Schaut doch mal bei Ebay rein

Wir haben aus einer Geschäftsauflösung, hochwertigen Modeschmuck erhalten. Die wirklich hübschen Teile versteigern wir zu Gunsten der Tiere.

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Hier seht ihr ein paar Beispiele. In unserem Shop könnt ihr noch mehr Ketten, Armbänder und Bling-Bling bewundern.

Ebay Verkäufername: wirhelfenmiranda

Hier ist ein Link zu einer Kette: Y-Kette mit Schlüssel-Anhänger

 

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Noch eine Spende

Am Samstag erreichte uns noch eine Sachspende:

1 x Tierwohl Super Hobelspäne
1 x Cats Best Katzenstreu

Beide Sachen können wir super gut gebrauchen! Leider weiß ich nicht, wer der edle Spender war. Denn es lag kein Lieferschein bei.

Darum möchte ich mich auf diesem Wege, im Namen der Tiere herzlich bedanken!!!

Danke-f-deine-Hilfe

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Das ganze Leben ist ein Quiz…

…und heute seid ihr die Kandidaten!

Hier kommt die Quiz-Frage:

Wie viele Tiere sind auf diesem Foto zu sehen???

Bachus-Dösen-08.08.2017-a.jpg

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Wir sind wieder da

Der PC wurde repariert, alle Daten sind gerettet und wir sind wieder online. Euer Daumen drücken hat geholfen.

Ich möchte mich als erstes bei allen bedanken, die sich bei mir nach der Lage erkundigten und ihre Hilfe angeboten haben. Das hat mich wirklich sehr gefreut. Da weiß man, wo in der Not Freunde stecken! VIELEN DANK IHR LIEBEN!!!

Danke-Schön-Schmetterling

Dann ist natürlich in der Zwischenzeit einiges passiert. Das möchte ich euch in dieser Zusammenfassung mitteilen.

Uwe und Elisabeth haben ein paar Euro Gage, in den Eimer unseres etwas zu groß geratenen und wahnsinnig begabten Zirkuspony Bachus geworfen.  Von Uwe & dem Schlappohrrudel flogen 5.- Euro, von Elisabeth 10.- Euro. VIELEN DANK IHR LIEBEN!!!

Könnt ihr sehen wie Bachus sich freut?

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Unsere liebe Gudrun hat wieder auf ihre Geburtstagsgeschenke verzichtet. Ihre Kinder sollten dafür etwas für unsere Tiere spenden. Das taten sie auch und so kamen hier tolle Sachspenden an: 1 x Horse Alpin Senior, 1 Salzleckstein, 1 x Eggersmann Pferdeleckerli Apfelgeschmack für die Pferde. 1 x Katzenstreu, 3 x Miamor Katzenfutter und 1 x Rinderkehlköpfe, 1 kg Kanne Energiebarren für die Hunde.  VIELEN DANK IHR LIEBEN!!!

Die Miezen und Hunde sind begeistert.

Augepuschelt.jpg

Nachdem Elisabeth erfuhr, dass das Pferdefutter mit DPD nicht ankam, hatte sie wie wild einen Shop gesucht, der mit DHL liefert und dort einen Sack Horse Alpin Senior für uns bestellt. Der war praktisch am nächsten Tag da! Dazu schickte sie uns auch noch Futter für die Katzen und die Hunde. Das war eine große Hilfe, weil ich wegen des PC-Ausfalls nirgends bestellen konnte und kaum noch Futter da hatte. ICH DANKE DIR SEHR DU LIEBE!

Dann kam noch eine Sachspende von Uwe und dem Schlappohrrudel: 1 x Horse Alpin Senior für die Pferde. Uwe hatte gelesen, welch Theater wir mit DPD hatten. Er hat extra gesucht und einen Shop gefunden, der Horse Alpin Senior mit DHL liefert. Uwe schreibt, das sollte ein Testkauf sein, ob auch alles klappt.

Ja, lieber Uwe, es hat wunderbar geklappt. Das Paket war in Rekordzeit bei uns. Sogar vollkommen heil kam es an. Wir können also gut auf diesen Shop ausweichen. Vielen Dank für Deine Mühe, die Du Dir gemacht hast und für die super tolle Spende!!! Horse Alpin Senior können wir immer sehr gut gebrauchen. VIELEN DANK!!!

Der schnelle Eddi…

Mensch-Paket

Dann kam noch ein Paket von Wolke mit selbstgestrickten Schals und noch mehr Selbstgestricktes von Rosi. Dazu wird es bald eine tolle Aktion geben. Mehr möchte ich noch nicht verraten… VIELEN DANKE LIEBES WÖLKCHEN UND ROSI!!!

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Und zum Schluss möchte ich euch noch mitteilen, dass die Pferde schon im Fellwechsel sind. Das ging dieses Jahr besonders früh los, nämlich Mitte Juli. Im Mai hatte ich erst das alte Winterfell runter geputzt und nun wächst schon das neue.

Hier seht ihr Bachus, bei dem ich das abgestorbene Sommerfell mit der Hand zusammen geschoben habe.

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Haart wie wild, unser Opa!

Damit dieser Beitrag nicht mit einem Hinterteil endet, gibt es noch ein Foto von unseren beiden Rentnern von vorn. 😀

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PC Probleme

Unser PC hat einen Fehler auf der Festplatte. Der muss erst behoben werden. Darum kann es unter Umständen etwas dauern, bis es hier weiter geht.

Drückt bitte die Daumen!

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Wir legen uns so lange aufs Ohr! 

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Erfahrungen mit DPD

Oder die unendliche Geschichte!

DPD ist mit Abstand der schlechteste Paketdienst, der unseren Hof beliefert. Seit dem Frühjahr haben wir ganz extreme Schwierigkeiten mit dieser Firma. Was wir jetzt erlebt haben, schlägt wieder einmal dem Fass den Boden aus.

Am 25.07.2017 bestellte ich über Ebay Gummistiefel. Meine alten Stiefel waren kaputt, einer war undicht geworden. Ich brauche die aber täglich zum Weide abäppeln und Stall misten. Der Verkäufer schickte das Paket am 27.07. los.

Am 31.07. bekam ich von DPD die Nachricht, das Paket wird heute zugestellt. Ich wartete aber nichts passierte. Als ich im Live-Tracking bei DPD nachschaute, sah ich, dass der Fahrer an unserem Hof vorbei gefahren war, ohne zu liefern. Das Paket nahm er wieder mit, in das DPD-Depot.

Von diesem Tag an bekam ich von DPD täglich die Nachricht: Ihr Paket wird heute zwischen 17.24 und 18.24 zugestellt. Wurde es aber nicht. Das ging eine Woche so und das Paket kam nie an. Ich schrieb DPD täglich an, erhielt aber nicht einmal eine Antwort.

Am 01.08. bestellte Elisabeth bei Zooroyal 2 x 15 kg Horse Alpin Senior für die Pferde. Die beiden Pakete sollten auch mit DPD geliefert werden. Nun bekam ich täglich zwei Meldungen von DPD. Für jedes Paket eine: Ihr Paket wir heute zwischen 17.24 und 18.24 zugestellt. Doch die mittlerweile 3 Pakete kamen nie an!

Ich fand endlich eine Telefonnummer von DPD. Eine Dame vom Kundenservice konnte meine Wut verstehen. Sie wollte die Angelegenheit klären und sagte: „Morgen muss der Fahrer kommen, das geht gar nicht anders.“ Ihr Wort in Gottes Ohr, dachte ich. Freitag der 04.08. verging und kein DPD Wagen war zu sehen. Ich bekam nun nicht einmal mehr eine Mitteilung von DPD.

Nun hatte ich die Hoffnung endgültig begraben, dass die Pakete jemals ankommen würden. Am Samstag den 05.08. kam nachmittags plötzlich ein DPD Wagen auf den Hof gefahren. Ein junger Typ stieg aus. Ich fragte ihn, warum er die Pakete erst jetzt ausliefern würde. Schließlich wartete ich schon über eine Woche darauf. Da sagte er: „Ich bin neu, ich kenne mich noch nicht so gut aus.“

Und deswegen brauchte er eine Woche für die Lieferung? Nach seinen eigene Angaben arbeitet er seit Montag bei DPD. Also musste er es gewesen sein, der die Pakete eine Woche lang hin und her fuhr ohne auszuliefern. Aber wer denkt, nun sei die Geschichte zu Ende, hat sich getäuscht.

Der Fahrer lud zwei Pakete aus. Das war das Horse Alpin Senior von Elisabeth. Als ich nach Paket Nummer 3 fragte, sagte er, er hätte nur die zwei. Die Gummistiefel sind bis heute nicht angekommen. Wo ist das Paket geblieben? Wird es jemals wieder auftauchen? Ich glaube nicht.

Das ist nicht die einzige schlechte Erfahrung die wir machen mussten.

Im April 2017 hatten wir auch Ärger mit DPD. Das war an dem Tag, als ich Giada in Bremen abholte. DPD hat eine Abstellgenehmigung. Sie können also auch liefern, wenn niemand auf dem Hof ist. Die Abstellgenehmigung sagt ganz klar, wo die Pakete hingestellt werden sollen: „Im Innenhof, unter dem Vordach, auf dem Tisch“. Der DPD Fahrer stellte die Pakete aber mitten auf dem Hof ab. An dem Tag goss es in Strömen. In den Paketen war Pferdefutter, dass völlig aufgeweicht war. Ich konnte es nur noch auf dem Mist entsorgen.

Im März 2017 hatten die Pferde trotz rechtzeitiger Bestellung, eine Woche lang kein Futter. Nur weil DPD unsere Pakete nicht auslieferte. Ich beschwerte mich und bekam keine Antwort. In unserer Nähe führt kein Futterhändler Horse Alpin Senior und Agrops liefert ausschließlich über DPD. So musste ich notgedrungener Weise auf ein anderes Futter ausweichen. Für Pferde ist eine Futterumstellung immer problematisch. Besonders eine abrupte. Ich fühlte mich völlig hilflos, weil DPD einfach unsere Bestellung nicht auslieferte.

Ich finde es so traurig, dass DPD das überhaupt nicht interessiert. Was soll man in solch einem Fall noch machen? Sich an die Presse wenden? Horse Alpin Senior ist das beste Futter für unsere Pferde. Ich möchte sie nicht auf ein anderes Futter umstellen. Die Lieferung über DPD ist mir aber viel zu unsicher. Wann soll ich denn mit der Bestellung anfangen, damit das Futter rechtzeitig hier ist? Das darf doch echt nicht wahr sein!

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Hunde können lächeln

Einige Hunde lächeln.
Das ist kein angeborenes Verhalten. Sie haben es im Umgang mit dem Menschen gelernt.

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Giada zeigt dieses Verhalten.

Sie lebt gerade einmal 3 Monate bei uns und hat lächeln gelernt. Dabei hatte sie in dem großen Tierheim aus dem sie zu uns kam, so gut wie keinen Kontakt zum Menschen. Der Maremmano ist also ein schnell lernender Hund.

Kann dein Hund lächeln? Magst du uns ein Foto zeigen?

Vielleicht haben ja einige Blogger Lust, uns ihren lächelnden Vierbeiner zu zeigen? Wir würden uns freuen. Ihr könnt gern den Link in die Kommentare schreiben. 😀

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Neugieriges (Heu) Pferd

Es klebte förmlich an der Fensterscheibe und schaute in die Küche.

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Ein Grünes Heupferd

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Ich fragte: „Was ist Euer Begehr?“

Das Heupferd antwortete: „Ich möchte einen Platz fürs Alter bei Euch finden.“

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„Aber meine Dame, ihr seid gar jung und sprunghaft. Wie sollen wir wissen, ob ihr es ernst meint? Hüpft später noch einmal bei uns vorbei, wenn ihr alt und weise seid.“

Die Grüne Heupferd Dame machte eine Verbeugung und sprang von dannen.

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Spenden für die Tierhilfe Miranda e.V.

Hier ist ein ausführlicher Bericht von Wolke, zu ihrer Spende. Ich habe momentan Probleme mit WordPress, darum sind meine Berichte so kurz. Danke liebes Wölkchen für alles, was Du und Deine Mutti und alle anderen, für die Tierhilfe getan habt! ❤

Wolkes Welt 3

Meine Cousine Jessika hatte vor längerem ein Bettchen zu meiner Mama gebracht, welches sie gerne für die Tierhilfe Miranda e.V.  spenden wollte. Lieben Dank dafür ❤ Ihre Hündin Merle (hier zu sehen mit Diego beim Spielen) mochte es nicht mehr. Meine Mama hat es dann in mein Wohnzimmer hier gestellt. Da haben sich zwei gleich verliebt und es beschlagnahmt. Besonders Diego war so überhaupt nicht dafür es wieder herzugeben..! 😀

DiegoBettchen

Also gut, was macht man nicht alles für glückliche Hunde 😀 Behalten wir es halt selbst und Susanne habe ich gerade 30 Euro dafür überwiesen als Spende ❤

Noch einen Grund zur Freude gab es im Juli. Der Spendenwunsch, den ich auf der Seite von Jasbee erstellt habe, wurde erfüllt und noch vor dem Urlaub der Wunsch-Fee ausbezahlt. So kamen 20 Euro zusammen 🙂 Den Großteil haben mein Mann und ich allein gesammelt, im Endspurt (und auch von…

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Eine Spende

Die liebe Wolke hat 30.- Euro für die Tiere gespendet!!!

Vielen Dank liebes Wölkchen!!! Wir freuen uns!!!

Nasenstubser

Nasen

 

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Hereinspaziert meine Damen und Herren!

Taaatata taaa ta tam tam tam – taaatata taaa ta tam tam tam.

Meine Herrschaften aufgepasst!

Unser Zirkuspony Bachus, präsentiert den Eimertrick!

Trommelwirbel….

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Applaus – Applaus – Applaus!!!

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Der Tod in der Regentonne

War es Selbstmord?

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Ein schrecklicher Unfall? Oder gar Mord?

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Wir werden es wohl nie erfahren, wie die kleine Spitzmaus in die Regentonne kam.

Spitzmäuse sind eigentlich keine Mäuse, sie heißen nur so. Es sind kleine Räuber, die von Insekten und Würmern leben. Sie sind Bodenbewohner, die nicht gut klettern können. Für eine Spitzmaus ist es unmöglich, an der Außenwand einer glatten Regentonne hochzuklettern.

Die Tierchen sind so gut wie Blind. Zum orientieren nutzen sie ihren Geruchssinn und ihr sehr gutes Gehör.  Sie verfügen über eine Art Echoortung. Dafür geben sie eine Reihe hoher Quietschlaute von sich, mit deren Hilfe sie ihren Lebensraum erkunden.

Vielleicht hat ein Vogel die Spitzmaus erbeutet und über der Regentonne fallen lassen? Spitzmäuse stehen bei Eulen auf dem Speisezettel. Davon fliegen hier nachts einige herum. Man hört sie oft schreien.

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Für den guten Zweck

Das Schlappohrrudel hat für die beiden hübschen Wandfliesen 20.- Euro gespendet!!!

Unser großer Dank geht an Kerstin, Uwe und die beiden Schlappohren!!!

Der süße Dackel Welpe aus Wachs, hat auch ein neues Frauchen gefunden. Sie möchte aber nicht genannt werden. Wir sagen darum einfach so, danke schön!

 

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Vom Zwingerhund zum Wohnungshund

Vom Zwingerhund zum Wohnungshund, ist es ein langer und oft schwieriger Weg. Giada ist noch auf dem Weg in ein für sie komplett anderes Leben. Ich möchte euch die Möglichkeit geben, sie dabei zu begleiten. Es läuft nicht immer alles toll. Der Hund braucht Führung und Hilfe, um sich im neuen Leben zurecht zu finden.

Einige Berichte, z.B. über ihre Ankunft, habe ich hier bereits geschrieben. Heute werde ich berichten, wie Giada anfing das Haus zu untersuchen. In ihrem Zwinger im italienischen Tierheim, konnte die Hündin keinerlei Erfahrungen mit der Umwelt machen. Ihre ersten 10 Monate verbrachte sie eingesperrt, in einer vollkommen reizarmen Umgebung.

Erst mit ihrer Ankunft bei uns auf dem Hof erfuhr sie, dass es eine Welt hinter den Gitterstäben gibt. Als sie sich von diesem Schock erholt hatte, fing Giada an ihre Umgebung zu untersuchen. Das machen Hunde bevorzugt mit den Zähnen. Natürlich ist das von uns Menschen nicht erwünscht. Aber woher sollte der Zwingerhund das wissen?

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Auch hinter dem Zaun geht die Welt weiter.

Giada war mit ihren 10 Monaten schon riesig und hatte ein unstillbares Kaubedürfnis. Das haben Junghunde, wenn sie ihre Milchzähne verlieren. Sie sind dann etwa ein halbes Jahr alt. Giada war zu dieser Zeit noch im Italienischen Tierheim und in ihrem Zwinger war nichts, auf dem sie hätte herum kauen können.

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Erwachsenengebiss trifft Milchzähne.

Dieser Trieb bleib unbefriedigt. Ihr Erwachsenengebiss war schon vollständig ausgebildet, als sie zu uns kam. Doch nun holte sie ihr Kaubedürfnis wie versessen nach und dabei ging einiges kaputt. Giada kaute an Dingen und Möbeln, was wir unseren Haushunden schon im Welpenalter abgewöhnen. Bei einem ausgewachsenen Hund großer Rasse, kann das verheerend werden.

Als erstes zerlegte sie die Kissen, die zu ihrem Körbchen gehörten.

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Zum Glück blieb das Körbchen heil.

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Am nächsten Tag hatte sie sämtliche CDs aus dem CD-Ständer heraus geschmissen. Als ich vom Weide abäppeln zurück kam, lagen die meisten CDs offen vor dem Regal. Fast alle Hüllen waren zerbrochen, die CDs blieben zum Glück heil. Trotzdem war ich stinkig! Denn die CDs sind mir heilig. So etwas hatte hier noch kein Hund angestellt.

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Die CDs habe ich in die kaputten Hüllen gelegt und ins Regal gestopft. Fällt so nicht weiter auf. Darf nur niemand anfassen…  

 

Als ich zwei Tage später wieder vom Weide abäppeln zurück kam, hatte Giada das Linoleum geschreddert.

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Dann kaute sie fröhlich auf der Küchenbank herum. Die ist aus massivem Holz und die oberen Kante der Rückenlehne hatte es ihr angetan. Zum Glück war ich dabei und konnte gleich mit der Erziehung anfangen. Ich bot ihr einen Kauknochen an und erklärte ihr, dass es „Pfui“ war, an der Eckbank zu kauen.

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Da mag selbst Campa nicht hingucken… 

Ich besorgte Sachen, die sie ohne Gefahr zerkauen konnte und lenkte ihren Kautrieb darauf um. Es gab nun viele große Kauknochen, Rinderkopfhaut, Schlundstücke und anderes Kauzeugs. Dann kaufte ich auch eine Menge Hundespielzeug. Aber nur Sachen die sicher waren. Da muss man unheimlich aufpassen. Denn es gibt sehr viel gefährliches Spielzeug auf dem Markt.

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Ein XXL – Ball für den Maremanno

Giada kapierte schnell worauf es erlaubt war zu kauen und wo nicht. Ihr Spielzeug ließ sie nach einigen geschrotteten Teilen sogar heil. Sie bekam von mir einen kleinen Eisbären geschenkt, weil der so gut zum großen Eisbären passte.

Den schleppt sie nun mit sich herum und das sieht ziemlich süß aus.

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Großer Eisbär und kleiner Eisbär

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Für die Seele 183

Gerade das ist es ja, das Leben, wenn es schön und glücklich ist ein Spiel! Natürlich kann man auch alles mögliche andere aus ihm machen, eine Pflicht oder einen Krieg oder ein Gefängnis, aber es wird dadurch nicht hübscher.

Hermann Hesse

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Giada beim Spiel – gerettet aus dem Hundeknast

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Spende von Hearts and Animals

Der Online-Shop Hearts and Animals von Carmen, spendet einen Teil der Einnahmen an Tierschutzprojekte. Als erstes waren wir dran und so bekam die Tierhilfe Miranda e.V., 50.- Euro gespendet!

Vielen Dank liebe Carmen und vielen Dank an alle Käufer!!!

Einhorn-m-Herz

Wir haben uns sehr über diese tolle Unterstützung gefreut!

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Tierfreunde, schaut doch mal bei Ebay rein!

Wir haben momentan drei ganz süße Artikel für Tierfreunde im Angebot!

Einen lustigen Welpen aus Wachs. Es könnte ein Cocker Spaniel oder ein Dackel sein.

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Eine Wandkachel mit einem hübschen Deutschen Schäferhund.

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Und eine Wandkachel mit einem hübschen roten Kater, mit wundervollen Augen.

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Einfach auf den Namen des Artikels klicken und ihr kommt zur jeweiligen Auktion.

Wir haben auch noch mehr Sachen im Angebot. Verkäufername ist: wirhelfenmiranda

Der Erlös der Verkäufe geht direkt an unsere Tiere! 😀

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Pflanzen für Hummeln, Bienen, Schmetterlinge

Diese Pflanzen geben Hummeln, Wildbienen und Co. Nahrung. Sie wachsen auf Wiesen oder am Wegesrand. Wir haben alles fotografiert, was im Juli in unserer Umgebung blüht. Einige Fotos sind von Ulli. Welche das sind, seht ihr unter dem Bild.

Distel

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Brombeere

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Große Sternmiere

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Kamille

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Hopfenklee

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Gänseblümchen

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Lila Zeugs?

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Weiß- und Wiesenklee

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Gänseblümchen

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Zaun-Wicke

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Vogel-Wicke

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Zaunwinde

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Sommerflieder

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Foto Ulli

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Foto Ulli

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Foto Ulli

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Foto Ulli

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Foto Ulli

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Foto Ulli

 

 

 

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Juli

Morgens um halb sieben auf der Weide.

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Alle Hunde fressen Gras

Das ist ein angeborener Instinkt. Manchmal fressen sie Gras, um es sofort wieder zu erbrechen. Manchmal wandert es durch den Magen- und Darmtrakt. Ab und zu wird der Hund es dabei schwer wieder los. Der Grashalm hängt halb aus dem Po, halb bleibt er im Darm stecken. Dann muss der Halter, mit einem Papiertaschentuch bewaffnet, helfen. Das hat sicher schon jeder Hundebesitzer einmal erlebt.

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Hunde haben eine Vorliebe für harte und lange Gräser. Die erkennen sie am Geruch. Sie schnuppern erst am Grashalm, bevor sie ihn fressen. Wenn der Hund sehr schnell, große Mengen Gras frisst, wird er es anschließend wieder auswürgen. Frisst er das Gras langsamer und in kleinen Mengen, kommt es hinten wieder raus.

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Unsere Hunde lernen schon als Welpe oder Junghund, welche Gräser sie aussuchen müssen. Giada konnte das nicht, denn sie wuchs in einem Zwinger auf. Sie kannte nur Beton und Lehmboden. Sie hatte in ihrem bisherigen Leben noch nie einen Grashalm gesehen.

Als sie zu uns kam, kaute sie alles Grünzeugs an, das ihr vor die Schnauze kam. Sie fraß wirklich jede Pflanze. Nichts war vor ihr sicher, nicht einmal meine Grünlilie im Haus. Sie zupfte Blätter von Birke und Schwarzerle. Fraß Narzissen und Christrosen an. Beide Pflanzen sind giftig.

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Ich musste ständig aufpassen, Blätter aus ihrem Maul heraus holen, sie aus dem Blumenbeet jagen. Giada kapierte es einfach nicht, dass sie nicht alles was Grün war anfressen konnte. Das war total anstrengend. Keine Minute konnte ich den Hund aus den Augen lassen.

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Da ich mir dachte, dass ihr sicher Mineralstoffe und Spurenelemente fehlen, fütterte ich diese zu. In der Wachstumsphase bekam sie kein Welpenfutter. Im Tierheim auf Sardinen gab es nur einfaches Trockenfutter. Der Maremmano ist aber ein großer Hund. Er braucht wie alle großen Hunderassen, hochwertiges Futter während der Aufzucht.

Die hochwertige, ausgewogene Fütterung bei uns zeigte Wirkung. Der Hund wuchs innerhalb nur eines Monats, 6 cm in der Höhe und wurde kräftiger. Ich musste schon dreimal ihr Geschirr weiter stellen. Nach einiger Zeit hörte Giada auch damit auf, alles Grünzeug in sich reinzustopfen. Heute frisst sie nur noch hin und wieder Gras, so wie es alle Hunde tun.

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Ungewöhnliche Bilder

Kuriose Bilder erreichten mich, die ich euch nicht vorenthalten will und darf. So etwas habt ihr bestimmt noch nie gesehen!

Bei Kerstin, Uwe und dem Schlappohrrudel wachsen Gurken im Apfelbaum.

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Foto Uwe

Bei Ulli fliegen Schwalben auf die Hand.

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Fotos Ulli

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Für die Seele 182

Eine Katze ist ein Löwe in einem
Dschungel aus Sträuchern.

Italienisches Sprichwort

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Papa ärgern

Da sagt der cleine Claus – äh Pardon – der kleine Claus zum Cashmere: “ Lass uns den Papa ärgern!“

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Cashmere war sofort dabei.

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„Ich schubs von vorn“, meinte der kleine Claus.

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„Und ich trete ein bisschen mit dem Bein“, sagte Cashmere.

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Carsten wollte eigentlich nur ein bisschen in Ruhe wiederkauen. Die Kleinen hörten aber nicht auf zu nerven. Doch Carsten ließ seine Kinder ungestraft albern sein.

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Auch wenn das alte Raubein manchmal griesgrimmig ist, bleibt er doch ein guter Vater.

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Zwei Spenden

Wir haben zwei Spenden erhalten!

Die liebe Almuth mit ihrem tollen Natur-Blog hat 10.- Euro gespendet.
Die liebe Gabriele hat 20.- Euro gespendet.

Vielen Dank an die beiden lieben Spender!!!

Gerade im Sommer haben Tierschutzvereine mit den Kosten zu kämpfen. Viele Menschen sind im Urlaub und die Spendenbereitschaft geht merklich zurück. Aber unsere Kosten für die alten und unvermittelbaren Tiere laufen weiter. Denn sie wollen das ganze Jahr über gut versorgt sein.

Darum schicken unsere Pferd, Schafe, Hunde und Katzen viele liebe Stubser an die beiden Spender. ❤

Nasen

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Der Brotbackautomat

Giada ist in einem Tierheim auf Sizilien aufgewachsen. Sie kannte von Welpe an, nur ihren kahlen Zwinger, ohne Körbchen, Decke, Spielzeug. Ein Haus hatte sie noch nie gesehen. Alles womit unsere deutschen Hunde von Geburt an vertraut werden, war für Giada neu. Das war ein richtiger Kulturschock, der auf sie zukam.

Der Hund war anfangs sehr unsicher. Alles war neu und machte ihr Angst. Sie kannte keine Haushaltsgeräte, keine Möbel, keine Fensterscheiben. Wenn sie abends ihr Spiegelbild in den Scheiben sah, drehte sie durch. Sie konnte das alles nicht verstehen.

Ganz schlimm wurde es, als ich gut eine Woche nach ihrem Einzug, den Brotbackautomaten startete. Der Maremmano flippte völlig aus! Sie bellte und machte Scheinangriffe. Sie ging nach vorn, aber auch wieder zurück. Es kollidierten zwei Triebe, der Schutztrieb und die Unsicherheit. Das war nicht gut.

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Der Hund war nicht zu beruhigen. Weder die sanfte Tour: „Der tut nichts, brauchst dich nicht aufregen“. Noch das energische Einschreiten: „Nun ist gut, ich regle das und du bist ruhig“, brachten etwas. Der Hund bellte und bellte. Ging nach vorn und hatte wieder Angst.

Ignorieren half nicht, schimpfen half nicht. Der Hund bellte und bellte und raubte mir den letzten Nerv! Wer schon mal Brot im Brotbackautomaten gebacken hat, weiß dass das eine längere Angelegenheit ist. Zuerst werden die Zutaten zu einem Teig verrührt. Das dauert und der Automat macht seltsame Geräusche dabei. Ich konnte verstehen, dass das Giada unheimlich vorkam.

Dann war das seltsame Ding plötzlich still, denn nun musste der Teig gehen. Giada beruhigte sich. Nach einer halben Stunde knetete der Automat den Teig noch einmal durch und der Hund war sofort wieder auf 180! Das wird ja toll werden, wenn ich einmal die Woche Brot backe, dachte ich.

Aber was soll ich euch sagen, schon beim nächsten Mal hatte sie es kapiert! Das Ding tut nix und ich man braucht sich nicht aufregen. Ich kann mein Brot wieder ohne Dauerbeschallung backen. Das ist auch der Unterschied zwischen einem Herdenschutzhund und anderen Hunden. Er muss sich selbst davon überzeugen, ob etwas eine Gefahr bedeuten kann.

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Nach gut zwei Wochen fing Giada an zu arbeiten. Da war sie zwar noch unsicher, aber ihr Schutztrieb ließ sie wachsam sein. Mir gefiel ihre Unsicherheit nicht, das konnte schnell gefährlich werden. Sie reagierte auf jedes kleinste Geräusch und musste nachschauen, was das war.

Einige Wochen später achtete sie schon mehr auf meine Reaktionen. Wenn sie etwas meldet gehe ich zu ihr. Sie schaut mir jetzt in die Augen und wartet auf meine Reaktion. Ich kann jetzt sagen: „Das ist ok, da brauchst du nicht aufpassen“, wenn z.B. ein Reh vorbeigeht. Sie hört dann auf zu bellen. Am Anfang war das nicht möglich.

Wir sind Stück für Stück weiter gekommen. Ich möchte es so sagen, jeden Tag ist ein Knoten geplatzt.

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Pflanzen der Wiesen

Unser Rasen ist eine naturbelassene Wiese. Es wachsen Wildkräuter und alle möglichen Gräser. Gestern entdeckte ich dieses lila blühende Kraut. Nachdem ich gegooglet hatte, fand ich auch den Namen.

Kleine Braunelle oder lateinisch Prunella Vulgaris

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Die Kleine Braunelle wächst auf naturbelassenen Wiesen. Sie blüht von Juni bis September und wird von Hummeln, Honig- und Wildbienen bestäubt. Ich finde die kleinen lila Blüten total niedlich.

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Bei uns blühen zur Zeit noch andere Wildblumen wie z.B.: Gemeine Zaunwinde, Echte Kamille, verschiedene Kleesorten, Taubnessel, Distel, Hahnenfuß, Schafgabe, Löwenzahn usw.

Das ist gut für die Artenvielfalt und hilft den Schmetterlingen, Bienen, Hummeln und anderen Insekten.

Wie sieht es in euren Gärten aus? Lasst ihr Wildkräuter stehen oder habt ihr einen top aufgeräumten und gepflegten Garten?

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Die Hundegruppe

Am 22.04.2017 verließ Giada Sizilien mit dem Flugzeug. In Düsseldorf ging es mit dem Auto weiter nach Bremen. In Bremen übernahmen Ulli und ich den Hund und brachten ihn zum Gnadenhof. Ich hatte Ulli gebeten mit mir zu fahren, da ich nicht wusste, wie Giada sich im Auto verhalten würde. Es war ja die erste Autofahrt in ihrem Leben.

Es ging aber sehr gut, nachdem ich den Hund in das Auto gehoben und geschoben hatte. Ich setzte mich mit dem Maremmano auf die Rückbank, Ulli fuhr den Wagen. Giada war zuerst etwas aufgeregt, legte sich aber nach ca. 10 Minuten hin. Sie packte ihren Kopf auf meine Beine und schlief während wir auf der Autobahn waren. Auf der Landstraße wurde sie wach und stand ab und an auf und schaute aus dem Fenster. Legte sich aber immer wieder auf meine Beine.

Ich hatte Ulli gebeten mir bei der Zusammenführung der Hunde zu helfen. Das erste Zusammentreffen von Giada mit unseren spanischen Tierschutzhunden verlief nicht so gut. Chica und Campa sind sehr soziale Hunde. Sie vertragen sich mit jeden anderen Hund. Auch mit Besucherhunden haben sie keine Probleme.

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Chica mit Besucherhund Charley

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Das liegt an der Rasse, denn beides sind Meutehunde. Der Podenco wie auch der Ratonero, werden in Spanien in großen Meuten gehalten. Sie gehen gemeinsam auf die Jagd. Jeder Hund entscheidet selbständig, was seine Aufgabe dabei ist. Sie verständigen sich untereinander mit Blicken, um erfolgreich zu jagen. Es gibt dabei keinen Streit, auch nicht, wenn schließlich einer die Beute erwischt hat.

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Einer hat die Beute – äh die Wurst – , der andere wartet.

Chica und Campa verhalten sich bei Hundebegegnungen sehr höflich. Sie bedrängen niemanden, sind nicht dominant, nähern sich langsam und vorsichtig. Trotzdem knurrte Giada die beiden sofort an. Giada war gerade erst 10 Monate alt, also noch ein Junghund. Chica und Campa sind alte und erfahrene Hündinnen. Eigentlich ordnet sich so ein 10 Monate junger Jungspund unter. Giada zeigte sich dominant und knurrte.

Ich hatte kein gutes Gefühl und wusste, es kommt jetzt auf ein gutes Timing an. Chica hatte sofort Angst vor dem großen, weißen Eisbären. Campa, der stolze spanische Terrier, ließ sich diese Unhöflichkeit nicht gefallen und knurrte zurück. Das war kein guter Start.

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Um die Situation aufzulockern, gingen wir mit den Hunden eine Runde spazieren. So konnten sie sich auf neutralen Boden kennen lernen. Ulli bekam Chicas Leine in die Hand gedrückt, denn die wollte nicht neben dem Maremmano gehen. Ich nahm Giada und Campa und dann ging es los.

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Chica sah zu, dass ihr Giada nicht zu nahe kam. War der Maremmano doch einmal neben ihr, lief sie gleich auf die andere Seite. Für Giada war es der erste Spaziergang ihres Lebens. Sie hatte genug damit zu tun, alles zu bestaunen. Gras, Erde, Sand, Büsche, Blätter, dies alles hatte sie noch nie gesehen. Dann diese Weite und keine Gitterstäbe.

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Sie lief ja auch das erste Mal an der Leine. Das war schon komisch genug für sie. Man merkte ihr an, dass sie das alles nicht verstehen konnte. Als wir wieder im Haus waren ging Ulli. Die Situation war angespannt und ich wollte mich auf die Hunde konzentrieren. Damit ich rechtzeitig einschreiten konnte, falls es kritisch werden sollte.

Chica und Campa trauten Giada nicht, weil die sich so anderes verhielt. Giada war damit beschäftigt jeden einzelnen Zentimeter ihres neuen Zuhauses anzuschauen, zu beschnuppern und in ihr Gehirn einzuscannen. Anders kann man das wirklich nicht nennen. Ich hatte so ein Verhalten noch nie gesehen.

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Chica und Campa fanden das auch sehr merkwürdig und schauten dem Eisbären zu. Chica traute sich die ersten Tage nicht in die Nähe von Giada. Sie blieb den ganzen Tag im Schlafzimmer. Das ist der hinterste und ruhigste Raum in unserer Wohnung. Campa war nicht eingeschüchtert, verhielt sich neutral und abwartend.

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Ich griff ein paar Mal regelnd ein, wenn die Hunde sich im Haus an einer engen Stelle nicht aus dem Weg gehen konnten. Es gab aber keine Aggressionen. Nach einer Weile hatten Chica, Campa, und auch ich, uns an Giadas Verhalten gewöhnt. Wir konnten den Herdenschutzhund jetzt besser lesen.

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Nun begann die Zeit des Spielens und der Annäherung der Hunde. Schnell vertrauten sie einander und wurden zu einem Rudel.

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Giada musste am meisten lernen, denn für sie war alles fremd. Aber sie passte sich so wunderbar an und lernte jeden Tag dazu. Schon bald war der neue Hund ein Bestandteil der Gruppe.

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Auf einmal war es so, als gehörte der Maremmano schon immer dazu.

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Geschenke

Unser Opa Bachus hat Geburtstagsgeschenke von den lieben Unterstützern
Uwe, Harry, Anja und Elisabeth bekommen.

HERZLICHEN DANK IHR LIEBEN!!!

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Von Uwe mit dem Schlappohrrudel gab es 10.- Euro!

Von Harry aus Österreich gab es 32.- Euro! Harry hat diesmal Uwes Idee – für jedes Lebensjahr ein Euro – aufgegriffen.

Von Anja gab es 50.- Euro! Kauft allen Tieren etwas Schönes davon, teilte uns Anja mit, die uns über Ebay kennen lernte. Sie hat auch zum 3. Mal ein riesiges Paket mit Flohmarktsachen geschickt!

Von Elisabeth gab es Futter und Einstreu für Bachus und Co:

2 x 15kg Horse Alpin Senior
1 x 24kg Tierwohl Super Hobelspäne
1 x 1kg Wiesenbussi
1 x Salzleckstein Himalaya

Die Sachen wurden mit DPD geliefert und kamen in einem desolaten Zustand an! Der Fahrer hatte die stark beschädigten Pakete einfach aus dem Wagen geschmissen. Er war schon wieder weg, bevor ich am Auto war. Zwei Tage vorher sind die Pakete mehrmals hin und her gegangen, weil der Fahrer keinen Bock hatte, unseren Hof anzufahren. Auf beiden Paketen war ein Vermerk: „Adresse nicht gefunden“. Dabei beliefert uns DPD erst seit 6 Jahren! Momentan ist DPD mit Abstand der schlechteste Paketdienst. Es gab mal eine feste Fahrerin für diese Tour. Seitdem die weg ist, haben wir nur Probleme mit dem Laden.

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So hätte ich die Pakete NIE angenommen!

Die Einstreu, die Wiesenbussi und der Leckstein kamen gar nicht an. Der Pferdefuttershop, wo Elisabeth bestellt hat, schickt die Einstreu noch einmal raus. Für die fehlenden Wiesenbussi und den Leckstein verlangen die allen ernstes, eine Eidesstattliche Erklärung, dass die aus dem Paket rausgefallen sind! Die müsste ich per Post schicken und dafür das Porto für den Brief bezahlen. Bei so einem geringen Warenwert ist das wirklich ein starkes Stück. Ich kenne etliche Firmen, die wesentlich kulanter mit Reklamationen umgehen.

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Keine Kirschen

Dieses Jahr gibt es keine Kirschen. Weil das Frühjahr so kalt war, konnten keine Insekten fliegen als unser Kirschbaum in voller Blüte stand. Keine Bestäubung – keine Kirschen.

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Nur wenige Blüten wurden doch bestäubt, aber die Früchte fallen unreif vom Baum.

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Und nun verliert der Kirschbaum auch noch seine Blätter. Die Schafe freut es, denn sie lieben die Blätter der Kirsche.

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Wenn ich sie morgens in den Garten lasse, laufen sie von einem Blatt zum nächsten.

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Wie Bonbons sammeln sie die wohlschmeckenden Blätter auf. Das geht über den Geruchssinn. Auch wenn es so aussieht, als ob sie die Blätter mit den Augen fixieren.

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Die feine Nase zeigt ihnen den Weg.

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Schafe erkennen über den Geruchssinn, wo sich leckeres Grünzeugs versteckt. Wir Menschen haben dagegen eine verkümmerte Nase. Oder kannst du ein Kirschblatt mit deiner Nase finden?

 

Der Duftjasmin steht gerade in voller Blüte. Den kann sogar ich mit meiner Menschen-Nase orten. Der süßlich-liebliche Duft ist so stark, dass es beinahe schon zuviel ist.

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Dieses Jahr blüht das Teil aber auch wie verrückt.

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Der letzte Sturm hat viele Blütenblätter abgerissen. Was wiederum die Schafe freut.

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Noch mehr Bonbons für die Schafe…

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6 Jahre Hilfe für Miranda!

Heute ist unser sechsjähriges Jubiläum.

Am 24.06.2011 kamen Miranda & Bachus auf unseren Hof. Seitdem kümmere ich mich um das Wohl der beiden Pferde-Rentner. Ihr habt mir sechs Jahre lang dabei geholfen. Sonst hätte ich die beiden nicht vor dem Schlachter retten können. Dank Eurer Hilfe, wurde aus meinem kleinen Tierschutzprojekt, ein kleiner Tierschutzverein.

Wir haben einiges erlebt in dieser Zeit und konnten viel für die geretteten Tiere tun.

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Miranda und ich, am 16.07.2011

DANKE IHR LIEBEN!

Wer wissen möchte wie alles anfing, kann hier lesen: Die wundersame Rettung oder wie alles begann. 

Gleichzeitig feiern wir Bachus 32. Geburtstag!!!

Unser Opa hat leider keine Papiere mehr. Die sind im Laufe seines turbulenten Lebens abhanden gekommen. Niemand weiß genau, wann er zur Welt kam. Wir wissen nur in etwa die Jahreszahl. Darum feiern wir seinen Geburtstag an dem Tag, als er zu uns auf den Gnadenhof kam. Denn damit fing Bachus neues Leben an und der Gang zum Schlachter blieb ihm erspart.

Wenn es euch interessiert könnt ihr Bachus Gechichte hier lesen: Unsere Pferde 

HAPPY BIRTHDAY BACHUS!!!

 

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Bachus Traum: 97 Hände mit Leckerlis! 

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Aus heiterem Himmel

zog heute Vormittag ein Unwetter auf. Wir sind ja hier einiges an Stürmen gewöhnt aber das war wirklich beängstigend. Zuerst wurde es ganz plötzlich stockdunkel. Die Solarlampen im Garten gingen sogar an. Der Himmel sah es aus, als würde die Welt untergehen. Plötzlich zogen schwarze böse Wolken auf. Dann ging auch schon ein heftiger Sturm los, wie ich ihn noch nie erlebt habe. Erst regnete es kurz und dann fielen Hagelkörner vom Himmel, die so groß wie Tischtennisbälle waren. So etwas hatte ich noch nicht gesehen.

Die Pferde waren auf der Weide. Ich sah vom Fenster aus, wie Miranda in den Stall lief. Bachus trabte aber in die andere Richtung, während die Hagelkörner auf ihn herab prasselten. Das musste sehr weh getan haben, denn er lief immer weiter und wieherte dabei.

Ich konnte nicht rausgehen, das war viel zu gefährlich. Ich hörte wie es knallte, wenn die Hagelkörner auf das Dach schlugen. Bachus galoppierte endlich zum Stall, drehte aber kurz davor um und lief wieder in die andere Richtung. Dann blieb er stehen und wieherte. Er sah völlig verwirrt aus. Endlich schien er zu begreifen, dass er im Stall sicher war. Ich sah erleichtert, wie er endlich im Stall verschwand.

Die Schafe hatten sich gleich in Sicherheit gebracht. Es dauerte keine 10 Minuten, dann war der Spuk vorbei. Kurz aber heftig traf es uns. Als das Sturmtief durch war, schien wieder die Sonne, so als ob nie etwas geschehen war. Ich ging erst einmal schauen, ob die Pferde etwas abbekommen hatten. Gott sei Dank waren die ok, grasten schon wieder und waren gut drauf.

Auch sonst ist alles heil geblieben. Ich bin froh, dass kein Baum umgekippt ist. So einen Sturm habe ich noch nie erlebt. Im Radio sprachen sie von einem Tornado.

Der Bauer hat gestern Heu gemacht. Hoffentlich ist das nicht verdorben.

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Hufpflege

Heute war Frau Schmied da und hat sich um die Hufe unserer Pferde gekümmert.

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Mirandas Hufriss sieht jetzt so aus.

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Vor der Hufpflege sah der Riss so aus.

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Ich hatte Frau Schmied von Elisabeths Vorschläge mit dem Metallplättchen und dem Kunststoff erzählt. Frau Schmied erklärte mir, dass das nur bei viel schlimmeren Rissen gemacht wird. Das Metallplättchen wird genagelt, wobei die Gefahr besteht, dass Nägel in den Knochen eindringen. Damit würde man die Sache nur schlimmer machen. So etwas kann nur einer machen, der sich sehr gut damit auskennt.

Zum Kunststoff sagte sie, der ist eine optische Verschönerung. Damit wird der Riss nur versteckt. Das macht man bei Brauereipferden, weil sie ja weiter arbeiten müssen. Auf den Umzügen sollen sie nicht mit schlechten Hufen zu sehen sein.

Unsere Rentner müssen zum Glück nicht mehr arbeiten. Darum hilft hier nur Geduld. Der Riss wird irgendwann rauswachsen. Trotzdem vielen Dank liebe Elisabeth, dass Du Dir Gedanken gemacht hast.

Miranda hat auch eine Idee: „Ich schau einfach nicht hin, schon ist der Riss weg!“

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Bachus sagt dazu: „Weiber!“

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Die beiden haben heute richtig gut mitgemacht und wurden ordentlich von Frau Schmied und mir gelobt. Anschließend gab es auch ein Leckerli.

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Der Fernseher

Giada wurde als kleiner Welpe mit ihren Geschwistern in Italien gefunden. Sie waren vermutlich ausgesetzt. Die kleinen Flauschbälle kamen in ein Tierheim und wurden dort aufgepäppelt. Ein Welpe starb, die anderen wurden immer größer und kräftiger.

Das Tierheim auf Sizilien ist riesig. Dort sitzen ständig bis zu 700 Hunde. Die Geschwister hatten im Tierheim eine gute Versorgung mit Futter und Wasser. Aber das war es auch schon. Niemand hatte Zeit sich mit den Welpen zu beschäftigen. Sie lebten in einem Zwinger in der Welpenabteilung, ohne Ansprache, Spielzeug oder Ablenkung.

Nachdem Giada mit ca. 6 Monaten kastriert wurde, kam sie in einen Zwinger, in dem die großen Hunde sitzen. In der Masse von 700 Tieren, geraten die Hunde dort schnell in Vergessenheit. Giada hatte Glück, sie durfte mit 10 Monaten ausreisen und kam zu uns auf den Gnadenhof.

Hier war alles neu für sie, denn im Tierheim hatte sie nichts kennen gelernt. Das verunsicherte den Hund anfangs sehr. Als sie ankam, wollte Giada das Haus nicht betreten. Sie hatte ja noch nie ein Haus gesehen. Ich musste den Hund reinziehen, denn freiwillig wollte sie keine Pfote über die Türschwelle setzen.

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Giada – Das erste Mal in einem Haus

 

Nachdem sie sich alles sehr genau angeschaut und beschnuppert hatte, konnte sie sich hinlegen und entspannen. Der nächste Schreck war der Fernseher. Den fand sie anfangs ganz fürchterlich. Wenn der am Abend lief, rannte der Hund ohne Pause hin und her. Sie ließ sich nicht beruhigen. Drehte total ob, steigerte sich da rein. Das Geflimmer raubte ihr den letzten Nerv.

Ich musste sie langsam an die Flimmerkiste gewöhnen. Für Giada war das die absolute Reizüberflutung. Sie konnte auch nicht verstehen, wo die Geräusche her kamen. Ich kannte das schon von den spanischen Straßenhunden. Die hatten Anfangs auch Angst vor dem Fernseher. Aber bei Giada war das anders und noch eine Stufe heftiger.

Das hatte etwas mit der Verhalten eines Herdenschutzhundes zu tun. Diese Hunde reagieren auf jedes kleinste Geräusch. Nicht ängstlich, sondern wachsam interessiert. Sie wollen ergründen, was da los ist. Denn ihr Job ist es, auf ihre Herde aufzupassen. Ein unbekanntes Geräusch könnte immer eine Gefahr sein. Also muss der Herdenschutzhund nachschauen und sich überzeugen, dass alles in Ordnung ist.

Da Giada einen starken Schutztrieb hat aber noch unsicher war, kollidierten zwei gegensätzliche Triebe. Das war nicht gut und machte den Hund hochgradig nervös.  Mir raubte sie damit auch den letzten Nerv. Abends wollte ich entspannen und der Hund drehte am Rad.

Also war erstmal kein Fernsehen mehr angesagt. Ich gewöhnte Giada nun sehr langsam an das Geflimmer. Am Tage ließ ich den Fernseher zuerst nur für ein paar Minuten laufen. Wenn sie ruhig blieb steigerte ich das. Ich übte extra am Tage mit dem Hund, denn In der Dämmerung wird ein Maremmano noch wachsamer.

Mit Geduld und in kleinen Schritten, zeigte sich der gewünschte Erfolg. Nach ein paar Wochen konnte ich meinen Feierabend wieder vor dem Fernseher verbringen.

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Flower Power

Ante, unsere alte Hippie-Braut, hat sich Holunderblüten ins Haar – äh pardon – in die Wolle gesteckt.

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So habe ich sie heute morgen angetroffen. Ich glaube die Schafe haben letzte Nacht eine wilde Party, mit 70er Jahre Mucke gefeiert.

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Hier schaut sie, als ob sie was geraucht hätte…

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Auch Carstens Blick ist etwas glasig.

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Nur der kleine Claus schaut nüchtern aus. Er ist ja auch noch zu klein und durfte wohl nicht mitfeiern.

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Unser Blumenkind möchte jetzt mit euch die ultimative Hippie Hymne „San Francisco“, von Scott McKenzie singen.

Be sure to wear some flowers in your hair…

In diesem Sinne: Love & Peace ❤

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Intelligent und eigenständig

Der Maremmano ist ein intelligenter und schnell lernender Hund. Er entscheidet selbständig und löst auch so Probleme. Giada zeigte mir das schon am zweiten Tag. Da ich nicht wusste wie futterneidisch sie ist, fütterte ich Giada in einem Raum neben der Küche. Chica und Campa kennen keinen Futterneid und fressen in der Küche.

Giada bekam noch ihr Trockenfutter das sie aus dem Tierheim gewohnt war. Bei Hunden muss das Futter langsam umgestellt werden, um Verdauungsprobleme zu vermeiden. Am zweiten Morgen bekam Giada ihr Futter wieder im Nebenraum. Ich schloss die Tür und ging zu Chica und Campa in die Küche. Giada hatte ihr Trockenfutter super schnell verschlungen. Geradezu eingeatmet, könnte man sagen. Die beiden Mädels in der Küche brauchten länger mit dem Fleisch und Flocken. Da stand plötzlich Giada in der Küche!

Ich sagte: „Was machst du denn hier?“ und dachte, ich hätte die Tür nicht richtig geschlossen. Brachte den Hund wieder in den Raum und schloss die Tür sorgfältig. Ich war gerade wieder bei Chica und Campa angekommen, da stand Giada wieder vor mir! Sie konnte offensichtlich die Tür auf machen. Ich brachte sie wieder zurück und sagte: „Du bleibst hier drin, bis ich dich raushole.“ Diesmal machte sie die Tür sofort auf und schaute mich an. Ihr Blick sagte: „Was soll ich hier drin, wenn ich schon längst aufgegessen habe?“

Wir einigten uns dann doch darauf, dass sie erst rauskommt, wenn ICH die Tür aufmache. Sie weiß wenn sie brav wartet, gibt es ein tolles Leckerli, sobald die Tür aufgeht. Das läuft jetzt ohne Probleme, obwohl sie selbst herausspazieren könnte. Man muss bei einem Herdenschutzhund oftmals umdenken. Er lässt sich gern auf Kompromisse ein, wenn ihm das sinnvoll erscheint.

Mich hat das Lernverhalten und die Beobachtungsgabe dieses Hundes sehr beeindruckt. Giada ist in einem Zwinger aufgewachsen, den sie nie verlassen hat. Sie kannte weder Haus noch eine Tür. Weil sie mich beobachtet hat, fand sie heraus, wie man eine Tür öffnet. Und das auch noch so schnell. Der Hund ist sicher noch für so manche Überraschung gut.

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Campa und Giada

 

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