchtstuten passiert, die Geschichte weiter erzählt. Dafür sagen wir DANKE!
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8 Antworten zu Postkarten

  1. Isi schreibt:

    Du bist aber lieb!!! Das Foto schaut auch sehr schön aus.
    Danke für die ausführliche Aufklärung 🙂
    Liebe Grüße Heidi mit Isi

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  2. Fellmonsterchen schreibt:

    Die sind so süß! Sind sie eigentlich zutraulich oder eher scheu?

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    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Die sind nicht scheu. Warst Du schon mal im Wildpark Schwarze Berge, im Freiwildgehege bei den Ziegen? Ungefähr so benehmen sich die Minischafe. Sie sind vom Wesen her eher wie Ziegen: Intelligent, neugierig und werden ganz schnell zutraulich. Mit den Mädels kannst du kuscheln. Der Bock ist mit vorsicht zu genießen. GsD sind sie nicht ganz so dolle Ausbruchskünstler wie Ziegen und auch nicht so nervig aufdringlich. Ziegen in einem umzäunten Bereich zu halten ist echt schwer. Die Minis sind auch schon mal ausgebrochen und ich musste sie von der Pferdeweide einsammeln. Das ist aber ganz selten passiert.
      LG Susanne

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  3. Paula schreibt:

    Liebe Susanne,
    da hoffe ich mal,dass außer mir noch einige andere ein paar Postkarten von den Schafen bestellen werden.
    Schön,dass Du in diesem Zusammenhang mal auf die alten Haustierrassen hinweist.
    Glücklicherweise gibt es mittlerweile bei einigen wenigen Landwirten ein Umdenken und Rückbesinnen auf diese alten Rassen.Bleibt zu hoffen ,das es immer mehr werden.
    Liebe Grüße Uwe

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    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Liebe Uwe,
      ja es wäre schön, wenn noch jemand Postkarten bestellen würde. Von Ouessantschafen gibt es so weit ich weiß keine Postkarten. Vielleicht haben die Minis ja noch mehr Fans, die es nicht stört, dass ich kein Provifotograf bin. 😉
      Das mit den alten Haustierrassen ist echt traurig. Sie sterben aus und kaum einer nimmt Notiz davon. Biobauern kehren oft zu den alten Haustierrassen zurück, da sie sehr gut für die Robusthaltung geeignet sind. Biobauern müssen ihren Tieren ja Bewegung und Frischluft bieten. Das geht mit den Tieren aus der Intensivhaltung schlechter.
      LG Susanne

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  4. weenie schreibt:

    Liebe Susanne
    das ist ja super! Musste gleich ein paar Karten bestellen (natürlich die beiden von Pisa – Flower-Power und Begegnung) und das wirklich ganz süsse Foto „Tine und Lamm in der Schüssel“!
    Deine Fotos sind wirklich sehr gelungen und es macht Freude, diese Karten zu verschenken.

    LG
    Karin

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