Gute Nachricht aus Dänemark

Urlaub mit Hund wieder entspannt möglich – Dänemark ändert Hundegesetz

Rechtzeitig zur Reisezeit kommt diese Meldung vom Dänischen Ministerium für Lebensmittel, Landwirtschaft und Fischerei

http://en.fvm.dk/focus-on/the-danish-dog-law/mehr-sicherheit-fuer-hundebesitzer-in-daenemark/

Mehr Sicherheit für Hundebesitzer in Dänemark

Ab dem 1. Juli 2014 wird das dänische Hundegesetz geändert. Streunende Hunde sind besser geschützt und bei Fällen von Bissverletzungen können Hundebesitzer die Einschätzung eines Sachverständigen einfordern.

Am 11. Juni nahm das dänische Parlament, der Folketing, ein neues Hundegesetz an, welches ab dem 1. Juli in Kraft tritt.

Das neue Hundegesetzt beinhaltet Änderungen zum sogenannten Bissverletzungsparagraphen („skambid“). Bis zur Revision des Gesetzes war es die dänische Polizei, die beurteilte, ob es sich um eine Bissverletzung handelte, die zum Einschläfern eines Hundes führen konnte. In Zukunft können Hundebesitzer hierzu die Einschätzung eines Hundesachverständigen einfordern.

„Natürlich sollen Hunde nicht beißen und es muss die Möglichkeit der klaren Sanktionen geben, wenn dies passiert. Aber Situationen, wo Hunde eingeschläfert werden, weil sie beispielsweise im Spiel einen anderen Hund gebissen haben, dürfen niemals entstehen“, sagt Dan Jørgensen.

Das neue Gesetz gibt sowohl dänischen Hundebesitzern als auch ausländischen Touristen, die ihren Hund mit in den Urlaub nach Dänemark genommen haben, mehr Sicherheit.

Eine weitere Änderung im Gesetz sieht vor, dass es Grundbesitzern nicht länger erlaubt ist, auf einen Hund zu schießen, die auf ihrem Eigentum umherstreunen. Hundebesitzer riskieren dagegen ein Bußgeld von bis zu €270, wenn ihr Hund zum wiederholten Mal auf einem fremden Grundstück umherstreunt.

„Es gibt gar keinen Zweifel daran, dass Besitzer eine Verantwortung für ihre Hunde tragen und sie dafür sorgen müssen, dass diese nicht umherstreunen und sich andere deswegen unwohl fühlen. Gleichzeitig war es ein unhaltbarer Zustand, dass Privatleute auf ihrem Grundstück Sheriff spielen konnten und auf Hunde schossen, die nur auf Erkundungstour waren“, sagt der Minister vom zuständigen Ministerium für Lebensmittel, Landwirtschaft und Fischerei, Dan Jørgensen.

„Insgesamt habe ich versucht, auch die vielen Hundebesitzer anzuhören, die in Sorge waren, dass ihr Haustier vielleicht niedergeschossen oder eingeschläfert werden könnte, weil es wegläuft oder sich mit einem anderen Hund balgt“, sagt Dan Jørgensen.

Sämtliche Fälle bezüglich der Bissverletzungen ruhen, so dass sie nach den neuen Vorgaben behandelt werden können. Das gleiche gilt für Hunde, bei denen bereits eine Entscheidung gefällt wurde, die aber noch nicht eingeschläfert wurden.

Das existierende Verbot gegen 13 Hunderassen bleibt ohne Änderung in Kraft.

Weitere Informationen:

Das Pressetelefon des Ministerium: +45 20 91 59 01

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Über Hilfe für Miranda

Wir helfen Miranda, einer ausrangierten Hannoveraner Zuchtstute. Wir sind eine kleine Gruppe Privatpersonen, die sich durch den Fall Miranda kennen lernten und eine Hilfsaktion daraus machten! Daraus ist 2015 der gemeinnützige Tierschutzverein "Tierhilfe Miranda e.V." geworden. Miranda bekam Freunde dazu und nun kümmern wir uns ausschließlich um alte und unvermittelbare Tiere. Mit unserem Blog wollen wir auch auf das Schicksal der Zuchtstuten aufmerksam machen. Denn sie landen fast alle beim Schlachter, sobald sie keinen Gewinn mehr bringen. Miranda steht stellvertretend für alle Zuchtstuten, denn auch ihr Weg war schon beschlossen. Mit 20 Jahren und nach zwei Totgeburten, sollte sie geschlachtet werden. Nur weil wir sie freikauften, einen Gnadenbrot-Platz für sie schafften, retteten wir ihr das Leben. Der Blog berichtet aktuell über Mirandas neues, artgerechtes Rentnerleben. Wir möchten niemanden anklagen oder verurteilen, wir möchten nachdenklich machen. Schön wäre ein Umdenken bei Züchtern und Reitern zu erreichen. Wir möchten auch Unterstützung finden. In Form von Mithilfe, Sachspenden und Spenden, damit wir Miranda ein wundervolles Leben ermöglichen können. Sie hat verdient, nach vielen Jahen als Gebärmaschine würdevoll und artgerecht behandelt zu werden. Wir möchten auch, dass jeder der nun weiß, was mit ausrangierten Zuchtstuten passiert, die Geschichte weiter erzählt. Dafür sagen wir DANKE!
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6 Antworten zu Gute Nachricht aus Dänemark

  1. Isabella schreibt:

    Danke, liebe Susanne, ich hatte es noch nicht gehört (WM Fieber)
    Das freut uns sehr!!!
    Liebe Grüße Heidi mit Isi

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  2. kowkla123 schreibt:

    dann ist das ja ein gutes Zeichen, liebe Susanne, eine gute Woche leider ohne WM, Klaus

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  3. wolke205 schreibt:

    Ein erster Schritt in die richtige Richtung… aber so lange dieses Rassengesetz weiter besteht bleibt Dänemark tabu. Sollen sie doch lieber die falschen Halter dieser Rassen des Landes verweisen und ihnen „Zuchtverbot“ erteilen 😉

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    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Es ist wenigstens ein Schritt in die richtige Richtung. Das dänische Volk selbst ist sehr hundefreundlich. Ich war ganz oft mit meinen Deutschen Doggen in Dänemark und hatte nie Probleme dort. Ich bin nie gemobbt oder blöde angelabert worden. Was z.B. in Italien und auch hier in Deutschland ganz anders aussah. Da musste ich ein dickes Fell haben, um mit einer Dogge spazieren zu gehen. Du glaubst nicht was ich alles erlebt habe… Es verging kaum ein Tag an dem ich nicht beschimpft wurde oder einen blöden Spruch abbekam.
      Die Dänen selbst waren mit dem unmöglichen Hundegesetz auch unglücklich. Sie hatten Angst um das Leben ihrer eigenen Hunde.
      LG

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  4. Ich kann mir zwar keinen Urlaub leisten, aber für alle anderen freue ich mich. Das Rassegesetz müsste natürlich auch noch gekippt werden – überall – auf den ersten Schritt könnte ja ein zweiter folgen. Ist hoffentlich nicht nur Wunschdenken.
    LG Nera, Lila + Edith

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