Windstill

Heute waren die freiwilligen Helfer Heidi und Arno bei uns. Während Arno die Windschutzfolie am Stall anbrachte, half Heidi mir beim Pferdestriegeln.

Die Windschutzfolie ist echt eine tolle Erfindung! Sie hat tausende von winzig kleinen Löchern, sodass sie aufgehängt druchsichtig erscheint. Das Tageslicht kommt in den Stall und man kann rausschauen, der Wind wird aber bis zu 90% abgebremst. So haben die Pferde ein angenehmes und zugfreies Stallklima.

Arno beim Spannen der Folie

Fertig!

Beim Pferdeputzen nahm sich Heidi Bachus vor. Der zeigte mal wieder was für ein kleiner Dreckspatz er sein kann. Denn er hatte sich natürlich gründlich im Matsch gewälzt. Die schwere, dunkle Erde hier, wird beim Trocknen steinhart und klebt wie sonst was! Bachus kennt dazu noch einen ganz besonderen Trick: Er klebt sich eine Schlammpackung auf den Kopf! Am liebsten genau zwischen die Ohren, sodass Mähne und der vordere Haarschopf vollkommen eingekleistert sind. Wie er das schafft, konnte ich leider noch nicht beobachten. Miranda hatte noch nie Schlamm zwischen den Ohren, obwohl sie sich genau so gerne wälzt. Na ja, vielleicht kommt es, weil sie eine Dame ist und es ist nicht gerade ladylike wäre, sich Schlamm auf den Kopf zu kleben.

Heidi hatte also ordentlich zu tun, mit Putzen und Schlamm aus der Mähne pulen…


Bachus hats genossen!

Leider bleibt er nicht lange so schön sauber. Morgen wird wieder ein Schlammpaket auf seinem Kopf kleben… Wollen wir wetten???

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Über Hilfe für Miranda

Wir helfen Miranda, einer ausrangierten Hannoveraner Zuchtstute. Wir sind eine kleine Gruppe Privatpersonen, die sich durch den Fall Miranda kennen lernten und eine Hilfsaktion daraus machten! Daraus ist 2015 der gemeinnützige Tierschutzverein "Tierhilfe Miranda e.V." geworden. Miranda bekam Freunde dazu und nun kümmern wir uns ausschließlich um alte und unvermittelbare Tiere. Mit unserem Blog wollen wir auch auf das Schicksal der Zuchtstuten aufmerksam machen. Denn sie landen fast alle beim Schlachter, sobald sie keinen Gewinn mehr bringen. Miranda steht stellvertretend für alle Zuchtstuten, denn auch ihr Weg war schon beschlossen. Mit 20 Jahren und nach zwei Totgeburten, sollte sie geschlachtet werden. Nur weil wir sie freikauften, einen Gnadenbrot-Platz für sie schafften, retteten wir ihr das Leben. Der Blog berichtet aktuell über Mirandas neues, artgerechtes Rentnerleben. Wir möchten niemanden anklagen oder verurteilen, wir möchten nachdenklich machen. Schön wäre ein Umdenken bei Züchtern und Reitern zu erreichen. Wir möchten auch Unterstützung finden. In Form von Mithilfe, Sachspenden und Spenden, damit wir Miranda ein wundervolles Leben ermöglichen können. Sie hat verdient, nach vielen Jahen als Gebärmaschine würdevoll und artgerecht behandelt zu werden. Wir möchten auch, dass jeder der nun weiß, was mit ausrangierten Zuchtstuten passiert, die Geschichte weiter erzählt. Dafür sagen wir DANKE!
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6 Antworten zu Windstill

  1. wolke205 schreibt:

    Tjaaaa, als Rentner darf Bachus das 😉 So eine Windschutzfolie ist echt toll, nur das Grün mag ich nicht so. Vor der Reithalle hängt auch so n Ding, bringt wirklich was.

    Liebe Grüße

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  2. droegeh schreibt:

    Liebe Susa!
    Da kannst du dich freuen, dass wieder zwei Helfer erschienen. Die tolle Innovation der Wind-Verhütung ist gerade bei dir sehr wichtig und die Pferde freuts.
    Scheinbar mögen die Pferde das Striegeln, sie halten ganz still – und denken dabei an das nächste Schlammbad 😉

    Liebe Grüße vom HEIKO

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    • Hilfe für Miranda schreibt:

      Oh ja, ich habe mich wirklich total über die Hilfe gefreut! Die sind einfach toll die beiden!
      Ohne Windschutz gehts einfach nicht. Ist eben eine extrem windige Ecke hier. Du kennst es ja vom letzten Besuch her und aus alten Erinnerungen.
      Bachus hat sicher vom nächsten Schlammbad geträumt und genau überlegt, wie er den Kopf wieder so schön einkleistern kann. Es hat schon fast etwas von einem Kunstwerk, wie er den Modder direkt zwischen die Ohren plaziert! Das kann auch nicht jeder… 😉

      LG Susa

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  3. Hehe,

    DAS macht Bachus nicht erst als Rentner 🙂 Damals, lang ist’s her, gehörte das zu seinem Standard-Programm, wenn wir einen besonders langen Ausritt geplant hatten. Satteln und reiten konnte ich dann natürlich vergessen. Cleveres Kerlchen 😉

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    • wolke205 schreibt:

      Hihi, kenn ich von meinem Araber..Nach dem Reiten darf er machen was er will, siehe mein Beitrag „So paniert man ein Pferd..“, aber vorher wagt er sich das nimmer..Nachdem er sich mit purer Absicht bei unserem Anblick in den Schlamm packte, hab ich ihn gewaschen..bei ungefähr 2 Grad und kaltem Wasser..Das war ihm eine Lehre…Natürlich wurd er danach trocken gerubbelt und warm eingepackt 😀

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