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Wir helfen Miranda!

Miranda ist eine ausrangierte Hannoveraner Zuchtstute, die im Juni 2011 geschlachtet werden sollte. Die schöne Stute war damals 20 Jahre alt und verbrachte ihr ganzes Leben beim selben Züchter. Diesem schenkte sie Jahr für Jahr, ein klasse Fohlen nach dem anderen, welche er teuer verkaufte. Als Miranda zwei Totgeburten hintereinander erlitt, wollte ihr Besitzer sie einfach beim Schlachter entsorgen! Sie sollte nur noch ein paar Wochen zunehmen, damit der Schlachtpreis höher wurde.
Zum Glück für Miranda erfuhr ich von ihrem Schicksal und setzte Himmel und Hölle in Bewegung um die arme Stute zu retten.

Miranda im Mai 2011

Es fanden sich einige Menschen, die sich an der Rettung der schönen Stute beteiligten. So konnten wir dem Züchter den Schlachtpreis zahlen. Ich schuf einen Gnadenbrotplatz für Miranda und nahm sie zu mir. Es wurde ein Beistellpferd gefunden, der 26 jährige Wallach Bachus, der so auch dem Schlachter entging.

Bachus

Der Sinn:

Dieser Blog wurde extra für Miranda und Bachus eingerichtet. Er ist eine Art Pferdetagebuch und soll aufklären. Kaum jemand weiß was mit alten, ausrangierten Zuchtstuten passiert. Miranda ist eine der wenigen, die nach ihrem Einsatz als Gebärmaschine ein Rentenleben genießen darf. Meine Hoffnung ist es, mit meinen Berichten Menschen zum Umdenken zu bringen! Jeder Pferdehalter sollte sich von Anfang an über seine Verantwortung für seinen Vierbeiner bewusst sein. Ein Großperd kann gut 30 Jahre und älter werden. Es ist einfach herzlos seinen geliebten Kameraden zu entsorgen, nur weil er nicht mehr zu “gebrauchen” ist. Sei es als Reitpferd, im Sport oder für die Zucht.

Außerdem möchte ich zeigen, dass Menschen die ein gemeinsames Ziel haben viel erreichen können. Dinge die für einen einzelnen unerreichbar erscheinen, können gemeinsam verwirklicht werden, wie z.B. ein Pferd zu retten!

Und noch etwas liegt mir am Herzen. Pferdehaltung ist teuer und macht viel Arbeit. Damit der Gnadenbrotplatz für Miranda und Bachus erhalten bleibt, bin ich auf Unterstützung angewiesen. Wenn jeder etwas gibt, so wie er kann, können zwei wunderbare Wesen, ihren verdienten Lebensabend genießen!

Lies hier wie alles begann: http://hilfefuermiranda.wordpress.com/ueber/

18 Kommentare
  1. das ist eine wunderschöne geschichte und du bist ein toller mensch das du die pferde gerettet hast ♥

  2. Konnte jetzt nich klicken, die führen Wartungsarbeiten durch :-(

  3. Suuuper Idee,
    wie kann ich spenden?
    Gib mal bitte via Mail Bescheid. Es wird nicht viel sein, aber der kleinste Betrag hilft – oder?
    Liebes Wuffi isi

  4. Ich hab jetzt rechts in das Blog geschaut – ok
    Liebes Wuffi Isi, deren voriger Kommentar sicher eh im Spam Ordner gelandet ist

    • Liebe Isi,

      du bist wirklich im Spam gelandet. Habe dich eben wieder rausgefischt! :-D
      Deine Frage hat sich ja in der Zwischenzeit erledigt, darum sage ich ganz einfach: “Herzlich Willkommen hier auf Mirandas Blog!” :-D

      Viele liebe Grüße
      Susanne

  5. Liebe Susanne, du hattest Recht, ich hatte Miranda auch nicht gefunden, aber nun ist sie drin unter Pferderassen, schau mal rein, alles Gute, KLaus

  6. Hab seit einigen Stunden Probleme mit Mails versenden…darum kurz hier ein liebes Danke, du weißt wofür und JA ♥

    Grüßle Mathilda ;-)

  7. Das ist ein schöner Blog. Miranda und Bacchus haben es gut.

    Bin über Maschas Blog hier gelandet.

    VhG

    Andrea

    • Herzlich Willkommen Andrea! :-D
      Es freut mich sehr, dass Dir der Blog gefällt und Du Dich für das Schicksal der beiden Rentner-Pferde interessierst! :-D

      LG Susanne

  8. You are a beautiful person to take care of the horses :)

  9. stanzebla Permalink

    Das scheint ziemlich haufig zu passieren. Tresor ist ein 4 Jahre alter Hengst und sollte ebenfalls geschlachtet werden. Er ist ein Rennpferd und hat erstens nicht genug Gewinn eingebracht und dann zweitens einen Abszess am Huf bekommen. Eine Nachbarin von mir hat ihn vor dem Schlachter gerettet und er wohnt jetzt bei ihr, obwohl die weder einen geeigneten Stall noch ausreichend Platz für ihn haben. Im Sommer darf Tresor aber im Garten eines anderen Nachbarn herumstromern. Ich wollte ihn im Winter in unserer Écurie wohnen lassen. Aber eine Ecke der Decke vergammelte und kam herunter. Gut, dass Tresor noch nicht hier war, er ist sehr nervös und hätte sich bestimmt verletzt. Einmal war ich dabei, als er ausriss, er rannte über die Äcker wie der Wind, hat auf der Straße aber nicht die Kurve gekriegt, der Asphalt war zu glatt. Hat sich eine ziemliche Schramme geholt. Er war schon fast zwei Dörfer weiter, als der Vater der Besitzerin ihn schließlich wieder einfing. Im Sommer hab ich dem Pferd so oft Möhrchen, Äpfel oder einfach Gras gebracht, dass er mich jedesmal wiehernd begrüßte. Das fand ich super. Macht auch nichts, dass er frech ist und beisst. So ein hübsches Pferd darf das. Meine Chefs haben in ihrem anderen Schloss in der Provence gegen Entgelt zwei alte Pferde stehen lassen. Das ist aber nicht so eine schöne Geschichte. Es kann nicht jeder gut mit Pferden umgehen. Ist schön, dass das bei euch so gut klappt.

    • Ich wünsche dem armen Kerl, dass er bald in gute Hände und artgerechte Pferdehaltung kommt. Wenn man ein Pferd rettet, muss man das auch richtig machen. Ganz oder garnicht!
      Entweder ich habe den Platz und weiß wie man Pferde hält oder bin bereit dies zu lernen, oder ich suche einen geeigneten Platz für das Tier.

      Entschuldige dass ich das so direkt schreibe, aber vielleicht hilft es die Haltungsbedingungen von Tresor zu verbessern. Man kann immer etwas ändern und verbessern wenn man will!

      LG Susanne

      • stanzebla Permalink

        Ich hab da keinerlei Einfluss drauf, ich wollte ihn hier auch nur deshalb in den Stall lassen, damit es ihm besser geht, aber das ist ja nun wegen dem schlechten Zustand des Stalles auch nix geworden, aber unabhängig davon hatten die Halter sich schon dagegen entschieden. Denn “Tresor könne nicht so viel im Stall sein”. Wenn man ihn im Winter in seinem Schlammloch bei den Hühnern sieht, ist das echt zum Heulen.

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