Alles für die Katz 24


Ein Projekt von Kalle: http://kallebloggt.de/2014/12/15/alles-fuer-die-katz-24/

Leider ist das heute der letzte Teil von Kalles schönem Katzenproket: „Alles für die Katz“. Ein Jahr lang haben viele Blogger Geschichten und Fotos von Katzen gepostet. Das war so schön. Mit dem heutigen Post ist das Projekt leider schon zu ende. Dabei hätte ich noch drölftausend Fotos von Katzen posten können. Immerhin begleiten mich die schnurrigen Stubentiger seit meinem 9. Lebensjahr. Jede Katze die ich kennen lernen durfte, war einzigartig und jede bleibt unvergessen! ❤

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Der heutige Beitrag ist Mary gewidmet, weil Mary genau so lange wie Kalles Projekt läuft, bei mir ist. Vor genau einem Jahr sah ich sie das erste Mal. Eine schüchterne, kleine Katze, die im Dezember 2013, nur für Sekunden, hier und dort auftauchte und schnell weghuschte. Ein Jahr ist vergangen und viel ist passiert. Mary wurde zutraulicher und ließ sich streicheln.

Die ersten noch misstrauischen Annäherungsversuche.

Mary-03.02.2014-b

Zuerst war ihr alles unheimlich: Besucher, die Schafe, die Pferde, die Hunde. Mit Pisa kam sie nicht wirklich klar, sie fauchte sie an. Pisa war aber immer nett zu Mary, obwohl Pisa es auch nicht so mit anderen Katzen hatte. Leider ist Pisa im Sommer ziemlich plötzlich gestorben. Mary trauerte nicht, ich um so mehr.

Näher ging nicht, dann fauchte Mary.

Pisa-u-Mary-April-2014

Mary gewöhnte sich an die Schafe und Pferde. Beim Abäppeln der Weide hatte ich auf einmal eine getigerte Katze an meiner Seite. Selbst 2 Stunden im Nieselregen hielt sie aus. Hauptsache sie konnte in meiner Nähe sein. Besucher ertrug sie, um auch in meiner Nähe zu bleiben. Mit anderen Menschen hat sie es immer noch nicht so. Fremde Katzen sind ihr ein Graus. Wenn sich mal eine her verirrt, ist das Geschrei groß. Meistens muss ich dann Mary retten, die irgendwo auf einem Baum hockt.

Hunde gefallen Mary viel besser als Katzen. Sie ließ sie ziemlich schnell sehr dicht an sich ran. Ging mit uns zusammen spazieren oder begrüßte die Hunde mit Köpfen geben, wenn wir vom Spaziergang zurück kamen.

Mary-Chica-Campa-2

Mary konnte sich sogar in das Herz unseres spanischen Terrierdickkopfs schleichen. Dabei ist Campa ne harte Nuss. Sie weiß ganz genau wer zum Rudel gehört. Fremde Katzen sollten eine Begegnung lieber vermeiden. Mary liegt mit Campa zusammen auf der Eckbank. Das Kissen ist eigentlich der Hundeplatz. Dann legt sich der Hund eben daneben…

Mary-Campa-27.11.2014-d

Auch die Hundekörbchen hat Mary für ihren Mittagsschlaf entdeckt.

Mary-im-Hundekorb

Das war ein ganzes Katzenjahr in Worten und Bildern! Und ein Beispiel, dass auch erwachsene Hunde und Katzen eine Freundschaft entwickeln können.
Danke Kalle für das schöne Projekt und dass ich mitmachen durfte!!! Es hat mir riesig viel Spaß gemacht! 😀

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Über Hilfe für Miranda

Wir helfen Miranda, einer ausrangierten Hannoveraner Zuchtstute. Wir sind eine kleine Gruppe Privatpersonen, die sich durch den Fall Miranda kennen lernten und eine Hilfsaktion daraus machten! Mit unserem Blog wollen wir auf das Schicksal der Zuchtstuten aufmerksam machen. Denn sie landen fast alle beim Schlachter, sobald sie keinen Gewinn mehr bringen. Miranda steht stellvertretend für alle Zuchtstuten, denn auch ihr Weg war schon beschlossen. Mit 20 Jahren und nach zwei Totgeburten, sollte sie geschlachtet werden. Wir kauften sie frei, schafften einen Platz für sie und retteten ihr damit das Leben. Der Blog berichtet aktuell über das neue Rentnerleben von Miranda. Wir möchten niemanden anklagen oder verurteilen, wir möchten nachdenklich machen. Schön wäre ein Umdenken bei Züchtern und Reitern zu erreichen. Wir möchten auch Unterstützung finden. In Form von Mithilfe, Sachspenden und Spenden, damit wir Miranda ein wundervolles Leben ermöglichen können. Sie hat verdient, nach vielen Jahen als Gebärmaschine würdevoll und artgerecht behandelt zu werden. Wir möchten auch, dass jeder der nun weiß, was mit ausrangierten Zuchtstuten passiert, die Geschichte weiter erzählt. Dafür sagen wir DANKE!
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11 Antworten zu Alles für die Katz 24

  1. harry aus lassee schreibt:

    echt schöne bilder und eine supergeschichte gefällt mir sehr gut harry

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  2. wolke205 schreibt:

    Och nö, schon zu Ende das Projekt…das war so schön… ❤ Mary ist wirklich eine besondere Mieze und ich find s immer wieder schön wie die Hunde zurück stecken, damit Miezi in Ruhe im Körbchen oder auf dem Kissen schlummern kann ❤

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  3. Isabella33 schreibt:

    Liebe Susanne,
    auch ich hab gern über deine Katzen gelesen, war traurig mit dir über Pia, und habe mich gefreut, dass Mary sich sooo gut eingelebt hat.
    Schade, dass das Projekt zu Ende ist, aber du berichtest ja sicher ab und an von Mary?
    Liebe Grüße Heidi,
    die auch immer mal bei Kalle geschaut hat 🙂

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  4. kallehd schreibt:

    Liebe Susanne, das ist ein schöner Abschluss für das Projekt. Und wenn ich das so lese, hat Dir Mary, Pisa’s Gang über die Regenbogenbrücke erleichtert. Denn es ist schön zu sehen, wie sich immer mehr in eure Familie mit Hunden und Katzen integrierte. Vielen Dank für deine Beiträge und die Geschichten, und ein erholsames, zufriedenes Weihnachtsfest, liebe Grüsse kalle

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    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Lieber Kalle, Dein Projekt war so schön. Ich danke Dir dafür! ❤ Mary hat mir wirklich über den Verlust von Pisa geholfen. Obwohl die beiden total unterschiedlich sind, ist Mary ein guter Trost für mich.
      Ich wünsche Dir und Deinen Lieben auch ein besinnliches Weihnachtsfest!
      LG Susanne

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  5. Das Projekt von Kalle ist leider zu Ende, aber das „Projekt Mary“, das ja zu Anfang nicht einfach war, hat sich super entwickelt. Mary ist vom scheuen Streuner zur Hofkatze geworden. Sie gehört zur Familie. Sie kann Pisa nicht voll ersetzen, aber sie macht den Verlust sicher erträglicher.
    Wir wünschen Euch allen frohe Feiertage
    Edith mit Nera + Lila

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    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Es ist immer anstrengend, wenn ein neues Tier in ein bestehendes Rudel kommt. Die ganze Rangordnung ist erst einmal durcheinander. Auch wenn ein Tier stirbt, hat das Auswirkungen auf die Struktur des Rudels. Wir haben in diesem Jahr große Veränderungen erlebt. Jetzt ist wieder Ruhe eingekehrt, jedes Tier kennt seinen Platz in der Rangordnung. Das „Projekt Mary“ geht weiter, aber in harmonischen Bahnen. So wie ich harmoniesüchtige es liebe!!! 😀
      LG Susanne

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