Wieder ein Hundeangriff

Samstag früh um 7.00 Uhr, bin ich auf meiner Morgenrunde mit den Hunden, am Nachbarhaus vorbei gekommen. Da stürzten sich sofort die Nachbarshunde auf uns, die frei herum liefen. Zum Glück konnte der Mann seine Hunde wieder ins Haus jagen. Diesmal blieben alle unverletzt. Trotzdem waren alle aufgeregt. Dabei hatten mir die (inzwischen nicht mehr neuen) Nachbarn versprochen, IMMER auf ihre Hunde aufzupassen. NIE mehr sollten wir von ihren Hunden angegriffen werden.

Der letzte Angriff liegt schon beinahe 11 Monate zurück. Bis gestern ist alles gut gegangen, obwohl die Leute keinen Zaun gezogen haben, wie sie versprachen. Sie ließen ihre Hunde einfach weiter frei auf dem Grundstück laufen. Ich hatte nach dem 1. Angriff mit ihnen geredet. Ihnen Zeiten genannt, an denen sie besonders aufpassen sollten, weil ich da IMMER mit den Hunden unterwegs bin. Sie versprachen es mir. Gestern war so ein Zeitraum und die Hunde waren trotzdem draußen! Diese Menschen werden wohl immer nachlässiger, wenn lange Zeit nichts passiert ist. Es geht hier ja auch nicht um ihre Hunde, denn meine beißen nicht!

Nach dem 1. Vorfall hatte ich jedes Mal ein blödes Gefühl, wenn ich an dem Haus vorbei ging. Leider habe ich keine andere Möglichkeit. Ich muss dort vorbei gehen. Jeder Hundehalter muss auf sein Tier aufpassen. Es geht ja wohl nicht, dass die Mitmenschen sich nicht mehr frei bewegen können.

Kennt ihr auch Hunde, denen ihr auf euren Ausgehrunden lieber nicht begegnen wollt?

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Über Hilfe für Miranda

Wir helfen Miranda, einer ausrangierten Hannoveraner Zuchtstute. Wir sind eine kleine Gruppe Privatpersonen, die sich durch den Fall Miranda kennen lernten und eine Hilfsaktion daraus machten! Daraus ist 2015 der gemeinnützige Tierschutzverein "Tierhilfe Miranda e.V." geworden. Miranda bekam Freunde dazu und nun kümmern wir uns ausschließlich um alte und unvermittelbare Tiere. Mit unserem Blog wollen wir auch auf das Schicksal der Zuchtstuten aufmerksam machen. Denn sie landen fast alle beim Schlachter, sobald sie keinen Gewinn mehr bringen. Miranda steht stellvertretend für alle Zuchtstuten, denn auch ihr Weg war schon beschlossen. Mit 20 Jahren und nach zwei Totgeburten, sollte sie geschlachtet werden. Nur weil wir sie freikauften, einen Gnadenbrot-Platz für sie schafften, retteten wir ihr das Leben. Der Blog berichtet aktuell über Mirandas neues, artgerechtes Rentnerleben. Wir möchten niemanden anklagen oder verurteilen, wir möchten nachdenklich machen. Schön wäre ein Umdenken bei Züchtern und Reitern zu erreichen. Wir möchten auch Unterstützung finden. In Form von Mithilfe, Sachspenden und Spenden, damit wir Miranda ein wundervolles Leben ermöglichen können. Sie hat verdient, nach vielen Jahen als Gebärmaschine würdevoll und artgerecht behandelt zu werden. Wir möchten auch, dass jeder der nun weiß, was mit ausrangierten Zuchtstuten passiert, die Geschichte weiter erzählt. Dafür sagen wir DANKE!
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11 Antworten zu Wieder ein Hundeangriff

  1. Ralph schreibt:

    So etwas ist immer echte Sche..e – und wenn es wirklich gefährlich ist und die Leute nicht einsichtig sind, würde ich schlicht die Polizei einschalten. Dann gibt es die Auflage, entweder einzäunen oder Hunde eben nicht draußen. Ich würde die Leute da noch einmal freundlich drauf hinweisen … aber manche Typen verstehen Freundlichkeit nicht und halten sie für Schwäche. Für die Hunde ist das natürlich auch blöd; aber ich würde mir dadurch meine Spaziergänge nicht versauen lassen!
    Liebe Grüße und ziehe es konsequent durch,
    Ralph
    P.S.: Ggf., wenn gar nichts hilft, nimm Dir etwas Reizgas mit. Damit Du Deine Hunde verteidigen kannst und nichts Schlimmes passiert! Ich hasse solche Methoden aber ich würde sie einsetzen, wenn ich MUSS.

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    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Hallo Ralph,
      ich habs der Gemeinde gemeldet. Wenn alles reden nicht hilft, geht es nicht anders. Ich habe den Nachbarn sogar feste Zeiten angegeben und mich mit meinen Gassirunden konsequent an diese Zeiten gehalten. Trotzdem waren die Hunde draußen… Ich will mir meine Hunde und die Spaziergänge nicht versauen lassen. Es reicht.
      LG Susanne

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  2. kowkla123 schreibt:

    ist doch eigentlich jeder Hundebesitzer verpflichtet, an den Schutz der Anderen zu denken,guten Sonntag, Klaus

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  3. wolke205 schreibt:

    Oh ja, da gibt es so einige… Diego ist ja wenigstens so klein, dass ich ihn immer noch schnell hoch nehmen kann… aber sowas geht wirklich nicht. Jeder muss auf sein Tier aufpassen…

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  4. Isabella schreibt:

    Ach Susanne,
    das ist natürlich total blöd, aber ich würde DENEN jetzt ernsthaft einen netten Brief schreiben, und verlangen, dass das Grundstück eingezäunt wird. Setz einen Termin von 4 Wochen, und schreib auch, dass Du ansonsten leider die Polizei einschalten musst, denn DIE LEUTE haben ihre Hunde so zu halten, dass sie ihr Grundstück nicht eigenmächtig verlassen können. Ich kenne solche Hunde auch, die wir nicht gern begegnen, aber wir fahren eh zu 99 % mit Isi mit dem Auto zur Gassirunde.
    Liebe und tröstende Grüße Heidi

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    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Geredet wurde genug, da hilft auch kein Brief mehr. Ich hatte diesen Leuten ganz klar versprochen, dass es beim nächsten Vorfall eine Anzeige gibt. Habe sie immer ermahnt dass sie aufpassen sollen, wenn ihre Hunde wieder frei herum liefen. Dann passierte es wieder. Sie hatten nun das ganze Wochenende Zeit, mit mir zu reden. Das taten sie nicht. Sie fragten nicht einmal, ob meinen Hunden etwas passiert ist. Jetzt hab ichs der Gemeinde gemeldet. Mir reichts!
      LG Susanne

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  5. ericasta schreibt:

    Früher, als wir noch den Chow-Chow hatten, gingen wir nie (!) ohne Leine. Es wäre unverantwortlich gewesen.
    Er hatte sich einmal mit der Leine losgerissen, dabei meinem Mann den Daumen ausgekugelt und war auf einen anderen Rüden losgegangen. Einem Rottweiler …. Das ist glimpflich ausgegangen damals. Aber als Tierhalter muss ich eben aufpassen.
    Bei Deiner geschilderten Situation würde ich an die Gemeinde herantreten und darauf hinweisen! Die Gemeinde nimmt die Hundesteuer entgegen und kann hier Auflagen machen oder auch Sanktionen androhen, wenn es nicht anders geht.

    Übrigens waren wir mit unserem Chow-Chow im Urlaub am Chiemsee. Wir spazierten mit im eine große Runde, natürlich angeleint …. Und wurden von einem anderen Urlauber heftig beschimpft, warum wir den Hund nicht frei Laufen lassen würden! Auch d a s gibt es.

    Herzliche Grüßle von Heidrun

    PS: Längst ist unser Arcas im Hundehimmel und wir haben nun zwei Katzen ….

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    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Liebe Heidrun,
      Ihr habt Euch genau richtig verhalten. Wenn man weiß, dass der eigene Hund nicht so gut mit Artgenossen klar kommt, gehört er an die Leine. Ich hatte auch mal so einen Hund aus dem Tierschutz übernommen. Der vertrug sich nicht mit anderen Hunden. Ich habe ihn auch angeleint, wenn andere Hunde zu sehen waren. Die Besitzer der anderen Hunde habe ich gebeten ihre Hunde ebenfalls anzuleinen. Da habe ich auch manchmal solche Beschimpfungen wie Du als Antwort bekommen.
      Fremde können eine Situation aus dem Moment heraus nicht immer richtig beurteilen. Wir sind aber alle für die Sicherheit unserer Mitmenschen verantwortlich und dürfen es nicht zulassen, dass unser Hund andere Tiere angreift.
      Solche Hundehalter wie meine Nachbarn, bringen alle Hundebesitzer in Verruf! Das nervt mich noch dazu ganz ungemein an so einer Sache!
      LG Susanne

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