2. Advent

Wir wünschen Euch allen einen schönen 2. Advent.

Man munkelt, der Weihnachtsmann macht sich schon fit, für seinen großen Auftritt.

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Zwei Tage aufgeräumt

Der Sturm „Tief Daniel“ war wirklich heftig. Mit Gewalt zog er über uns hinweg. Teilweise mit Orkanböen. Am Mittag war schon ein Baum halb aufs Dach gestürzt, in der Nacht kippte dann noch ein zweiter Baum um.

Wieder Glück gehabt, dieser landete direkt vor dem Haus.

Die Schafe und Katzen fanden das spannend.

Die Schafe knabberten an den Ästen herum.

Die Katzen schauten zu und sonnten sich.

Giada und Marcy beobachteten alles vom Fenster aus.

„Klein Kröti“ wollte ich nicht dazwischen laufen haben, wenn wir den Baum in Stücke sägen.

Überall lagen Äste und Baumteile herum. Die lange Einfahrt, der Innenhof, der Garten, die drei Schafweiden, alles musste aufgeräumt werden.

Auch auf der Weide lag viel Holz herum.

Der Weidezaun hatte etwas abbekommen.

Am Morgen erlebten wir die sprichwörtliche Ruhe nach dem Sturm. Es war total mild und windstill, die Sonne schien.

Die Pferde erholten sich von der Zahnbehandlung und der anstrengenden Sturmnacht, mit einem kleinen Schläfchen in der Sonne.

Es ist so schön, dass Miranda sich mit beinahe 31 Jahren, noch zum Schlafen hinlegt.

Die Zahnbehandlung war übrigens ein voller Erfolg.

Auch wenn Mirandas Backenzähne keine Funktion mehr haben, hat die Zahnbehandlung das Fressen für die Stute wieder angenehmer gemacht. Es dauert jetzt nicht mehr so lange, bis sie ihre Heucobs gefressen hat. Miranda fühlt sich wohl und vielleicht nimmt sie sogar ein bisschen zu.

Das wäre sehr schön!

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Ein Tag mit Aufregung

Heute war die Tierärztin zusammen mit einer Pferdezahnärztin bei uns.

Die beiden arbeiten zusammen und ich finde das sehr gut. Eine sedierte die Pferde, die Kollegin kümmerte sich um die Zähne.

Das Equipment der Zahnärztin war mit dem unseres vorherigen Tierarztes nicht zu vergleichen. Sie baute eine ganze Batterie von modernen Geräten auf, mit Wasserkühlung und einem Haufen Zubehör.  

Miranda vertrug die Sedierung leider auch diesmal nicht gut. Wir vermuten, dass das an ihrem mittlerweile beinahe biblischen Alter und auch ein wenig an ihrem starken Willen liegt. Die Stute wehrt sich mit Kräften, sobald man ihr nur ins Maul schauen will.

Sie hat sich schon immer ungern ins Maul schauen lassen und mag nicht am Kopf angefasst werden. Bei mir geht das ,aber bei fremden Personen ist sie sehr skeptisch.

Die Tierärztin sedierte zweimal nach, weil Miranda sich gegen die Behandlung wehrte. Pferde bekommen drei Medikamente für die Sedierung gespritzt: Ein Schmerzmittel, ein Mittel zur Muskelentspannung und ein „Leck-mich-am-Ar***-Mittel“, welches das Tier ruhig stellen.

Normalerweise döst das Pferd dann vor sich hin und ihm ist egal was passiert.

Nur bei Miranda wirkt das „LMAA-Mittel“ nicht. Ihre Muskeln waren durch die Sedierung schon so entspannt, dass sie bedenklich schwankte. Trotzdem kämpfte sie weiter gegen das Maulgatter an, zog den Kopf von der Stütze.

Die Zahnärztin hatte es nicht leicht. Zu dritt kämpften wir mit dem Pferd und mussten immer wieder den Kopf in Position bringen. Tiefer sedieren wollte die Tierärztin nicht, weil das zu gefährlich für das alte Pferd geworden wäre.

Miranda hat ein leichtes Herzgeräusch. Eine der Herzklappen schließt nicht mehr richtig. Das Herz muss mit größerer Anstrengung dagegen anpumpen. In ihrem Alter ist das nicht ungewöhnlich. Die Tierärztin meint Miranda wird daran nicht sterben. Sie hat ja keinen Stress bei uns.

Mehr Sorgen machen Mirandas Zähne, die sehen leider nicht gut aus. Drei Backenzähne waren so locker, dass die Zahnärztin sie mit der Hand ziehen konnte.

Jetzt hat die Stute nur noch 15 Backenzähne und ihre Schneidezähne. Die noch vorhandenen Backenzähne sitzen leider versetzt, haben also keinen Gegenspieler mehr. Damit haben die Zähne der Stute keine Funktion mehr.

Nach der Zahnbehandlung. Noch nicht ganz wach.

Miranda kann damit kein Futter mehr zermahlen. Normales Heu kann Miranda sie gar nicht mehr fressen. Wie es mit Gras aussieht, werden wir im nächsten Frühjahr sehen. Ich versuche die Stute mit Heucobs durch den Winter zu bekommen. Viele Winter wird sie nicht mehr vor sich haben. Aber vielleicht erlebt sie noch einen schönen Sommer.

Mit Decke, denn die Narkose kühlt den Körper aus.

Nielsson reagierte auf die Sedierung wie es sein sollte. Er döste vor sich hin und die Zahnärztin konnte gut arbeiten. Der Wallach hat noch alle Zähne, sie musste nur ein paar Haken und Kanten abschleifen.

Außerdem war der Zahn der Einfluss auf die Lunge hat, wirklich zu lang und drückte auf einen Punkt der die Atmung negativ beeinflusst. Der Zahn wurde gekürzt und nun hoffen wir, dass der Wallach dadurch noch stabiler wird. Sein Zustand ist durch die alternative Behandlung schon richtig gut geworden.

Die Pferde erholten sich schnell und fressen bereits wieder ihre Heucobs. Doch dann kam noch eine unschöne Überraschung. Seit dem Morgen tobt hier bereits ein Sturm, der im Laufe des Tages immer heftiger wurde.

Am Nachmittag fiel dann ein Baum um und landete halb auf dem Dach des Wohnhauses. Dort lag er, drückte die Regenrinne nach unten und seine Äste wurden vom Wind hin und her geweht. Liegen bleiben konnte nicht, dann hätte er noch mehr geschädigt. Mit guter Nachbarschaftshilfe konnten wir ihn dann vom Doch entfernen.

Da hatten wir noch einmal Glück gehabt.  

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Habt einen schönen 1. Advent

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Pferdehaltung macht viel Arbeit!

Sorry ihr Lieben, ich hänge etwas mit dem Bloggen hinterher.

Pferdehaltung macht viel Arbeit. Pferdehaltung im Winter macht noch mehr Arbeit. Alte und kranke Pferde zu versorgen und über den Winter zu bringen, macht noch mal so viel Arbeit.

Das ist der Grund, weshalb ich nicht zum Bloggen komme. Dabei möchte ich euch so viel erzählen. Was hier los war in der letzten Zeit, was die freche Marcy alles anstellt hat, wie es unserem Nielsson geht. Aber mir fehlt einfach die Zeit.

Den ganzen Tag weiche ich Heucobs ein und füttere die Pferde. Das geht von 6.00 Uhr in der Früh, bis nachts um 23.00 Uhr so. Auf 6 Mahlzeiten verteilt, verfüttere ich kiloweise Heucobs. Dazwischen versuche ich alle meine anderen Aufgaben zu erledigen.

Pferde füttern.

Der Tag könnte gern einige Stunden mehr haben, das könnt ihr mir glauben.

Marcy ist mitten im Flegelalter angekommen und treibt mich in den Wahnsinn. Ich hätte gern mehr Zeit für die Erziehung der kleinen Töle. Aber die Versorgung der Pferde ist schon ein Fulltime-Job.

Gebissen

Nicht nur die Futterzubereitung dauert, auch die Fütterung selbst kostet enorm viel Zeit. Miranda frisst langsam, sehr langsam. Immer langsamer. Nielsson ist viel schneller mit seiner Portion fertig. Er würde die Stute vom Futter verscheuchen, wenn ich nicht daneben stehen bliebe.

Alte Pferde durch den Winter zu bringen und gleichzeitig ein temperamentvolles, Hündchen erziehen und aufpassen, dass nicht die ganze Einrichtung geschrottet wird, ist mega anstrengend.

Ich wollte Marcy schon in „Kröti“ umtaufen, weil sie echt eine freche, kleine Kröte ist.  

„Kröti“ auf dem Tisch.

Doch eine gute Nachricht habe ich: Herrn Nielsson geht es von Tag zu Tag besser. Die alternative Therapie hat angeschlagen. Wenn es so weitergeht, werden wir am 01. Dezember die Zähne beider Pferde machen können.

Ich hoffe sehr, dass Miranda nach der Zahnbehandlung wieder besser fressen kann und Nielssons Atmung noch stabiler wird.  

Ein großer Lichtblick in dieser anstrengenden Zeit ist eure Hilfsbereitschaft!

In den letzten Tagen kamen hier hilfreiche Spenden an:

Almuth hat 10.- Euro gespendet, Uwe & Kerstin haben 20.- Euro für den Hufschmied und 20.- Euro zur Tierarztrechnung dazugegeben.

Von WeCanHelp haben wir 68,43 Euro erhalten.

Ralph & Karin haben Marcy-Kröti ein neues Bettchen geschenkt. Aus dem alten ist sie ja mittlerweile rausgewachsen.

Ich bedanke mich bei allen lieben Spendern für die tolle Unterstützung!!!

Aus dem alten Körbchen rausgewachsen.

Marcys neues Körbchen:

Leider eine schlechte Gegenlichtaufnahme.
Giada schaut sich auch das neue Teil an.
Ein bisschen irre sieht sie manchmal aus…
Neues Bettchen mit Kuscheldecke.

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Ich hab ein Problem

Ich bin die Marcy, ca. 8 Monate alt (eine Dame fragt man nicht nach ihrem Alter) und ich bin eine Lady. Ich bin kein Baby mehr. Nein, ich bin eine Lady und hätte da mal ein Problem… ein Beauty-Problem.

Ich kann mich einfach nicht entscheiden was mir besser steht, Stehohren oder Hängeohren?

Die Ladys unter euch werden mich verstehen. Eine Lady hat es nicht leicht. Immer diese Entscheidungen.

Soll ich die Ohren hoch oder runter tragen? Solange ich keine Lösung gefunden habe, lasse ich ein Ohr stehen und das andere hängen.

Was meint ihr?

Eure Lady Marcy

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Kolik

Wir haben die Tierarztrechnung für Miranda bekommen.

Die Stute hatte ja vor einiger Zeit eine Kolik.

Wer vielleicht 1 – 2 Euro übrig hat? Wir würden uns über ein bisschen Unterstützung sehr freuen.

Vielen Dank für eure Hilfe!

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Sie liebt Krach

Zieht ein Welpe ins Haus, braucht man gute Nerven! Marcy liebt alles was Krach macht. Laute Geräusche können dieses Hundekind nicht erschrecken, sie findet alles was laut ist toll. Je lauter, desto besser!

Die Flasche hat sie sich geklaut. Marcy beißt sie nicht kaputt, sie macht nur Krach damit. Und das am liebsten stundenlang…

Nicht nur aus Sicherheitsgründen habe ich ihr das Ding nach dem Videodreh weggenommen. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen warum.

Zur Schonung meiner Nerven. 🙂

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Wir haben eine super große Futterspende erhalten!!!

Wir können es kaum fassen!

Michael hat 10 Säcke Agrobs Pre Alpin Wiesencobs für die Pferde gespendet!!!

12 Dosen Katzenfutter und 1 kg getrockneten Pansen für die Hunde noch dazu!

Vielen Dank lieber Michael, für diese wirklich großartige Hilfe!!!

Giada und Marcy im Wareneingang.

Marcy leckt sich schon die Schnauze.

Dank der vielen Spenden der letzten Tage, die von all unseren lieben Unterstützern kamen, ist die Futterkammer erst einmal gut gefüllt. Das ist eine sehr große Erleichterung für uns.

Gerade jetzt, wo unsere beiden Rentnerpferde ausschließlich mit Heucobs gefüttert werden müssen, helft ihr uns mit jeder Futterspende so sehr. Ihr könnt euch das gar nicht vorstellen, wie dankbar wir euch sind. Der Winter ist lang und hat noch nicht einmal begonnen.

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, darf Nielsson auf tierärztliche Anweisung momentan überhaupt kein normales Heu fressen. Der Wallach hat wieder Probleme mit den Atemwegen. Wir wollen mit dem Heuverbot ausschließen, dass er eine Zeitlang mit Schimmelpilzsporen in Kontakt kommt.

Egal wie gut die Heuqualität ist, ein paar Schimmelsporen sitzen immer darin. Wir versuchen das Pferd erst einmal wieder stabil zu bekommen, deshalb darf er kein Heu fressen. Heulage ist für Nielsson keine Option, er reagiert mit Durchfall und Kotwasser darauf.

Als er zu uns auf den Hof kam, war sein Darm völlig aus dem Gleichgewicht. Seine früheren Besitzer hatten Heulage gefüttert. Wir hatten damals als erstes seinen Darm aufgebaut.

Miranda kann aufgrund von Zahnproblemen kein normales Heu mehr verwerten. Sie wird in Zukunft ausschließlich mit Heucobs über den Winter kommen. Normales Heu dient ihr nur noch zum Knabbern, also als Beschäftigung.

Die Stute wird im Februar 31 Jahre alt.

Viele Portionen Heucobs über den Tag verteilt, sollen die Stute über den Winter bringen.
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Novemberblues

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Alltagsgeschichten

Da kommste vom Einkaufen…

Schon haste ne kleine Töle an der Tasche hängen…

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Noch mehr Unterstützung!

Antje hat 100.- Euro auf unser Vereinskonto überwiesen!

Davon können wir fast 6 Säcke Heucobs kaufen. Das ist so toll!

Und Eugen hat 2 x Kanne Energiebarren, 1 x Agrobs Alpengrün Mash (besonders gut für unsere alte und schwerfuttrige Stute Miranda), sowie 3 kg Bronchialkräuter (für unseren kranken Herrn Nielsson) bestellt!

Das alles ist eine so große Hilfe für uns. Wir danken den lieben Spendern von Herzen!!!

Nun lasst uns einen Blick in den Wareneingang werfen.

Giada und Marcy prüfen die Lieferung.

Unsere Azubine Marcy kaut gleich wieder auf dem Karton herum.

Giada schüttelt nur den Kopf!

Zieht am Paketband…

Kaut auf dem Plastikdingens herum. Giada schaut mich fragend an…

„Tja Giada, ich weiß auch nicht was mit der Kleinen los ist? Überall muss sie ihre Zähne reinhauen“.

„Hey Töle, du sollst das Paket prüfen und nicht drauf herumkauen!“ mahnt Giada.

„Sabbel du nur…“ sagt Marcy unbeeindruckt und macht einfach weiter.

Sie muss noch viel lernen…

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Armer Herr Nielsson

Leider hat Nielsson wieder Atemprobleme. Sein Befinden wechselte vor einer Woche. Wieder plötzlich, von jetzt auf gleich, heftig, quälend und ein direkter Auslöser war wieder nicht zu erkennen. Seine schon seit Jahren geschädigte Lunge lässt seine Gesundheit leicht kippen. Anscheinend genügen drei eingeatmete Staubkörner oder eine Schimmelspore.

Immer wenn Nielsson schwer Luft bekommt, hält er seinen Kopf beim Fressen unnatürlich hoch.

Am Montag war der Schmied da. Wir entschieden uns aber Nielsson nicht zu machen. Ihm ging es so schlecht, er hatte genug mit Atmen zu tun und keine Kraft die Hufe zu geben. Miranda konnte diesmal ganz gut mitmachen.

Ich hatte aber Glück und habe eine neue Tierärztin gefunden. Sie ist eine junge und noch enthusiastische Frau, die voller Elan an die Untersuchung ging. Sehr erfrischend gegen unseren alten Tierarzt. Außerdem arbeitet sie ganzheitlich. Also schulmedizinisch und naturheilkundlich, was mir sehr gefällt.

Als es Nielsson im April schlecht ging, konnte die Schulmedizin gar nicht helfen. Unser Tierarzt war schnell mit seinem Latein am Ende und so musste ich den Wallach homöopathisch behandeln.

Die Homöopathie ist eine Wissenschaft.

Ich zeigte Frau Doktor meine Aufzeichnungen und die Fachbücher, die ich alle durchgearbeitet hatte. Sie lobte meine Herangehensweise und bestätigte mir, dass ich das richtige Mittel gefunden hatte. Es half ja auch, der Schleim löste sich und Nielsson ging es wieder gut.

Es ist nicht leicht das richtige Mittel zu finden.

Eine Heilung ist bei dieser chronischen Atemwegserkrankung leider unmöglich. Wir versuchen aber das Pferd so stabil zu bekommen, dass es nicht bei jedem eingeatmeten Staubkorn Atemnot bekommt. Es wird ein langer Weg werden, die Aussichten sind unklar. Aber wir müssen es versuchen.

Momentan bekommt Nielsson Heilpilze, MSM-Pulver (organischer Schwefel) und ein homöopathisches Mittel. Die Therapie hat schon angeschlagen, es geht ihm etwas besser. Sobald er stabil ist folgt eine Zahnbehandlung. Die Tierärztin erklärte mir, wenn ein bestimmter Zahn zu lang ist, drückt der auf eine Stelle und kann dadurch die Atmung stören.

Die Zahnbehandlung kann aber erst erfolgen, wenn wir das Pferd stabilisieren konnten. In seinem jetzigen Zustand kann der Wallach nicht sediert werden.

Hoffentlich geht es Nielsson bald wieder gut.

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Happy Halloween

Muhahaha, klapper, grusel, schlotter. Die Werwölfe sind unterwegs!

Wir wünschen euch eine schöne, schaurige Nacht!

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Ihr seid einfach klasse!

Viele liebe Tierfreunde haben unseren verzweifelten Hilferuf gehört und spontan geholfen!

Leider ist Nielsson seit dem letzten Wochenende sehr krank. Er darf wegen massiver Atemprobleme einige Zeit gar kein Heu fressen. Wir müssen momentan also zwei Pferde ausschließlich mit Heucobs füttern.

Deshalb ist jede Futterspende für uns doppelt wertvoll!!!

Momentan ist einfach alles nur anstrengend. Ich werde sobald ich etwas Zeit habe, mehr über Nielssons Gesundheitszustand berichten.

Wir danken den lieben Spendern für diese wertvollen Hilfen:

Ilona und Heinz haben 5 x Agrobs Pre Alpin Wiesencobs gespendet.

Die Kartons kamen etwas ramponiert an, die Säcke blieben aber heil.

Veronika hat 3 x Agrobs Pre Alpin Wiesencobs bestellt.

Diese Kartons waren besser gepackt, sie kam unbeschädigt an.

Nicole und Holger spendeten 2 x Agrobs Pre Alpin Wiesencobs.

Und von einem unbekannten Spender haben wir Einstreu, Hunde- und Pferdeleckerlis und einen Sack Stephansmühle Heucobs bekommen.

Marcy im Wareneingang
Mit allen vier Pfoten rein ins Paket! Unsere Azubine muss noch viel lernen…

Wir danken Euch von Herzen!!! ❤

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Futter für die Pferde

Die liebe Mathilda hat einen Sack Wiesencobs für die Pferde gespendet!!!

Vielen Dank liebe Mathilda, dass Du unserem Aufruf gefolgt bist. Jeder Sack ist eine sooo große Hilfe für uns!!!

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Schnappschuss des Tages

Wer ist schneller???

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Katzenfutter

Ein befreundeter Tierschutzverein hat uns mit einem Haufen Katzenfutter unter die Arme gegriffen.

Hier sehr ihr unsere Azubine Marcy im Wareneingang.

Marcy prüft die Pakete ganz genau…

Face hat dann auch spontan mitgeholfen.

Wir danken unseren lieben Kollegen für diese super tolle Hilfe!!!

Die Katzen sind erst einmal wieder versorgt. So haben wir mehr Kapazitäten für die Versorgung der Pferde! DANKE IHR LIEBEN!!!

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Unser neuer Fotokalender ist da!

Ich freu mich! Unser neuer Fotokalender 2022, mit tollen Fotos von unseren fotogenen Schützlingen, ist gerade fertig geworden!

Wer etwas Schönes haben und gleichzeitig helfen möchte, liegt mit diesem Kalender goldrichtig. Er kann auch ein schönes Weihnachtsgeschenk für eure Lieben sein.

Der Kalender ist diesmal ein bisschen anderes. Er kommt leicht künstlerisch daher, etwas magisch, eine Priese märchenhaft, fantasievoll, fantastisch, farbenfroh und doch auch ein bisschen melancholisch.

Es ist ein DIN A4 Kalender im Querformat, mit Platz für Termine und Eintragungen.

Der Kalender kostest 18,90 Euro, wobei 3.- Euro an unsere Tiere gehen.

Bestellen könnt ihr hier: Bildkalender

Oder rechts auf dieser Seite, einfach auf den Button klicken.

Viel Freude mit dem Kalender und wir danken euch für eure Unterstützung!!!

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Wir bekamen eine Spende auf unseren Hilferuf

Patrick hat einen Sack „Pre Alpin Wiesencobs“ gespendet!

Wir danken ihm sehr für seine wertvolle Hilfe!!!

Damit haben 3 Säcke Heucobs gespendet bekommen. Ein Sack reicht für 4 Tage. Im Winter werden wir noch mehr zufüttern müssen.

Ich weiß, ein Fass ohne Boden!

Miranda ist jetzt 30 Jahre alt und hat altersbedingte Zahnprobleme. Sie kann wegen fehlender Backenzähne das Futter nicht mehr gut genug zermahlen, um an die Nährstoffe zu gelangen. Normales Heu versorgt sie nicht mehr ausreichend mit Energie.

Momentan ist zwar noch Gras auf der Weide, aber auch das kann sie nicht mehr vollständig verwerten. Der Bauch wird zwar voll, aber die Stute würde ohne große Portionen Heucobs verhungern.

Diese beiden Zähne habe ich auf der Weide gefunden.

Der Tierarzt war vor kurzem da, er bestätigte mir, dass die Zähne Miranda gehörten.

Immer wenn Miranda ein gesundheitliches Problem hat, geht der Tierarzt erst einmal vom Ende aus. Er sagt, er kennt kaum ein Warmblut das 30 Jahre alt geworden ist. Das finde ich sehr traurig und es schockiert mich jedes Mal.

Denn Pferde können ein hohes Alter erreichen, wenn die Fütterung und Haltung stimmt. Leider ist die Versorgung alter Pferde sehr teuer. Deshalb landen der überwiegende Teil von ihnen beim Schlachter. Sie dürfen gehen, sobald sie dem Menschen nicht mehr dienen können.

Zuchtstuten wie Miranda, die kein lebendiges Fohlen mehr auf die Welt und somit keinen Profit mehr bringen. Reitpferde wie Nielsson, die alt und krank geworden und nicht mehr reitbar sind. Sie werden einfach durch ein jüngeres Pferd ersetzt. Den alten Rentner durchfüttern wird zu teuer. Wer will das schon?

Wer als altes Pferd im Tierschutz landet, wie unsere beiden, hat Glück gehabt. Meistens ist mit der „Unbrauchbarkeit“ das Lebensende besiegelt. Dann gibt es wenigstens noch Geld vom Schlachter. Hört sich hart an, ist aber die Realität!

Es wäre so schön, wenn Pferde endlich als fühlende Wesen und nicht länger als seelenlose Sportgeräte betrachtet werden. Ein Pferd baut eine enge Bindung zu seinem Menschen auf. Die endet nicht plötzlich, wenn das Pferd alt geworden ist!

Jeder Reiter sollte sich schon bei der Anschaffung darüber im klaren sein, dass ein Großpferd 30 Jahre leben kann und die Zeit kommen wird, wo es nicht mehr fähig ist zu arbeiten. Übernehmt endlich die Verantwortung für das Tier und zwar solange es lebt!

Wir haben die Verantwortung für die ausrangierte Hannoveraner Stute Miranda und dem aus dem Dienst geschiedenen Wallach Nielsson übernommen.

Bitte helft uns diese beiden alten und fühlenden Wesen, über den Winter zu bekommen!

DANKE SCHÖN!

Ich brauche mehrmals täglich einen großen Eimer Heucobs!

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Herbst

Herbstzeit ist Erntezeit.

Giada dreht auch im Herbst ihre Runden und passt auf uns auf.

Mein kleiner Schatten folgt mir überall hin.

„Bei Fuß“ müssen wir nicht üben…

Und so sieht es aus, wenn unserem Hof-Sheriff etwas komisch vorkommt.

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Wir danken Euch von Herzen!

Kerstin und Uwe sind unserem Hilferuf gefolgt und haben 2 Säcke Pre Alpin Wiesencobs gespendet!!!

Hier seht ihr unsere Azubine Marcy, im Wareneingang:

Vielen Dank Ihr Lieben, für Eure wertvolle Hilfe!!!

Wir müssen alles geben, um unsere alte Dame Miranda durch den zu Winter bekommen. Je älter ein Pferd wird, umso schlechter sind die Zähne. Miranda fehlen einige Backenzähne, sie braucht momentan 5 kg Heucobs am Tag. Mit normaler Heufütterung würde sie verhungern, da sie das Heu nicht mehr richtig zermahlen und verwerten kann.

Dieser Winter wird sehr teuer für uns, aber wir wollen Miranda nicht aufgeben, nur weil sie kein Heu mehr fressen kann! Solange es ihr gutgeht und sie Spaß am Leben hat, werden wir alles tun, damit es so bleibt.

Deshalb freuen wir uns über jede noch so kleine Unterstützung!!!

Wir danken Euch!!!

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Marcy und die Katzen

Die Katzen haben sich erstaunlich schnell an Marcy Baby gewöhnt. Mehr noch, es ist mittlerweile eine schöne Freundschaft zwischen den Tieren entstanden.

Anfangs waren die Katzen gar nicht begeistert. Marcy stürmte volle Kanne auf die Miezen zu und wollte mit ihnen spielen. Das empfanden die Katzen als sehr unhöflich und flüchteten genervt auf erhöhte Plätze, wo der kleine Hund nicht folgen konnte.

Katze Moni entsetzt: „Was soll das? Ein Hundebaby? Spinnst du nun total?“

Moni: „Wenn das komische Ding hier bleibt, setz ich mich auf den Briefkasten“.

„Oder ich klettere gleich auf den Zaun“.

Auch Goldie konnte es kaum glauben: „OMG, ein Baby mischt die Seniorenresidenz auf!“

Marcy war dagegen fasziniert von den Katzen.

„Wenn die nur nicht immer weglaufen würden…“

Dann blieb Katze Carry als erste einfach stehen. Sie hatte geschnallt, dass Marcy zwar wild aber harmlos ist.

Giadas vermittelnde Rolle war nicht zu übersehen.

Marcy war begeistert: „Endlich bleibt mal eine stehen!“

Carry kuschelte sogar mit Marcy.

Der kleine Hund schaute sich die Katze ganz genau an…

Carry nahm ihr das nicht übel, obwohl es etwas unhöflich war. Sie schien gefallen an Marcy Baby gefunden zu haben.

Ein paar Missverständnisse gab es. Marcy wollte spielen, Carry schmusen.

Aber mit ein wenig Unterstützung meinerseits: „Nicht so wild Mary, die Katze spielt nicht mit dir“, wurden aus Hund und Katze bald gute Freunde.

Als das Eis bei einer Mieze gebrochen war, ließen nach und nach, auch die anderen Katzen einen direkten Kontakt zu. Einige schneller, andere brauchten länger. Katzen sind eben sehr eigen und jede reagiert anders.

Kater Baghira war erst vorsichtig, dann wollte er kuscheln.

Katze Goldie war schnell überzeugt von Marcy Baby.

„Gib Küsschen“.

Einige Katzen konnten Marcys wildes Wesen nicht ertragen. Sie gingen dem Hündchen weiterhin aus dem Weg.

Katze Face war nicht begeistert von dem temperamentvollen Hündchen.

Moni und Sissy waren ziemlich genervt von der Kleinen.

Marcy schaute sich viel von den Katzen ab. Sie kletterte den Miezen einfach hinterher, wenn die ausweichen wollten. So mussten auch die schüchternen Katzen ihren Widerstand aufgeben.

Mittlerweile haben die Katzen Marcy nicht nur akzeptiert, sie haben sie gleich adoptiert!

Sie bringen Marcy jetzt Mäuse von ihren Jagdausflügen mit!

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Ist das gut oder schlecht?

Auf unserem Kirschbaum wächst dieser Pilz!

Das findet sogar Marcy seltsam.

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Eine gute Idee

Eine gute Idee hatte ein Jubiläumspaar.

Eva und Callistus feierten ihre Goldene Hochzeit im Kreise ihrer Familie. Die beiden verzichteten auf Geschenke. Stattdessen baten sie ihre Gäste, für unseren Verein zu spenden!

Das ist so lieb von Euch beiden!!!

Ganze 160.- Euro sind zusammengekommen!!!

Wir danken Euch von Herzen und wünschen Euch weiterhin viele gemeinsame, glückliche Jahre!

Auch bei Euren lieben Gästen möchten wir uns für ihre tolle Spendenbereitschaft bedanken!!!

Ihr habt uns gerade sehr geholfen. Von dem Geld können wir Mirandas Futtereimer eine Weile füllen.

Unsere alte Dame „Miranda“ ist happy und schickt Euch viele liebe Stupser!!!

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Heucobs

Nach der Kolik hatte Miranda Durchfall. Daran waren die Medikamente schuld. Der Tierarzt meinte, Buscopan löse zwar den Krampf, lege aber auch leider den Darm komplett lahm.

Um Mirandas Darm wieder ins Gleichgewicht zu bringen, habe ich nach der Kolik die Raufuttermenge erhöht. Raufutter ist für den Pferdedarm enorm wichtig. Damit werden die nützlichen Bakterien im Pferdedarm gefüttert, die für die Verdauung zuständig sind.

Pferde sehen groß und kräftig aus, sind aber sehr empfindlich, was ihre Verdauung betrifft. Ohne einen hohen Rohfaseranteil in der Nahrung, kommt es zu Verdauungsstörungen. Viel Rohfaser steckt im Heu. Leider kann Miranda aufgrund von Zahnproblemen,  normales Heu nicht mehr gut genug kauen und verwerten.

Damit der nötige Rohfaseranteil im Darm ankommt, muss ich mehr Heucobs füttern. Unsere alte Dame bekommt jetzt schon täglich 5 kg Heucobs, auf 3 Mahlzeiten aufgeteilt. Im Laufe des Winters werden ich die Menge noch erhöhen müssen.

Bisher haben wir „Pre Alpin Senior“, das ist kleingemachtes, ungepresstes Heu, gefüttert. Für die Zukunft ist das für unseren kleinen Verein aber nicht mehr machbar. Das „Pre Alpin Senior“ ist einfach zu teuer. Deshalb habe ich die Pferde in den letzten Wochen auf Wiesencobs umgestellt.

Auch mit den „Pre Alpin Wiesencopbs“ wird der Winter sehr teuer für uns werden. Deshalb freuen wir uns über jeden Sack „Agrobs – Pre Alpin Wiesencobs“ den wir gespendet bekommen.

Ein Sack kostet 17,80 Euro und ihr könnt ihn gern über unseren Amazon-Wunschzettel bestellen. Den Button findet ihr rechts auf dieser Seite.

Wenn euch ein ganzer Sack zu teuer ist, ihr aber gern ein paar Euro dazugeben wollt, damit wir Miranda über den Winter bekommen, freuen wir uns natürlich auch sehr über eine kleine Spende auf unser Vereinskonto.

Tierhilfe Miranda e.V.
IBAN: DE74241910153614182800
BIC: GENODEF1SDE

Anders werden wir es nicht schaffen, die 30 Jahre alte Stute, der mittlerweile einige Backenzähne fehlen, durch den Winter zu bekommen.

Miranda kann wegen fehlender Backenzähne, ihr Futter nicht mehr gut genug kauen.

Wir danken euch sehr, für eure wertvolle Hilfe!!!     

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Eisbär & Braunbär

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Schnappschuss des Tages

Unser Wachhund GIADA.

„Du kommst hier nicht rein!“

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Guten Morgen!

Es ist 7.03 Uhr. Das Frühstück sollte um 7.00 Uhr fertig sein!

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Kennt ihr das noch?

Früher gab es in Zeitschriften dieses Denkspiel „Original und Fälschung“.

Da gab es zwei identische Bilder zu sehen, auf einem hatten sich aber ein paar Fehler eingeschlichen, die der Leser finden musste.

Ich habe dieses Spiel ein wenig abgewandelt.

Hier seht ihr zwei Bilder von Miranda. Welches gefällt euch besser?

Das Original

oder

Die Fälschung

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Unvergessen

Chica & Campa

Wish You Were Here

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Rausgewachsen!

So sah es am 01. August aus, als Marcy zu uns auf den Hof kam.

Marcy?s erster Tag im neuen Zuhause.

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Kolik beim Pferd

Miranda hatte gestern eine Krampfkolik. Die erste Kolik seitdem dieses Pferd bei uns ist und ich hoffe auch die letzte.

Eine Krampfkolik ist nicht nur sehr schmerzhaft für das Tier, sie ist auch richtig gefährlich. Denn daraus kann sich sehr schnell eine Darmverlagerung entwickeln. Wird das Pferd dann nicht gleich operiert, kann es sterben!

Miranda ging es schlecht, richtig schlecht. Ihr Anblick war zum Heulen. Ich bin so froh, dass ich bereits bemerkt hatte, dass etwas nicht stimmte, bevor es richtig losging. So war der Tierarzt sehr schnell da und konnte helfen.

Wobei mir wieder bewusst wurde, wie wenig Tierärzte für Pferde tun können.

Der Tierarzt spritzte ein krampflösendes und ein schmerzstillendes Mittel. Das schlug zuerst nicht richtig an. Miranda hätte Futter annehmen, erleichtert ausatmen, oder pinkeln sollen. Das sind Zeichen dafür, dass das Mittel den Krampf gelöst hat und es dem Pferd besser geht.

Wir warteten vergeblich auf diese Zeichen. Miranda stand einfach nur müde und wackelig da. Sie konnte vor Müdigkeit die Augen kaum offen halten. Nur die typischen Symptome einer Kolik: das Flehmen, mit dem Kopf wackeln und sich nach dem Bauch umschauen, waren verschwunden.

„Das gefällt mir nicht“, sagte der Tierarzt, „so möchte ich das Pferd nicht sehen“.

„Was machen wir wenn das Mittel nicht anschlägt?“ fragte ich.

„Es gibt drei Möglichkeiten“, erklärte er mir.

  1. Ein stärkeres Schmerzmittel spritzen, was aber gleichzeitig sedierend wirkt. (Miranda stand eh schon sehr wackelig auf den Beinen)
  2. In die Klink.
  3. Einschläfern

Miranda sollte sterben? Ich war geschockt und innerlich ganz leer.

„Von der Klinik würde ich abraten“, hörte ich den Tierarzt sagen. „Wieso?“ frage ich und erwartete er würde mir etwas von schlechten Erfolgschancen erzählen. Doch der Tierarzt stellte eine simple Kosten-Nutzung-Rechnung auf.

Er erklärte mir: „Die Klinik ist teuer. Wenn ein Pferd noch 10 Jahre zu leben hat, kann man die Kosten auf die Jahre umrechnen. Aber dieser hier wird keine 10 Jahre mehr leben. Die meisten Warmblüter werden keine 30 Jahre alt. Der hat höchstens noch 1 – 2 Jahre, da lohnt sich die Klinik nicht“.

Oh je, ich musste erst einmal Schlucken. Ich werde mich wohl nie an diese Sicht der Dinge gewöhnen. Ich wollte nur die Erfolgsaussichten wissen. Miranda soll sich nicht quälen. Ich würde sie nie auf Teufel komm raus, in einer Klinik behandeln lassen, wenn es keine Chancen für sie gäbe, dies zu überleben.

Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, mit welchem innerlichen Druck ich die nächsten zwei Stunden bei dem Pferd stand. Ich hoffte so sehr, dass die Behandlung Wirkung zeigte und das tat sie dann ja auch.

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Heute war der Tierarzt bei Miranda

Als ich morgens in den Stall kam, stand Miranda allein und sah müde aus. „Wo ist denn dein Kumpel?“ fragte ich. Das war sehr ungewöhnlich. Die Pferde leben bei uns im Offenstall und sind sie um diese Uhrzeit immer draußen auf der Weide.

Mir kam das gleich seltsam vor. Als Miranda dann auch noch das Horse Alpin Senior nicht fressen wollte, wusste ich ganz genau, hier stimmt etwas nicht.

Ich rief beim Tierarzt an und erzählte der Helferin: „Die Stute macht einen müden Eindruck und hat keinen Appetit. Sonst kann ich weiter keine Symptome beobachten“. Sie wollte jemanden schicken, der eine halbe Stunde vorher anrufen würde.

Ich ging zurück in den Stall und beobachtete Miranda.

Jetzt wurde es schlimmer und sie zeigte die ersten Symptome einer Kolik: Flehmen, Kopf runter halten, nach dem Bauch schauen, umherwandern, am Boden kratzen.

Das Pferd hatte offensichtlich starke Bauchschmerzen.

Ich ging zum Telefon und rief noch einmal in der Tierarztpraxis an: „Es wird schlimmer, nun zeigt sie Anzeichen einer Kolik“. „Dann muss sofort jemand kommen“, sagte die Helferin. Ich ging in den Stall. Mirandas Zustand verschlechterte sich laufend. Da kam Nielsson von der Weide und Miranda begrüßte ihn lautstark.

Nach gut 10 Minuten fuhr der Tierarzt auf den Hof. Ich führte ihn in den Stall und zeigte ihm die Stute. Da rief er plötzlich: „Oh der Dicke ist gerade rausgegangen!“ Der Tierarzt hatte nämlich die Stalltür offen gelassen… Nielsson der die Gelegenheit genutzt hatte, war mittlerweile im Innenhof angekommen.

„Halten sie mal“, sagte ich zum Tierarzt und drückte ihm Mirandas Führstrick in die Hand. Dann ging ich in den Innenhof, wo Nielsson sich gerade das Auto vom Tierarzt anschaute. „Los Dicker, rein mit dir“, sagte ich. Blondie wusste genau was ich meinte, denn er ging freiwillig vor mir her, in den Stall.

Der Tierarzt untersuchte Miranda und konnte weder links noch rechts Darmgeräusche hören. Er holte ein paar Pferdeäpfel aus dem Darm, die normal aussahen. Sonst konnte er nichts ungewöhnliches ertasten. Die Körpertemperatur war normal.

Was ihn beunruhigte, er hörte ein Herzgeräusch. Das kann auch mal von der Kolik kommen, meinte er, muss aber später mal abgeklärt werden. Jetzt war es erst einmal wichtig, die Bauchschmerzen wegzubekommen.

Der Tierarzt spritzte Buscopan und ein Schmerzmittel. Dann beobachteten wir das Pferd. Es sollte eine Besserung eintreten, was aber nur leicht geschah. Das Flehmen und Kopfwackeln hörten auf. Miranda sah aber immer noch total fertig aus. Ich probierte wieder Futter anzubieten, sie wollte nicht fressen.

Der Tierarzt konnte momentan nicht mehr für die Stute tun und verabschiedete sich. Ich sollte in einer Viertelstunde noch einmal Futter anbieten. „Wenn es schlimmer wird, oder in zwei Stunden nicht ok ist, rufen sie mich an“, sagte er. Ich blieb im Stall und beobachtete Miranda. Fressen wollte sie nicht und sie war total müde und wackelig.

Beinahe 1 1/2 Stunden hatte sie geschlafen, dann nahm sie etwas Horse Alpin Senior. Nielsson hatte die ganze Zeit neben ihr gedöst, jetzt wurde er munter und machte sich daran den Stall zu verlassen. Da wachte auch Miranda auf und ging mit ihm auf die Weide.

Mir fiel ein riesengroßer Stein vom Herzen, als sie ich sah, dass sie zu grasen anfing! Von da an ging es ihr wieder gut. Heute Abend hat sie auch ihr Horse Alpin Senior wieder ganz normal gefressen.

Das war die erste Kolik, die die alte Dame hatte. Zum Glück bekomme ich immer recht schnell mit, wenn etwas mit den Pferden nicht stimmt. So konnte ihr schnell geholfen werden.

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Ein Pappkarton

Alle wissen: Katzen lieben Pappkartons!

Oder wie war das???

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