Gesprächsfetzen Nachtrag

Frau: „Wenn wir unsere Stuten zum Schlachter gebracht haben, ist mein Mann so lange dort geblieben bis das Pferd am Haken hing.“
Ehemann: „Ja, ich habe so lange gewartet, erst als ich das Pferd hängen sah, bin ich gefahren.“
Frau: „Wir wollten sehen, dass es auch wirklich geschlachtet wird und nicht nach Italien oder so gefahren wird.“

Über Hilfe für Miranda

Wir helfen Miranda, einer ausrangierten Hannoveraner Zuchtstute. Wir sind eine kleine Gruppe Privatpersonen, die sich durch den Fall Miranda kennen lernten und eine Hilfsaktion daraus machten! Daraus ist 2015 der gemeinnützige Tierschutzverein "Tierhilfe Miranda e.V." geworden. Miranda bekam Freunde dazu und nun kümmern wir uns ausschließlich um alte und unvermittelbare Tiere. Mit unserem Blog wollen wir auch auf das Schicksal der Zuchtstuten aufmerksam machen. Denn sie landen fast alle beim Schlachter, sobald sie keinen Gewinn mehr bringen. Miranda steht stellvertretend für alle Zuchtstuten, denn auch ihr Weg war schon beschlossen. Mit 20 Jahren und nach zwei Totgeburten, sollte sie geschlachtet werden. Nur weil wir sie freikauften, einen Gnadenbrot-Platz für sie schafften, retteten wir ihr das Leben. Der Blog berichtet aktuell über Mirandas neues, artgerechtes Rentnerleben. Wir möchten niemanden anklagen oder verurteilen, wir möchten nachdenklich machen. Schön wäre ein Umdenken bei Züchtern und Reitern zu erreichen. Wir möchten auch Unterstützung finden. In Form von Mithilfe, Sachspenden und Spenden, damit wir Miranda ein wundervolles Leben ermöglichen können. Sie hat verdient, nach vielen Jahen als Gebärmaschine würdevoll und artgerecht behandelt zu werden. Wir möchten auch, dass jeder der nun weiß, was mit ausrangierten Zuchtstuten passiert, die Geschichte weiter erzählt. Dafür sagen wir DANKE!
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12 Antworten zu Gesprächsfetzen Nachtrag

  1. kowkla123 schreibt:

    ne, nicht, das haut mich auch um, vergiss es schnell, KLaus

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  2. einfachtilda schreibt:

    😦 Oh man…..

    Schönes Wochenende ♥

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  3. Rainbow schreibt:

    Das ist schon hart, gerade wenn man selber Pferde hat. Meine haben alle ein „kein Schlachtpferd“ im Equidenpass stehen.

    Allerdings werden ja auch andere Tiere geschlachtet und dienen als Nahrung.

    Ich denke, wenn man sein Geld mit Tieren verdient, dann muss man ein wenig abgehärtet sein. Man kennt es ja nicht anders. Und wenn man sein Pferd, wie auch immer, töten lässt/lassen muss, sollte man immer dabei bleiben. Eine Fahrt in einem Schlachttransporter ohne Futter und Wasser ist keinem Tier zu wünschen… …so sehen die oben beschriebenen Menschen bestimmt eine Art Tierschutz in ihrer Handlung und zeigen vielleicht auch eine Verbundenheit zum Tier…

    Wir können das natürlich nur schwer nachvollziehen…

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  4. Katinka schreibt:

    Wie furchtbar :-(((
    Niemals könnte ich das!

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  5. Edith schreibt:

    Es ist richtig, dass man bei seinem Tier bleiben sollte, bis es in der anderen Welt ist. Ich kann aber nicht nachvollziehen, dass man sein Pferd am Haken sehen muss. Ich würde das Bild nie aus meinem Kopf bekommen.
    Meine verstorbenen Hunde sind auf einem Tierfriedhof begraben. Nachbarn von mir haben ihre Hündin beim Tierarzt gelassen. Nicht einmal das Geld für eine anonyme Beerdigung war ihre vorher sooo geliebte Hündin wert. Leisten hätten sie es sich können. In deren Augen habe ich auch einen Knall. Auch viele Stadtmenschen machen es sich einfach, wenn es um Tiere geht.

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    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Liebe Edith,

      es ist sehr schlimm, wenn wir ein geliebtes Tier verlieren. Das gehört ja leider dazu, wenn man sich entschlossen hat, sein Leben mit Tieren zu teilen. Die werden nun einmal nicht so alt wie wir Menschen. Ich finde es auch richtig bis zum Schluss beim Tier zu bleiben. Egal wie hart es für einen selbst ist. Wir sollten immer zusehen, dass das Tier würdevoll sterben kann und der Körper auch beerdigt wird. Deshalb kann ich Deinen Knall nur mit Dir teilen. Ich musste mich auch schon von einigen Tieren in meinem Leben verabschieden. Deren Körper habe ich nie beim Tierarzt gelassen…

      Aber das eigene Pferd schlachten zu lassen und am Haken hängend zu beschauen, ist echt die Härte. Da gehört einiges an innerer Kälte dazu. Sonst könnte dieser Mann keine Nacht mehr schlafen…

      LG Susanne

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  6. wolke205 schreibt:

    Hut ab, wenn man so lange bleiben kann. Am Haken möchte ich mein Pferd auch nicht sehen, würde aber dort bleiben bis der Schuss erfolgt ist bzw. beim Einschläfern er (hoffentlich) sanft eingeschlafen ist….

    Unsere Kater liegen unter ihrem Lieblingsplätzchen – dem Weidenbäumchen – begraben…

    LG

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