Wow, wow, wow!

Wir haben eine Riesen-Futterspende erhalten!!!

Eugen hat 5 Säcke Horse Alpin Senior gespendet!

Jetzt ist die Futterküche erst einmal gut gefüllt:

Außerdem kam heute noch ein Paket mit 5 x Lexa Senior-Mineral bei uns an.

Das kommt wie gerufen, weil unser Eimer gerade fast leer ist.

Moni, Goldie und Face im Wareneingang.

Hier noch mal ein Foto fast ohne Katzenviecher.

Wer der edle Spender des Mineral-Futters war, konnte ich leider nicht erkennen. Es lag keine Benachrichtigung dabei.

Auf alle Fälle bedanken wir uns recht herzlich für diese tolle Winterhilfe!!! ❤

Und unsere Rentner schicken dem tierlieben Spender, ganz viele liebe Stupser.

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November

Ein paar November-Impressionen von unserem Gnadenhof für Haus- und Nutztiere. Die Fotos habe ich am 15.11.2020, bei 15° Celsius und schönstem Sonnenschein aufgenommen.

November-Blüten: Dieser Strauch blüht immer im Winter. Meistens sogar im Januar ein zweites Mal. Ich habe keine Ahnung wie er heißt. Seine Blätter duften herb aromatisch.

November-Gänseblümchen

November-Gänseblümchen mit Giada.

November-Gänseblümchen mit Hund und Katzen.

November-Gänseblümchen mit Carry.

November-Gänseblümchen mit Face.

November-Gänseblümchen mit Ginger.

Katzen und ein Hund.

Kuscheln.

Ein Herdenschutzhund schaltet sofort in den Arbeitsmodus, wenn er etwas hört, sieht, oder riecht.

Eben noch gekuschelt, im nächsten Moment bei der Arbeit.

Miranda hat sich super erholt und geht mit einem guten Gewicht in den Winter.

Sie hat ein schönes, dichtes Winterfell bekommen.

Herr Nielsson ist lustig drauf, wie immer.

Sagte ich schon, dass Herr Nielsson lustig drauf ist?

In der Sonne dösen findet er fein.

Die Schafe machen Streckübungen.

Und kommen dann neugierig zu mir gelaufen. Könnte ja ein Leckerli abfallen.

Das sind Schlehen. Wenn sie Frost bekommen haben, kann man daraus lecker Likör machen.

November-Schatten.

November-Landschaft.

Ich bin froh, dass ich mir die Zeit genommen habe, um diese Fotos zu schießen. Danach schlug das Wetter um. Jetzt haben wir zwischen 3 und 10° Grad. Erst machte der Novembernebel die Tage grau und dann zogen zwei Stürme mit Regen und Hagel durch.

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YOU can help!!!

Du kannst helfen und zwar ganz ohne eigene Kosten!

Dafür brauchst du nur deine Online-Einkäufe über unseren WeCanHelp-Button, rechts auf dieser Seite, zu starten. Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit ist das eine tolle Gelegenheit, unser Tierschutzprojekt ohne eigene Kosten zu unterstützen.

Viele Shops machen mit und zahlen eine kleine Provision, an gemeinnützige Organisationen.

Wir haben gerade 87,84 Euro von WeCanHelp überwiesen bekommen. Auf die Auszahlung mussten wir ein Jahr warten.

WeCanHelp zahlt immer erst ab einer Summe von 200.- Euro aus. Die bekommt unser kleiner Verein leider nicht mehr zusammen, da immer weniger Leute mitmachen. Zum Glück wird einmal im Jahr im November, egal welcher Betrag zusammen gekommen ist, immer ausgezahlt.  

Ich will versuchen, das alles noch einmal zu erklären, denn es scheint immer wieder zu Missverständnissen zu kommen.

Neulich schrieb mich doch wirklich jemand an, der der Meinung war, er hätte ganz alleine 634,51 Euro mit seinen Online-Einkäufen, für die Tierhilfe generiert. Er meinte noch er wollte sich nicht selber loben, aber das wäre doch wirklich eine Wahnsinnssumme. Das ist es leider nicht.

WeCanHelp listet alles sehr genau und wie ich finde gut verständlich auf. Wenn ihr auf unsere „WeCanHelp Seite“ geht, seht ihr als erstes die Gesamtsumme des Spendenstands. Das heißt, hier sind alle Eingänge vermerkt, die seit dem 22.11.2017 bis zum heutigen Tage zusammengekommen sind.

Bei uns sind das diese 634,51 Euro.

Diese Summe setzt sich aus allen Eingängen, seit Beginn unserer Listung bei WeCanHelp zusammen. Die Summe die dahinter steht, zeigt alle bereits erhaltenen Spenden, seit Beginn. Bei uns sind das 601,21 Euro.

Unter dieser Summe findet ihr eine genaue Auflistung mit Daten und wann, welcher Betrag überwiesen wurde. Daraus könnt ihr sehr genau erkennen, wie die Beteiligung und somit die Beträge, von Jahr zu Jahr abgenommen haben.

Wir bitten euch von Herzen, jetzt im Weihnachtsgeschäft bitte an uns zu denken.

YOU can help – ganz ohne eigene Kosten!!!

Die Tiere danken es dir!

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Zwischenstand der Bücher-Aktion

Der sozial engagierte Schriftsteller Karl Miziolek, spendet immer einen Teil seiner Buchverkäufe, für einen guten Zweck.

Wie ihr bereits wisst, hat Karl unseren Verein ausgesucht. Von jedem verkauften Buch gehen 5.- Euro an die Tierhilfe Miranda! Heute möchte ich euch das Zwischenergebnis bekanntgeben.

Bis heute sind sagenhafte 120.- Euro zusammen gekommen!!!

Ist das nicht toll? Unser herzlicher Dank geht an alle Buchkäufer! ❤

Ihr habt die Chance noch mitzumachen, denn die Aktion geht bis zum 31.12.2020.

Es wäre echt toll, wenn noch der eine oder andere ein Buch kaufen würde. Hier geht es zu den Büchern von Karl Miziolek:

Bücher Seite 1: https://www.bildhafte-gedanken.at/bod-shop-1/

Bücher Seite 2: https://www.bildhafte-gedanken.at/bod-shop-2/

Bücher Seite 3: https://www.bildhafte-gedanken.at/bod-shop-3/

Wer noch ein schönes Weihnachtsgeschenk sucht, dem kann ich wirklich einen der Gedichtbände oder die spannenden Kurzgeschichten empfehlen.

Und vergesst euch nicht. Mit einem Buch könnt ihr es euch so richtig schön gemütlich machen. Den regnerisch, grauen November und die Corona-Beschränkungen wenigstens für einige Zeit vergessen.

Mit einem Becher heißen Tee, einem verkleideten Papagei auf der Schulter und einem guten Buch.

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Schnappschuss des Tages

Bild | Veröffentlicht am von | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | 4 Kommentare

Hufpflege

Heute war der Hufschmied auf dem Hof.

Miranda konnte richtig gut die Hufe geben! Dabei hatte ich befürchtet, ich müsste den Termin absagen. Anfang letzter Woche find die Stute plötzlich stark zu lahmen an. Miranda macht eine alte Verletzung in der linken Schulter immer mal wieder Probleme.

Das Problem hatte sie schon, bevor sie zu uns auf den Hof kam und es kann immer mal wieder aufflackern. Lange Zeit ging alles gut doch letzten Montag lahmte sie dann stark. Man sah deutlich die Schonhaltung, sie konnte das linke Bein nicht belasten.

Ich behandelte die Stute sofort mit Traumeel, weil das bei ihr bis jetzt immer gut angeschlagen hat. So auch diesmal, die Schmerzhaftigkeit ließ schnell nach. Am Freitag konnte Miranda bereits wieder normal laufen.

Das ganze Wochenende über blieb sie schmerzfrei. Trotzdem gab ich ihr eine Stunde bevor der Schmied kam, noch einmal Traumeel Tropfen. Es war erstaunlich, so gut konnte Miranda schon lange nicht mehr die Hufe geben. Sie zog nicht einmal weg!  

Ich werde ihr jetzt jedes Mal vor dem Termin Traumeel geben. Der Schmied sagte auch, dass es viel besser ging.

Mirandas rechter Huf: Der Riss ist kaum noch zu sehen.

Herr Nielsson machte für seine Verhältnisse gut mit, ließ nur wieder das Zirkuspony raushängen. Zeigte unaufgefordert ein Paar seiner Tricks und legte schließlich seinen Kopf auf des Schmieds Rücken, als dieser gerade dabei war, seine Vorderhufe zu raspeln.

Nielssons Hufe

Warum dieses durchgeknallte Pony immer beim Hufe machen so albern werden muss? Der Schmied meinte nur: „Wenn ich auch noch deinen schweren Kopf halten soll, gehe ich gleich in die Knie“.

Hier könnt ihr die Puppen tanzen lassen:

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Vielen Dank für eure Winterhilfe!

Giada im Wareneingang

Wir freuen uns sehr über Futterspenden, die in den letzten Tagen eigetroffen sind!!!

Nicole und Holger haben 2 x Horse Alpin Senior über unseren Amazon Wunschzettel bestellt. Genauso wie Ilona und Heinz. Dann haben die beiden Pferdekumpels „Tyta“ und „Eldur“, einen Sack Pre Alpin Wiesencobs und einen Eimer Alpengrün Mash gespendet.

Jetzt ist unsere Futterkammer erst einmal gut gefüllt.

Vielen Dank den lieben Spendern!!!

Unsere beiden Rentner sagen ebenfalls herzlichen Dank! ❤

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Was ist ein Reh?

Ein Reh ist ein sehr scheues Wildtier, das fürchterlich, fürchterlich Angst vor Hunden hat.

Heute Nachmittag um 16.00 Uhr, stand so ein Exemplar in unserer Einfahrt.

Giada und Chica bretterten sofort laut bellend zum Tor, um den ungebetenen Gast zu verscheuchen.

Das Reh lief aber nicht weg, es schaute sich in aller Ruhe die Hunde an.

Wahrscheinlich war es ein schlaues Reh.

Es ahnte sicherlich, dass Giada keinen Jagdtrieb, sondern nur einen Schutztrieb hat und den niedrigen Zaun respektiert. Am Tor ist für Giada die Grenze. Rein kommt niemand, wer vor dem Tor steht, wird gewarnt.

Das Reh wusste sicherlich auch, dass die Oma Chica, sowieso nicht mehr hinterher laufen kann. Es knabberte trotz bellender Hunde, einfach an den Pflanzen herum.

Dabei kam das Reh noch näher an den Zaun.

Das war für Giada nun doch zu nah und sie bellte: „Komm keinen Schritt näher, sonst bekommst du was aufs Maul“.

Das scheue Wildtier war nicht wirklich beindruckt und antwortete: „Rutsch mir den Buckel runter, du haarige Töle“.

Als das Reh endlich den Blick abwendete, zog sich der Herdenschutzhund zurück.

Um später noch einmal zu kontrollieren, ob sich das Reh wirklich verzogen hatte.

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Bunt

Und noch ein Beitrag für Bernhards Fotoaufgabe: BUNT

Das ist ein buntes Bild von unsere Chica, in deren Seele es sehr lange schwarz aussah.

Das Foto ist ungefähr 10 Jahre alt. Chica kam im August 2009 auf unseren Hof. Anfangs gab es immer wieder Zeiten, wo es stressfreier für den Hund war, wenn ich ihr das Geschirr auch im Haus nicht auszog. Denn Chica war ein gebrochener Angsthund, als sie zu uns kam.

Die Podenco-Mix Hündin lebte ursprünglich als Kettenhund, auf der Insel Fuerteventura. Was dort nicht unüblich ist, denn Hunde werden auf der Insel nicht als Haustiere gehalten, wie bei uns.

Sie leben an einer Kette und werden nur in der Jagdsaison benutzt. Anders kann man das nicht bezeichnen. Bis zur nächsten Jagdsaison vegetieren die armen Viecher, ohne Schutz vor Sonne und Witterung, irgendwo in der Landschaft vor sich hin. Werden gerade so mit Futter und Wasser versorgt, dass sie am Leben bleiben.

Chica hatte dieses Leben an der Kette vollkommen traumatisiert. Sie bestand nur noch aus Angst und war nicht mehr für die Jagd tauglich. Jäger entledigen sich gern einem für sie „untauglichen“ Hund“, auf verschiedensten, meist sehr unschönen, Weisen.

Chica hatte noch Glück, Tierschützer kauften sie frei und flogen sie nach Deutschland aus. Der Hund kam dann leider auf eine für sie nicht geeignete Pflegestelle. Dort herrschte einfach zu viel Trubel für die Angsthündin und so blieb sie in ihren Ängsten gefangen.

Chica wurde zum Dauersitzer. Nach 1 1/2 Jahre auf der Pflegstelle, waren ihre Ängste immer noch nicht besser geworden. Sie war ein absolutes Nervenbündel und konnte vor lauter Stress kaum fressen.

Chica traute keinem Menschen, kam mit normalen Alltagssituationen nicht klar. Alles machte ihr Angst. Autos, Fahrräder, Geschirrklappern, Spaziergänger, Besucher, Stimmen, Bewegungen, Gewitter, Blätter im Wind. Ich könnte diese Liste unendlich weiter führen…

Es gab kaum etwas, was die Hündin aushalten konnte. Sie ertrug nicht einmal den Alltag in einem normalen Haushalt. Ging ein Mensch auf den Hund zu und Chica konnte nicht fliehen, duckte sie sich und pinkelte aus Panik unter sich. So ein Hund wollte natürlich niemand haben. Deshalb übernahm schließlich unser Verein den Hund.

Ich hatte bereits Erfahrung mit Angsthunden. Mein erste Hund „Tinka“, den ich als ich Mitte 20 war, aus einem dunklen Schweineferche ohne Fenster befreit und zu mir genommen hatte, war auch ein Angsthund. Tinka hatte bis dahin nie die Sonne gesehen und war mindestens genauso schlimm dran wie Chica, als sie zu mir kam.

Damals lernte ich viel mit und durch diese Hündin. Es war nicht immer leicht, aber wir wurden das beste Team aller Zeiten. Ich bin ihr immer noch so dankbar, für die tolle gemeinsame Zeit und dafür, was ich alles durch sie lernen durfte.

Dies half mir sehr, auch Chica aus ihrem Trauma zu befreien.

Heute ist Chica eine 15 Jahre alte Hunde-Oma und genießt ihren ruhigen Lebensabend, auf unserem Gnadenhof für Haus- und Nutztiere.

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So eine Bangbüx!

Dem sonst so rüpelhaften Herrn Nielsson, geht bei Gewitter ordentlich die Düse!

Da sucht die alte Bangbüx, so nennt der Hamburger einen Angsthasen, doch wirklich Schutz bei Miranda…

Unser altes Mädchen kann Gewitter nicht aus der Ruhe bringen. Miranda ist Knallgeräusche gewohnt. Schon allein wegen der Jäger, die hier oft unterwegs sind.

Die Stute hat in ihrem langen Leben so viele Treibjagden erlebt, die ist absolut schussfest. Ich könnte mit ihr bei „Rauchende Colts“ oder „Bonanza“ mitreiten.

Treibjagden finden nicht nur neben, sondern auch auf unserem Grundstück statt. Das ist irgendwie immer ein bisschen wie Wild West und auch nicht ganz ungefährlich.

Dagegen ist auch das heftigste Gewitter eine Lachnummer. Doch der sonst so unerschrockene Nielsson, buckelt beim Donnerknall und versteckt sich neben Miranda. Da lässt er nicht mehr den Macho raushängen…

Das Video bitte mit Ton anschauen.

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Für die Seele 225

Komm, schöne Katze, an mein Herz,

doch ziehe ein die scharfen Klauen;

lass mich in Deine Augen schauen,

in Augen aus Achat und Erz.

Charles Baudelaire

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Sieht nicht gut aus

Ich habe beim Bauern gleich zwei Rundballen Heu gekauft.

Oma Chica, mit Lehrling Giada, im Wareneingang.

Der bereits geöffnete Ballen links, ist vom ersten Schnitt, der rechte ist vom zweiten.

80.- Euro Warenwert seht ihr auf diesem Foto.

Pferdeheu sollte immer der 1. Schnitt sein. Der erste Schnitt ist nur härter als der zweite. Ich wollte deshalb Miranda den weicheren 2. Schnitt anbieten, doch den kann ich noch nicht füttern.

Heu muss mindestens 6 bis 8 Wochen gelagert haben, bevor man es verfüttern kann. Unser Bauer hat den zweiten Schnitt aber erst Mitte September gemacht.

Somit blieb mir nichts anderes übrig, als den Pferden erst einmal den 1. Schnitt anzubieten. Leider bestätigten sich meine Befürchtungen. Miranda dreht Heuwickel, die sie dann ausspuckt.

Mit zwei fehlenden Backenzähnen, kann sie das Heu nicht mehr gut genug kauen.

Zum Glück ist momentan noch einiges auf der Weide drauf.

Es gibt keinen Futterneid mehr. Nielsson bleibt entspannt und duldet Miranda beim Fressen neben sich.

Damit die Stute nicht abbaut, bekommt sie jetzt schon größere Mengen „Horse Alpin Senior“.

In ein bis zwei Wochen werden wir sehen, ob Miranda mit dem 2. Schnitt besser klar kommt.

Falls nicht, müssen wir uns Plan B überlegen, um die alte Stute durch den Winter zu bekommen. Und der wird dann ziemlich teuer werden…

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Winterhilfe

Vielen Dank für eure Winterhilfe!

In der letzten Zeit sind einige wertvolle Spenden angekommen:

Karl hat unabhängig von seiner Buchaktion, 100.- Euro gespendet.

Harry aus Österreich hat 25.- Euro überwiesen.

Kerstin & Uwe haben 2 x Horse Alpin Senior bestellt.

Im Paket lag auch dieser weiche Schwamm, super geeignet für Pferdeaugen.

Und dann hat ein befreundeter Tierschutzverein geholfen, unsere Haus- und Stall-Apotheke mit homöopathischen Mitteln und Schüßler Salzen zu füllen.

Wir danken allen tierlieben Spendern, für ihre wertvolle Hilfe!!!

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Fotokalender 2021

Für das Jahr 2021 gibt es wieder unseren beliebten Bildkalender, mit tollen Fotos von unseren Schützlingen!

Unsere alten und unvermittelbaren Tiere haben alles gegeben und sich wunderbar in Pose geworfen. Mit diesen stimmigen und gefühlvollen Fotos zeigen wir, dass auch Tierschutztiere das Zeug zu Kalenderstars haben.

Der Kalender hat DIN A4 Größe, kostet 18,50 Euro und von jedem verkauften Exemplar gehen 5,32 Euro direkt an unsere Tiere!!!

Der Bildkalender ist nicht nur schön geworden, sondern obendrein auch praktisch. Es können Termine in das Kalendarium eingetragen werden.

Ihr bekommt ein Schmuckstück für eure Wand, geht mit unseren Tiere durch das ganze Jahr und helft uns, die Gnadenbrotplätze unserer Schützlinge zu erhalten.

Schaut euch den Kalender am besten selbst an:

Der Kalender kann in unserem Shop bestellt werden: Mein Bilderkalender Shop

Ihr könnt auch über den Button, rechts oben auf dieser Seite gehen.

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Bunt

Dieser Beitrag macht wieder bei Bernhard mit. Schaut gern mal auf seinem Blog vorbei:

Der Amateur Photograph – Fotoaufgabe 4. Quartal

Jeder kann mitmachen!

Mein Foto habe ich in Dänemark aufgenommen. Es zeigt einen Sonnenuntergang am Nordseestrand, mit den tollsten Farben.

Manchmal kann die Natur wunderbar kitschig sein…

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Mirandas Krankengeschichte – Teil 4

Nachdem der Stute nun zwei Backenzähne fehlten, verlor sie sehr viel Gewicht. Sie baute sogar schon Muskelmasse ab und das ist bei einem alten Pferd wirklich dramatisch. Miranda sah schlimm aus und es stand überhaupt nicht gut um sie.

23.05.2020 – dünn und noch im Winterfell

Wir mussten unbedingt wieder mehr Gewicht aufs Pferd bekommen. Der verzögerte Fellwechsel belastete ihren Organismus zusätzlich. Das ist schon für ein junges und gesundes Pferd eine anstrengende Zeit. Für den Körper unserer fast 30-jähren, mageren Stute wurde der Fellwechsel zu einer Höchstleistung. Das zeigte sich in weiterem Gewichtsverlust.  

Pferde sehen so groß und robust aus, sind aber sehr empfindlich, was die Fütterung betrifft. Deshalb muss auch das Auffüttern langsam und mit sehr viel Bedacht geschehen. Sonst kommen nur wieder neue Probleme dazu, der Stoffwechsel kann z.B. entgleisen. Wir besprachen erst einmal den Futterplan mit unserem Tierarzt.

Miranda bekam 6 Mahlzeiten über den Tag verteilt, mit Horse Alpin Senior (klein gemachtes Heu, mit einigen Getreideflocken und Wurzeln), ein sehr gutes Mineralfutter, Bierhefe, Biertreber und Leinöl. Zum Öl haute der Tierarzt wieder einen seiner „kurz und knapp Sätze“ raus: „Füttern sie Öl, denn Fett macht fett“. Ich musste mal wieder schmunzeln.

Damit der Organismus der Stute trotz fehlender Zähne, besser alle wertvollen Nährstoffe aufnehmen konnte, bekam sie täglich Schüßler Salze. Schulmedizin und Naturheilkunde ergänzen sich in vielen Fällen. Gerade mit den Schüßler Salzen kann man dem Körper sehr gut Heilungsanstöße geben und eine Regeneration, nach überstandener, schwerer Krankheit, wunderbar in Gang bringen.

Zum Glück steht unser Tierarzt der Naturheilkunde sehr offen gegenüber. Was leider nicht die Regel bei Tierärzten ist. Ich kenne nicht wenige, für die Alternativmedizin einfach nur Humbug ist. Manchmal glaube ich, dass da auch finanzielle Gründe mit zu tun haben.  

Unser Tierarzt ist da ganz anders, er hat nichts dagegen, wenn ich seine Therapie mit Naturheilmitteln unterstütze. Als ich ihn fragte sagte er zu mir: „Machen sie nur. Es wurde schon geheilt, da gab es noch gar keine Ärzte“. Diese Einstellung finde ich wirklich klasse.  

Die Schüßler Salze halfen der Stute sehr gut. Sie brachten den Fellwechsel in Gang und nahmen ihr ihre Berührungsempfindlichkeit. Später bekam sie Salze die die Regeneration der Zellen unterstützen. Schüßler Salze sind sogenannte „Funktionsmittel“. Die Mineralsalze sind in der Lage, eine Vielzahl von Funktionsstörungen im Körper zu beseitigen.

28.06.2020 – das Winterfell ist runter, aber das Pferd ist noch zu dünn.

Zusätzlich versorgte ich Miranda mit Reiki. Reiki ist eine alte japanische Heilkunst. Sie löst Blockaden, lindert Schmerzen, gleicht den Energiefluss aus, kräftigt und reinigt Körper und Geist, lässt zur Ruhe kommen, stellt Harmonie und Wohlbefinden auf körperlicher und psychischer Ebene her.

Ich konnte beobachten, dass Reiki sehr gern von Tieren angenommen wird. Unsere Pferde, Hunde und Katzen bekommen regelmäßig Reiki. Wenn Tiere Reiki kennengelernt haben, genießen sie die Anwendung und nicht wenige fordern es regelrecht ein.

Auf diesem Foto gebe ich Nielsson Reiki und Miranda drängelt sich dazwischen. „Nein Miranda, du musst noch warten, erst ist Herr Nielsson dran“…  

Durch die liebevolle Betreuung und eine sehr guter Fütterung nahm Miranda über Sommer und Herbst langsam zu. Wir gehen jetzt mit einem guten Gewicht – sogar ein kleines Bäuchlein ist da – in den Winter und hoffen, dass die Stute nicht wieder abbauen wird.     

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Für die Seele 224

Es ist nicht wichtig welche Farbe ein Licht hat

Hauptsache es erhellt die Dunkelheit.

Karl Miziolek

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Bücherkauf für den guten Zweck

Ich wollte euch noch einmal an die Spenden-Aktion von Karl Miziolek erinnern. Der Bücherautor und Blogger spendet für jedes verkaufte Buch, 5.- Euro an unseren Verein! Ist das nicht toll?

Diese Aktion läuft noch bis zum 31.12.2020.

Ich habe mir schon diese 3 Bücher gekauft und bin sehr begeistert!

„Meine Kindheit im Paradies“ habe ich geradezu verschlungen. Karl Miziolek schildert in diesem Buch seine Kindheit in Österreich, während des 2. Weltkriegs und in den Nachkriegsjahren. Eine Zeit die zwar nicht einfach, aber durch die Liebe seiner Familie geprägt war. Sehr lesenswert!

Das Buch „Momente – Gedanken, Gefühle, Gedichte“ kann ich auch nur wärmstens empfehlen. Es ist ideal, um ein bisschen dem Alltag zu entfliehen. Einfach mal relaxen, mit den wunderbaren Sprüchen, die „alles auf den Punkt“ bringen und seinen wirklich schönen Gedichten. Ich möchte dieses Buch als „Nahrung für die Seele“ bezeichnen.

Bald ist Weihnachten und falls ihr eine hübsche Kleinigkeit für eure Lieben sucht, kann ich euch das Buch „Momente“ nur empfehlen.

Das dritte Buch „Momente der Erinnerung“, habe ich noch nicht gelesen. Ich freu mich aber schon auf die Kurzgeschichten.

Die Preise für Karl Mizioleks Bücher sind wirklich moderat und sie werden auch noch versandkostenfrei verschickt. Hier könnt ihr stöbern und noch mehr Bücher des Autors finden. Es gibt sogar für jedes Buch eine Leseprobe: Klicke hier

Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern und Lesen! ❤

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Herbst auf dem Gnadenhof

Hier seht ihr Fotos vom 15.10.2020.

Unser Rudel

Oma Chica ist immer noch dabei.

Sie zeigt immer noch Interesse an ihrer Umwelt. War sogar die einzige, die sich bewegt hat.

Giada und Campa standen nur da und glotzten in der Gegend herum.

2020 scheint ein gutes Pilzjahr zu werden.

Ich habe einen riesigen Monster-Pilz gefunden!

Und zwei Pilze beim Kuscheln gestört.

Hier ist eine andere Sorte. Auch schön groß.

So sieht er von der Seite aus.

Die Pferde genießen ein Schläfchen in der Oktobersonne, unter den Bäumen.

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Mirandas Krankengeschichte – Teil 3

Ein Problem zeigte sich bereits im Frühjahr. Mirandas Winterfell wollte sich einfach nicht lösen. Normalerweise fängt bei der Stute, der Fellwechsel ungefähr im März an. Diesmal saß das Winterfell aber noch Ende Mai bombenfest. Nur sehr wenige Haare auf dem Rücken, hatten sich gelöst.

Miranda mit Winterfell am 23.05.2020

Nielsson war schon fast durch und bei Miranda wollte der Fellwechsel nicht beginnen.

Unsere domestizierten Pferde brauchen Hilfe beim Fellwechsel. Alleine werden sie die langen Winterhaare nicht los. Es ist jedes Frühjahr ein ganz schöner Kraftakt, sein Pferd aus dem Winterpelz herauszuputzen.

31.05.2020 – der Winterpelz sitzt immer noch fest.

Ende Mai hatte Miranda eine Schlundverstopfung und zwei Backenzähne verloren. Das war der Auslöser, dass die Stute enorm viel Gewicht verlor. Durch den Gewichtsverlust und einem gestörten Stoffwechsel, wurde Miranda sehr Berührungsempfindlich. Das Winterfell begann sich im Juni langsam zu lösen, aber ich konnte die Stute kaum striegeln.

Sie konnte einfach keine Berührungen ertragen. Sonst ließ sich Miranda immer putzen, jetzt versuchte sie mir auszuweichen und ging sogar weg. Ich versuchte es mit allen möglichen Bürsten, aber auch wenn ich eine ganz weiche „Schmusebürste“ benutzte, wollte das Pferd nur weg. Das Teil heißt übrigens wirklich so und ist eigentlich für den Kopf gedacht.

Ich probierte Miranda während der Fütterung vorsichtig zu striegeln. Doch selbst wenn sie vor dem vollen Eimer stand, ging sie weg, sobald ich ein paar vorsichtige Bürstenstriche machte. Miranda konnte Berührung nicht ertragen. Ob es allein von dem Gewichtsverlust kam, kann nicht nicht beurteilen. Ich weiß nur, dass jede Berührung eine Missempfindung bei ihr auslöste.

Wir können so dankbar sein, wenn ein Pferd in so einem Fall versucht auszuweichen und sich nicht zur Wehr setzt. Leider denken Reiter oft ihr Pferd sei ungehorsam, wenn es plötzlich eine Verhaltensänderung zeigt. Man sollte immer zuerst an ein gesundheitliches Problem denken.

Ein Pferd als bockig zu bezeichnen und zu bestrafen, ändert nichts an dem eigentlichen Problem. Ich versuche lieber eine Lösung zu finden.

Das Winterfell musste runter und so pulte ich das meiste davon, ganz vorsichtig mit den Fingern herunter. Besonders dort, wo die Stute am empfindlichsten reagierte. Das war an den Flanken, Bauch, Rücken und Hinterhand. Für den Rest nahm ich eine weiche Bürste, mit der ich nur solange putzte, wie es die Stute ertragen konnte.

Hier habe ich schon etwas Fell, oben am Rücken, mit den Fingern „abgeknibbelt“.

Das war mühsam und dauerte natürlich länger, aber so schaffte ich es, ohne dass Miranda handscheu wurde. Im Juni stand die Stute im Sommerfell und erschreckend mager da.

Unter dem Winterfell hatte sich ein gesundes Sommerfell ausgebildet.

Ende August, als das Pferd wieder zugenommen hatte, stand sie mit einem glänzenden Sommerfell auf der Weide.

Jetzt lässt sich Miranda wieder gern striegeln und hat auch schon gut Winterfell geschoben.

05.10.2020

Und was soll ich euch sagen? Das Pferd schimmelt! So viele weiße Haare hatte die Stute noch nie.

Miranda wird mit ihren fast 30 Jahren grau.
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Bunt 2

Dieser Beitrag macht wieder bei Bernhards Fotoaufgabe für das 4. Quartal mit. Jeder kann mitmachen, so oft er möchte. Hier gehts zum Blog: Der Amateur Photograph

Auf dem Foto seht ihr meine erste Deutsche Dogge „Alice“, die ich als „Japanische Dogge“, dem sogenannten Tosa Inu, verkleidet habe.

Japanischer Chic

Der Tosa Inu ist eine Japanische Hunderasse, die für Hundekämpfe eingesetzt wird. Die Kämpfe sollen immer unblutig ablaufen. Die Hunde ringen ihren Gegner mit den Vorderbeinen nieder und dann ist der Kampf beendet.

Wie so ziemlich alles in Japan, sind auch diese Kämpfe von heiligen Ritualen geprägt. Dazu gehört auch das prächtige Schmücken der Hunde.

Bellen, Knurren, sowie Beißen führt zum sofortigen Abbruch des Kampfes. Ebenso wird der Kampf beendet, wenn ein Hund sich vom Gegner abwendet oder nicht kämpfen will.

Trotzdem lehnen wir Hundekämpfen in jeder Form kategorisch ab!

Alice war der freundlichste und friedlichste Hund auf dieser Welt. Sie hätte nie gekämpft, war aber für jeden Blödsinn zu haben.

Die Dogge hat alles mitgemacht und wir hatten sehr viel Spaß zusammen.

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Keine Angst vor großen Tieren

Katze „Face“ begleitet mich oft zum Pferdefüttern auf die Weide.

Sie hat keine Angst vor den Pferden.

Ich finde, die kleine Katze und das riesige Pferd sehen zusammen ziemlich niedlich aus.

Manchmal ist auch Kater „Ginger“ mit dabei.

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Mirandas Krankengeschichte – Teil 2

Nach der Schlundverstopfung und der darauffolgenden Zahnbehandlung, verlor Miranda sehr viel Gewicht. Die Stute sah noch nie so schlecht aus. Sie war regelrecht eingefallen und das in sehr kurzer Zeit. Man sah die Rippen, sie hatte tiefe Hungergruben und sehr viel Muskelmasse abgebaut.

Nach der Schlundverstopfung – das Pferd hat stark abgebaut.

Miranda war schon immer schwerfuttrig. Ich muss sowieso immer aufpassen, damit sie ihr Gewicht behält. Sie kann innerhalb von wenigen Tagen, sichtbar an Gewicht verlieren. Das wieder drauf zu bekommen, ist schon unter normalen Umständen nicht leicht.

Jetzt mit den zwei fehlenden Backenzähnen, wurde es ein richtiger Kampf. Wir hatten große Sorgen um die Stute. Es stand in den Sternen, ob sie überhaupt zunehmen würde. Pferde müssen ihre Nahrung gut mit den Zähnen zermahlen, anders können sie die enthaltenen Nährstoffe nicht aufnehmen. Miranda spuckte aber nach der Zahnbehandlung Graswickel aus.

Das war ein Zeichen, dass sie nicht mehr richtig kauen konnte. Dann verhungert ein Pferd vor dem vollen Trog, weil der Körper nicht mehr an die Nährstoffe kommt. Unser Tierarzt bringt so etwas wunderbar mit einem Satz auf den Punkt. Im ersten Moment klingt das recht herzlos. Manchmal verstehe ich seine Worte erst später. Manchmal war ich auch sauer auf ihn.

Einmal, als Bachus noch lebte, brachte er einen Spruch von wegen „alte Herrschaften“ oder so. Ich weiß nicht mehr genau was er gesagt hat, fand es aber irgendwie respektlos. Bachus hatte sich festgelegen, ich rief den Tierarzt und bis er kam, schaffte ich es doch allein, Bachus wieder auf die Beine zu bekommen.

Heute weiß ich, dass der Tierarzt es nicht böse gemeint hatte, es ist eben seine Art, Tatsachen kurz und knapp, in einem Satz rauszuhauen.

Bachus wurde 33 Jahre alt.

Ich sprach mit ihm natürlich auch über die Aussichten für Miranda. Er sagte: „Wenn ein Pferd Zähne verliert, ist das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen. Es kommt nun drauf an, wieviel Geld und Liebe man da noch reinstecken will“. Erst ein paar Monate später verstand ich, was er mit LIEBE meinte und dass das kein herzloser Spruch war.

Das ganze Frühjahr, den Sommer und Herbst über, musste ich meine eigenen Bedürfnisse komplett hinten anstellen. Es kostete viel Zeit, Nerven, Kraft und auch Geld, die Stute wieder aufzufüttern. Nicht nur die Corona-Beschränkungen hielten mich hier auf dem Hof fest. Ich hatte praktisch keine Freizeit mehr.

Miranda wurde mit 6 zusätzlichen Mahlzeiten pro Tag aufgefüttert. Ich war von morgens um 6.00 bis abends um 21.00 Uhr damit beschäftigt, das Pferd zu füttern und ihr damit das Leben zu retten.

Das Auffüttern von Pferden muss vorsichtig und mit Bedacht geschehen. Ein Pferd hat einen kleinen Magen, deshalb müssen die Portionen gut über den Tag verteilt werden. Ich bin ehrlich, diese Zeit war sehr anstrengend für mich. Zwischen den Fütterungen musste ich meine anderen Aufgaben erledigen. Ich konnte nur mal schnell zum Einkaufen huschen, dann war ich gerade rechtzeitig zur nächsten Fütterung auf dem Hof.

Es kostete enorm viel Energie und das meinte der Tierarzt mit „Liebe reinstecken“.

Teil 3 folgt

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Bunt

Mein Schnappschuss ist aus den 1970er Jahren und zeigt meine allererste Katze „Muschi“ (ja ich weiß, der Name war sehr originell) und den Sonnenschirm unserer Nachbarn, die direkt unter uns wohnten.

Damals in den 70ern war alles bunt, sogar die Sonnenschirme…

Ich war noch ein Teeny und fotografierte für mein Leben gern, probierte und experimentierte mit dem Fotoapparat. Damals gab es noch Papierbilder, die älteren werden sich erinnern. Auch wie nervig es war, auf die entwickelten Bilder zu warten und dann festzustellen, dass viele Fotos nichts geworden waren.

Für diesen Schnappschuss hängte ich mich im 3. Stock, über das Balkongeländer, während die Katze von unten hochschaute.

Die Liebe zur Fotografie ist mir geblieben, ebenso mein Hang zu leuchtenden Farben. Ist vielleicht eine Macke unserer Generation?

Egal, ich mache auf alle Fälle bei Bernhards Fotoaufgabe mit, die BUNT heißt.

Jeder kann mitmachen. Es soll Spaß, einfach nur Spaß machen und die dunklere Jahreszeit ein bisschen farbenfroher.

Hier geht es zu Bernhards Blog: Klick hier

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Mirandas Krankengeschichte – Teil 1

Ich hatte versprochen, noch einmal ausführlich über Mirandas Krankengeschichte zu berichten. Jetzt habe ich endlich etwas Zeit gefunden, denn ich konnte die Fütterung der Pferde wieder auf das „normale Maß“ reduzieren.

Miranda hat gut zugelegt und geht mit einem schönen Gewicht in den Winter. Das ist ein sehr gutes Gefühl!

Miranda am 05.10.2020 – die Stute hat sogar ein kleines Bäuchlein!

Das Jahr 2020 werden wir alle so schnell nicht vergessen. Ich denke dabei an Corona und die Einschränkungen, die jeder von uns hinnehmen musste. Wie sich die Lage weiter entwickeln wird, wissen wir nicht.

Auf dem Gnadenhof kam noch Mirandas Krankheit dazu. Es sah zeitweilig gar nicht gut aus. Die Stute hatte enorm viel Gewicht verloren. Ich kämpfte sehr, um sie wieder aufzufüttern.

Miranda – Ende Mai 2020 – noch immer mit Winterfell
Miranda – Ende Juni – Winterfell ist endlich runter.

Unsere 29 Jahre alte Stute war sehr gut durch den Winter gekommen. Sie hatte kein Gewicht verloren, sah super aus und fühlte sich wohl. Nur das Winterfell wollte sich nicht lösen. Aber das ist bei alten Pferden manchmal so.

Miranda – Mitte April 2020 – die Stute ist gut durch den Winter gekommen.

Am 08. Mai passierte dann die Katastrophe. Miranda kam mit einer Schlundverstopfung von der Weide. Eine Schlundverstopfung ist immer ein Notfall. Die Symptome sind furchtbar. Hier könnt ihr lesen, was genau im Mai geschah: Schlundverstopfung

Ich erkannte gleich den Ernst der Lage und rief umgehend den Tierarzt. Der kam auch schnell und spülte Mirandas Speiseröhre mit einer Nasenschlundsonde. Das Pferd erholte sich hiervon recht schnell. Es kam nicht zu der gefürchteten Lungenentzündung, die entstehen kann, wenn Speisebrei in die Lunge kommt.  

Wir mussten den Auslöser für die Schlundverstopfung finden. Gieriges Fressen kam nicht in Betracht. Miranda hat schon immer sehr ruhig und langsam gefressen. Sie ist eher mäkelig und sortiert viel aus. Also dachten wir an ein Zahnproblem.

Miranda hat für ihr Alter noch sehr gute Zähne. Das liegt auch an der artgerechten Fütterung, mit viel Raufutter, keine langen Fresspausen, wenig Kraftfutter.

Bei uns stehen die Pferde 24 Stunden auf der Weide. Im Winter haben sie den Offenstall und immer Heu, zur freien Verfügung.

Der geräumige, helle Offenstall.

Ein Pferd muss viel kauen, um körperlich und psychisch gesund zu bleiben. Längere Fresspausen sind ungesund. Nur durch ausreichend Raufutter nutzen sich Pferdezähne gleichmäßig ab.

Miranda hatte nie Probleme mit den Zähnen. Nicht einmal scharfe Haken konnte der Tierarzt finden. Das änderte sich erst im Juni 2019. Die Stute litt unter einer vereiterten Zahnwurzel und der Tierarzt musste kommen.

Doch auch die Zahnentzündung lief glimpflich ab. Der entstandene, sehr schmerzhafte Abszess, öffnete sich nach außen, Eiter konnte abfließen und der Zahn blieb erhalten.

Der Abszess hat sich geöffent.

Nach der Schlundverstopfung wurden Mirandas Zähne erneut kontrolliert. Nun stellte der Tierarzt fest, dass ein Backenzahn fehlte und ein anderer wackelte. Der „Wackler“ musste gezogen und der Zahn über dem fehlenden, abgeschliffen werden.

Der gezogene Backenzahn.

Die Zahnbehandlung überstand die Stute gut, nur die Sedierung war etwas tief. Hier könnt ihr mehr über die Behandlung lesen: Zahnbehandlung.

Teil 2 folgt.

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Tolle Hilfsaktion

Der engagierte Buchautor und Blogger Karl Miziolek, unterstützt immer ein soziales Projekt mit dem Erlös seiner Bücher.

Und nun kommt die tolle Nachricht: Diesmal hat er unseren Verein ausgewählt!

Von jedem verkauften Buch, gehen 5.- Euro an die Tierhilfe!!!

Karl Miziolek hat schon viele schöne Bücher geschrieben. Es lohnt sich wirklich auf seiner Seite zu stöbern. Auch sein Blog ist wunderschön und einen Besuch wert.

Ich habe schon zwei sehr interessante Bücher für mich entdeckt.

Hier ist der Link für alle Leseratten, die etwas Gutes tun wollen: Karls Bücher

Die Aktion läuft bis zum 31.12.2020.

Lieber Karl, wir danken Dir von Herzen, dass Du unseren kleinen Verein ausgewählt hast! Und wir danken allen, die ein Buch kaufen. ❤

Hier seht ihr eine kleine Auswahl:

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Marmor, Stein und Eisen bricht

Und manchmal auch eine Sense.

Zu meinen Aufgaben auf dem Hof gehört unter anderem, regelmäßig den Weidezaun mit der Sense vom Grünzeug zu befreien. Bei zu starkem Bewuchs, ist nicht mehr genug Strom auf der Litze. Entlang der Gräben wächst bei uns Schilfgras, was sehr hoch wird.

Gestern machte ich mich auf zum Sensen.

Und stellte mir vor, wie nach getaner Arbeit zurückkomme.

Doch das war ein Satz mit X. Denn die Sense gab plötzlich ihren Geist auf. Erst bekam das Sensenblatt einen Riss und dann brach es auch schon ab.

So etwas habe ich in den ganzen 9 Jahren hier auf dem Hof nicht erlebt. Mein Nachbar meinte nur, das passiert. Irgendwann geht auch eine Sense mal kaputt.

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Wir bedanken uns für Eure Hilfe!

Kerstin und Uwe haben 10.- Euro für den Schmied dazu gegeben!

Das ist für unseren kleinen Verein eine große Hilfe. Alle 8 Wochen fallen 70.- Euro für die Hufpfleger der Pferde an. Wir freuen uns über jede Unterstützung.

Ein befreundeter Tierschutzverein hat uns mit Katzenfutter ausgeholfen!

Giada im Wareneingang:

Oma Chica half dem Maremmano.

Eine Tüte Trockenfutter für die Hunde war auch dabei

Die beiden Damen haben alles ganz genau kontrolliert.

Zum Schluss kam auch noch Lehrling Ginger in den Wareneingang.

„Alles paletti“, sagte Ginger zu Giada.

Wir bedanken uns recht herzlich für die tolle Hilfe!!!

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Wenn der Hund alt wird

Wenn der Hund alt wird, ist nicht mehr alles schön.

Unsere Chica ist jetzt 15 Jahre und das ist für einen so großen Hund, ein ganz schönes Alter. Sie ist soweit körperlich gesund, nur die Beweglichkeit ist nicht mehr so wie früher. Das Aufstehen fällt schwerer und manchmal machen ihre Beine was sie wollen.

Es scheint so, als hätte der Hund seine Gliedmaßen nicht mehr wirklich unter Kontrolle. Wenn ich das Futter zubereite, stehen die Hunde dabei und warten. Dann fängt Chica an, mit den Zähnen zu klappern, wie ein Maschinengewehr. Sie hat das nicht unter Kontrolle und kann damit nicht aufhören.

Beim Fressen wandern ihre Beine unkontrolliert herum. Die Vorderbeine grätschen, die Hinterbeine, meistens das linke mehr als das rechte, bewegen sich wie von allein. Das Bein hebt langsam vom Boden ab und streckt sich nach vorn, bis der Hund das Gleichgewicht verliert.

Bevor sie umkippt, läuft sie eine oder mehrere Runden im Kreis. Dabei geht das linke Hinterbein immer wieder hoch in die Luft und zeigt so eine Art „Phantomkratzen“. Es dauert ein bisschen, bis der Rücken des Hundes wieder gerade wird und sie weiter fressen kann.

An ganz schlechten Tagen, wandern beide Hinterbeine und die Vorderbeine rutschen nach links und rechts auseinander. Ich bin beim Fressen immer in der Nähe und halte ihre Beine fest, wenn es sein muss. Dann geht es und sie kann ganz normal fressen.

Leider etwas unscharf

Dieses „Beinewandern“ tritt Phasenweise auf. Seit gut einer Woche kann sie wieder ganz normal vor ihrer Futterbar stehen. Es gibt also gute Tage und schlechtere. Fressen will sie aber immer. Der erhöhte Fressplatz erleichtert Chica die Futteraufnahme sehr. Das Teil war eine gute Investition.

Ihren Afterschließmuskel hat sie jetzt kaum noch unter Kontrolle. Der Hund verliert im Schlaf Kot. Jetzt wandert jede Nacht, auch mal am Tage, ein Ködel aus dem Hintern und Chica bemerkt das gar nicht. Draußen fallen die Ködel einfach so beim Laufen heraus.

Die Konsistenz ist immer so fest, dass der Hund und seine Umgebung sauber bleiben. Mit einem Papiertuch ist das schnell hochgenommen. Da Chica schon immer sehr ruhig geschlafen hat, sie wacht morgens so auf, wie sie sich abends hingelegt hat, liegt sie nie in ihrem Kot und beschmutzt sich nicht.

Das wäre anderenfalls auch nicht lange tolerierbar. Ein alter Hund, der jede Nacht in seinem eigenen Kot liegt, täglich – vielleicht sogar mehrmals – gesäubert werden müsste, hätte keine Lebensqualität mehr.

Obwohl der Gang steifer geworden ist, laufen kann sie immer noch gut und macht es auch gern. Meistens rennt sie im Galopp über den Hof. Die Galoppsprünge sehen erstaunlich rund aus. Nur im Schritt sieht man die Veränderung und der Trab wurde durch einen Passgang ersetzt.

Mir ist es lieber, wenn Chica auf dem Boden schläft, aber sie möchte immer noch gern auf ihrem Lieblingssessel liegen. Da hoch zu kommen, fällt ihr mittlerweile sehr schwer.

Chica

Neulich Abend scheiterte ein Versuch kläglich. Die Vorderbeine standen schon auf dem Sessel, da gaben die Hinterbeine nach. Der Hund machte einen Salto rückwärts und kam, halb unter dem Sofatisch, zu liegen. Vollkommen verdattert lag sie da und wusste nicht, wie sie dort hingekommen war.

Ich habe schon alle „gefährlichen“ Ecken mit Teppichen usw. gepolstert. Aber der Hund lernt auch nicht wirklich. Chica war noch nie gut in „Probleme selbständig lösen“ oder „etwas dazulernen“. Wenn ich böse wäre würde ich schreiben, Chica ist nicht die hellste Kerze auf der Torte.

Jetzt ist es dreimal vorgekommen, dass Chica tief geschlafen hat und plötzlich laut schreiend aufwachte. Einmal am Tage und zweimal mitten in der Nacht. Sie schrie so, als würde sie abgestochen werden und hörte nicht eher auf, bis ich bei ihr war.

Ich rannte sofort zu ihr, dachte der Hund hätte Schmerzen. Giada und Campa waren auch schon da und schauten. Ich beruhigte Chica und sie hörte auf zu schreien. Sie brauchte eine Weile, bis sie im Hier und Jetzt angekommen war. Dabei schaute sie ziemlich verwirrt aus.

Es war aber nichts los, sie hatte keine Schmerzen. Ich bat sie aufzustehen und wir gingen alle nach draußen. Chica lief fröhlich zur Tür, so als ob nichts wäre und pinkelte draußen. Danach wollte sie wieder rein, legte sich hin und schlief weiter.

Ich weiß nicht ob das ein Anzeichen einer Beginnende Demenz ist. Es war auf alle Fälle furchtbar. Ich hatte mich zu Tode erschrocken, denn so hatte ich noch nie einen Hund schreien hören.

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Ist das ein Pilz oder kann das weg?

Zuerst dachte ich, es hätte jemand eine Styropor-Kugel verloren, als ich dieses seltsame Teil, im Schafsgehege entdeckte.

Dann stellte ich fest, dass es ein Pilz sein muss.

Scheint ein bisschen angeknabbert zu sein. Vielleicht fressen Schnecken so etwas?

So ein Pilz habe ich hier noch nie gesehen. Durch das trockenere Klima, tauchen bei uns immer mehr Pflanzen und Pilze auf, die früher hier nicht leben konnten.

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Schnappschuss des Tages

Die drei von der Tankst… äh Quatsch. Die drei auf der Gartenbank.

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Die verirrte Kuh

Plötzlich taucht auf dem Nachbargrundstück eine Kuh auf. Die gehört da nicht hin! Die Pferde sind ganz aufgeregt.

„Da war doch noch nie ne Kuh“, denken sie und machen lange Hälse.

Miranda sieht um Jahrzehnte jünger aus.

Der Körper angespannt, den Kopf hoch erhoben, die Nüstern gebläht.

Die Kuh dreht zwei Runden im Galopp und ist dann genauso schnell verschwunden, wie sie aufgetaucht war. Wenn ich sie nicht für einen kurzen Augenblick gefilmt hätte, dächte ich, ich hätte alles nur geträumt.

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Hufpflege

Heute war wieder der Hufschmied auf dem Hof.

Miranda konnte gut mitmachen, sie hatte kaum Probleme die Hufe zu geben. Nur vorne rechts ging es nicht so gut. Ich merke deutlich, dass es stark von ihrer Tagesform abhängt, wie leicht oder schwer ihr das Hufe geben und hochhalten fällt.

Herr Nielsson war heute ziemlich schräg drauf. Er verlor schon beim ersten Huf das Interesse und fing an sich zu langweilen. Seine Aufmerksamkeitsspanne ist manchmal die einer Stubenfliege.

Der alte Sack hatte keine Lust still zu stehen und fing an mit dem Kopf zu schlagen. Sein Herumgezappel nervte und zum Schluss lehnte er sich auch noch mit seinem ganzen Gewicht, auf den Schmied. Der fragte nur: „Was ist denn mit dir heute los?“.

So kannte er unseren Stinker noch nicht, denn bis jetzt hatte Blondie sich nur von seiner besten Seite gezeigt. Ich konnte dem alten Sturkopf ja schon so allerhand Blödsinn abgewöhnen. Nur bei der Hufpflege zeigt er plötzlich immer mal wieder irgendwelchen Kasperkram. Das kann er einfach nicht lassen.

Hier sind Fotos von Mirandas Vorderhufen, nach der Hufpflege.

Die Risse sind fast raus.

Rechter Vorderhuf
Linker Vorderhuf
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Für die Seele 223

❤ Ein neuer Blickwinkel ist manchmal alles was wir brauchen. ❤

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Katzenbesuch

Eine weiße Katze kommt uns immer mal wieder besuchen.

Ginger ging sofort zu dem Fremdling, hielt aber Abstand.

Eigentlich mögen unsere Katzen keine Eindringlinge. Es fliegen schnell die Fetzen, wenn sich eine fremde Katze auf den Hof traut.

Ich machte mich schon auf viel Geschrei und eine wilde Verfolgungsjagd gefasst.

Aber was dann geschah war total niedlich. Ginger und die/der? Fremde, benahmen sich total höflich.

Jeder blieb aus „seiner“ Seite.

Sie bewegten sich synchron und taten dabei so, als ob niemand den anderen bemerkte.

Sie schauten sich nicht in die Augen. Als der Fremde sich dann von dannen trollte, kam Ginger zu uns zurück. Keiner der Beiden wollte kämpfen.

So kann eine Katzenbegegnung ablaufen.

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