Zwei Wochen alt

Mal wieder ein Blick auf die Küken.
Jetzt haben die kleinen schon völlig befiederte Flügel und die Schwanzfedern fangen an zu wachsen. Sie entfernen sich schon weiter von der Mama. Dieser Film zeigt sehr schön, wie die Glucke scharrt. Sie geht einen Schritt vor, scharrt einige Male den Boden auf, geht zurück und sucht nach Würmchen und anderen fressbaren Dingen. Die Kinder haben schnell gelernt, dass es etwas leckeres zum Essen gibt und warten, bis die Glucke mit ihren typischen Glucklauten, ein Würmchen meldet. Das schnellste Küken kriegt den Wurm! Die meisten Glucken scharren wie wild! Es kommt nicht selten vor, dass dabei die Küken durch die Gegend fliegen, so eifrig ist die Glucke am Scharren. Die Scharrlust legt sich wieder, sobald das Huhn aufhört zu glucken.

Über Hilfe für Miranda

Wir helfen Miranda, einer ausrangierten Hannoveraner Zuchtstute. Wir sind eine kleine Gruppe Privatpersonen, die sich durch den Fall Miranda kennen lernten und eine Hilfsaktion daraus machten! Daraus ist 2015 der gemeinnützige Tierschutzverein "Tierhilfe Miranda e.V." geworden. Miranda bekam Freunde dazu und nun kümmern wir uns ausschließlich um alte und unvermittelbare Tiere. Mit unserem Blog wollen wir auch auf das Schicksal der Zuchtstuten aufmerksam machen. Denn sie landen fast alle beim Schlachter, sobald sie keinen Gewinn mehr bringen. Miranda steht stellvertretend für alle Zuchtstuten, denn auch ihr Weg war schon beschlossen. Mit 20 Jahren und nach zwei Totgeburten, sollte sie geschlachtet werden. Nur weil wir sie freikauften, einen Gnadenbrot-Platz für sie schafften, retteten wir ihr das Leben. Der Blog berichtet aktuell über Mirandas neues, artgerechtes Rentnerleben. Wir möchten niemanden anklagen oder verurteilen, wir möchten nachdenklich machen. Schön wäre ein Umdenken bei Züchtern und Reitern zu erreichen. Wir möchten auch Unterstützung finden. In Form von Mithilfe, Sachspenden und Spenden, damit wir Miranda ein wundervolles Leben ermöglichen können. Sie hat verdient, nach vielen Jahen als Gebärmaschine würdevoll und artgerecht behandelt zu werden. Wir möchten auch, dass jeder der nun weiß, was mit ausrangierten Zuchtstuten passiert, die Geschichte weiter erzählt. Dafür sagen wir DANKE!
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14 Antworten zu Zwei Wochen alt

  1. kowkla123 schreibt:

    ein niedliches Video, ist doch fast wie bei den Menschen, die Mütter versorgen ihre Kinder und irgendwann werden viele größer, als die Mütter, ich wünsche

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  2. bilderharmonie schreibt:

    Und sie sind auch zwei Wochen später immernoch goldig 🙂

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    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Ja das sind sie! 😀 Und sicher sind sie es auch noch mit 3 Wochen. Ich werde den Beweis bringen. 😉
      Leider ist mir das Flug-Video nicht gelungen. Sie sind einfach zu schnell. Immer wenn sie mich sehen, fliegen sie ca. 5cm über den Boden auf mich zu. Das geht so schnell, da habe keine Chance das zu filmen…

      LG Susanne

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      • bilderharmonie schreibt:

        Weißt Du, Susanne, wenn es klappt, ist es gut, wenn nicht, auch kein Weltuntergang 🙂
        Und wie auch immer, in 3 Wochen scheint es ja auch ein Video zu geben und das wird sicherlich auch wieder schön anzuschauen sein 🙂

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  3. wolke205 schreibt:

    Total niedlich 🙂 Hoffentlich fliegen die kleinen Federbällchen nicht ständig durch die Gegend, nur um einen Wurm abzubekommen 😉

    LG

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    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Die fliegen ständig zu mir, weil die genau wissen, dass ich das Futter liefere. Sie brauchen mich nur sehen oder hören! Unauffällig ranpirschen ist nicht. Wollte doch so gern mal ein Filmchen davon machen. Da die Glucke samt Kinder sich hier völlig frei bewegen, weiß ich nie so genau, wo ich sie finde. Meistens finden sie mich früher… 😀

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  4. droegeh schreibt:

    Liebe Susa!
    Ein seltenes Bild, in dem man die Hühner mit ihren Küken so artgerecht scharren sehen kann. Es ist nicht so wie hier, wo der Bereich der Hühner total leergefressen ist und sie nur vom Zusatzfutter leben. Du hast auch sehr viel Platz, die Hühner können sich den besten Platz aussuchen, es ist eine Freude, dort zuzuschauen. „Ich wollt´ich wär ein Huhn“ – fällt einem dazu ein… 😉

    Eine gute Neue Woche, liebe Susa!! Das wünscht dir HEIKO

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    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Lieber Heiko,

      in begrenzten Hühnerausläufen wächst bald kein grünes Hälmchen mehr. Dafür scharren Hühner einfach zu gerne. Wenn dann noch zu viele Hühner in einem zu kleinen Auslauf leben, wird dieser zur trostlosen und langweiligen Wüste.
      Meine Hühner haben Platz ohne Ende und können deshalb gar nichts kaputt scharren. Sie wandern den ganzen Tag von den Wiesen zum Wäldchen, durch den Garten, das Schafgehege oder über die Pferdeweide. Du glaubst gar nicht, wie viele Kilometer so ein Huhn am Tag zurück legt. Da kann man sich nur schlecht vorstellen, wie diese intelligenten und bewegungsfreudigen Tiere es in unserer industriellen Massentierhaltung aushalten. Eingefercht mit 100ten von Artgenossen, kaum Platz zum Umdrehen, keine Möglichkeit die angeborenen Verhaltensweisen wie Scharren oder Flügelstrecken auszuleben. Echt traurig…

      Ich wünsche Dir auch eine gute Woche!

      LG Susa

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  5. Liebe Susa,
    wirklich artgerechte Haltung gibt´s nur in Höfen wie bei Dir. Schön anzusehen die Hühnerfamilie mit Schaf. Auch in Bio-Haltung haben die Hühner ein trauriges Dasein. Das ist nur Augenwischerei. Aber mit Deiner Haltung läßt sich kein Geld verdienen und das steht eben leider über Tierschutz.
    Wir freuen uns schon auf´s nächste Video
    Edith und die Fellnasen

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    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Liebe Edith,

      das ist wohl wahr, was Du über die Hühnerhaltung schreibst. Es müssten wieder mehr Bauern eine kleine Hühnerherde halten, so wie früher. Doch dann kam in den 60er, 70er Jahren die Massentierhaltung auf. Es wurde immer mehr Fleisch, auf immer billigere Weise produziert und die Würde der Tiere blieb auf der Strecke. Mich wundert es immer wieder, dass überhaupt Menschen in solchen Tierfabriken arbeiten können…

      LG Susa

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