2. Advent

Unsere Miezekatzen wünschen euch:

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1. Advent

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Marcy hat Fanpost bekommen und andere schöne Ereignisse

Marcy hat diesen süßen Brief, in einem Paket, von der lieben LIZZY bekommen.

Lizzy

Anna, die Patentante von Marcy, muss Lizzy und ihrem Herrchen Heiko von Kröti erzählt haben. Wir haben uns alles sehr über diese niedliche Idee gefreut!!!

 

„Oh, wie toll! Alles für mich???!

In dem Paket waren leckere Knabbersachen, auch ein Beutel für die Menschen, Spielzeug und eine 50.- Euro Spende.

Marcy hat sich als gleich das Streifenhörnchen gegriffen.

Es wurde sofort zu ihrem Lieblingsspielzeug.

„Moment, war das was?“

Als nächstes schnappte sie sich das Kauholz.

„Das ist lustig…“
Giada: „Ich will auch mal schauen“.

Doch da war noch das Bändsel mit dem Papierschild dran.

„Wollen wir tauschen?“

„Ja, klar! Lass uns tauschen.“
Giada: „Dann bekomme ich aber auch eins.“

Natürlich bekamen beide Hunde eine Kaustange.

„Lecker!“
„Du sagst es!“

Vielen Dank liebe Lizzy, lieber Heiko und nicht zu vergessen Patentante Anna! Marcy meint: „Ihr seid herzlich Willkommen. Der Sommer ist die schönste Zeit für einen Besuch. Dann haben die Menschen hier etwas mehr Zeit“.

Dann hat uns wieder ein befreundeter Tierschutzverein mit Katzenfutter unterstützt.

Marcy im Wareneingang.

Unsere Streuner freuen sich!

Noch dazu hat die liebe Tierschützerin Ute, auch an die Führungskraft und den Praktikanten gedacht. Damit wir ordentlich bei Kräften bleiben, gab es für uns leckeres Müsli und Apfelringe.

Vielen Dank liebe Ute!

Und zum Schluss hat WeCanHelp, 118,46 Euro auf unser Vereinskonto überwiesen. Wie ihr sicher wisst, mit WeCanHelp könnt ihr uns ganz einfach und vollkommen kostenlos unterstützen.

WeCanHelp überweist leider erst ab einem Betrag von 200.- Euro. Außer im November, da wird immer überwiesen.

Die 118,46 Euro sind seit November 2021 zusammen gekommen.

Wir danken euch von Herzen, dass ihr immer noch an unseren kleinen Verein denkt und uns wieder einmal so fleißig, auf diese einfache und für euch vollkommen kostenlose Art und Weise, unterstützt habt!

Ihr seid einfach super!!!  

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Unsere Schäfchen

Auf unserem Gnadenhof lebt eine kleine Herde Ouessantschafe.

Von links nach rechts: Angelina, Angora, Cashmire und der Kleine Claus

Es sind 5 Tiere, 3 Auen und 2 kastrierte Böcke.

Tinki-Winki

Unsere Schafe sind zutraulich und sehr neugierig.

Sie laufen bei uns frei auf dem Hof herum. Haben aber auch vier abteilbare Weidestücke.

Die kleinen Schäfchen sind tolle Öko-Rasenmäher. Im Sommer kommen sie allein mit Gras und Wiesenkräutern aus.

Im Herbst fressen sie vor allem die runtergefallenen Blätter.

Und auch etwas Fallobst von den Apfelbäumen.

Im Winter gibt es Heu und eine kleine Hand voll Müsli für die ganze Bande. Das Schafmüsli ist mehr als Leckerli gedacht, denn die genügsamen Ouesstschafe sollte man nicht zu reichhaltig füttern.

Die kleinen Schäfchen sind leider nicht so einfach zu fotografieren.

Diesmal ist es mir etwas besser gelungen.

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Blondinen News

Neues von unseren Blondies.

Astron ist jetzt seit 9 Tagen auf dem Hof. Bisher konnten wir keine Schreckhaftigkeit bei ihm feststellen. Wobei es hier auf dem Rentnerhof normalerweise eher gechillt zugeht.

Am Anfang war er nur im Stall etwas unsicher.

„Oh Gott, oh Gott, oh Gott, was war das für ein Geräusch…“

Aber das ist verständlich. Pferde sind Fluchttiere, sie würden niemals in eine Höhle gehen. Für Astron ist hier alles neu. Eine neue Umgebung, ein fremder Stall, seltsame Tiere die er nicht kennt, fremde Menschen. Dafür macht er das alles total gut.

Der Stall wurde ihm schnell vertraut. Aston weiß jetzt, dass es im Stall immer etwas Leckeres zu futtern gibt.

Da schaut er! Sieht er nicht süß aus?

Ich habe extra die Überwachungskamera installiert, damit ich sehen kann, was bei den beiden Blondies so abgeht, wenn sie alleine sind.

Beiden sind entspannt. Niemand wird gemobbt.

Zwei Haflinger die sich mögen.

Ab und zu gibt es Streicheleinheiten oder ein Leckerlie.

Astron ist größer als Nielsson.

Gemeinsam ist es schöner…

Wo der eine hingeht, folgt gleich der andere.

Ich habe mit unserer Tierärztin gesprochen. Wir versuchen, Nielsson wieder mit gewässerten Heu zu füttern. Vielleicht haben wir Glück und er ist so stabil, dass er es verträgt. Die noch vorhandenen Säcke mit Heucobs werden weiterhin im Stall verfüttert.

Das erste Heu haben wir auf der Koppel gegeben.

Als wir mit der seltsamen Kiste angerückt kamen, blieb Astron vollkommen entspannt. Er war eher neugierig als nervös.

Verdammt schwer, die Kiste mit dem nassen Heu.
„Vielleicht wird es leichter wenn ich mich an der Wand festhalte?“

Astron kam gleich hinter uns her und freute sich, als Heu aus der Kiste kam.

Aber der absolute Hammer kam später. Wir sind immer noch fleißig am Renovieren, Reparieren, Instandsetzen. Das macht hin und wieder Krach.

Handwerken macht Krach. Moni nimmts gelassen und schaut zu.

Nun hatten wir ganz großes Glück und einen Anhänger voll Holz geschenkt bekommen. Der Hänger war bestimmt 8 Meter lang, tierisch schwer und sperrig. Als wir damit auf dem Hof ankamen, war es bereits dunkel.

Peter und ich luden das Holz ab, was einige Zeit dauerte. Danach versuchten wir den Anhänger zu drehen. Das war total anstrengend, weil der so schwer war und gefühlte 100 Meter lang war.

Anschließend hängten wir ihn wieder an und versuchten ihn vom Hof zu bekommen. Nun wurde es richtig schwierig, weil der Platz fehlte, um weit genug auszuholen.

Der Hänger musste um die Ecke und durch das Tor. Wir veranstalteten ein riesen Spektakel in der Dunkelheit. Mit viel Gebrüll: „Halt“, „mehr links“, „das passt nicht“, „weiter vor“, „zurück“, „halt!!!“, und ganz vielem hin- und her- rangieren.

Ich passte auf und brüllte, Peter rangierte das Auto tausend Mal hin und her. Ich hätte spätestens, als der Anhänger mit einem Reifen am Torpfeiler hängen blieb, zu Heulen angefangen und wäre ausgestiegen. Peter behielt die Nerven und schaffte es den Hänger vom Hof zu fahren. Das Tor blieb auch stehen.

Um 22.20 Uhr war ich endlich im Haus und Peter brachte den Anhänger zurück.

Am nächsten Morgen merkte ich, dass ich vergessen hatte, die Überwachungskamera abzubauen. Das war ein glücklicher Zufall, denn nun konnte ich sehen, was in der Nacht bei den Pferden los war.

Selbst unser wildes Treiben in der Nacht, konnte Astron nicht schockieren. Die Lichter und der Krach verunsicherten weder ihn, noch Herrn Nielsson.

Radau in der Nacht und die Pferde bleiben cool.

„Was ist denn da los?“
Erst mal gucken…
„Die spinnen die Menschen“.

Beide Pferde blieben vollkommen entspannt.

Nielsson

Astron

Wir sind echt stolz auf die beiden Blondies!!!

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Einige Katzen auf unserem Gnadenhof

Ein paar Bilder von den Miezekatzen.

Wie immer waren nicht alle zum Fototermin erschienen. Typisch Katze! Aber die die da waren, haben ihr Bestes gegeben. Und so sind diese schönen Bilder entstanden.

Eine Katze weiß immer sich in Szene zu setzen: Face sieht sehr dekorativ aus, mit den Tibetischen Gebetsfahnen. Findet ihr doch auch, oder?

Face und Moni.

Ist sie nicht wunderschön, die kleine Moni?

Und Katzen-Yoga kann sie auch.

„Was erzählst du da???“

Goldie, unsere dreifarbige Glückskatze.

Goldie und Giada im Innenhof. Dieses Bild habe ich im Sommer aufgenommen.

Baghira und der Igel, der uns täglich besuchen kommt.

Baghira und Moni, im August 2022 fotografiert.

Katzen im Hochbeet. Sie lieben dieses Teil. Sitzen gern obendrauf oder in den Zwischenräumen weiter unten. Das habe ich erst bemerkt, als einmal eine Katze dort rausgesprungen kam.

Ein Foto aus dem Juni 2022.
Seht ihr die Katze Sissi?

Hier ist Sissi besser zu erkennen.

Sissi und Marcy-Kröti.

Ginger zeigt sich von seiner schönsten Seite.

„Ach was, diese Seite ist doch auch ganz hübsch“.

Baghira auf dem Rundballen Heu. Im Hintergrund, neben der Gießkanne, versteckt sich Carry.

Marcy: „Ich rieche Katze…“

Baghira: „Du kriegst mich nicht – ätschibätsch!“

Ginger und Baghira im Heu. Die beiden Kater sind immer noch beste Freunde.

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Der Zaun ist weg!

Vorgestern habe ich den Zaun entfernt.

In diesem Video habe ich die erste freie Begegnung ohne Zaun, von Herrn Nielsson und Astron festgehalten. Die beiden Wallache hatten wir die ersten Tage durch einen Zaun getrennt. Sie konnten sich über den Zaun hinweg beschnuppern und schon einmal kennenlernen.

Mit Nielsson wollten wir extra vorsichtig sein, weil er als er 2018 auf den Hof kam, sehr rüpelig zu Miranda war. Wenn man es anders ausdrücken will: Es flogen die Fetzen! Die alten Hasen unter euch erinnern sich bestimmt…

Da jedoch mit den beiden Herren alles so friedlich verlief, entfernte ich den Zaun vorgestern.

Und was soll ich euch sagen? Es passierte absolut nichts. Die beiden Hafis passen total gut zusammen. Sie scheinen sich gesucht und gefunden zu haben. Harmonie pur!

Hier sind noch ein paar Bilder vom ersten direkten Kontakt.

Als ich den Durchgang öffnete, ging Astron sofort auf die vordere Koppel und schaute sich alles an.

Nielsson blieb bei mir und beobachte den Neuen.

Stehen schon nebeneinander, als ob sie schon immer zusammen waren.

Dann gingen beide zusammen auf die hintere Weide und grasten.

Später schaute sich Astron den Paddock an.

Das Wäldchen hinter ihm beunruhigte ihn nicht. Da hatten wir schon Pferde die das unheimlich fanden.

Sogar in den Stall hat er sich getraut.

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Ein Gastbeitrag von Jana G. Linke

Jana Linke ist die Besitzerin von Astron, sie lebt in der Nähe von Bremen, hat mehrere Haflinger, einen Friesen, Hunde und ein einjähriges Kind.

Jana hat uns das Pferd zur Verfügung gestellt. Das bedeutet, Astron bleibt weiterhin in ihrem Besitz, aber wir, die Tierhilfe Miranda, tragen sämtliche Kosten für das Tier, wie z.B. Futter, Tierarzt, Hufschmied, usw.

Jetzt erzählt uns Jana ihre Geschichte. Wir freuen uns wirklich sehr, mehr Informationen über die Vorgeschichte von Astron zu erfahren. Oft bleibt ja leider die Vergangenheit eines Tieres aus dem Tierschutz, für immer im Dunkeln.

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Hier meine und unsere Geschichte, wie Astrolino zu mir kam… da ich im Jahr 2017 bereits 3 Haflinger-Fohlen aus Österreich gerettet hatte, erhielt ich im November 2019 einen Anruf einer Freundin, dass eine Bekannte (Schwester der Vorbesitzerin) versuche, für Astro einen Lebensplatz zu finden.

Seine Eigentümerin, seit 19 Jahre in seinem Besitz – doch in den letzten 8 Jahren hatten sich ihre Interessen geändert (Familiengründung und Co.) und zwischen ihr und dem Pferd gab es viele Missverständnisse, bis zu dem Punkt, dass Astro „nur noch“ herumstand und sie sich so sehr distanzierte, dass sie auch seine Kosten nicht mehr tragen wollte. Es hieß, er solle eingeschläfert werden, da er nicht mehr gebraucht werde… ich übernahm ihn als „wild und unberechenbar“.

Die Schwester der Eigentümerin, die Stallbesitzerin und ich verluden ihn und Astro und ich fuhren nach Hause. Ich lud ihn alleine ab und stellte ihn direkt in die Herde. Gut hat er das gemacht.

Im Verlauf der nächsten Monate zeigte sich, dass Astro tatsächlich eher schreckhaft ist – er musste erst Vertrauen zu einem Menschen aufbauen. Anbinden war keine Option. Putzen, Zähne machen, Chiropraktik, Schmied und Kuscheln am langen Strick – er blieb einfach stehen. Und unsere Gegebenheiten ließen es gefahrenlos zu. Warum also anbinden.  Er genoss bei uns sein Rentnerleben zwischen den Halbstarken, musste allerdings auch manches Mal einstecken, wenn die Jungen austeilten.

Er machte in den letzten 3 Jahre den ein oder anderen Umzug mit und auch in der Herde gab es Veränderungen. Alles verlief immer problemlos. Heute können wir ihn wieder anbinden, er mag Bodenarbeit, Longieren, etc. Und er bekam immer mehr Leckerlis von mir zugesteckt, als die anderen, das war unser kleines Geheimnis 😉

Als wir Susannes Anzeige in den sozialen Medien lasen und von ihrer Stute Miranda erfuhren, haben wir kurzer Hand entschlossen, dass Astro und Herr Nielsson ein gutes zukünftiges Team ergeben könnten. Zwei Blondies unter sich, die sich die Geschichten des Lebens erzählen könnten. Nielsson 27, Astro 26, beide optisch sehr ähnlich vom Typ, was könnte da schief gehen?

Ein paar Tage später freuen wir uns, dass wir von Susanne die Rückmeldung bekommen, dass es den beiden Jungs gut geht und sie bereits Freunde sind. Sollte Herrn Nielsson etwas „passieren“, kann Astro wieder in seine Jungspund-Herde einziehen. Vielleicht sind die bis dahin etwas erwachsener geworden 😉 Und sollte Astro etwas „passieren“, ruft Susanne uns an und wir kommen (ggf. samt TA) vorbei.

Aber erst einmal hoffen wir, dass die beiden noch ganz viel Zeit haben und ihren Lebensabend genießen dürfen.

Viele Grüße,

Jana

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Na, wie sieht es aus?

Ich finde schon ganz gut.

Diese Fotos sind vom 2. Tag.

Herr Nielsson und Astron schlafen nebeneinander.

Sieht es nicht so aus, als könnten die beiden best buddies werden???

„Sorry Jungs, ich wollte euch nicht wecken“.

„Schlaft weiter“.

„Ich wollte wirklich nichts von euch. Nur ein paar Fotos machen“.

Pat und Patachon

Astron im Gegenlicht.

Astron ist ein ganz Feiner.

Man muss schon sehr genau hinschauen um zu erkennen, wer wer ist. Am ersten Tag konnte ich Astron vom Weiten gut an seinen Senkrücken erkennen.

Doch am nächsten Morgen war der Rücken plötzlich ein ganzes Stück höher.

Jetzt sieht Astron von der Statur her, unserem Herrn Nielsson sehr ähnlich.
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Nein, du siehst nicht doppelt.

Herr Nielsson hat gestern einen neuen Weidekumpel bekommen. Nun sind hier zwei Blondies auf dem Gnadenhof und genießen ihre wohlverdiente Rente.

Astron ist auch ein Haflinger und 26 Jahre alt. Das passt sehr gut, denn Herr Nielsson ist 27.

Die erste Begegnung lief ganz gut und wie ich finde relativ entspannt ab.

Astron sollte eingeschläfert werden, weil seine vorherige Besitzerin Angst vor ihm hatte. Er soll sehr schreckhaft sein, was ich hier allerdings noch nicht feststellen konnte.

Die erste Nacht verlief total ruhig. Jeder Hafi graste auf seiner Seite und beide blieben total entspannt.

Astron kam heute morgen gleich zu mir und erschien mir etwas verwundert, als ich ihm einen Eimer Horse Alpin Senior unter die Nase stellte. Er muffelte alles ganz langsam und mit viel Genuss auf.

Morgens begleiten mich immer einige Katzen zur Pferdefütterung. Das hat Astron auch nicht aus der Ruhe gebracht. Obwohl sich mal wieder zwei Katzen in den Haaren hatten. Mit viel Geschrei, eben typisch Katze…

Astron reagierte überhaupt nicht darauf, sondern muffelte weiter. Nachdem er aufgefuttert hatte, begleitete er mich bis zum Ende der Weide, wo Nielsson wartete.

So wie es aussieht, können wir bald den Zaun entfernen.

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Miranda ist nicht mehr bei uns

Es fällt mir unheimlich schwer, dies hier zu schreiben. Meine Kehle schnürt sich zu, meine Augen füllen sich mit Tränen, mein Herz ist gebrochen.

Ich kann kaum meine Gedanken sortieren. Verzeiht mir bitte. Ich werde versuchen das Geschehene so nüchtern wie möglich zu berichten.  

Am 31.10.2022 ist das eingetroffen, wovor ich mich seit Wochen gefürchtet habe.

Früh am Morgen fand ich Miranda liegend auf der Weide, sie kam nicht mehr hoch. Sie wieherte als sie mich hörte. Rief um Hilfe, weil ich ihr so oft geholfen hatte. Sie wusste das.

Es war so schrecklich die Stute in dieser Situation zu sehen. Sie lag da, mit Angst in den Augen. Ich redete mit ihr: „Ich bin ja da. Wir helfen dir gleich.“ Die Angst wich aus ihren Augen.

Der 31.10. ist bei uns ein Feiertag und es war sehr früh am Morgen. Ich versuchte Hilfe zu organisieren, aber egal wo ich anrief, niemand ging ans Telefon. Die einen schliefen sicherlich noch, die Bauern waren bereits draußen bei ihren Tieren.

Die Tierärztin war zum Glück erreichbar und schon auf dem Weg.

Ich ging wieder zu Miranda und beruhigte sie weiter. Die Stute machte immer mal wieder einen Versuch aufzustehen. Ich konnte sie aber nicht hochdrücken. „Ruh dich ein bisschen aus“, sagte ich zu ihr.

Dann kaum auf einmal die Freiwillige Feuerwehr, mit gefühlt 100 Mann. Ich holte Halfter und Strick. Wir wollten Mirandas Kopf führen, damit niemand verletzt würde. Einem Pferd auf die Beine zu helfen ist gefährlich. 

Als ich zurückkam sahen die Feuerwehrmänner und Frauen erleichtert aus. „Steht sie?“ fragte ich. „Ja, sie ist von alleine hochgekommen“ sagte eine Frau.  

Miranda humpelte stark, ging aber hinter Nielsson her und knabberte ein bisschen am Gras. Die Leute von der Feuerwehr blieben noch ein Weile, bis wir dachten, Miranda würde jetzt auf den Beinen bleiben.

Die Tierärztin war in der Zwischenzeit auch schon angekommen, konnte aber den Hof nicht erreichen, weil alles mit Feuerwehren und Privatfahrzeugen zugeparkt war. Die Autos standen sogar noch in der 150 Meter langen Einfahrt, bis oben zur Straße hin.

Die Tierärztin musste warten, bis die Feuerwehr abgezogen war. Das dauerte etwas, weil alle rückwärts rausfahren mussten. Ich kümmerte mich indessen um Miranda, die ziemlich durcheinander war und Probleme beim Gehen hatte.

Ich beruhigte die Stute und stellte einen Eimer Horse Alpin Senior vor ihr hin. Sie fraß, das war ein gutes Zeichen. Jetzt kam die Tierärztin. Sie untersuchte Miranda sehr sorgfältig, spritze ein Schmerzmittel, etwas Entzündungshemmendes und ein Vitaminbuster zur Stärkung.

Miranda lahmte vorne rechts. Die Tierärztin meinte, das käme durch das Festliegen. In der Schulter sitzt irgendein Muskel der schmerzt, wenn das Pferd längere Zeit darauf gelegen hat.

Das Schmerzmittel sollte helfen. Sie gab mir noch ein paar Tütchen davon, die ich die nächsten Tage ins Futter geben sollte. Die Tierärztin verließ den Hof und ich behielt die Stute im Auge.

Miranda drehte eine große Runde mit Nielsson auf der Weide. Es sollte ihre letzte sein. Als beide Pferde wieder vorne waren, ging Nielsson in den Stall. Miranda stolperte, stürzte und landete wieder auf der rechten Seite.

Sie lag einfach nur da und machte keinerlei Anstalten mehr hochzukommen. Ich hatte vor einiger Zeit zu Miranda gesagt: „Wenn du nicht mehr magst, gib mir ein Zeichen. Ich helfe dir dann zu gehen“.

Nun schaute ich in ihre Augen und sah, dass der Zeitpunkt gekommen war. Ich ging zum Telefon und rief die Tierärztin an. „Miranda liegt wieder, wir müssen sie erlösen“, sagte ich. „Ich komme“, sagte die Tierärztin.

Ich setzte mich neben Miranda, streichelte ihren Kopf und redete mit ihr. Sie war ganz ruhig, die Angst war aus ihren Augen verschwunden. Sie machte keinen Versuch aufzustehen. Sie schaute mich an, ganz ruhig.

Ich sagte zu ihr: „Wir helfen dir gleich. Es dauert nicht mehr lange. Du kannst ruhig gehen, es ist ok. Du hattest ein wunderschönes, langes Leben und das geht jetzt zu Ende. Du sollst dich nicht quälen. Wir helfen dir und ich bleibe bei dir. Es ist wirklich ok wenn du gehst“.

Ich redete die ganze Zeit mit ihr, bis die Tierärztin da war. Neben uns, direkt mit seinem Kopf über mir, stand Nielsson. Er war ganz ruhig, es sah aus als ob er döste.

„Siehst du, deine große Liebe Blondie ist auch bei dir. Wir begleiten dich. Du kannst gleich schlafen und dann gehst du dorthin, wo es wunderschön ist“. 

Die Tierärztin machte die Spritzen fertig. „Ich wünsche dir eine gute Reise und danke dir für alles. Du hast mein Leben so bereichert, es war eine wunderschöne Zeit“. Miranda wurde erst ganz tief sediert und bekam dann das Mittel, das ihrem Leben ein sanftes Ende setzte.

„Mach es gut meine Schöne“, sagte ich und die Tränen liefen über meine Wangen. Ich konnte kaum noch sprechen.

Run free meine Schöne

Mirandas Körper blieb bis zum nächsten Morgen auf der Weide liegen. Nielsson hatte Zeit sich zu verabschieden. Er stand viel neben seiner toten Freundin und döste, war aber total ruhig.

Am nächsten Morgen half unser Nachbar, Miranda von der Weide zu holen. Er hatte schon damals bei Bachus geholfen. Ich bin ihm sehr dankbar, denn er kann das wirklich gut. Es ist nicht leicht ein so großes Tier einigermaßen würdevoll zu transportieren. Bobby kann es, der Körper bleibt völlig unversehrt.

Ich nahm Nielsson, der bis jetzt vollkommen ruhig geblieben war, führte ihn auf die hintere Koppel. Das Haus nahm hier die Sicht auf Mirandas Köper. Doch Nielsson wusste irgendwie was geschehen sollte.

Als Bobby den Trecker startete und Miranda von der Weide holte, regte Nielsson sich total auf. Er rief nach seiner Freundin, zerrte am Strick, ich hatte Probleme ihn ruhig zu halten.

Er fiel in alte Verhaltensweisen, drängelte und schnappte nach mir. Es war nicht einfach, er versuchte anzutraben. Ich musste immer wieder die Richtung wechseln, damit er nicht an mir vorbei ging.

Er wollte zu seiner Freundin, ich hatte den Führstrick und ließ ihn nicht. Er regte sich immer mehr auf und plötzlich fiel er einfach um. Direkt neben mir.

Ich hatte damit nicht gerechnet und bekam von seinen Huf einen Schlag am rechten Fuß ab.

Nielsson war genauso verdattert wie ich. Er blieb einen Moment liegen und schaute verwundert aus. Es dauerte eine Weile, bis er sich besann und aufstand. Verletzt hatte er sich Gott sei Dank nicht. Ich merkte jetzt erst wie meine Hacke immer mehr schmerzte.

Vorne war inzwischen alles ruhig, Bobby hatte Miranda an die Straße gelegt. Ich ging nun mit Nielsson langsam zurück. Mein Fuß schmerzte, er rief immer wieder nach seiner Freundin. Vorne angekommen löste ich den Führstrick.

Nielsson war total aufgeregt und suchte Miranda. Er trabte schreiend auf der Weide herum. Schaute auch immer wieder in den Stall, ob sie dort war. Er ließ sich nicht ansprechen.  

Ich musste von der Weide runter, weil es zu gefährlich für mich wurde. Nielsson rannte kopflos herum. Als er dann ein bisschen runtergekommen war, ging ich zu ihm. Gab ihm Leckerlies mit Rescque-Tropfen drauf und ein Futter, das er besonders gerne mag.

Ich hoffte Futter würde ihn ablenken. Aber er nahm nur eine Schnauze voll und suchte dann seine Freundin weiter. Das ging so, bis er total müde war.

Jetzt steht der arme Kerl traurig auf der Weide und lässt den Kopf hängen. Fressen tut er zum Glück und wenn er mich sieht, wiehert er.          

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Giada und die Kleine

Wer ist die Kleine???

Jippie… Hier geht die Post ab!

Eisbär und Wölfchen.

Unser Italienischer Herdenschutzhund „Giada“.

Und der rumänische Wolfsspitz Mix „Marcy“.

Ein Herz und eine Seele, auch wenn die Kleine manchmal anstrengend ist.

„Wer ist hier klein?“ fragt die Marcy.

Gemeinsam Wache schieben, das machen die beiden gern.

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Eine Achterbahnfahrt der Gefühle

Montagmorgen habe ich Miranda in einem wirklich schlechten Zustand auf der Weide vorgefunden. Sie konnte kaum laufen. Ich bekam einen riesen Schreck und dachte das ist jetzt das Ende.

Mein erster Gedanke war natürlich, dass die Degeneration der Wirbelsäule das Problem war und sich jetzt alles ganz schnell verschlechtert hatte. Doch wie konnte sich ihr Zustand über Nacht so dramatisch verschlimmern? Am Sonntagabend lief Miranda noch ganz gut, für ein altes Pferd mit dieser Diagnose.

Ich schaute mir die Stute ganz genau an. Da fiel mir nasse Erde auf, die an ihrer ganzen rechten Seite klebte. Sogar am Kopf. Da Miranda sich nie ins Nasse und schon gar nicht in den Dreck legt, musste sie in der Nacht ausgerutscht sein.

Nasse Erde klebt sogar am Kopf.

In der letzten Zeit hatte es viel geregnet. Vor dem Stall hatte sich Matsch gebildet, durch den die Pferde gehen müssen um über den Paddock, auf die Koppel zu gelangen. Miranda wird hier gestützt sein und hatte nun entweder Schmerzen, oder sie hatte sich so erschrocken, dass sie sich nicht mehr traute zu gehen.

Miranda würde sich nie ins Nasse legen.

Sie wollte auch gar nicht mehr in den Stall gehen. Ich brachte der Stute einen Eimer Horse Alpin Senior auf der Weide und gab ihr Traumeel. Ihr Appetit war gut. Sie fraß alles auf und sah schon etwas besser aus. Dann versuchte ich vergeblich einen Tierarzt zu erreichen.

Appetit war da.

Miranda hatte sich inzwischen ein bisschen von der Stelle bewegte. Nur in den Stall wollte sie auf keine Fall gehen. Um ihr zu helfen schüttete ich mit Peter zusammen einen Weg aus Erde auf, von der Koppel, über den Paddock am Stall entlang.  

Das war ganz schön anstrengend. Wir schaufelten ungefähr drölfzig Schubkarren voll Erde, dann war der Weg fertig. Zum Glück nahm Miranda ihn an und traute sich wieder in den Stall zu gehen. Sie schien richtig erleichtert zu sein.  

Es ging der Stute schon besser.

Das Traumeel gab ich ihr weiterhin und sie erholte sich sehr schnell. Wir hoffen, dass Miranda nicht wieder stürzt. Wir machen alles, damit das Pferd noch eine schöne Zeit hat. Dabei behalten wir aber im Auge, dass es auch ein lebenswerter Zustand für sie bleibt.

Ich sag ja, eine Achterbahnfahrt der Gefühle…      

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Miranda hat sich zum Glück gut erholt

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, hatte Miranda am 03. Oktober eine leichte Kolik. Zum Glück hat sie sich sehr schnell wieder erholt. Nun geht es ihr wieder gut.

Ich sehe die Pferde den ganzen Tag und kenne sie sehr genau. An ihrem Verhalten merke ich sofort wenn etwas nicht stimmt.

Gerade auf Miranda habe ich ein wachsames Auge, weil sie so alt ist.

Miranda am 08.10.2022 auf der Weide.

Eine Kolik ist immer eine ernste Angelegenheit, sie kann schnell lebensbedrohlich werden. Deshalb sollte man immer sofort einen Tierarzt kommen lassen, wenn man den Verdacht hat, das Pferd könnte eine Kolik entwickeln.

Die Hannoveraner Stute ist 30 Jahre und 7 Monate alt.

Pferde sehen so groß und robust aus, ihre Verdauung ist aber sehr empfindlich. Wer Pferde versorgt, trägt deshalb auch immer eine große Verantwortung.

24 Stunden Weide hält Pferde gesund und ausgeglichen.

Man kann einiges tun, um seine Pferde gesund zu halten. Besonders im Alter brauchen Pferde mehr Aufmerksamkeit.

So hat das Pferd auch im hohen Alter noch Lebensfreude.

Wir legen hier auf dem Hof, große Aufmerksamkeit auf die Fütterung der Pferde.

  1. Es gibt keine langen Fresspausen
  2. Es wird immer zu den selben Zeiten gefüttert
  3. Es gibt ausreichend Raufutter, mindestens 1 1/2 Kilo pro 100 Kilogramm Körpergewicht
  4. Gefüttert wird je nach Jahreszeit, in 4 bis 6 Portionen über den Tag verteilt
  5. Die Pferde bekommen immer ihr gewohntes Futter
  6. Es wird auf die Qualität der Futtermittel geachtet
  7. Die Pferde bekommen individuelle Futterzusätze, je nach Gesundheitszustand und Bedarf des Tieres
  8. Neues Futter wird nur ganz langsam angefüttert
Miranda knabbert gern am Gras, ihr Körper kann es aber nicht mehr gut verwerten.

Im Alter verändern sich auch die Ansprüche der Pferde. Die Fütterung sollte deshalb immer mal wieder überdacht und angepasst werden. Wichtig ist auch ein gutes Mineralfutter für Senioren.

Die beiden verstehen sich. Das war nicht immer so.

Miranda hat leider keine funktionstüchtigen Zähne mehr. Die meiste Zeit ihres Lebens hatte sie sehr gute Zähne. Jetzt fehlen altersbedingt Backenzähne und die noch vorhandenen, sind zu kleinen, glatten Stummeln geworden.

Bewegung und frische Luft – das brauchen Pferde.

Mit den verbliebenen Zähne ist es der Stute nicht mehr möglich Gras und Heu so zu zermahlen, dass der Darm daraus alle nötigen Nährstoffe holen kann. Deshalb ist es so wichtig, dass wir immer ausreichend Heucobs zufüttern.

Ohne große Mengen Heucobs, würde die 30 Jahre alte Stute schnell an Gewicht verlieren und auf der grünen Weide verhungern.

Zwei Pferde.

Miranda hat erst seit August 22 mit Alterserscheinungen zu tun. Vorher war sie für ihr Alter ziemlich fit. Bis auf die abgenutzten Zähnen war alles in Ordnung. Dann zeigte sich auf einmal ein verändertes Gangbild.

Miranda stand unsicher auf den Hufen und sie zog die Hinterbeine über den Boden, ohne sie anzuheben. Die Tierärztin stellte eine altersbedingte Degeneration des Wirbelkanals fest.

Das bedeutet, dass die Nervensignale nicht mehr richtig bei den Hinterbeinen ankommen.

Die Tierärztin konnte nur versuchen Miranda zu stabilisieren. Am Gangbild kann man leider nichts mehr machen. Die Stute bekommt jetzt homöopathische Mittel, Vitalpilze und MSM-Pulver.

Ich unterstütze die Nervenübertragung und ihr Herz zusätzlich mit Schüßler Salzen.

Ein schöner Herbsttag auf der Weide.

Mit diesen Maßnahmen geht es Miranda eigentlich sehr gut. Sie ist gut drauf, frisst und zeigt Lebensfreude.

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10.- Euro für die Hufe

Vielen Dank liebe Kerstin und lieber Uwe, für Eure Zugabe zur Hufpflege!!!

Das ist wirklich sehr nett von Euch!

Auch im Alter sind sie noch gut zu Fuß.

Wir sind mit dem neuen Hufpfleger wirklich sehr zufrieden. Endlich haben wir einen kompetenten Menschen gefunden, der auch noch Verständnis für unsere alten Pferde hat.

Der vorherige Schmied wurde von Termin zu Termin ungeduldiger. Miranda zog immer wieder den Huf weg, weil sie nicht lange das Gleichgewicht halten konnte. Dafür hatte der Schmied kein Verständnis. Ihm dauerte das alles viel zu lange.

Der neue Hufmensch strahlt dagegen eine Ruhe aus. Er gibt den alten Pferden die Zeit, die sie brauchen. Unsere beiden haben geradezu seine Nähe gesucht.

Er sagte es nützt ja nichts. Die Pferde wollen mitmachen, können aber nicht mehr. Würde er schnell machen und ihnen dabei wehtun, währen sie beim nächsten Mal nicht mehr motiviert und alles wäre noch schwieriger.

Damit hat er recht und genau das war das Problem bei den vorherigen Schmieden und Hufpflegern. Die wollten alles nur schnell fertig haben und achteten nicht drauf wie es dem Pferd geht.

Jetzt sind wir endlich bei einem richtigen Pferdeversteher gelandet.

Dafür bin ich sehr, sehr dankbar. Denn nun ist auch der Knoten in meinem Magen verschwunden, der fester wurde, je dichter der Termin für die Hufpflege kam.

Alte Pferde haben besondere Bedürfnisse.
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Über Baumschnitt freuen sich die Schafe

Unsere Ouessantschafe freuen sich immer sehr über Baumschnitt.

Sie lieben es die Blätter zu knabbern. Wir lassen deswegen die geschnittenen Äste und Zweige ein paar Tage für sie liegen.

Das ist eine willkommene Abwechslung für die Zwerge.

Es wird geknabbert und zwischendurch die Morgensonne genossen.

Na, wer sieht Miranda???

So viele leckere Blätter… Die Schafe lieben es.

Schafe im Gegenlicht.

Guten Morgen liebe Leute!

Sonnenaufgang bei den Schafen.
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Gestern war der Tierarzt für Miranda da

Besser gesagt, eine Tierärztin.

03. Oktober, Tag der Deutschen Einheit, ein Feiertag und Miranda zeigte gegen Mittag Anzeichen einer Kolik! Ich rief sofort bei den Tierärzten in der Gegend an. Feiertags ist es nicht leicht jemanden zu bekommen.

Doch wir hatten Glück, eine sehr nette, einfühlsame, junge Tierärztin hatte Notdienst und war nur knapp 1/4 Stunde später hier auf dem Hof. Da war Miranda schon ziemlich wackelig auf den Beinen.

Die Stute hatte das Fressen eingestellt und wollte, oder konnte, keinen Schritt mehr gehen. Die Tierärztin untersuchte das Pferd. Es waren Gott sei Dank Darmgeräusche zu hören und sie holte ein paar gut geformte Äpfel aus dem Darm. Soweit so gut.

Aber wie es weiter vorn im Darm aussah, konnte die Tierärztin natürlich nicht erfühlen.

Sie horchte auch Mirandas Herz ab. Das Herzgeräusch ist wohl sehr stark zu hören. Das wusste ich von unserer anderen Tierärztin.

Ob jetzt der Wetterumschwung, es war erst einige Tage sehr kalt, bis es gestern schlagartig schwülwarm und drückend wurde, oder die Futterumstellung auf die neuen Heucobs von mein-streu die Probleme verursachten, wissen wir nicht genau.

Vielleicht war es auch alles zusammen. Dazu noch das Herz…

Pferde, besonders alte Pferde, können Wetterwechsel nicht so gut vertragen. Vorsichtshalber mische ich die nächste Zeit noch Agrobs Pre Alpin Wiesencobs, unter die Heucobs von mein-streu. Leider sind die Agrobs Wiesencobs bei uns zurzeit nicht lieferbar. Wir hoffen, dass der Landhandel hier bei uns, noch ein paar Säcke Agrobs Wiesenflakes hat.

Miranda bekam gestern ein Schmerzmittel, etwas zur Entspannung und einen Vitamin-Buster gespritzt und fing nach wenigen Minuten wieder an zu Grasen. Ein riesengroßer Stein fiel uns vom Herzen!

Das ist ein Foto von heute Morgen.

Miranda geht es wieder gut.

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Tadaaa!

Trommelwirbel, Tusch, Tada!

Die Heucobs sind da!!!

Jeden Tag haben wir sehnsüchtig auf diese Lieferung gewartet. Wegen Lieferschwierigkeiten mussten wir ein paar Wochen, mit kleineren Käufen, von teuren Wiesenflakes überbrücken.

Doch nun sind sie endlich da, die langersehnten Heucobs.

Und soooo viele…

Dank Eurer Spenden, konnten wir 50 Säcke zu einem Spitzenpreis von 10.- Euro pro Sack ordern!

Wir freuen uns, die Pferde werden dank Euch, die nächsten Wochen satt werden!

Ihr glaubt gar nicht, was das für eine große Erleichterung ist. Denn je leerer die Futterkammer wird, desto höher steigt der Stresspegel bei mir.

So ein Pferd muss dauernd fressen. Jede Fresspause die länger als 2 Stunden andauert, ist ungesund. Unsere Miranda kann nur noch mit diesen Heucobs ernährt werden. Deshalb ist es für uns so wichtig, immer einen guten Vorrat im Haus zu haben.

Diese alte Lady bedankt sich bei allen lieben Spendern und wir natürlich auch!!!

Miranda ist auch mit 30 immer noch glücklich und zufrieden.

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Schnappschuss des Tages

Ginger und die Bretonischen Zwergschafe beim morgendlichen Plausch.

Katze und Ouessantschafe im Größenvergleich.

Bei uns leben alle Tiere friedlich und harmonisch zusammen.

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Vielen Dank für Eure Spenden!

Die können wir so gut gebrauchen.

Für uns Tierschützer ist es gerade eine sehr schwere Zeit. Die Menschen machen sich Sorgen um die Zukunft, alles wird teurer, die Medien bringen jeden Tag Horrorszenarien. Da bleiben die Spenden aus.

Verstehen können wir das nur zu gut, aber wir müssen trotzdem sehen, wie wir unsere Tiere satt bekommen.

Auf unserem Gnadenhof für Haus- und Nutztiere leben zurzeit 2 sehr alte Pferde, 2 Hunde, ein Haufen halbwilder Katzen und eine kleine Herde Schafe.

Alle Tiere bleiben bis an ihr Lebensende hier auf dem Hof.

Wir haben keine Einnahmen durch Tiervermittlungen wie andere Vereine. Wir haben nur Kosten, hohe Kosten. Ohne eure Spenden, könnten wir den Laden dicht machen.

Besonders die mittlerweile 30 Jahre und 7 Monate alte Stute Miranda und ihr 27 Jahre alter Weidekumpel Nielsson, verursachen immens hohe Kosten. Dazu kommen noch die Ausgaben für die anderen Tiere.

Heucobs für die Pferde anrichten.

Ich füttere jetzt schon einen Sack Heucobs am Tag! Wie soll das im Winter werden?

Marcy ist immer dabei.
Wasserscheu?

Ihr seht, wir brauchen eure Hilfe, damit unsere Tiere auch morgen noch satt werden.

Deshalb danken wir den lieben Tierfreunden von Herzen, die uns unterstützt haben:

Achim hat 10. Euro gegeben.

Volker hat 20.- Euro für Miranda gespendet.

Und Antje hat 100.- Euro auf unser Vereinskonto überwiesen.

Vielen, vielen Dank Ihr Lieben für Eure wertvolle Hilfe!!!

Wenn auch Du etwas geben möchtest, hier ist unser Spendenkonto:

Tierhilfe Miranda e.V.
IBAN: DE74241910153614182800
BIC: GENODEF1SDE

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Hufpflege beim sehr alten Pferd

Mittwoch war unser neuer Hufpfleger auf dem Hof. Das war sein zweiter Besuch und ich bin wirklich froh, dass ich ihn gefunden habe. Unsere mittlerweile 30 Jahre und 7 Monate alte Hannoveraner Stute Miranda, kann nun gar nicht mehr die Hufe geben.

22.09.2022 – Miranda bei der Morgenfütterung.

In den letzten Jahren wurde es immer schwieriger für unser altes Mädchen, die Hufe zu geben und längere Zeit hochzuhalten. Wir haben einige Schmiede und Hufpflegerinnen gehabt, die mehr oder weniger gut mit einem so alten Pferd umgehen konnten.

Richtig glücklich war ich eigentlich nie. Je näher der nächste Hufpflegetermin rückte, umso mehr bekam ich einen Knoten im Bauch. Diesmal war es allerdings anders. Der neue Hufpfleger ist ein sehr entspannter Mensch, der ganz und gar auf das Pferd eingeht.    

Früh morgens auf der Weide.

Wie ihr wisst, hatten wir Ende August die Tierärztin hier, weil Miranda da kaum noch Kontrolle über ihre Hinterbeine hatte. Die Stute schwankte, die Beine machten was sie wollten.

Die Diagnose hieß: „altersbedingte Verknöcherung des Wirbelkanals“. Wir gehen davon aus, dass Miranda keine Schmerzen hat, aber die Signale der Nerven kommen nicht mehr richtig bei den Hinterbeinen an.

Die Katzen sind auch dabei und warten auf ihr Frühstück.

Die Tierärztin sagte es reicht, wenn der Hufpfleger Mirandas Hufe auf dem aktuellen Stand hält. Er soll einfach nur die Zehen kürzen. Es muss nicht schön aussehen, Hauptsache die Stute kommen damit klar. 

Der Hufpfleger reagierte sehr verständnisvoll als ich ihn von der aktuellen Lage informierte. „Das bekommen wir hin“, sagte er, „sie kann stehen bleiben, während ich die Hufe ausschneide“. Mit Hauklinge und Hammer kürzte er Mirandas Hufe, während die Stute brav da stand.

Es muss nicht schön aussehen. Hauptsache die Hufe bleiben auf diesem Stand.

Nur einmal zog sie den rechten Vorderhuf weg. Da habe ich mit ihr gesprochen und dann stand sie wieder ganz still, bis der Hufpfleger fertig war. Das lief alles total stressfrei ab und zwar für alle Beteiligten.

Für Nielsson nahm der Hufpfleger sich viel Zeit. Der Wallach hat mittlerweile auch Probleme mit Arthrose in den Gelenken. Immer wieder bekam Blondie eine kleine Pause und so war auch für ihn die Hufpflege angenehm.

Nielsson nach der Hufpflege.

Ich bin wirklich froh diesen tollen Hufmenschen gefunden zu haben. Er ist der beste Hufpfleger den wir je hatten.    

   

Sonnenaufgang.

Nachdem der Hufpfleger weg war, hat Kröti sich sofort ein Stück Hufhorn geholt.

Das riecht gut.
Und es scheint gut zu schmecken.
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Wie kann ich am besten Strom sparen?

Das fragen sich zur Zeit alle.

Wir haben einen tollen Tipp für euch, wie ihr Strom im Büro sparen könnt und stellen euch den Öko-Reisswolf „Marcy-Kröti 2022“ vor.

Mit ihm könnt ihr praktisch jede Art von Papier, Pappe, ganze Ordner, bis hin zum kompletten Schreibtisch schreddern.

Ganz ohne Strom, ein paar Heucobs genügen für den Betrieb.

Der Reisswolf „Mary-Kröti 2022“ arbeitet zuverlässig und energiesparend.

Folgt uns gern für weitere Energiespartipps.

Euer Team von der Tierhilfe Miranda e.V.

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Miranda freut sich über Eure Hilfe

Diese lieben Tierfreunde haben gespendet, damit wir Heucobs für Miranda und Herrn Nielsson kaufen können.

Benjamin hat seine monatliche Spende von 5.- Euro auf 10.- Euro erhöht! Er schreibt dazu: „Damit ihr eure wertvolle Arbeit leisten könnt! Dafür danken wir Dir sehr lieber Benjamin!

Ilona & Heinz haben 50.- Euro gegeben, Kerstin & Uwe 40.-, Almuth 5.- und Harry aus Österreich noch einmal 30.- Euro.

Unser herzlicher Dank geht an all die tierlieben Spender!!!

Heucobs sind schon bei mein-streu bestellt und werden voraussichtlich Anfang nächster Woche geliefert. Hoffentlich, anscheinend gibt es zurzeit Lieferprobleme.

Die hungrigen Mäuler wollen gestopft werden.

Miranda meint: „Mal ein bisschen anschubsen, ich habe Hunger!“

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Ein Interview

Achim Beiermann betreibt seit 2020 eine Internetseite die heißt ICH BETE FÜR DICH!

Menschen können ihn kontaktieren und bitten, an ihrer Stelle ein Gebet zu sprechen. Über 300 haben das bereits getan. Wenn das Beten schwerfällt, könnt ihr Achim kostenfrei bitten es für euch zu tun.

Hier ist der Link: ICH BETE FÜR DICH

Auf seiner Seite gibt es regelmäßig Interviews mit den verschiedensten Menschen. Diesmal hat Achim mich um ein Interview gebeten. Dafür möchte ich mich noch einmal herzlich bedanken. Ich freue mich, dass ich von unserem kleinen Tierschutzprojekt berichten durfte!

Hier geht es zum Interview: ichbetefuerdich.de

Ich kenne Achim schon lange. Wir hatten uns über unsere Hunde kennengelernt. Durch Zufall hatten wir beide einem Ratonero Bodeguero Andaluz, ein Zuhause gegeben. Die Hunde saßen in verschiedenen Auffangstation in Spanien. Es waren ehemalige Straßenhunde, die niemand haben wollte.

Der Ratonero ist ein kleiner, hochbeiniger Terrier aus Spanien, eine in Deutschland kaum bekannte Hunderasse. Weil diese Hunde hier so selten sind, hat das Achim und mich zusammengeführt. So durfte ich einen sehr lieben Menschen kennenlernen, wofür ich unendlich dankbar bin.

Hier seht ihr die sanften Terrier aus Spanien:

Meine leider inzwischen verstorbene Campa.

Campa war ein Ratonero Bodeguero Andaluz.

Achims leider ebenfalls vor kurzem verstorbener Nacho.

Nacho war ebenfalls ein Ratonero Bodeguero Andaluz

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Heucobs im Vergleich

Ich habe einen guten Tipp bekommen. Bei „Mein-Streu“ kann man günstig gute Heucobs kaufen. Das habe ich gleich ausprobiert, denn die Preise sind wirklich gut.

Ein 20kg Sack „Mein-Streu Wiesenpellets“ kostet 12.- Euro. Die „Agrobs Pre Alpin Wiesencobs“ kosten mittlerweile 19,00 Euro und da kommen dann noch Versandkosten drauf!

Mein-Streu liefert ab einem Bestellwert von 200.- Euro versandkostenfrei!

Zum Testen habe ich 17 Säcke, für 204.- Euro gekauft.

Hier ist die Rechnung:

Die Lieferung erfolgte kostenlos, per Spedition:

Die Pferde fressen diese Cobs genau so gern wie die von Agrobs. Von der Qualität her sind die Cobs von Mein-Streu nicht ganz so gut wie die von Agrobs, finde ich.

Die Pre Alpin Wiesencobs von Agrobs haben mehr Struktur und eine vollständige Deklarierung auf jedem Sack. Die Deklarierung fehlt bei Mein-Streu ganz. Man kann überhaupt nicht nachvollziehen, was wirklich in den Pellets ist. Das stört mich ein bisschen.

Dafür lösen sich die Wiesenpellets von Mein-Streu schneller und besser auf. Bei den Wiesencobs von Agrobs hat man oft unaufgelöste Cobs dabei, die anscheinend zu fest gepresst wurden. Die lösen sich auch nach stundenlangem Einweichen nicht mehr auf.

Ich finde es mühsam, jedes Mal vor der Fütterung, den Futterbrei nach unaufgelösten Cobs durchsuchen zu müssen. Bevor es zu einer gefährlichen Schlundverstopfung bei den Pferden kommt.

Von der Qualität her finde ich die Cobs von Agrobs ein bisschen besser, aber auf Dauer können wir uns die nicht mehr leisten. Deshalb bestelle ich jetzt wieder eine Palette für 200.- Euro, bei mein-streu.de.

Vielleicht möchtest Du unserem kleinen Verein helfen und etwas dazugeben, damit unsere Pferde (besonders Miranda) auch morgen noch satt werden?

Spendenkonto:

Tierhilfe Miranda e.V.
IBAN: DE74241910153614182800
BIC: GENODEF1SDE
Volksbank Stade-Cuxhaven eG

Danke schön für Deine Hilfe!!!

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Wieder haben zwei Tierfreunde geholfen!

Miranda braucht unbedingt eure Hilfe, weil sie sehr viel Heucobs fressen muss. Damit sie zu Kräften kommt und vor dem Winter noch ordentlich Gewicht zulegt.

Eugen hat bereits 5 x Agrobs Horse Alpin Wiesencobs, 1 Sack Alpengrün Mash, 2 x Horse Alpin Senior und einen Eimer Kanne Energiebarren bestellt!

Kerstin & Uwe haben 50.- Euro für Heucobs gespendet!

Wir danken diesen lieben Tierfreunden, für diese wirklich wertvolle Unterstützung!!!

Mirandas Zustand schwankt momentan. Die letzte Woche war ganz gut, sie stand wieder viel sicherer auf den Beinen. Heute war leider ein schlechter Tag, sie konnte kaum laufen. Doch das alte Mädchen hat immer noch Lebensfreude und einen guten Appetit.

Wir tun alles, damit sie noch eine schöne Zeit hat. Ich füttere so viele Heucobs wie im Winter. Das Gras kann Miranda kaum noch verwerten. Man sieht es an den Pferdeäpfeln, die bestehen aus vielen unverdauten Halmen. Wir brauchen deshalb unbedingt noch Spenden, damit wir es schaffen können, das Pferd satt zu bekommen.

Die Preise für die Wiesencobs sind auf 19.00 Euro gestiegen. Aber bis zum 04.09. gibt es bei Equiva 10% Rabatt. Vielleicht möchtest du auch einen Sack Agrobs Pre Alpin Wiesencobs für Miranda bestellen? Du würdest dem alten Mädchen sehr helfen.

Klick einfach hier: Wiesencobs.

Unsere Anschrift: Tierhilfe Miranda e.V., Oberkögt 16, 21756 Osten

Miranda sagt: „VIELEN DANK IHR LIEBEN TIERFEUNDE !!!“

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Wir danken euch von Herzen!

Wir wissen wie schwierig die momentane Lage für uns alle ist. Wir wissen auch, wie die vielen negativen Meldungen in den Medien, die täglich auf uns einprasseln, alle verunsichern. Trotz allem habt ihr euch entschlossen uns weiterhin zu helfen. Habt unseren Hilferuf gehört und für Miranda gespendet.

Hut ab! Ihr seid einfach klasse!

Wir baten um Heucobs, denn jeder Sack hilft der alten Lady Miranda, wieder zu Kräften zu kommen. Damit wir ihr noch eine schöne Zeit auf dieser Erde schenken können.

Diese lieben Tierfreunde haben uns geholfen, damit wir Miranda und ihren Freunden helfen können:   

Mathilda hat einen Sack Agrobs Pre Alpin Wiesencobs für Miranda bestellt!

Gudrun und Frau M. haben 30.- Euro gespendet!

Veronika hat 20.- Euro für unsere Renovierungsaktion dazugegeben!

Von Amazon Smile haben wir 41,12 Euro überwiesen bekommen!

Ein befreundeter Tierschutzverein hat uns mit Katzenfutter ausgeholfen!

Anja hat ebenfalls Katzenfutter,

Salzlecksteine für unsere Pferde,

und eine coole Wassermatte für die Hunde gespendet!

Wir bedanken aus bei diesen lieben Tierfreunden!!!

So viel Hilfe, so viele Nachfragen wie es Miranda geht, so viele liebe Kommentare machen uns sprachlos. Es zweigt uns, wie sehr ihr an diesem wichtigen, kleinen Tierschutzprojekt und an unseren alten und unvermittelbaren Tieren interessiert seid.

Lasst uns gemeinsam ein bisschen Licht in diese dunklen Zeiten bringen.

DANKE!

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Mirandas Behandlungsverlauf

Wie ihr schon wisst, hat unsere 30 Jahre alte Stute Miranda, leider altersbedingte Probleme mit der Hinterhand bekommen.

Wir versuchen ihr so gut es geht, gemeinsam mit unserer naturheilkundlich arbeitenden Tierärztin zu helfen.

Miranda ist sonst gut drauf, sie frisst, ist munter, hat Interesse an ihrer Umwelt. Sie kann es kaum erwarten wenn ich die Heucobs fertig mache, bis ich die endlich serviert habe. Das seht und hört ihr lautstark in diesem Video. 🙂

Eine Überwachungskamera nimmt den ganzen Tag über 15 Sekunden Videos auf, die ich zusammengeschnitten habe. So können wir den Fortschritt der Behandlung besser beurteilen.

In dem obigen Video sind zwei Tage zu sehen:

Samstag den 13.08.2022: Miranda bekommt seit Mittwoch den 10.08. homöopathische Mittel und ab heute Heilpilze und MSM-Pulver.

Mittwoch den 17.08.2022: Miranda steht sicherer und läuft besser, sie lässt die Hinterbeine nicht mehr so oft über den Boden schleifen. Steht wieder vermehrt auf beiden Hinterbeinen. Außerdem ist der zeitweise vorhandene Durchfall und das Kotwasser verschwunden. Sie sieht ein bisschen runder aus.

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Miranda macht uns Sorgen

Miranda ist jetzt 30 Jahre, 5 Monate und 23 Tage alt. Für eine ausrangierte Hannoveraner Zuchtstute ist das ein geradezu biblisches Alter. Erst einmal werden Großpferde in der Regel nicht so alt und zweitens hat ihre Lebensgeschichte auf keine so lange Lebenserwartung hoffen lassen.

Doch durch gute Pflege, viel Liebe, eine artgerechte Haltung und angepasstes Futter, konnten wir viel wieder ausgleichen. Miranda ist bisher ohne große Zipperlein gealtert, blieb beweglich, hatte nur Zahnprobleme, die dem Alter entsprechen.

Leider kann man jetzt nicht mehr ignorieren, dass es auf das Lebensende zugeht.

Am Mittwoch hatte ich die Tierärztin auf dem Hof. Miranda hat Probleme mit der Hinterhand. Ihre Hinterbeine gehorchen ihr nicht mehr richtig. Sie steht unsicher auf der Hinterhand, schleift die Hufe über den Boden, schwankt, kann schwer wenden oder rückwärts gehen.

Die Diagnose war ernüchternd. Im Alter verknöchert der Wirbelkanal immer mehr. Dadurch kommen die Nervensignale nicht mehr bis zu den Hinterbeinen durch. Das ist wie bei einem alten Hund. Ihr erinnert euch bestimmt an Chica. Sie hatte dasselbe Problem. Ich konnte sie stützen, bei einem Pferd geht das nicht.

Unsere Tierärztin gab mir eine homöopathische Mischung für Miranda. Außerdem bekommt die Stute jetzt wieder Vitalpilze und MSM-Pulver. Das hat ihr schon mal so gut getan. Die Pilze sind nur verdammt teuer und müssen mehrere Monate, eventuell sogar dauerhaft gegeben werden. Sie geben Energie.

Im Frühjahr haben die Pilze mit dem MSM-Pulver unserer Miranda so gut geholfen.

Die homöopathischen Mittel haben gleich nach der ersten Gabe eine Verbesserung gebracht. Ich habe dieses Video für unsere Tierärztin gedreht. In der Videobeschreibung bei Youtube sind noch einige Erklärungen zu finden.

Leider hat Miranda innerhalb weniger Tage sichtbar Gewicht verloren. Sie war schon immer schwerfuttrig, es braucht nur eine Kleinigkeit und Madame nimmt ab. Da jetzt andere Muskeln die Arbeit übernehmen müssen, kostet das viel Energie, die wieder draufgefüttert werden muss.

Ich füttere seit Mittwoch schon wieder so viele Heucobs wie im Winter. Ihr seht in dem Video wie mager die Stute geworden ist. Ich hoffe, dass ich sie wieder auffüttern kann.

Miranda braucht jetzt ganz dringend eure Unterstützung. Bitte helft ihr und spendet einen Sack „Agrobs Pre Alpin Wiesencobs“.

Wir wünschen uns so sehr, dass Miranda noch ein paar schöne Tage, Wochen oder sogar Monate hat.

Vielen Dank für eure Hilfe!!!       

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Schnappschuss des Tages

Eisbär und Wölfchen auf der Küchenbank.

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August 2022

Wir sind noch immer am Zäune flicken und Tore reparieren, Damit es hier nicht ganz so still wird, haben heute unsere Schäfchen Tinki-Winki, Angelina, kleiner Claus, Cashmere und Angora das Wort.

„Was guckst du?“

Erst mal kratzen…

„Ist nicht Zeit fürs Frühstück?“

„Einen Moment noch Jungs und Mädels, gleich geht das los“.

Die Mädels stecken die Köpfe zusammen: „Braucht die heute wieder lange.“

Ginger meint die Katzen kämen sowieso zuerst dran.

„Na Mahlzeit, das kann ja dauern“, meint Tinki-Winki und legt sich hin.

Die anderen ziehen eine Flunsch…

„Vielleicht kann man dieses bunte Ding ja fressen?“ fragt Angelina.

„Ne, ungenießbar!“

„Nun komm aber bitte in die Hufe!“

„Wir warten“, meint Cashmere.

„Sollen wir dich erst schubsen?“ fragt der kleine Claus?“

„Hier geht es zur Futterkammer“.

„Hinter dieser Tür ist unser Essen, das wissen wir ganz genau!“

„Los, mach auf…“

Kaum öffnet ich die Tür, ist Tinki-Winki im Haus verschwunden und hängt mit dem Kopf im Futtersack!

Die frechste von allen:

„So, nun gibt es Frühstück“.

„Lecker…“

Zum Schluss noch ein bisschen Kuscheln.

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Erst ne Runde Fußball, dann ein Eis.

Unser Wölfchen ist sportlich.

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Danke, dass ihr unsere Renovierungsaktion so toll unterstützt!

Wieder haben uns liebe Tierfreunde, mit Werkzeug unter die Arme gegriffen!

Eugen hat uns eine tolle Kettensäge samt Zubehör zukommen lassen!!!

Hier wird sie von den Männern ausgepackt und begutachtet.

Typisch Jungs: Nielsson findet Werkzeug auch spannend.

Der „Norddeutsche Cowboy“ trägt Taucherbrille! Man weiß ja nie wann die Flut kommt…

Das wird Nielsson dann doch zu albern…

Nielsson denkt: „Pffff, sind die doof!“

Wir bedanken uns sehr für diese tolle Säge!!! Sie hat uns bereits gute Dienste geleistet und ist das Lieblingsspielzeug des Cowboy-Praktikanten geworden.

Außerdem haben uns Kerstin & Uwe mit 25.- und Achim mit 15.- Euro unterstützt!

Wir danken auch diesen lieben Tierfreunden von Herzen, für ihre wertvolle Hilfe!!!

Geldspenden sind ebenfalls super hilfreich für uns! Mit dem gesammelten Geld kaufen wir fehlendes Material. Und wenn wir genügend zusammen bekommen eine Handramme, zum Einschlagen der Weidepfosten. Die ist leider ziemlich teuer.

Wir verbauen so gut es geht, schon einmal genutzte Hölzer und auch andere Teile, die uns in die Hände fallen. Ihr glaubt gar nicht wie kreativ man werden kann, wenn eigentlich alles fehlt, was man benötigt. Doch allmählich haben wir alle noch verwendbaren Teile recycelt.

Wir freuen uns über Eure Hilfe!!!

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Werkzeug

Wir freuen uns, denn ihr habt unseren Hilferuf gehört und sofort gehandelt!

Die liebe Ute hat ihren Keller durchsucht und überzähliges Werkzeug gespendet. Wir können alle dieses sehr gut gebrauchen. Vielen Dank liebe Ute!

Besonders gefreut haben wir uns über die Schrauben, Nägel, Pinsel, Zangen und Schraubzwingen.

Momentan können wir wirklich jedes Werkzeug gebrauchen, weil wir kaum etwas hier haben. Über weitere Schrauben und Nägel freuen wir uns sehr. Zangen und Schraubzwingen hatte wir noch gar keine, brauchten sie aber dringend. Das passte wie die Faust aufs Auge, liebe Ute.

Zur Stärkung der Führungskraft und des Praktikanten lagen zwei Pack Müsli dabei. 🙂

Sehr lieb, das gibt Muckis für die Arbeit. Wir danken Dir liebe Ute!

Marcy ist gleich mit dem Karton abgehauen. Ich sag ja, seitdem Kröti auf dem Hof ist bekommt alles Beine: Pappkartons, Schuhe, Gießkanne, Wurzelbürste, einfach alles…

Giada findet es albern mit Pappkartons zu spielen. Sie hat ihren ganz eigenen Trick erfunden. Der Maremmano läuft mir von hinten zwischen die Beine, so das ich auf dem Hund sitze. Dann schaut sie mich mit großen Augen an und will gestreichelt werden.

Das seht ihr am Ende des Videos, aus der Perspektive, von oben gefilmt.

Die liebe Monika hat ebenfalls ihr überzähliges Werkzeug gesammelt und geschickt.

Genau richtig kam der tolle Seitenschneider und der Riegel. Genau das brauchten wir dringend!

Monika hat außerdem 50.- Euro zur Renovierung dazugegeben. Etwas für die Katzen war auch dabei, sowie Tee und selbst geernteten Honig, für die Führungskraft und ihrem Praktikanten. Über den Honig freuen wir uns ganz besonders. Vielen Dank liebe Monika!

Die liebe Almuth hat 10.- Euro für unser Reparaturvorhaben dazu gegeben. Sie schreibt „ein bisschen was dazu“. Die Geldspenden werden gesammelt und wir werden damit fehlendes Material oder vielleicht eine gebrauchte Kettensäge kaufen. Vielen Dank liebe Almuth für Deine Spende!

Ein befreundeter Tierschutzverein hat uns mit Katzenfutter unter die Arme gegriffen. Denn auch wenn auf dem Hof repariert wird was das Zeug hält, verlieren wir nicht die Versorgung unserer Schützlinge aus den Augen.

Große Freude: Ein netter Mix Leckereien für unsere Miezen.

Auch die Hunde haben etwas zum Knabbern bekommen.

Das riecht lecker!

Ihr seid so toll!

Vielen, vielen Dank für Eure hilfreiche Unterstützung!!!

Vielleicht hast ja auch Du doppeltes oder nicht mehr gebrauchtes Werkzeug, Schrauben, Nägel, Krampen, usw. im Keller? Wir würden uns so freuen, wenn Du damit unsere große und längst fällige Renovierungs- und Instandhaltungs-Aktion, auf dem Gnadenhof für Haus- und Nutztiere unterstützt.

Du tust damit nur Gutes: Schaffst Platz bei Dir zuhause, vermeidest Müll, schonst die Umwelt und hilfst uns dabei alles schön zu machen, für unsere alten und unvermittelbaren Tiere, die sonst niemand mehr haben möchte.

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Wir brauchen dringend Werkzeug!

Für dringend nötige Reparaturen, brauchen wir unbedingt Werkzeug jeder Art, sowie Schrauben, Nägel, Sägeblätter, usw.  

Vieles auf dem Hof muss instand gesetzt werden: Zäune gezogen, Pfeiler ausgewechselt, Weidetore repariert, Ställe ausgebessert. Für die Arbeiten haben wir einen handwerklich begabten, freiwilligen Helfer gefunden.

Es gibt viel zu tun. Zusammen mit Peter wollen wir den Reparaturstau beseitigen. Wir sind sehr kreativ. Um Kosten zu sparen verbauen wir alles, was wir auf dem Hof finden. Doch ohne das nötige Werkzeug ist es sehr schwierig.   

Wir brauchen ganz dringend eure Hilfe.

Habt ihr noch überzähliges Werkzeug herumliegen? Steht vielleicht noch eine Dose weiße oder blaue Lackfarbe im Keller? Wir würden uns riesig freuen, wenn ihr uns diese Sachen zuschickt.   

Unsere Anschrift: Tierhilfe Miranda e.V., Susanne Rittscher, Oberkögt 16, 21756 Osten

Wer kein Werkzeug zuhause hat, aber trotzdem gern helfen möchte, kann auch eine kleine Spende auf unser Vereinskonto überweisen. Von dem Geld kaufen wir z.B. Holz, Maschendrahtzaun usw.

Spendenkonto:  

Tierhilfe Miranda e.V.
IBAN: DE74241910153614182800

Vielen Dank für Eure Hilfe!

Ihr helft uns, den Hof wieder sicher für die Tiere zu machen! 

Das ist so wichtig!!!  

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