Alles für die Katz 6

Ein Projekt von Kalle: http://kallebloggt.de/2014/03/15/alles-fuer-die-katz-6/

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Annäherung…

…nenne ich meinen heutigen Beitrag.

Es gibt immer Unruhe, wenn ein neues Tier in eine bestehende Gruppe kommt. Noch schlimmer ist es, wenn man verschiedene Tierarten zusammen hält, so wie ich es tue. Es besteht eine bestimmte Rangordnung, die Tiere kennen sich und wissen, wie sie mit wem umzugehen haben. Das fremde Tier bringt die Ordnung erst einmal durcheinander. Es kann Monate dauern, bis wieder Ruhe in die Gruppe eingekehrt ist.

Pisa duldet eigentlich keine fremden Katzen auf dem Hof. Auf Mary reagiert sie aber nicht besonders aggressiv.

Zusammen abhängen geht schon. 😉

Zusammen-2

Früher hatte Pisa eine getigerte Freundin, die Edda. Edda sah Mary ein bisschen ähnlich. Pisa und Edda waren wirklich dicke Freundinnen. Sie hingen eigentich immer nur zusammen rum. Edda ist schon seit 5 Jahren im Katzenhimmel. Vielleicht erinnert Mary unsere Pisa an Edda?

Digital Camera
Das Foto zeigt Edda und Pisa beim Kuscheln.

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Über Hilfe für Miranda

Wir helfen Miranda, einer ausrangierten Hannoveraner Zuchtstute. Wir sind eine kleine Gruppe Privatpersonen, die sich durch den Fall Miranda kennen lernten und eine Hilfsaktion daraus machten! Daraus ist 2015 der gemeinnützige Tierschutzverein "Tierhilfe Miranda e.V." geworden. Miranda bekam Freunde dazu und nun kümmern wir uns ausschließlich um alte und unvermittelbare Tiere. Mit unserem Blog wollen wir auch auf das Schicksal der Zuchtstuten aufmerksam machen. Denn sie landen fast alle beim Schlachter, sobald sie keinen Gewinn mehr bringen. Miranda steht stellvertretend für alle Zuchtstuten, denn auch ihr Weg war schon beschlossen. Mit 20 Jahren und nach zwei Totgeburten, sollte sie geschlachtet werden. Nur weil wir sie freikauften, einen Gnadenbrot-Platz für sie schafften, retteten wir ihr das Leben. Der Blog berichtet aktuell über Mirandas neues, artgerechtes Rentnerleben. Wir möchten niemanden anklagen oder verurteilen, wir möchten nachdenklich machen. Schön wäre ein Umdenken bei Züchtern und Reitern zu erreichen. Wir möchten auch Unterstützung finden. In Form von Mithilfe, Sachspenden und Spenden, damit wir Miranda ein wundervolles Leben ermöglichen können. Sie hat verdient, nach vielen Jahen als Gebärmaschine würdevoll und artgerecht behandelt zu werden. Wir möchten auch, dass jeder der nun weiß, was mit ausrangierten Zuchtstuten passiert, die Geschichte weiter erzählt. Dafür sagen wir DANKE!
Dieser Beitrag wurde unter Katzen abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

14 Antworten zu Alles für die Katz 6

  1. Isabella schreibt:

    Hallo Susanne,
    ICH würde mich auch an eine Katze gewöhnen, da bin ich ganz sicher! Deine Beiden sind sich ja schon ziemlich nahe 🙂
    Das „Katzenkuschelfoto“ ist total süß.
    Liebes Wuffi Isi,
    mit Grüßen von Heidi, die bei Kalle lange geschaut hat

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    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Liebe Isi,
      du würdest dich sicher an eine Katze gewöhnen. Du bist ja auch ein lieber Basset! In Campas Adern fließt Terrierblut. Da bin ich als Vermittler gefordert, denn fremde Katzen stehen bei ihr eher auf dem Speisezettel. 😉
      LG Susanne

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  2. Christiane schreibt:

    Es ist immer unterschiedlich inwieweit sich Katzen vertragen. Wir hatten mal eine Gruppe Katzen auf dem Hof, die Neuankömmlingen gegenüber sehr freundlich gesinnt war. Aber auch 2 Kater (kastrierte!) die sich nicht leiden konnten und ewig aneinander gerieten.
    Den Bildern nach zu urteilen leben Deine Katzen in einem kleinen Paradies.
    LG Christiane
    p.s. wir halten einen Termin zum Heilschnurren für Dich frei 😉

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    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Da hast Du recht, bei Katzen geht es viel nach Sympathie und Antipathie. Es gibt verträglichere Exemplare und absolut unverträgliche. Ich hatte mal eine Katze die liebte Hunde, konnte aber auf Katzengesellschaft verzichten.
      Schwierig wird es erwachsene Katzen und erwachsene Hunde zusammen zu bringen. Besonders wenn man nicht weiß, ob die Tiere schon schlechte Erfahrungen mit der anderen Tierart gemacht haben.
      Für Katzen ist es hier wirklich paradiesisch. Sie können sich völlig frei bewegen und es gibt so gut wie keine Gefahren. Dafür aber massenhaft Mäuschen! 😀
      LG Susanne
      PS: Dann fahr ich mal eben los, zum Heilschnurren! 😉

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  3. Christa J. schreibt:

    Hallo Miranda,

    wenn neue Tiere in ein bereits bestehende Gruppe kommen, gibt das oft Gerangel und es kann wirklich lange dauern, bis sie sich aneinander gewöhnen. Manchmal klappt das auch gar nicht.

    Aber deinen Katzen geht es gut, das sieht man, die haben bei euch ein wunderschönes Zuhause. 🙂

    Liebe Grüße und dir einen schönen Sonntag
    Christa

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    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Hallo Christa,
      die Katzen haben hier wirklich ein schönes, freies Leben. Keine Autos, keine anderen Gefahren. Sie können sich vollkommen frei bewegen. Ein neues Tier in eine bestehende Gruppe zu integrieren ist nicht immer einfach. Wie Du schreibst, manchmal klappt das auch gar nicht. Wir können ja auch nicht jeden Menschen leiden. Diese Antipathien gibt es auch bei Tieren. Wenns gar nicht geht, muss für den Neuankömmling ein gutes Zuhause gesucht werden. Die Tiere die zuerst da waren, haben die älteren Rechte.
      LG Susanne
      PS: Miranda ist übrigens die gerettete Stute, aber das macht nichts! 😉

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  4. kallehd schreibt:

    Hallo Susanne,
    jede Katze ist eine eigene Persönlichkeit, und hat ihre Eigenheiten. Wir können uns untereinander auch oft nicht riechen, und so ist es bei Katzen auch. Deine Mary scheint sich aber dort gut zu behaupten, und es ist schön, dass sie sich mit so vielen als Neue verträgt ;). Und vielleicht ist es tatsächlich so, dass sich Edda und Mary im Wesen ähnlich sind, und sie deswegen eher akzeptiert wird.
    Herzlichen Dank und liebe Grüsse kalle

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    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Hallo Kalle,
      ich habe wirklich das Gefühl, Mary erinnert Pisa an ihre alte Freundin Edda. Pisa reagierte ungewöhnlich friedlich auf die fremde Katze. Mary war bei den ersten Begegnungen mit Pisa unsicher und knurrte. Das hat sich aber schnell gegeben. Ich glaube die beiden könnten gute Freundinnen werden.
      LG Susanne

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  5. Christiane schreibt:

    Liebe Susanne,
    da hat das „Brücke schlagen“ via Fern-Reiki zwischen den beiden offenbar geklappt. Bin ich froh. Und Du hast Deinen Teil dazu beigetragen bzw. es sind einfach auch tolle Tiere. Schön, dass du den Findling mit versorgst. Ist ja leider auch nicht bei jedem üblich und die Tierheime sind überwiegend auch überfüllt mit Katzen, da die Leute immer noch nicht die Verantwortung übernehmen und alle Tiere kastrieren.
    Mit „genügsam“ (Insider) war sicher gemeint, dass Mary sich mit jedem einigermaßen guten Zuhause zufrieden gibt bzw. geben würde oder sie es sich schon „zurecht macht“, ob sie nun bei Dir bleiben kann oder sich doch noch ein neues oder das alte Zuhause auftut. Sie nimmt es „genügsam“ hin und macht schon das Beste draus, wie ich gelesen habe. Ich drücke die Daumen und hoffe für alle weiter das Beste.
    Lieben Gruß
    Christiane
    PS: Da nun ein Namenszwilling vorhanden ist, sollte ich wohl demnächst noch Ort oder Region angeben? LG

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    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Liebe Christiane,
      Ort oder Region angeben, das ist gut! 😉 Wir können ja auch Nummern verteilen: Christiane Nr. 1 und Christiane Nr. 2 oder so. Oder Du lädst einfach ein Bild von Deinen Hundis oder Raja hoch. Dann erkennen wir Dich sofort! 😉
      Fernreiki hat sicher geholfen, die ersten Spannungen zu glätten. Mary hat auch Bachblüten bekommen, weil sie am Anfang immer im Mittelpunkt stehen wollte. Deswegen konnte ich das Wort genügsam nicht mit ihr in Verbindung bringen. Nachdem sie ihre Scheu verloren hatte, klebte sie an mir. Sobald ich nur die Nase aus der Tür steckte, klebte die Katze an mir. Wenn ich aufhörte sie zu streicheln, hat sie mich gebissen oder mir eine geknallt. Das Selbe wenn ich wieder ins Haus gehen wollte. Das hat sich zum Glück jetzt gegeben… Darum musste ich bei „genügsam“ ziemlich grinsen… ;-)))))))))))))
      LG Susanne

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  6. kowkla123 schreibt:

    man steckt eben sein Revier ab, KLaus

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  7. wolke205 schreibt:

    Schön, dass die zwei Süßen sich schon annähern 🙂 Mary schaut ihr wirklich ähnlich 🙂

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  8. Liebe Susa,
    das ist ja eine schöne Nachricht, dass Mary sich nun annähert.
    Ich hatte glücklicherweise wenig oder gar keine Probleme als ein zweites oder drittes Tier in meine Wohnung kam.
    Im Januar 06 bekam ich Kaninchen Mia zu meiner alten, kranken Weißen Schäferhündin Lisa, die ich 5 Monate voher übernommen hatte. Null Problemo. Als ich im März 08 mit Lisa zum Tierheim Großhansdorf fuhr, haben sich Lisa und Nera sofort gemocht und ab gings nach Hause. Da hat Nera erst mal Mia´s Käfig eingedrückt und ich hatte etwas Panik. Habe dann die Tierkommunikatorin Millie mit Nera sprechen lassen und erfuhr, dass Nera Mia super toll fand, weil sie so gut riecht. Mia hatte leicht Durchfall und Hunde finden den Geruch im Gegensatz zu uns ja super. Ich habe Mia´s Käfig vorsichtshalber noch ein paar Tage in der Küche auf die Arbeitsfläche gestellt – war aber eigentlich nicht nötig. Im Juli 08 ging Mia ins Regenbogenland und Kaninchen Toffee kam zu uns. Lisa strahlte über´s ganze Gesicht und Nera gab ihre Freude laut bellend kund. Nera´s Lautstärke hat Toffee zunächst verunsichert. Nach ein paar Stunden hatte sie aber kapiert, dass keine Gefahr drohte. Im Januar 09 ging Lisa in den Hundehimmel. Im September 09 kam dann Lila, ein Fundhündin aus Polen, die sich vorher selbst ernährt hatte, zu uns. Nera war sofort hocherfreut und machte Lila klar, dass Toffee kein Frühstück ist, indem sie sich zwischen Toffee´s Käfig und Lila stellte. Lila mochte Toffee sofort und wurde sogar ihre Pflegemama. Wenn Toffee´s Popo verschmiert war, weil ich zuviel Grünes gefüttert hatte, hat Lila Toffee sauber gemacht. Toffee hat Lila ihren Hintern noch entgegen gestreckt. Mein feuchter Lappen vorher war dagegen überhaupt nicht gut angekommen. Toffe ging leider vor gut einem Jahr in den Kaninchenhimmel.
    Pisa und Mary werden bestimmt auch bald gute Freundinnen. Mit Deinen anderen Tieren läuft ja auch alles super.
    Tierische Grüße
    Nera, Lila und Edith

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